Endlich mal jemand der das ausspricht.
Wurzeln sind nicht photophil, sie bilden nur irgendwann Chlorophyll und das behindert die Nährstoff Aufnahme ab einem gewissen Maß.
Aber in einem Behälter sind nur wenige Prozent von der Wurzelmasse bestrahlt.
Es geht eher um RDWC Ebbe/Flut wo die Wurzeln komplett offen liegen, aber selbst dann ist das kein Großes Problem. Solange das Laub die direkte Kurzwellige Strahlung abbekommt.
Nope! Hab’ ich zwar (unbenutzt) im Fundus, aber bisher kam halt nur CalMag + Growdünger in den Pott. Werde mal all meine verfügbaren Ingredienzien auflisten und damit die KI füttern und sie Vorschläge machen lassen … aber nicht mehr heute!
Denn Basilikum und andere arten sind Mehrjährig und trotzdem krautig.
EDIT:
🌿 Ist Basilikum und Minze immer einjährig?
Basilikum (Ocimum basilicum)
In unseren Breiten meist einjährig – weil frostempfindlich
Ursprünglich mehrjährig in tropischem Klima
Kann drinnen überwintert werden (hell & warm)
Tipp: Sorten wie „Afrikanisches Strauchbasilikum“ sind robuster und mehrjährig kultivierbar
Fazit: In Mitteleuropa fast immer einjährig, es sei denn, du schützt es vor Kälte.
Minze (Mentha spp.)
Mehrjährig & winterhart
Im Herbst einfach bodennah zurückschneiden – treibt im Frühjahr neu aus
Viele Sorten: Pfefferminze, Marokkanische Minze, Schoko-Minze etc.
Achtung: breitet sich stark aus – Rhizomsperre empfehlenswert
Fazit: Mehrjährig und zuverlässig winterhart, kommt jedes Jahr wieder – und gern auch überall
egal unwesentlich.
Ich würde sagen die Knabbern dran und es schmeckt denen nicht.
Aber es kann vorkommen das eine sehr junge Pflanze zerstört wird.
Naja ich mag die Viecher, sollen die halt bisschen knabbern.
Da sind Schnecken wesentlich gefräßiger.
Deshalb hatte ich eine 5 in Physik und Chemie.
Ich würde den Unterricht stören mit meinen Fragen, das war ernsthaft die Begründung.
Heute zu Tage würde ich denen was erzählen. Der Lehrer wusste es scheinbar selber nicht.
Sorry Ruhr-Pot für OT
Eddy meint: ach es geht um die Verholtzung, also der gesamte wuchs vom Kraut .
Ok ja dann ist Cannabis eine einjährige Pflanze mit krautigen Blattwachstum meine Interpretation
Das passiert wenn man Olive mit Eiche und Cannabis Kreutz
Seit dem die Wurzeln nicht mehr nass stehen, sieht sie gleich viel besser aus.
Gestern vorm Schlafengehen bekam sie noch ne Blattdüngung mit Fast Plants Spray.
Die Wirkung, wenn überhaupt, wird sich wohl aber erst in 1-2 Tagen abzeichnen.
So ganz genau klären die Hersteller über ihre „Wundermittel“ ja ungern auf → man könnte ihnen ja auf die Schliche kommen, dass das Zeugs nur Pfennige kostet …
Danke. Bei mir sieht die Page ganz anders aus. Smartphone Opfer.
Aber danke
Hört sich definitiv gut an, alles essenzielle dabei.
Hab hier schon einiges gelernt, in deinem Report.
Das mit dem Blumat hab ich nur noch nicht ganz verstanden, was du da für einen druck misst.
Muss ich mir mal genauer anschauen. Bin meistens nur zu dicht.
De Eddy: findet die aussage „Mineralisch aus ökologischer Herkunft.! Sehr amüsant formuliert
Ach? Wo denn sonst her. Vom Mond oder was Ist wie natürliche Aromen
Aber das Zeug könnte wirklich gut sein.
Quelle nicht so wichtig. Hauptsache es hilft. Finde ich.
Eine hochtransparente Vorratsdose aus Kunststoff, damit ich ein paar Löcher hineinbohren kann, war in meinem Household leider nicht aufzutreiben und habe daher ein passendes Gefäß beim großen „A“ bestellt. Der Liefertermin wird mit 18. - 21. Juli angeben = da wird das Geröll-Girl noch ein wenig auf seine Drainagelöcher warten müssen.
Da mir der digitale Growlege ChatGPT Mykorrhiza-Pulver für meinen Bims-Bums empfohlen hat, habe ich nen gestrichenen Espresso-Löffel auf der Oberfläche verteilt und nach ein paar Klopfern auf das Glas, rieselte das Pilzpulver tutti kompletti durch die Granulat Ritzen, in denen auch die Wurzeln wohnen → besser kann man das Pulver wohl nicht an die gewünschten Stellen bringen!
Gegossen wurde bisher nicht mehr, dafür aber täglich das Ensemble gewogen, um einem nahenden NL Bedarf auf die Schliche kommen zu können.
Was man dem lütten Kieselmädel nicht ansieht: Sie ist rund 20 (!) Tage alt.
Ergo darf man sich langsam, aber sicher auf die Blüte freuen.
Würde mich freuen, dass sie noch deutlicher zulegt, damit ich die nekrotischen Blätter verschwinden lassen kann, … weil sieht shice aus. Aber so lange sie im Verdacht stehen, der Photosynthese etwas beisteuern zu können, bleiben se drann.
Auch heute wird im Outback nicht viel passieren, dieses Mal nicht wegen des Wetters, sondern mehr aus Zeitmangel … Habe nur ein paar wenige Sonnensegel den großen Damen entnommen und siehe da …
Die Lütte (links unten), die sich im kleinen Pott in den Vordergrund drängelt, bitte nicht beachten → diese wurde nur für meine Nachbarin „vorgezogen“ und geht demnächst in ihre Obhut über!
Beide Ganja-Farmer Damen sind heute so ziemlich genau 48 Tage alt und budden so beide gemütlich vor sich hin. Die von Anfang an wesentlich kämpferische „Strawberry-Cake-Auto“ ist auch hier deutlich ne Ecke weiter. Sie ist rund 100cm hoch, während es die rechts außen stehende „Cali-Gelato-Auto“ bisher auf 86cm bringt.
Hm, also soweit ich weiß funktioniert das nur wenn du organisch düngst.
Ist mineralisch, oder?
Bis Pflanze und Myzel (Pilzgeflächt) eine Symbiose eingegangen sind fehlt dem Pilz die Nahrung, eine Kohlenstoffquelle (Kohlenhydrate/Zucker), deshalb werden die Sporen eventuell nicht Keimen oder wachsen.
Allerdings könnte es doch funktionieren, weil du schon leichte Algenbildung hast, da müsstest du nur paar Tropfen Enzyme zugeben und der Kreis schließt sich.
Am Anfang hab ich gedacht du hast absichtlich ein Gefäß ohne Drainagelöcher benutzt, was erstmal seltsam ist, aber wenn man drüber nachdenkt ist es tatsächlich sehr sinnvoll, denn wenn die Pflanze mal etwas größer ist braucht sie auch viel Wasser.
Frag mal @GumBud der hat mir das mal erklärt, weil der da schon viel mit geforscht hat.
Solange die Pflanze nicht 3 Tage bei 30 grad nasse Füße hat gammelt da nix!
Später säuft die das ganze Glas an einem Tag.
Ansonsten vertrocknet die nach paar Stunden.
Oder Willst du die Automatisch bewässern?
LG der Vogel
De Eddy hat vergessen: die gebimsbumste sieht schon viel besser aus .
Der Rest
Also ich seh es so solang nicht die ganzen Wurzeln im Wasser tauchen ist ein Teil da der Atmen kann.
Wenn dann leer gesoffen ist dann atmen die ja auch wieder. Zudem sind die Wurzeln in einem DWC auch immer im Wasser (ok Luftstein und so), als denke ich wenn eine konstante Abwechslung zwischen voll und leer gegeben ist werden die Wurzeln keine Probleme machen.
Das mit den Myko is für mich nicht nachvollziehbar weil so viel ich weiß: Mykorhiza geht mit den Wurzeln eine Symbiose ein und mit seinem Geflecht transportiert er Wasser und Nährstoffe an die Wurzeln weiter von Stellen an die diese nicht ran kommen.
So jetzt mein Gedanke: das Glas ist so klein wo sollen dann die Wurzeln da nicht hinkommen, zu dem ist keine Erde da von der Nährstoffe weiter geleitet werden sollte. Sprich das was an Nährstoffen da ist wird sowieso durch den Kapillareffekt des Perlit weiter geleitet weil die Nährstoffe nur durch eine NL bei gefügt werden und diese sind im ganzen Glas dann da.
Was mir als Bastler sofort einfällt und ich als kleinen Tipp geben würde wäre bastel dir nen „Mini AirDome“ sowas wie AutoPot hat.
Also sowas
Ich würde dazu nehmen
Heißklebepistole
2W Luftpumpe mit 5mm Schlauch
Tischtennisball
Nähnadel
Feuerzeug
Zange
Teppichmesser
Ball halbieren mit dem Teppichmesser
Mit ner heißen Nadel viele Löcher rein machen (heiße Nadel mit der Zange halten)
Unten eine Einkerbung machen für den Schlauch
Schlauch innen im Ball befestigen
(Heißkleber)
Und fertig
Das ganze unten im Topf oder dem Glas einbringen und die Wurzeln haben immer Luft.
Edit : hatte jetzt kein Tischtennisball da aber hier ein kleines Beispiel was ich jetzt kurz als Erklärung gebastelt hab mit dem was ich da hatte
Es wird oft behauptet, dass synthetische Dünger schädlich für Bodenmikroben sind, da sie „Salze“ enthalten. Doch chemisch gesehen unterscheiden sich die Nährstoffe in synthetischen und organischen Düngern nicht. Pflanzen erkennen keinen Unterschied zwischen einem Nitratmolekül aus Gülle und einem aus Kunstdünger.
Wissenschaftliche Erkenntnisse Studien zeigen, dass synthetische Dünger bei richtiger Anwendung die Mikroben nicht töten. Tatsächlich können sie die Anzahl der Pilze erhöhen. Eine Untersuchung von „Impact of Organic“ ergab, dass synthetische Dünger zu keiner Veränderung der Bakterienzahl und zu einer Zunahme der Pilzzahl führten. Die Zugabe von synthetischem Dünger führte zu keiner Veränderung der Bakterienzahl und zu einer Zunahme der Pilzzahl. Die organische Behandlung führte zu einer leichten Zunahme von Pilzen und Bakterien.
Agriculture Canada untersuchte die Auswirkungen von Ammoniak und Harnstoff auf die Mikroben im Boden über einen Zeitraum von 10 Jahren und kam zu dem Schluss, dass Stickstoff, der gemäß den Empfehlungen für Bodentests ausgebracht wird, langfristig nur minimale schädliche Auswirkungen auf die Bodenmikroben, die biochemischen Eigenschaften des Bodens oder die Bodenstruktur hat.
Schlussfolgerung:
Synthetische Dünger töten keine Bodenmikroben ab, wenn sie korrekt eingesetzt werden. Sie liefern notwendige Nährstoffe, die sowohl Pflanzen als auch Mikroben benötigen. Die Vorstellung, dass synthetische Dünger Mykorrhizen töten, ist ein Missverständnis. Bakterien und Pilze benötigen diese Nährstoffe ebenso wie Pflanzen. Selbst wenn der Dünger 99% der Bakterien abtöten würde, gäbe es immer noch Milliarden und Abermilliarden in jeder Schaufel voll Erde. Und Bakterien wachsen sehr schnell – ihre Zahl kann sich alle 20 Minuten verdoppeln.
Fazit:
Die Wissenschaft ist ziemlich eindeutig: Düngemittel töten, wenn sie richtig eingesetzt werden, keine Mikroben ab. Synthetische Dünger können sogar die Anzahl der Pilze im Boden erhöhen. Gärtner sollten sowohl organische als auch synthetische Dünger in Betracht ziehen, um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen.
Moinsen & danke für eure Nachfragen & Einlassungen -
hilft ungemein das eigene Tun zu hinterfragen und nochmals zu überprüfen.
Vorab: Die Freilandhühner im GWH bekommen alle aktuell einen organischen Blüte-Dünger (Compo) und anorganisches CalMag (also mineralisch).
Im Micro-Grow unter Kunstlicht steht die Kleine ausschließlich in Bimsgranulat (kein Perlit zugeschlagen) und bekommt nur eine mineralische, pH-angepasste (5,8-6,2) Nährlösung (EC 1,2 mS/cm) bestehend aus:
Das Bimstein-Granulat ist lediglich ein inertes, quasi „totes“ Haltemedium für die Wurzeln → puffert nix und speichert kein Wasser. Perlite ist zwar ebenso ein inertes Medium/Zuschlagstoff, speichert hingegen aber ordentlich Wasser = ein diametraler Unterschied!
Und weil da nix puffert & speichert, muss die NL akkurat eingestellt werden (pH) und regelmäßig in kurzen Intervallen gegossen werden, da das poröse, luftige Bimsgranulat ansonsten ratzefatze austrocknet.
... und da ich gerade, während ich hier schreibe sehe, dass @Struppelpeter & @GumBud sehr detailliert geantwortet haben, kann ich mich jetzt kürzer fassen …
Der Mykorrhiza-Pilz ernährt sich ausschließlich von dem Zucker, der von den Wurzeln des Hanf an ihn weitergeleitet wird und versorgt im Gegenzug der Pflanze mit Wasser = ein organisches Medium ist dazu nicht nötig.
Und das mein Pflanzgefäß keine Drainagelöcher hat, liegt ausschließlich daran, weil ich keine Löcher in Glas bohren kann … sonst wären se schon drin!
Kann funktionieren - wenn man aufm Punkt gießt und Staunässe vermeidet, einfacher und besser wären aber Drainagelöcher im Pott, schon allein um Drain erzeugen zu können, damit Versalzungen vermieden werden!
Der Algenwuchs im Glas hängt nicht nur mit der „zu hohen Feuchtigkeit“ zusammen, vielmehr ist er eine Reaktion darauf, dass ich das Medium rundherum mit 600 PPFD belichte und zur Photosynthese einlade …
Besten Dank für deine detaillierte Bauanleitung für den DIY-Airdome → ist bestimmt sehr hilfreich, um so ein „gefaktes DWC“ erfolgreich über die Bühne zu bringen
Mein verfolgtes Ziel ist jedoch recht minimalistisch (auch „optisch“) ein Micro-Grow Setup zusammenzuschrauben, bei dem final meine kleine Q30 Box offen im Wohnzimmer steht, um der Bonsai-Dame beim wachsen zuschauen zu können. Ein glasklarer Pflanzpott dient da auch nur der Show, um das Wurzelwerk im besten Falle bestaunen zu können.
... so die Idee …
Aktuell steht ja die Mini-Dame in diesem Versuchsaufbau in einem 40x40x80 Zelt RoyalRoom C40S da ich die Q30 noch umbauen/pimpen möchte. Dazu dann aber an anderer Stelle mehr…
… und da wir ja gerade über den Bims-Bums-Grow schnacken und ich gerne diese „Wall Of Text“ auflockern möchte, hier nen frischen Eindruck von vor 2 Minuten, direkt nach dem Gießen mit 20ml …