Hier mal das letzte Foto, Mitte Oktober:
Geerntet wurde sie aber erst am 31., genau wie die Congo von ACE. Da waren sie beide auch genau richtig!
Das ist die letzte Pflanze, deren Ernte ich noch nicht komplett trockengetrimmt habe. Heute hatte ich mal damit weitergemacht, und sie scheint jetzt gut nachgereift zu sein: angenehmer, voller, leicht fruchtiger Geruch. Riecht jetzt nicht stark wie Hölle, aber man nimmt das Gras ernst! Ist definitiv keine Hecke geworden. Die Fächerblätter tendieren fast alle schon ins lilane, wohl wegen den kühlen Nächten in der zweiten Oktoberhälfte. Mein Mikroskop sagt: perfekt. Man sieht normalerweise nur weiße Trichome, manchmal gibt’s auch noch klare, oder auch ein Grüppchen angebräunte.
Vom Rauchen her wirkte es bisher schön sozial und leicht anregend/motivierend, also nicht so bösartig nervös machend, wie man vielleicht befürchten könnte. Da hatte die Mountain Gold von Green Mountain mich aber deutlich mehr aufgekratzt! Aber die muss ich auch noch mal testen, nach dem „curen“ jetzt. Das eine Mal war sie ja gerade mal trocken.
Also ich klopfe mir selber auf die Schulter, dass ich Kwazulu a) schön in der Sonne im Garten hatte, mit Kompost und Mist und guter Betreuung gegen Schimmel*, und b) inzwischen auch als reguläre Samen gekauft hatte und an meinem besten guerilla- spot weitervermehren will. Denn der strain ist es wert! Man könnte meinen, es ist die bessere Durban! Aber sie reift halt viel später, und ich muss auch noch mehr testen. Dieses Bewusstsein schärfende und Geschicklichkeit fördernde Element will ich noch entdecken.
*In den letzten 5- 10 Tagen vor der Ernte trat Schimmel allmählich auf. Der späte Oktober ist eben eine blöde Zeit für Graspflanzen, und dann noch diese SCROG Technik. Aber man kann nicht sagen, dass ich da großzügig hätte aussortieren und wegschmeißen müssen. Es waren halt hier und da mal begrenzte budrot- Stellen, und ein wenig Mehltau trat auf. Also ganz normal und kein Grund, der Kwazulu eine Empfindlichkeit anzudichten.