nein kumpel. das was ich da erkläre hat nichts mit der wuchsform zu tun. ![]()
ich versuch es anders und zieh mal eben ein sehr extremes beispiel zum vielleicht leichteren verständnis ran :
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2000watt auf 1m² = niemand erntet damit 4000g bzw 2g/w , passt einfach nicht.
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1000watt auf 1m² = niemand erntet damit 2000g bzw 2g/w, passt noch immer nicht.
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500 watt auf 1m² = „niemand“ erntet damit 1000g bzw 2g/w (profisystem wo ALLES stimmt, und wo die seiten nicht von einer zeltwand begrenzt sind kratzen aber sehr wohl an der 1000g/m2 grenze.
Aber da reden wir auf keinen fall von homegrow, egal wie talentiert der grower sein mag) -
350watt auf 1m² = talentierte homegrower mit der richtigen genetik können damit 700g auf einem m2 ernten, ist aber SEHR selten.
Da stimmt dann auch schon alles , glück ist mit im spiel und das ist nicht verlässlich reproduzierbar. -
realistischer und weitaus verbreiteter und häufiger zu sehen ist aber sowas wie :
350watt auf 1m² = 500g ernte = ca 1,4g/w.
sowas würden viele grower als einen „guten durchgang“ bezeichnen, ist reproduzierbar und nicht unrealistisch.
dennoch müssen dafür gewisse eckpunkte stimmen.
bei allen diesen beispielen da oben war die fläche der limitierende faktor, licht war ja genug vorhanden.
wenn du die lichtleistung jetzt abfallen lässt auf 100watt als beispiel auf 1m² , dann ist deine fläche nicht mehr der limitierende faktor sondern nur noch das licht.
Und somit ist es dann „einfacher“ einen hohen g/w wert zu erreichen.
Der übrigens nur ein verhältnis angibt zwischen leistungsaufnahme in watt zum endergebnis in g , aber wichtige eckpunkte vernachlässigt.
Es ist einfach mit 5 litern sprit(watt) 100kilometer weit (g) zu fahren (ernten) , das schafft „jeder“ als es ist mit 5 litern 200km weit zu fahren, da muss der fahrer und das auto optimal für abgestimmt sein.
dieses beispiel hinkt ganz schlimm, aber soll eher zum verständnis beitragen als akkurat formuliert zu sein.
Verstehst du was ich damit meine? war das so ok? (jetzt drifte ich ein stück ab:)
eine andere rechnung wäre : g/m²
und die beste rechnung ist : wie viel g ernte ich pro total über die kulturdauer verbrauchter energie , aka g/kwh.
beispielszenario aus der realität : 300 watt lampe, eine ernte ergibt 300g (1/gw) , die andere ernte bei gleicher lampe ergibt 350g (1,16g/w) man würde jetzt meinen das eine ist wirtschaftlicher ist als das andere.
aber wenn ich nun sagen das die 300g ernte 56 tage an energie (kw/h) verbraucht hat, in zahlen:
300watt verbraucher der 12 stunden läuft = 12 x 0,3kw/h = 3,6kw/h am tag.
56 tage x 3,6kw/h am tag = 201,6 Kw/h aufgewendete energie für 300g.
201,6 kw/h bei bsp 35cent pro kw/h = 70,5euro kosten für 300g
aka: 70(euro) geteilt durch 300(g) = 0,23cent pro gram produktionskosten.
jetzt zu dem 350g szenario:
300watt verbraucher der 12 stunden läuft = 12 x 0,3kw/h = 3,6kw/h am tag.
diese genetik hat aber 11 wochen statt 8 gebraucht.
77tage x 3,6kw/h = 277,2 Kw/h aufgewendete energie für 350g
277,2 kw/h bei bsp 35cent prop kw/h = 97euro kosten für 350g
97 euro geteilt durch 350 = 0,27 cent pro g
das mag wenig erscheinen, aber wenn man bedenkt das man in der längeren kulturdauer auch mehr dünger etc verbraucht sieht es schon wieder ganz anders aus.
ganz besonders schafft man mit dem einen szenario mehr ernten oder g pro jahr als mit dem anderen. was die wirtschaftlichkeit ENORM steigert.
hoffentlich hab ich nun verständlich ausgedrückt was ich sagen will, und du hast direkt noch einen exkurs bekommen warum g/w zu wenig informationsgehalt für wirtschaftlichkeit enthält.
Das ist nur eine stumpfe angabe zur totalen menge die aber wichtgere faktoren nicht berücksichtigt.













