Da kenne ich leider genug Leute bei denen es anders aussieht.
Ich bin so der Wochenend genießer, Pizza bestellen, ein lustiger Klassiker ( Life of Brian etc) und einen Södern. Kommt immer gut ![]()
Lass das bitte Jugendwort des Jahres 2024 werden -
das wäre ja noch geiler, als der 01.04.
den Bubatz weg „södern“
Aber bitte mit live Aufnahme von seinem Gesicht bei der Verkündung ![]()
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Ich denke, es macht Sinn zu unterscheiden, ob mal eine Pause eingelegt wird oder entzogen wird.
Erstmal: Wer erfolgreich Ernte einfährt und ein paar Gläser lecker weed zu jeder Zeit verfügbar hat, kann das natürlich entspannter genießen als diejenigen, die sich das Zeug irgendwo organisiere und das Risiko eingehen, eklige Streckstoffe mitzurauchen
Eine Pause einzulegen ist m E immer eine sinnvolle Ideen - gucken, wie es ohne ist, wie die Wahrnehmung ist, der Umgang mit Stress, Krisen, oder n Super-Konzert mit klarem Kopf erleben. Und feststellen, was anders ist im Denken und Fühlen, das auch selbstkritisch bewerten.
Ein Entzug ist nochmal eine Schippe drauf, da wird bemerkt, dass es definitiv zuviel wird, die übliche Dosis bringt nicht den gewünschten Effekt, also erhöhen (sowohl Grammzahl als auch Frequenz). Das Sozialleben ist möglicherweise problematisch (z B nur noch Kontakt zu Menschen, die auch viel kiffen), vielleicht gibt’s Schwierigkeiten im Job. Werden diese Probleme dann wahrgenommen und ein pragmatischer Lösungsansatz gesucht oder werden die Probleme weggequalmt?
Wer sich fragt, was die Ursache für den zunehmenden Konsum ist, wer feststellt, dass ohne weed die Alltagsbewältigung schwierig bis unmöglich wird, ist gut beraten, nicht nur das weed wegzulassen, sondern auch eine therapeutische Unterstützung zurate zu ziehen.
Von Entzug zu sprechen in Form von »guck ich mir mal 4 Wochen an, wie das ohne weed läuft, zur Not hab ich den Schrank ja noch voll«, geht mit einer Rückfallebene ins Rennen: Ich kann immer drauf zurückgreifen, jetzt gerade finde ich meinen Konsum zwar kritisch, aber nach einem Päuschen mach ich alles anders. Der Effekt tritt aber nicht ausschließlich durch Substanzentzug ein, sondern auch durch die Erkenntnis, welchen Mustern man folgt - und welche gut sind und welche nicht.
Ich bin nur noch gelegenheits konsument, 1,2 mal im Monat, und dann auch nur wenn ich nicht Auto Fahren muss am nächsten Tag. Ich hatte aber in meiner Jugend bis ich 26 war doch schon 10 Jahre teils HC zum Aufstehen ne Bong geraucht, war aber immer Arbeiten, war nie Krank, hab nie gefehlt, hab Sport gemacht, teils 40 km täglich Inline Skaten touren. (vorher ne Bong geraucht.) Es war eine möglichkeit leichter an den Endorphin Kick vom Sport zu kommen.
Nach der HC phase hatte ich 1 Jahr ausgeschlichen und paar Jahre (5,6) Jahre ganz pause gemacht. Insgesamt finde ich das man auch nen vernünftigen Umgang haben kann, wenn man sich Ziele setzt, und die auch einhält. Ich mach Techno Tracks, und die müssen Fertig werden, und da kann ich einfach nicht ständig stoned sein. Da braucht man Disziplin zu. Bin jetzt auch schon ca 24 Jahre weitestgehend nüchtern, und Trinke auch sehr wenig Alkohol. (1 Radler vllt im Sommer pro Woche.)
Vom Anbauen verspreche ich mir in erster linie gute qualität, und spass am Anbauen, Konsum eher nette nebensache, vllt mach ich nen Durchgang alle 2 Jahre, oder bau CBD an. Muss ich noch austarieren wieviel spass es machen wird. Hatte ne Pflanze in den 90ern im Garten meiner tolleranten Eltern, aber sonst keinen plan, gab nur ab und zu wasser, kein Dünger. Hat trotzdem geballert das teil.
Achso wegem Schlafen: hab ich Probleme, aber nutze dafür melatonin, wirkt auch nicht auf dauer (aber abundzu hilfts). Vitamin B1 hilft auch ein wenig. Im Zweifelsfall Bücher lesen, mit Ebook oder Papier. Handy nicht benutzen.
Eine Pause einzulegen ist m E immer eine sinnvolle Ideen - gucken, wie es ohne ist, wie die Wahrnehmung ist, der Umgang mit Stress, Krisen, oder n Super-Konzert mit klarem Kopf erleben. Und feststellen, was anders ist im Denken und Fühlen, das auch selbstkritisch bewerten.
This. Sich selbst kritisch beobachten ist mMn das A und O. Ausreden finden wieso es doch nicht so schlimm ist kann jeder. Aber wirklich das eigene Verhalten kritisch reflektieren (gerade was Konsum jedweder Art angeht) ist eine knifflige, aber sehr sehr wertvolle Angelegenheit. Dann klappt’s auch ein gesundes Maß zu halten.
Guude.
Also mein Konsumverhalten ist meistens relativ ruhig. Manchmal ist mein verhalten während des Konsums auch albern ![]()
Spaß beiseite. Also ich hab diesjahr Jubiläum, 20 Jahre kiffer. Davon ca seit 15 Jahren Dauer konsument mit gelegentlichen Pausen für ne Woche.
Von Januar bis April hab ich so wenig „geraucht“ selten zu vor, dafür aber seit April wieder mehr. Aber bei weeeitem nicht mehr so viel wie früher.
Ich benutzen Weed gegen depressive Verstimmungen und aber such so, als Spaß. Wenn ich frei hab, gibts nix besseres als bei Reaggae und nem Vape, den ersten Kaffe zu trinken und dann ganzentspannt einkaufen zu gehen und den Haushalt machen. Soll heißen, ich bin nicht faul wenn ich einen Dampf.
Aktuell sind es bestimmt 1g/Tag, mal mehr, mal weniger.
Bin auch seit +10 Jahren Mitglied im DHV…also Cannabis und Ich gehören einfach zusammen. ![]()
Das ist ein spannendes und wichtiges Thema, ich kiffe nun schon seit fast 20 Jahren und hatte, wie alle, gute und schlechtere Zeiten. Rückblickend muss ich aber sagen das Gras/Konsum viel weniger mit diesen Phasen (allen voran den schlechten) zu tun hatte, als mein inneres selbst. Oft wird ja eine depressive Episode auf Konsum zurückgeführt und ich möchte auch wirklich keine Werbung für mentale Probleme und konsumieren von jeglichen Dingen machen! Aber ich bin heute der Meinung das die “schlechten Phasen” auch ohne Cannabis stattgefunden hätten und es viel mehr darum geht gefestigt zu sein und sich mit seinem Inneren auseinander zu setzen. Meine Probleme sind vom kiffen weder größer noch kleiner geworden und dann immer nur dem Gras die Schuld zu geben ist auch ein wenig leicht bzw. hat mich zu keiner Lösung geführt. Ich konsumiere heute immer noch wie schon all die Jahre zuvor und mag mich und mein Leben wieder sehr. Da hat sich viel geändert, mein Konsum ehrlich gesagt nicht.
Bloß nicht so toll ist der nicht um ihn ein a denkmal im duden zu schenken

