Stammspaltung um den Ertrag & THC zu steigern?

Stammspaltung

Es gibt eine Methode für einen höheren Ertrag, die nicht jeder kennt – die Stammspaltung. Dadurch werden die Blüten schwerer und dichter mit größerem THC-Gehalt.

Diese Technik beinhaltet genau das, wonach es klingt – man spaltet das Ende des Stamms der Cannabis Pflanze. Entstanden ist diese Methode in China und Südostasien.

Binden Sie den Stamm für eine erfolgreiche Technik zuerst direkt am Ansatz, wo die Pflanze aus dem Boden kommt, fest, und anschließend ein zweites Band oder Kabelbinder ein paar Zentimeter darüber. Nehmen Sie ein sehr scharfes Messer und schneiden Sie vom oberen zum unteren Band. Der Schnitt sollte vertikal und ein paar Zentimeter lang sein.

Ziehen Sie das Messer erst heraus, wenn Sie einen Bleistift, ein Essstäbchen oder ähnliches zur Hand haben, was Sie stattdessen in der Mitte platzieren können, damit die beiden Seiten sich nicht mehr berühren können. Drehen Sie das Messer beim Entfernen leicht, damit der Bleistift oder das Stäbchen genügend Platz hat. Nehmen Sie die Bänder nicht ab, damit sich der Schaden nicht weiter ausbreitet.

Das Spalten des Stammes ist eine sehr heikle Technik, die man nicht so schnell meistert, daher sollten Sie es immer nur bei einer Pflanze pro Wachstumszyklus ausprobieren, bis Sie sich der Sache ganz sicher sind. Wenden Sie diese Technik am besten erst ein paar Tage oder eine Woche vor der Ernte an, nicht früher.

Geben Sie einen Bleistift oder Stäbchen dazwischen

Bindungsseile oder Kabelbinder

Mit Messer einschneiden

Geben Sie einen Bleistift oder Stäbchen dazwischen

Bindungsseile oder Kabelbinder

Mehr THC produzieren

Der Zweck der Stammspaltung ist, den Zufluss an Nährstoffen und Wasser direkt am Ende des Stammes zu stören, damit die Pflanze mehr Trichome und THC herstellt. Trichome sind für die Herstellung schwere und dichter Blüten verantwortlich, weswegen diese Methode sehr nützlich ist. Außerdem entstehen auch alle Cannabinoide durch Trichome, weshalb sie für jeden Cannabis Konsumenten ausschlaggebend sind. Trichome sind kleine, weiße Harztropfen, die auf den Knospen erscheinen

Jemand schon mal die Stammspaltung angewendet?

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Ich habe damals vor guten 20 Jahren Reißwecken in den Stamm getrieben.

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War mir neu …aber hört sich brutal an. Dabei würd´ ich ja in Ohnmacht fallen!

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Bisher nur einmal darüber gelesen.
Gehört für mich zu den höheren Weihen, wenn alles Andere wie selbstverständlich funzt.
Für mich also noch weit, weit weg … :telescope:

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Der Micha hat da aktuell ne Folge auf YT reingestellt, wo es auch mal wieder um die „Stärke“ von Gras geht im verhältnis THC zu CBD. Ich finde den THC hype eher net so interessant. Sind denn solche Tricks noch notwendig bei den aktuellen Züchtungen?

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Mhm, ich find das irgendwie interessant. Da ich ja einige Pflanzen in meinen Zelten habe, werde ich das an einer testen. Ich verstehe aber nicht, warum sich der THC Gehalt dadurch steigern sollte und warum sich der Ertrag dadurch erhöhen soll.

Ertrag, keine ahnung. THC ist aber die Abwehrkraft der Pflanze, soweit ich weiß. Weil du sie angreifst und verletzt, produziert sie mehr THC. Glaube ich.

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ich glaube, ich besorge mir dann doch eher eine oder zwei Leisten mit UV-B Licht :slight_smile: Ich kriege schon einen zuviel, wenn mir ein Stamm bei LST bricht…:see_no_evil::see_no_evil::see_no_evil:

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Solche Stresstechniken sind bei vielen Pflanzen üblich. Blätter schneiden, Krone brechen zB. beim Tabak.
Aber da ich sowieso eher auf CBD-CBN Erhöhungen gehen möchte, wäre es nur wegen des Ertrages interessant.

Wäre also eine Bitte, mal den Ertrag zwischen zwei gleichen Klonen unter gleichen Bedingungen zu vergleichen!

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Sehr interessant es würde mich freuen darüber eventuell einen kleinen Report lesen zu können :wink:
Ich habe noch ein paar Stecklinge an denen ich das auch in ein paar Wochen versuchen könnte, mit direktem Vergleich.

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Wäre mal interessant, rauszukriegen, wie man den CBD-Gehalt von normalen Strains mit wenig CBD erhöhen könnte :slight_smile:

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Ich hab eine Pflanze die ich in 2 - 3 Wochen ernte. An der werde ich es testen. Da ich von der Sorte noch 5 im Zelt habe, werde ich es dann vergleichen können.

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Stamm spalten: Solltest Du bei Deinem Cannabis das Messer ansetzen?

Ein paar Tage vor der Ernte ein Messer an Deinen Cannabispflanzen anzusetzen scheint ziemlich kontraintuitiv. Allerdings sagen viele Anbauer, dass das Stammspalten einen höheren Ertrag und mehr Trichome für schmackhaftere, potentere Buds produziert. Lies weiter, um mehr zu erfahren.

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20 Jun 2019

Das Stammspalten ist eine sehr aggressive Anbautechnik, die in der Community des Cannabisanbaus viele Diskussionen auslöst. Jene, die für diese Technik sind, argumentieren, dass sie die Pflanze auf positive Weise stresst und sie dazu zwingt, mehr Nährstoffe aufzunehmen und größere, potentere Buds hervorzubringen. Könnte da etwas dran sein? Lies weiter, um es herauszufinden.

DIE THEORIE HINTER DEM STAMMSPALTEN

Die meisten Anbautechniken, die die Pflanze stressen, funktionieren nach demselben Prinzip: Eine Cannabispflanze zu stressen, spornt sie an, mehr Nährstoffe aufzunehmen, was wiederum zu mehr Wachstum und einer gewichtigeren Ernte führt.

Bei der Theorie hinter dem Stammspalten sieht es nicht anders aus. Sie ist jedoch viel kontroverser als andere stark stressende Techniken, wie zum Beispiel Kappen, Fimming oder Supercropping. Immerhin ist es ziemlich heftig, ein Messer an dem Stamm seiner blühenden Cannabispflanze anzusetzen.

Dennoch behaupten viele Erzeuger, dass dieses Stammspalten größere, dichtere Knospen und eine höhere Konzentration von Trichomen produzieren könne. Trichome dienen eigentlich als Schutz der Cannabispflanze gegen Schädlinge, Umweltfaktoren und Krankheiten. Grower glauben, dass der durch die Spaltung seiner Pflanzen gegen Ende ihres Blütezyklushervorgerufene Stress sie dazu drängt, rechtzeitig zur Ernte mehr Trichome zu erzeugen.

VERWANDTER BLOGBEITRAG

Cannabis stutzen: Topping vs. Fimming

WIE MAN DEN STAMM SEINER CANNABISPFLANZE SPALTET

Um den Stamm Deiner Cannabispflanze zu spalten, wirst Du Folgendes benötigen:

  • Ein sauberes, scharfes Messer (ein Teppichmesser funktioniert prima)
  • Ein Maßband
  • Strick oder Klebeband, um den Schnitt zu markieren, den Du entlang des Stamms machen wirst
  • Einen Bleistift, ein Stäbchen oder Spieß, um den Stamm zu teilen, nachdem er gespalten worden ist
  1. Beginne, indem Du zuerst den Teil des Stamms Deiner Pflanze abmisst, den Du spalten wirst. Du willst einen Schnitt von rund 10–20cm unter den untersten Zweigen Deiner Pflanze machen. Nutze etwas Klebeband oder Seil, um das obere und untere Ende des Schnitts zu markieren.

  2. Nimm als nächstes Dein Messer und schneide angefangen beim obersten Teil des Schnitts durch den Stamm. Schneide sauber direkt durch die Mitte des Stamms.

  3. Nutze Dein Messer, um bis zu der unteren Markierung zu schneiden, die Du vorher gemacht hast. Achte darauf, dass Dein Schnitt so gerade wie möglich ist. Sobald Du das untere Ende Deines Schnitts erreichst, lasse das Messer im Stamm stecken und drehe es etwas, damit Du einen Bleistift/ein Stäbchen/einen Spieß durch den Schnitt stecken kannst. Dann kannst Du das Messer herausziehen.

WANN SOLLTE MAN DEN STAMM AM BESTEN SPALTEN?

Es gibt viele Theorien, wann die beste Zeit ist, um am Stamm einen Schnitt anzusetzen, aber die meisten Anbauer empfehlen, dies in der letzten Woche der Blüte zu tun. Obwohl manche Grower raten, in den letzten 3 Tagen vor der Ernte zu spalten, empfehlen wir einen etwas frühen Zeitpunkt (7–10 Tage vor der Ernte).

WAS SIND DIE GEFAHREN DES STAMMSPALTENS?

Das Spalten ist eine sehr aggressive, stark stressende Technik und deshalb empfehlen wir sie nur erfahrenen Anbauern. Außerdem empfehlen wir die Stammspaltung nicht bei autoflowering Sorten vorzunehmen, da dies viel zu heftig für sie sein kann.

FUNKTIONIERT STAMMSPALTEN WIRKLICH?

Es gibt eine Menge geschickter Erzeuger, die sagen, dass die Stammspaltung großartige Ergebnisse hervorbringen kann. Leider gibt es nicht viele qualitative Daten, um dies zu belegen. Es wird jedoch angenommen, dass die Stammspaltung aus den Niederlanden stammt, wo sie seit den 1970er Jahren von erfahrenen niederländischen Anbauern angewandt wird.

Wieso soll man das bei Autoflower nicht machen können? An genau so einer wollte und werde ich es auch machen. No risk, no fun.
Ich verstehe auch nicht warum Anfängern von allem
abgeraten wird. Es wird ja wohl nicht so schwer sein, ein kleinen Schnitt zu machen und selbst wenn es schief geht - 1 Woche vor der Ernte ist es auch nicht die Welt. Was meint ihr?

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Nun, ich denke bei meinen linken Händen ist es wohl besser, wenn ich es nicht probiere. Vorerst jedenfalls nicht :slight_smile: Im Interesse der Pflanzen und in meinem eigenen :slight_smile: :slight_smile: :rofl::joy::rofl:

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naja, in den letzten 2 wochen wachsen die buds am meisten, so von natur aus, ohne high stress
aber ich würd´s auch probieren :sweat_smile:

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:rofl: Sosooo… Zwei linke Hände. Das glaube ich irgendwie nicht :slightly_smiling_face:

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und alles Daumen :joy::joy:

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So in etwa, ausser dass ich in den Daumen grad sehr wenig Kraft habe, durch eine Nervenentzündung. Nunja wird bestimmt auch mal wieder besser.

@anon3654716 Das, was ich zusammenbaue, muss funktionieren. mir ist es wurscht, wie das aussieht :slight_smile: Jemand Begabteres kriegt das alles bestimmt so hin, daß es gut aussieht und funktioniert und bei Plants bin ich äußerst vorsichtig :slight_smile:

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Optik interessiert nur wenn es viele sehen sollen xD sonst ist Funktion besser xD. Zumindest wenne mich fragst. Natürlich kann auch einen perfektionistischen Ansatzt haben das auch die Optik gut ist, weil eben das eigene Auge die Schönheit liebt.

Das Problem ist, ich sehe Plants als Lebewesen an und mir widerstrebt es, für ein paar Gramm mehr, die Lady unnötig zu quälen :slight_smile: Die kriegen bei mir Musik (Klassik und so nen Zeuchs, Pink Floyd, und so) und ich rede mit ihnen :slight_smile:

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