Bei normalen Jugendlichen die weder Pfadfinder oder Bibelleser sind auch
Aus dem Freundeskreis vernehme ich jetzt, dass sich bei denen, die anbauen, mittlerweile so viel an Ernte angesammelt hat, dass diejenigen die nicht anbauen, mehr geschenkt kriegen, als sie konsumieren können. Da springt keiner mehr vor Freude im Dreieck, wenn er mal wieder zwanzig Gramm in die Hand gedrückt kriegt! „Ok, danke.“ Hat er halt noch mehr Auswahl, was man beim nächsten Mal in den Dübel packen könnte… Aber wirklich brauchen?
In der Situation fragt man ja keinen mehr, ob man einen Zehner Gras kaufen kann. Also wenn es in anderen Gegenden ähnlich aussieht, hat der Schwarzmarkt wohl ziemlich ausgespielt.
Ja so hab ich mir das auch vorgestellt, dass es kommt. Und man muss dazu sagen, dass es ein ausgesprochen schlechter Sommer zum Outdooranbau war, oder? Das Überangebot könnte also noch viel größer sein. Das macht sich auch bei den Preisen für medizinisches Cannabis bemerkbar; wobei, hier ist es dann eher der Preis- und Marktkampf.
Ist doch gut. Das Produkt an sich wird damit für die organisierte Kriminalität in dieser Form ziemlich uninteressant. Irgendwann zählt dann nur noch die Qualität.
Also nächste Frage: Was passiert mit all dem überflüssigem und minderwertigem Gras?
Bei uns in der Stadt geht der Schwarzmarkt noch viel heftiger ab. Die dealer haben immer 10 verschiedene sorten am start und die Qualität ist abnormal besser geworden. Kanadisches, amerikanisches, spanisches Cali und Haze Sorten und das zu preisen wo man vor 5 Jahren noch geträumt hätte. Mittlerweile Growe ich (zum fun) bei mir im Schrank auf einer kleinen Fläche weil es kein unterschied macht ob ich mein eigenes oder von der Straße rauche. So sah mein letzter grow aus ))
zahle zb für diese Kanadische Cali Sorten bei 25g, ±6er und bei Haze ±4er
Ok, das ist ja krass mit den niedrigen Preisen. Danke für den Einblick. Ich habe traditionell null eigene Infos über den organisierten Schwarzmarkt, deswegen kann ich nur Überlegungen anstellen. Es macht natürlich total Sinn, dass da jetzt in Sachen Qualität nachgezogen werden muss und die Preise sinken. Aber bei 4-6 € pro Gramm ist das ja auch langfristig nicht mehr attraktiv von der Gewinnmarge. Zumal die Grasschwemme ja weiter zunimmt.
Ich finde auch, dass man stets unterscheiden müsste zwischen anonymen Schwarzmarkt der Organisierten Kriminalität (mit Ausbeutung und mafiaähnlichen Strukturen) und dem Graumarkt im Bekanntenkreis. Das wird von Unionspolitikern und Law-and-Order-Jüngern gerne in einen Topf geworfen, ist aber was komplett anderes.
Hast recht! Schlussendlich jeder dealer bezieht sein zeug von der Organisierten Kriminalität mit mehr oder weniger zwischen schritten eben und nicht jeder dealer sollte in den gleichen topf geworfen werden… Aber wie will man das gesetzlich regeln?
Vor Gerichten wird das ja gemacht. Also auch schon vor der Entkriminalisierung. Wahrscheinlich nicht immer perfekt gerecht, aber da richtet sich das Straßmaß ja auch nach den Umständen. Kenne mich da auch nicht im Detail aus, aber beim ersten mal erwischt werden mit nem Krümel (bzw. jetzt über 25g), ohne Waage, ohne Tütchen und mit festem Job (als weißer, rasierter High-Performer) passiert dir wenig. Ist eine Waffe gefunden worden oder bandenähnliche Strukturen mit Gewinnabsichten erkennbar sieht es schon ganz anders aus.
Im Idealfall geht es irgendwann nicht mehr um die Pflanze, sondern was man damit macht, und wie sehr man damit a) andere gefährdet und b) am Staat vorbei Kasse macht. Für das gibt es genügend Gesetze unabhängig von Betäubungsmittelgesetzen und CannG.
Das Problem ist ja, dass Cannabis immer mehr war als eine Pflanze und das ganze überlagert ist von anderen politischen Interessen, besonders in der Exekutive. Es war das Eintrittstor um (gewisse) Leute durchsuchen und diskriminieren zu können. Für Unionspolitiker und Law-and-Order-Polizisten war es ein Machtinstrument. Schwupp-di-wupp Personenkontrolle, Schwupp-di-wupp Hausdurchsuchung, Schwupp-di-wupp Führerschein weg etc. Das geht/ging ja mit sonst keiner (nicht fremdgefährdenden) Sache so einfach. Aber inzwischen gibt es bessere Überwachungsmöglichkeiten, da braucht es nicht mehr so viele Personen- und Hausdurchsuchungen. Das läuft jetzt digital, da findet man viel mehr über die Leute heraus (und die merken es noch nicht mal).
Mal unter ein Mikroskop gelegt?
Ne… sehen die trichome nicht reif genug aus?
Meine auf das Straßen weed!
Seit der Legalisierung erlebe ich einen erheblichen Anstieg in der Qualität und Quantität unserer geliebten Blüten und ich denke das geht allen so
Mit selber Growen, Apotheke und nun auch langsam Clubs ist da schon einiges möglich und daher hoffe und denke ich das wir den Schwarzmarkt so beerdigen
können.
Nein, warum? Durchs rauchverhalten und Gefühl bin ich mir zu 100% sicher das es sauber ist wenn du darauf hinaus wolltest
Na dann mal viel Spaß beim Gefühl rauchen…
Jo jetzt ich growe doch selber und weiss wie es zu schmecken hat ![]()
Der Schwarzmarkt welcher mit homegrow und Säule 2 konkurrieren kann ist eher für einen ein Mann Betrieb noch irgendwie rentabel als für eine professionelle Gang. Denke der Witz für die Leute welche dann deswegen noch andere Verbrechen begehen ist dann raus…
Für Einsteiger ist es heutzutage ja ziemlich leicht, an die nötige Ausstattung zu kommen, schließlich gibt es billige Komplettsets für den indoor- Anbau schon bei Kaufland und co zu bestellen, und Samen sind ebenfalls leicht zu finden. Ich denke mal, von zehn Anfängern haben sieben oder acht nach dem ersten run schon eine Menge zusammen, von der sie früher nur träumen konnten. Von den acht teilt bestimmt die Hälfte in irgendeiner Form mit Freunden und Bekannten. Wenn jeder dritte Kiffer, der vor 2024 nicht angebaut hat, damit anfängt, kämen wir so auf sechs bis sieben Bekannte, die ein erfolgreicher, teilungswilliger Neugrower mitversorgen müsste, damit alle was haben, das nicht von Berufsdealern stammt. Aber vielleicht liegt die Quote der Neueinsteiger noch höher, und außerdem geben ja wohl auch einige alte Hasen was ab.
Ich vermute mal, Leute mit einem sehr kleinen Freundeskreis oder die halt zu jung sind, um sich ein Zelt ins Kinderzimmer stellen zu dürfen, oder z.B. in einer Notunterkunft wohnen, bleiben am ehesten auf der Strecke und kommen noch für den Schwarzmarkt in Frage. Als Grasverticker schießt man sich dann am ehesten auf Jugendliche ein, was ja besonders riskant ist. Ansonsten wird das nur noch ein kleiner Nebenmarkt sein beim Amphetamin- oder Koksverkauf etc.
Also ich weis ja nicht wo ihr wohnt😅,aber bei uns hier in der Ecke(konstanz,bodensee)ist alles nur beschissener geworden🤷.
Jeder verkauft jetzt sein schlechtes homegrow für 12,50 das gramm,(sowas wie auswahl gibts hier nicht,du gibts geld und bekommst halt das was du bekommst)was kaum wirkt,und das war auch schon alles.
Nur weil es genug gibt heißt es noch lange nicht das der preis besser wird oder das man mehr kaufen kann:sweat_smile:
,das entscheiden die dealer(lassen einen warten,künstliche verknappung ect,gibt viele tricks)
Keine ahnung wo die leute gutes weed für so wenig geld kaufen,das war mal vor 20jahren so😒…
Ich hoffe das es wieder illegal wird(sorry leute),denn für uns hier ist alles nur massiv schlechter geworden.
Just my 2cents👋
(oh,ich glaub man kann seine beiträge hier nicht bearbeiten im nachinein oder?)
Hab noch vergessen:
Indoor anbauen(mind 9pflanzen)ist auch quasi fast unmöglich,denn das equipment ist soo teuer geworden seit der legalisierung,kann sich doch kein normalverdiener leisten,ich auf jeden fall nicht:person_shrugging:(nicht annähernd),ordentliche lampe kostet ja schon fast 1k…![]()
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