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Hallo Hashlovers!
Wie der Titel schon erahnen lässt, geht es im heutigen Straintalk um Haschisch- the drug of a Nation.
Die frühe Geschichte des Haschisch lässt sich bis ins antike Asien, Persien und Arabien zurückverfolgen. Bereits vor Jahrhunderten wurde Cannabis-Harz als Heilmittel und für spirituelle Zwecke genutzt aber es wurde auch zur Entspannung und Erheiterung konsumiert.
Besonders in Persien galt es als heiliges Mittel zur Meditation und Heilung. Später verbreitete sich Haschisch in arabischen Ländern und Indien, wo es auch für seine psychoaktiven Eigenschaften bekannt wurde.Das Wort „Haschisch“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Gras“.
In der neueren Zeit wurde der Konsum von Haschisch besonders im 19. Jahrhundert durch den „Club des Hashischins“ in Paris bekannt und auch ein Stückweit berühmt- zumindest unter uns Cannaseuren.
Der Club bestand aus einer Gruppe von Intellektuellen, zu der auch berühmte Schriftsteller wie Charles Baudelaire und Alexandre Dumas gehörten.
Die Mitglieder experimentierten mit einer spezielle Paste namens Davamesk, die aus Cannabis-Harz, Honig und Gewürzen bestand.
Diese Paste, das „Ur- Edible“ wurde geschätzt für seine starke psychoaktive Wirkung und als Mittel zur Bewusstseinserweiterung.
Im 20. Jahrhundert erlebte Haschisch in Europa und den USA ein Comeback, besonders gepusht durch die Hippiebewegung der 1960er, welche Haschisch von ihren Reisen aus Afghanistan, Indien und Pakistan herholten und es so sprichwörtlich in aller Munde brachten.
Zwischen den 1960er und 1990er Jahren war Haschisch besonders in Europa und Nordamerika weit verbreitet. Haschisch, das vor allem aus Marokko und dem Libanon stammte, galt als leicht verfügbare und kostengünstige Möglichkeit, in den Genuss der psychoaktiven Effekte von Cannabis zu kommen.
In den 1970er und 1980er Jahren war Haschisch das bevorzugte Cannabisprodukt in Europa, da es einfacher zu schmuggeln war. Erst in den 1990er Jahren, mit der steigenden Verfügbarkeit von hochpotenten Indoor-Cannabisblüten, begann Haschisch allmählich an Bedeutung zu verlieren. Cannabisblüten, besonders durch neue Anbaumethoden, boten ähnlich hohe THC-Konzentrationen und wurden zunehmend populärer auf dem Schwarzmarkt.
Auch hierzulande brachte die Hippiebewegung
in den 1960er und 1970er Jahren Cannabis nach Deutschland, wo es in alternativen Kreisen und Jugendkulturen populär wurde.
Hier in Deutschland war, ist beziehungsweise die Cannabiskultur stark vom internationalen Einfluss geprägt. Wo man sich damals seine Infos zur Subkultur, Scene und vor allem zum growen, welches Ende der achtziger und in den 90gern immer populärer wurde, aus diversen Fanzines wie dem Hanfblatt, der THCene oder der Grow holte, bedient man sich heute dem Internet. Wie zum Beispiel hier in diesem wunderbaren Forum.
In den 1980er Jahren war Haschisch das vorherrschende Cannabisprodukt, da es über Nordafrika leichter nach Europa/ Deutschland geschmuggelt werden konnte. Die Konsumformen beschränkten sich meist auf Joint oder Pfeife. Erst in den 1990er Jahren, mit der Verbreitung von Indoor-Anbau verschwand, wie bereits erwähnt, das Haschisch weitgehends vom hiesigen Markt. Dennoch blieb Haschisch in vielen Ländern, vor allem in Nordafrika und Europa, aufgrund seiner kulturellen Bedeutung und der anhaltenden Nachfrage in bestimmten Kreisen weiterhin präsent. Ich selbst zähle mich auch zu jemanden der ein gutes Stück Haschisch zu schätzen weiß.
In den '90ger Jahren formierten sich in Deutschland erste Legalisierungsbewegungen und Hanffestivals, die sich für eine Entkriminalisierung des Cannabiskonsums einsetzten.
Erwähnenswert sind hier die Hanfparade, mit die älteste Legalizbewegeung in Deutschland, sowie der Deutsche Hanf Verband welcher seit fast 25 Jahren für uns Lobbyarbeit leistet und ein Stück dazu beigetragen hat das wir unser Hobby heute entspannter betreiben können. Cannabiskonsumenten und Aktivisten blieben jedoch meist im Verborgenen, da der gesellschaftliche und rechtliche Druck bis zum Anfang der zwanziger Jahre des 21 Jahrhunderts hoch war. Doch durch die Entkriminalisierung am 01.04.2024 hat sich die Lage hier in Deutschland weitestgehend entspannt, wobei es noch einiges zu tun gibt zur vollständigen Legalisierung.
In Marokko, wo Haschisch traditionell produziert wird, erfolgt die Herstellung oft durch „Sieben“ oder auch „Siften“. Dabei werden getrocknete Blüten vorsichtig über Siebe gerieben, getrommelt und/oder gepinselt um das Harz (Kief) zu gewinnen, das anschließend gepresst wird. Je feiner das Sieb um so reiner das Haschisch und Potenz, Begriffe wie Zero Zero oder Zero geben hier den Reinheitsgrad vor, wobei Zero Zero die höchste Qualität ist- die erste und feinste Siebung.
Die Produktion erfolgt meist unter einfachen, handwerklichen Bedingungen, oft in kleinen Familienetrieben ohne moderne Technologien, was die Produktion zeitintensiv und körperlich anspruchsvoll macht.
Der Lohn für die harte Arbeit ist meist gering, im Verhältnis zu den Verkaufspreisen in Europa. Ein marokkanischer Haschischbauer erhält in der Regel zwischen 300 und 800 Euro für 1 Kilogramm Haschisch, abhängig von der Qualität und den aktuellen Marktbedingungen. Sobald das Haschisch Europa erreicht, kann sich der Preis drastisch erhöhen. In Ländern wie Deutschland liegt der Straßenverkaufspreis für 1 Kilogramm Haschisch bei etwa 4.000 bis 8.000 Euro, je nach Reinheit, Qualität und der Nachfrage auf dem Schwarzmarkt.
In den USA und Kanada hat die Legalisierung von Cannabis zu einer professionellen Entwicklung der Haschischherstellung geführt. Ein besonders bekannter Hersteller von Haschisch und Cannabis-Konzentraten in den USA ist 710 Labs. Sie sind für ihre hochwertigen Konzentrate wie Rosin, Live Resin und Water Hash bekannt und bieten ihre Produkte in legalen Märkten wie Kalifornien und Colorado an.
In Kanada ist Whistler Cannabis Co. ein führender Produzent, der für seine biologisch angebauten Cannabisprodukte und Konzentrate berühmt ist. Beide Unternehmen setzen auf höchste Qualität und innovative Extraktionsmethoden, um erstklassige Produkte zu bieten.
Neben klassische Hergestelltem Haschisch werden auch Bubble Hash, das durch die Trennung von Harzdrüsen in Eiswasser hergestellt wird, in den Dispensaries angeboten. Besonders erwähnenswert sind Hashprodukte wie Piattella, eine sehr reine und hochwertige Variante des Bubble Hash, sie ist für seine spezielle Trocknungstechnik bekannt. Das Endprodukt besonders weich und geschmeidig und erinnert an köstlich süßes weiches Fudge.
Dazu kommen weitere moderne Extrakte wie THC-Kristalle, die nahezu reines THC enthalten, diverse Dabs, Rosins, Live Resin, Waxes, Shatters und Terp Sauce, die sich durch einen hohen Gehalt an Terpenen und Cannabinoiden auszeichnet und für ein intensives Geschmackserlebnis sorgt.
Diese Produkte werden durch verschiedene Lösungsmittelhaltige- & freie Produktionsprozesse hergestellt. All diese Extrakte sind hochrein und hochpotent. Cannabinoide, Terpene und Flavonoide liegen im Kolophonium in konzentrierter Form vor, sie schmecken und wirken stark und pur.
Konsumiert werden sie gerne aufgrund ihrer klaren und starken Wirkung sowie des reinen Geschmacks und des damit verbundenen intensiven Cannabis-Erlebnis.
Im Medizinischen Bereich werden Konzentrate gern eingesetzt um die gewünschte Wirkung zu verstärken und um Dosierung und Einnahmehäufigkeit zu reduzieren.
Auch im Homegrow-Bereich gibt es zahlreiche Techniken um Haschisch herzustellen. Es sind mittlerweile diverse Techniken zur Herstellung von Haschisch verfügbar. Neben einfachen Methoden wie der Dry-Sift-Technik mittels Siebrahmen, bei der Kief gewonnen wird, gibt es mittlerweile auch semi-professionelle Möglichkeiten, um zum Beispiel Water-Hash (Bubble Hash) herzustellen.
Hierbei werden sogenannte Bubble Bags oder Ice-O-Lator-Beutel verwendet um verschiedene Qualitäten an Kief zu gewinnen.
In Verbindung mit kleinen Ice-O-Lator-Waschmaschinen ist diese Technik noch effektiver um das Harz aus den Blüten zu extrahieren.
Auch die Dry-Ice-Methode, bei der Trockeneis anstelle von Wasser verwendet wird, erfreut sich zunehmender Beliebtheit, da sie eine schnelle und saubere Extraktion ermöglicht.
Siebtrommeln, wie die des Herstellers Heisenberg zum Beispiel, helfen ebenfalls bei der Gewinnung von Kief durch schonendes Rotieren und Absieben.
Hier im Forum hat unteranderem @Ruhr-Pot diverse Erfahrung mit dem Siften von Kief mittels Siebtrommeln und CO2. Er hat damit bemerkenswerte Ergebnise erzielt.
Auch bei der Rosin-Herstellung für den Heimgebrauch gibt es mittlerweile spezielle Rosinpressen, die es ermöglichen, durch Hitze und Druck Cannabisblüten in Konzentrat zu verwandeln.
Diese Pressen sind oft handlich, aber effektiv, sodass auch im Homegrow-Bereich hochqualitative Extrakte hergestellt werden können.
Selbst habe ich die Dry-Sift-Technik verwendet, um Haschisch aus der Sorte „Kosher Haze“ des Super Sativa Seed Clubs zu gewinnen. Diese Sorte ist bekannt für ihre intensiven, würzigen Aromen und eine starke Wirkung.
Das gewonnene Kief habe ich anschließend unter leichtem Druck und niedriger Temperatur zu Haschisch gepresst. Das Ergebnis war ein fast goldenes, biegsames und weiches Haschisch mit einem kräftigen Duft, durchsetzt von erdigen und hazigen Noten.
Das Hash wurde mit einer Sebsi-Pfeife, einer traditionellen marokkanischen Haschischpfeife, konsumiert. Der Rauch ist derb, schwer und ursprünglich, er hinterläßt einen würzig- ölig Geschmack im Mund. Die Wirkung war stark und hinterließ ein typisches „Headband“-Gefühl, das sich wie ein leichter Druck um den Kopf legte. Nach zwei, drei Füllungen der Sebsi entspannten sich Glieder und Geist und meine Augenlieder wurden immer schwere so das ich kurz darauf sanft und tief einschlief.
So meine Growmies, das war es schon wieder mit dem Straintalk für heute. Ich freue mich schon auf Feedback und gemeinsamen Austausch mit euch.
Bis zum näxten Straintalk.
Macht’s gut und Happy growing
Euer
Monkey ![]()
























































