Brown Paper Bag - quick and dörrty

push me -
step, step, step, step, step …

Oookay, nachdem wir uns jetzt alle wieder beruhigt haben -
ein paar ernsthafte Überlegungen.

Ich lese immer öfter von vollständiger Trocknung in braunen Papiertüten
oder in braunen Pappkartons.
Die Techniken und Materialien dafür, dürften ja den meisten bekannt sein.
Wenn nicht - hier z.B.:

Gedanken:
Wenn das so dermassen simpel ist, warum machen es nicht mehr Leute?
Welche offensichtlichen Nachteile haben solche Trocknungen?
Braucht es wirklich aufwendige Gestelle oder Netze, etc.,
wenn ich doch das ganze Gekröse einfach in eine Papiertüte oder einen Karton werfen kann.
Offensichtlich hat Team „Brown Paper Bag“ auch keine Schimmelprobleme -
muss nix wenden, sondern schüttelt ein paar Mal und fertig.

Gibt es zu der Thematik irgend etwas Schlaues zu bemerken?
Pro und Contra Papptüte, büddeschön …

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Hallo!

Ich benutze braune Papiertüten um meinen Trim zu trocknen. Ich werfe den Trim in die Tüte und lasse diese offen über den ganzen Trocknungsprozess. Der Trim wird ein- bis zweimal am Tag durchgeschüttelt und umgewälzt. Nach ein zwei Wochen ist der Trim dann trocken. Man kann auch zwischendurch neuen frischen Trim dazu werfen, verlängert dann halt die Trockenzeit.

Blüten würde ich persönlich nicht in Papiertüten trocknen. Durch dass häufig schütteln und umwelzen werden bestimmt Trichome beschädigt, was zu Qualitätsverlust führt.

JM2C

Happy drying

:slightly_smiling_face::wave:t2:

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Hey :slight_smile:

Da ich aktuell gerade das Zelt zu voll habe um ein Trocknungsnetz auf zu hängen habe ich die frische Ernte von gestern zum erstenmal inne Papiertüte geschmissen.
Wie es wird kann ich dir net sagen da ich das vorher noch nie gemacht habe aber ich geb dir hier gerne in ein paar Tagen bescheid. :v:

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Wenn ich nass trimme, dann nutze ich fast immer die Papiertüten :+1:t2:

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Molto bene!
Ich habe gerade eine kleinere Outdoor-Ernte eine Woche in einer Papiertüte gehabt.
Exakt so, wie dort oben beschrieben. Tüte zu und ein paar mal schütteln.
Das Ergebnis ist extrem gut - hatte nach 7 Tagen witzigerweise genau 62% und der Ertrag ist mit 62er Boveda ins Glashaus gezogen.

Ich teste das weiter - bisherige Erfahrungen 10/10.

Ach ja, wenn man der Theorie: beim Schütteln der Papiertüte, werden Trichome beschädigt - weiter konsequent folgt, würde das ja bedeuten, dass sämtliche Erntemaschinen aka Trimmer grosses Unheil anrichten?!

Anyway - man muss ja nicht so dolle schütteln, wie ein Primat der unbedingt ne Kokosnuss von der Palme holen will -
Ich drehe die Papiertüte mehrmals kopfüber um und stelle sie dann wieder zurück.
Damit sollte ich deutlich über dem Zärtlichkeitslevel eines durchschnittlichen Trimmers liegen.

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In guten Jahren hab ich gern mal die letzten Colas in braune Papiertüten geschmissen (große Einkaufstüten mit Henkel), einfach weil ich vom Trimmen genug hatte, und schon alle Gläser voll waren. Ich hab sie mit Stiel da reingelegt, damit sie etwas Luft dazwischen haben. Und nicht viel mehr als ein Drittel gefüllt. Ein paar Tage habe ich sie nur locker zugerollt & jeden Tag geguckt & etwas umgeschichtet, bis ich sicher war, dass sie trocken genug sind. Dann habe ich die locker verschlossenen Tüten in einen großen schwarzen Müllsack gepackt und sich selbst überlassen.

Ich denke, das Papier puffert Feuchtigkeit ganz gut, und der Müllsack verhindert, dass sie komplett austrocknen, das scheint mir ein gutes Klima zu sein zur Lagerung. (Haushaltstipp: funktioniert auch mit Brötchen zB.)

Nach ein paar Monaten als Notvorrat wieder hervorgeholt. Natürlich ziemlich trocken, da nicht gecurt … aber sticky und aromatisch; bei der Wirkung konnte ich auch keinen entscheidenden Unterschied zur Glasware ausmachen.

Nachteil Papiertüte: Die Böden sind oft gefaltet, und da fängt sich ne Menge Trichom & Kleinzeugs, das man kaum mehr da rauskriegt. Das ist bisschen nervig, muss man als Schwund einrechnen :man_shrugging:

Mein Fazit: ne gute Option, wenns mal schnell gehen soll oder man wenig Platz hat :+1:

PS: Auch 10-liter Biomüll/Kompost-Beutel kann ich empfehlen, da trockne ich meinen Trim drin.

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Hmmm, wenn ich die Funktionsweise des Trim-Bag richtig verstanden habe,
ist es nur ein mittlerer Laubsack mit zwei Reissverschlüssen oben und unten, der ein Gazenetz eingenäht hat. Durch eine bestimmte Routine beim Schütteln und Drehen, werden die trockenen Buds getrimmt.
Schon mal ne gute Sache.

Wie wäre es denn, wenn ein findiger Kopf das Ganze kommerziell mit der Trocknung vereint?

Uh, Blasphemie - holt Fackeln und Mistgabeln raus …
Egal - 10er Pack Papiertüten und ein Gestell, was passgenau 10-15cm über Tütenboden mit ebensolchen Gazenetz bespannt ist. Blüten nass rein, die liegen dann auf dem Gazenetz in geschlossener Papptüte.
Vorsichtiges Schütteln, wie gehabt - ca. 1-2 Wochen lang.

Nach der Trocknungszeit, wird vom Marketing noch eine bestimmte Bewegungsroutine vorgegeben - also es wird mehr oder weniger rhythmisch geschüttelt und tada:
oben liegen die fertig getrimmten Buds und unten, auf dem Pappbeutelboden, liegt das Trimmaterial.
Das Ganze gibt es dann so für 15-20 Euro bei Alibaba, ebay und Co.

Dealer Thomas Heck gefällt das.

„Halte dich genau an diesen Bewegungsablauf und deine getrimmten Buds sind von edelster Handarbeit nicht mehr zu unterscheiden.“

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Wir haben schon vor 40 Jahren unsere Pflanzen in Zeitung eingewickelt zum Trocknen aufgehangen.
Heute wegen der Druckerschwärze wohl verpönnt :rofl:

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Hier das Ganze in Maschinell :wink:

Scheiss effizient, aber schon spooky so ein Teil.
Damit geht auch noch das letzte bisschen Romantik flöten -
Systemgrowologie like McDope und Bud King.

Uh, das mit dem Zeitungspapier habe ich schon bei den Schwyzern gelesen:
Bananenkiste - ne Lage Zeitungspapier - Buds - nächste Lage Zeitungspapier - usw.
Danach auf den Dachboden und aus die Maus.
Warum eigentlich nicht? Viele Wege führen nach Rom.

Das ist Sparta!

Eigentlich wurden sie aufgehängt, nicht gestapelt ( ned gut). :wink:.

Und dann hings zwischen Schinken und Wurst und man schnitt sich was ab :yum:

Genau mein Style - einfach, praktikabel, alltagstauglich …

Nur noch mal zum besseren Verständnis, Grandpa Snipp:
ihr habt also damals die Haupttriebe in eine Zeitungstüte gewickelt - quasi, wie eine Schultüte - unten zu gefaltet und ab in die Speisekammer gehangen? Und nach 1-2 Wochen habt ihr die unten aufgemacht und jeder konnte sich. bedienen?
Klingt schön hippiemässig aber auch verdammt cool …

Länger als 2 Wochen hings schon, und nicht jeder durfte sich bedienen. So Hippie waren wir auch wieder nicht.
Man hatte auch nicht so umfangreiche Möglichkeiten sich zu informieren, musste sich drauf verlassen was andere dachten :grin:

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Nur son zwischending… Seit Samstag sind nasse 146g in der Papiertüte… bei den aktuellen Temps. mit 31° Tags und 24° Nachts und einer RLF von +/-50% fühlen die sich schon so an als ob die in 1-2 Tagen fertig sind also dann insg. 4-5 Tage gebraucht haben.
Wie das Ergebniss ist berichte ich noch :slight_smile: :v:

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Ich hatte etwa 60g nass in der Tüte und habe - ACHTUNG, dumme Aktion! -
eine kleinen Hygro mit reingepackt.
Nach 5 Tagen zeigte der dann 56% an und ich dachte, yeay, schnell raus und ab ins Glas.
Da waren es aber nach ein paar Stunden schon wieder 66-68% - was im Nachhinein ja auch völlig logisch ist. Also wieder Papptüte, 2 Tage warten und dann, tada!
Soviel zu meiner Try and Error-Lernkurve.

pull-door

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Das Weed ist seit gestern Abend im Glas und ist bei konstanten 64%. 4 Tage in der Papiertüte, 2x am Tag kurz umgeschichtet (1x geschüttelt).
Nun ja es klappt aber das Gras verliert sehr viel an Trichomen. Zur Not kann man das machen ansonsten greif ich lieber zum Trocknungsnetz.

2 Tage Netz und dann in die Tüte ist auch sehr praktikabel :+1:t2:

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Das mit dem „Trichomen verlieren“ versteh ich nicht, da fehlt mir der Kontext.
Meine Trichome sind alle noch da - ich war nett zu ihnen …

Nein, aber im Ernst - es geht ja hier darum, die Vor- und Nachteile
vom vollständigen Papptütentrocknen mal zusammen zu tragen.
Ich hatte keinerlei Qualitätseinbußen bisher festgestellt -
kann sich alles noch ändern - daher die Nachfrage.

Ich denke mal durch das Schütteln und die Papieroberfläche gehen äusserlich mehr Trichome ab. Qualitätsmäßig kann ich noch nicht viel sagen da das Chlorophyll noch abgebaut werden muss aber rauchbar ist es. Vom Geschmack her im jetzigen Zustand gleich.
Wie gesagt, es klappt sogesehen ganz gut aber ich bervorzuge doch das Netz. :slight_smile:

Also ich für mich kenn beides von einen Freund her.
Der trocknet nur immer die schönsten buds sorgfältig in einen trocken korb.
Den rest haut er in ne Paiertüte zum trocknen. (Ich glaub 5 tage)
Die Buds aus dem Korb kommen in Gläser,
die von der Tüte in ein 30liter Plastikfass.
Wie oder was der genau macht dann weis ich nicht .
Aber „ICH“ Merke beim rauchen keinen Unterschied.
Von der Optik kann man nicht Reden :-1:
Da ja lieblos rein in die Tüte
(Wie mein Kumpel meint „Notfall Gras“ wird irgendwann weiter verarbeitet).
Wenn man aber die tüte sich von innen anschaut und fühlt merkt man das es da rau ist .
Also irgendwas bleibt Zurück.

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