Canna Climate Control (C³) - Komplettsystem DIY

Ahh so ein Graph hat schon was :smiley:
Kann man auch noch mal besser analysieren… ich sehen schon ich werde das mit dem Datalogging demnächst angehen. Bin jetzt aber demnächst erst mal 3 Wochen auf Geschäftsreise… muss noch mal alles sauber testen und vorbereiten und vor der Reise keine Modifikationen mehr am System.

Hehe… ja… teurer Heizen ist nicht möglich… hab mich gar nicht mit dem Kältemittel befasst… R290 ist alles in allem schon ok. Umweltfreundlich(-er) und für die kleine Anlage sollte das passen. Glaub die Effizienz ist nicht ganz so gut wie bei anderen Kältemitteln, bin da aber nicht so drin.

Aus dem selben Grund würde ich nicht anfangen den Kältekreis zu modifizieren… ich bin Programmierer und Embedded Systems Designer… Schuster bleib bei deinen Leisten.

Danke auf jeden Fall für deinen Input :smiley:

Moin Commander,

ich war ein paar Tage unterwegs, daher die späte Antwort :v:

Sehr cool, dass Du das getestet hast :+1:
Was sind denn die „zwei ziemlich genaue RLF Meter“ ?

Da ich die Sensoren nicht in der Box sondern zum Curen verwenden möchte, werde ich wohl eher auf andere zurückgreifen.

Verfolge Dein Projekt hier gespannt :slight_smile:

Also eine Pumpe wäre mir da etwas zu kompliziert. Ich verwende gerade einen Entfeuchter in meinem Trockenraum. Hier habe ich ihn einfach etwas höher gestellt, einen Schlauch an den Ausgang geklemmt und habe einen ca. 40L Eimer dort stehen.
Allerdings ist es bei mir auch ein Schuppen und kein Wohnraum.

Moin,

bei dem Luftentfeuchter den er hat, muss man dafür den Behälter entfernen und den Fullstandsenor „verarschen“. Problem ist, dass je nachdem wie der Schlauch liegt, das Wasser auch mal gerne irgendwoanders rausläuft. Hatte mit dem Ding schon dreimal einige Liter Wasser aufm Fussboden.

Grüße

Denke ein Kabelbinder reicht hier für Dauerbetrieb.

Alternativ würde ich dann in den unteren Bereich des Tanks eine Tankdurchführung installieren:

und dann weiter in einen externen Tank. Da das ganz quasi drucklos ist (also 0,irgendwas Bar je nach Höhe) sollte das ganze easy funktionieren.
Der Vorteil wäre, dass der Füllstandsensor weiter funktionieren würde… hmmm, vielleicht sollte ich das so im Schuppen bei mir aufbauen :thinking:

LG

Moin,

muss mich korrigieren… Also man kann den Auslass nutzen, von dem das Wasser normalerweise in den Behälter tropft. Der Behälter bleibt dann drinne. Das Problem mit dem Überlaufen, wenn der Schlauch ungünstig verlegt ist, bleibt, da das Wasser dann an der Seite rausläuft und nicht im Behälter landet. Auch ist das alles recht eng und der Behälter drückt den schlauch (je nach Wandstärke) leicht ein, bzw nach oben… Nicht wirkich ideal.

Eine Durchführung wäre eine Lösung, aber damit ist die 5 Jahre Bauhaus Garantie bestimmt weg und wenn ich das Ding über eine externe Wlansteckdose schalte, dann kommen da einige Startzyklen für den Kompressor zusammen. Auch das Abschalten ist dann recht hart. Das alles geht auf die Lebenszeit des Kompressors. Muss jeder für sich abwägen.

Falls das Ding Richtung Lufteinlass des Zeltes am Boden pusten soll, dann darf es nicht wirklich erhöht stehen, was das mit der Druchführung nicht vereinfacht.

Grüße

Moin Don,

Ok über Garantie mache ich mir bei solchen Dingen gar keine Gedanken (ist halt Hobby), aber kann den Ansatz natürlich verstehen. Vermutlich ist dann die Verwendung der Pumpe die sinnvollere Variante.

Würde aber gerne noch etwas bzgl. dem „harten“ Abschalten hören.
Denkst Du der Füllstandsensor (bei meinem Modell ist es ein simpler Taster soweit ich das sehe) sorgt für mehr Lebenszeit als das direkte Schalten von AC (also WLAN-Steckdose etc.) ?
Vom Geräusch her habe ich den Eindruck, dass genau das gleich passiert bei mir.

Wäre auf jeden Fall daran interessiert, die Lebenserwartung zu erhöhen, falls Du da Tipps/Ideen/Erfahrungen hast?

Danke und Gruß

Hehe… rege Diskussion.

Also ich werde das Ganze so lösen:

Ich habe eine Schlauchpumpe übrig.
Ich habe eine Elektronik übrig, die diese Schlauchpumpe als Tasmota Gerät im WiFi zeigt.

Das ist alles fertig und funktioniert schon… bin gerade nicht vor Ort, aber ich war der Meinung es gibt oben am Wassertank eine Aussparung wo genau der Schlauch durch passt.

2x am Tag wird dann die Schlauchpumpe eingeschaltet und Pumpt das Wasser vom Luftentfeuchter in einen zweiten großen Wassertank. Schlauchpumpen können auch mal trocken laufen ohne direkt großen Schaden zu nehmen.

Heißt also ich sorge einfach dafür, dass der Behälter vom Luftentfeuchter nie voll wird.

Keine Modifikationen am Entfeuchter nötig und dass die Elektronik mit den Schlauchpumpen funktioniert ist bereits bewiesen.

Für mich persönlich ist das so die einfachste Lösung und nachkaufen musste ich jetzt nur einen 40L Tank zum Speichern des Abwassers, also auch die günstigste Lösung.

Bilder folgen sobald es aufgebaut ist.

So hier mal meine Lösung mit Fotos für den Luftentfeuchter, hat ne Weile gedauert aber durch die Geschäftsreise war ich bisschen im Stress die Tage.

Luftenfeuchter bläßt in Ecke zum Lufteinlass des Zelts.

Abwasserschlauch im Tank eingeführt und den 4. Boden-Feuchte Sensor „missbraucht“ um den Füllstand des Abwassertanks anzuzeigen.

Eigentlich hatte ich den 4. Sensor mal für den Gießwasser Tank gedacht, aber da die Gießmenge ja deterministisch ist (und ich dadurch zumindest den theoretischen Füllstand errechnen kann) macht er aktuell hier mehr Sinn.

Zweite Pumpen-Elektronik mit der 4ten, übrigen Pumpe verbinden. Da ich jeweils 4 Kanäle bedienen konnte hatte ich zum Glück einfach gleich 4 Pumpen gekauft und auch gleich alles für 4 Pumpen ausgelegt. Ursprünglich um evtl. doch mal noch eine 4te Pflanze oder sonst was zu bedienen. Und schwupps da war schon der Use-Case für die 4te Pumpe da :slight_smile:

Tasmota wurde wie die 3 Gieß-Pumpen eingerichtet und als Tasmota-Abwasser benannt und ist exakt gleich anzusteuern und zu benutzen wie die 3 anderen Pumpen.

Vor meiner Abreise hatte ich eigentlich noch einen solchen schwarzen Tank bestellt, aber dank den absolut unfähigen Paketzustellern (ganz egal welches Unternehmen… steck alle in einen Sack und du triffst immer den richtigen wenn du drauf haust!) wurde der 2 Tage spazieren gefahren bis ich abreisen musste. Daher jetzt die Notlösung mit dem 10 Liter Eimer.

Ich hab meine Mutter verdonnert, dass sie notfalls hinfahren und ausleeren muss :joy:

Ich hatte keine Zeit mehr hier irgenwas zu automatisieren, die Pumpe kann man manuell übers Panel (also auch remote) starten und dann Pumpt die (wie die Gieß-Pumpen) 500ml ab, bis sie automatisch abschaltet und dann muss man eben neu starten. Der Sensor ist so angebracht, dass er ausschlägt, wenn ca. 2 Liter im Abwassertank des Luftentfeuchters sind und dann muss man halt manuell 4 mal laufen lassen und aufschreiben oder merken dass jetzt ca. 2 Liter im Eimer sind.

Gefällt mir so natürlich noch lange nicht, aber in der kürze der Zeit war nicht mehr drin jetzt.
Der Eimer wird noch durch den zweiten Tank ersetzt werden, sodass er nicht voll läuft.

Andererseits habe ich täglich vielleicht aktuell so 200-300 ml. im Abwassertank des Luftentfeuchters. Damit würde es auch mit dem 10 L Eimer für 3 Wochen klar gehen und länger hält dann auch das Gießwasser nicht. Das kann aber halt an feuchten Tagen noch deutlich mehr werden jetzt bald. Muss man beobachten.

Ja und so schauts aus. Aktuell damit sehr gute Werte bei allem und die Pflanen schauen entsprechend gut aus.

Siehe parallel Thread im Growreport.

3 „Gefällt mir“

Also noch mal kurze Rückmeldung zum Luftentfeuchter:

Das Konzept klappt wunderbar, aber der 10L Eimer ist einfach zu wenig. Ich hole jeden Tag zwischen 1-2 Liter Wasser aus der Luft, je nach Witterung. Entsprechend ist der Eimer eigentlich nach einer Woche voll und muss geleert werden.

Da ich nun 2 Wochen weg war, musste meine Mutter einmal kommen und ausleeren. Das wird dann in Zukunft noch gegen einen großen Tank getauscht.

Muss dieses Jahr aber nur noch 1x verreisen für ca. 2 Wochen, evtl. lass ich auch alles wie es ist. Mal sehen wie viel Laune ich habe.

ich las mal das noch da =)

VPD

ohne co2

Guter Punkt ein VPD Chart. Das gepostete hat nur leider Fahrenheit als Temperatureinheit.

Wäre auf jeden Fall eine gute Idee automatisch auf ein hinterlegtes VPD Chart zu regeln.
Voraussetzung wäre aber aktuell noch nicht gegeben, denn dann muss ich Luftfeuchtigkeit in beide Richtungen einstellen und messen können.

Da der Luftentfeuchter noch nicht ins System eingebunden ist, läuft der aktuell mit seiner internen Regelung und senkt die Feuchtigkeit halt einfach auf fix 45 %. Resultat in der Messung ist 40-50% pendelnde Luftfeuchtigkeit… also er geht runter auf ca. 40 % schaltet dann ab und erst wieder bei knapp 50 % ein.

Ein zu schnelles Wiedereinschalten sollte jedoch vermieden werden, da der Kompressor nicht gegen den bereits vorhanden Druck im System starten sollte. Das kann Schäden verursachen oder belastet zumindest den Kompressor stark. Wie @Don23 aber oben schreibt, scheint es ja bei ihm keine Probleme zu geben. Aber wenn man selbst eine Regelung implementiert, dann muss man halt eine Wiedereinschaltpause von mind. 2-3 Minuten einstellen und dann sollte das in jedem Fall passen.

Werde also diese „Saison“ alles so lassen wie es ist und dann gemütlich umbauen wenn geerntet wurde. Will jetzt nicht im Betrieb zu tief ins System eingreifen… „Never touch a running System“.

Blütephase ohne CO² in ° C.

99% der Kompressoren haben ein Anlauf Schutz der ist meist auch gar nicht in der Reglung des Kompressors verbaut sondern im Starter

und bei meinem ist der Anlaufschutz ca 30 40 Sekunden danach geht der einfach wieder an

@The-Obelix: Das macht natürlich Sinn, das unabhängig vom Rest zu machen… wieder was gelernt.

Hier habe ich mal den Wasser-Ring inkl. Deckel hochgeladen zum Download als STL Files in einer ZIP

CCC-WasserRing.zip

1 „Gefällt mir“

Luftbefeuchter WiFi fähig (MQTT) machen

Die Sommerpause naht und das heißt, dass das System ein paar Upgrades bekommt, wie geplant.

Als erstes möchte ich den Luftbefeuchter besser kontrollieren können. Der Plan war, das Gerät mit einer selbst entwickelten Tasmota Platine zu steuern. Aktuell geht das nur über die Mii-Cloud bzw. die Mii-App… träge und vor allem closed source und schwer per MQTT zu kontrollieren… das muss besser gehen.

Da das Gerät von Xiaomi ist, telefoniert es außerdem ständig nach Hause und liefert Daten nach China… NICHT MIT MIR!

(PS: Ja eure Haushaltsgeräte von China Anbietern senden ALLE Daten nach China um unser Verhalten zu analysieren. Im besten Fall werden die Daten nur dafür verwendet bessere Produkte zu entwickeln… im schlimmsten Fall werden die Daten irgendwann von der Partei ausgewertet. Dank eurer China-Staubsauger Roboter könnte China den Grundriss eures Hauses schon haben…)

Dazu habe ich das Gerät geöffnet und analysiert, was drin ist.

Nach dem Öffnen war schnell klar, dass die Verbindung zum WiFi mit einer externen Platine aufgebaut wird, die dann entweder die Hauptplatine steuert oder die Befehle weitersendet an die Steuerplatine… klingt nach einem guten Punkt zum Angreifen…

Mir war eigentlich fast schon vorher klar, dass ich vermutlich einen Espressif Chip aus China finden werde und tadaaa ein ESP8266 Modul baut die WiFi Verbindung auf. Und auf der Platine ist beim Anschluss zu lesen UART… was sehr gut ist, denn UART ist in der Regel ein unverschlüsseltes Protokoll zum Datentransfer.

Die Leiterbahnen verlaufen auf der Platine an die Anschlüsse 11 und 12 des Moduls und wenn man das Datenblatt des Herstellers bemüht, liest man TXD und RXD… also UART… also kommuniziert das Modul potentiell per UART mit der Hauptplatine. Sehr gut, dann sollte es möglich sein, die Befehle mit einem Datenlogger aufzuzeichnen und dann in eine eigene Elektronik zu programmieren um dann die Hauptplatine ohne das China-WiFi Modul zu betreiben.

Aber als ich die Platinen Bezeichnung auf dem Board in Google eingegeben habe, um zu sehen, ob ein paar Leute evtl. die Platine schon mal analysiert haben… fand ich eine viel Bessere Lösung! :smiley:

Jemand mit der selben Idee wie ich, hat mir die Arbeit bereits abgenommen! Da es sich um ein bekanntes Modul handelt und die Anschlüsse sehr überschaubar sind, hat er das Ganze noch etwas weiter getrieben, als es mein Plan war. Er hat die Firmware des WiFi Moduls neu geschrieben. Dank Arduino ist sowas mittlerweile sehr leicht möglich.

SUPER! Das ist doch genau was ich brauche… der Humidifier nur noch als MQTT Gerät im Netzwerk direkt erreichbar. Das spart mir sehr viel Arbeit und Zeit!

Also wird die Platine mit Steuerleitungen und einem FTDI Kabel mit dem PC Verbunden.



Dann im Flash-Modus hochfahren, (Boot-Pin auf GND) und mit Arduino verbinden um zu flashen.

Mit dem Smartphone verbunden, ins WiFi eingeklinkt und das Gerät ist direkt unter MQTT verfügbar und ansprechbar. Dazu habe ich mir ein paar Nodes in NodeRed erzeugt, die die entsprechenden Befehle raus senden:


Und das wars!
Jetzt kann ich eine Regelung implementieren, die den Feuchtigkeitssensor in der Mittel des Zeltes als Datenquelle nutzt und so zu jedem Zeitpunkt die Feuchtigkeit auf einem perfekten Niveau halten!

Keine Daten mehr für China und ein stabiler Betrieb ohne Cloud!

7 „Gefällt mir“

Super cool, noch jemanden im Forum zu finden, der sich solcher DIY-Techniklösungen annimmt. Werde mich mal dranhängen hier.

Ich selbst lasse die Daten in einem Loxone System zusammenlaufen und integriere die Steuerung der Boxen in die eh schon vorhandene Hausautomation, die hier auf mehreren PIs (Loxberry) und einem Miniserver läuft. Da ist dann die Visualisierung zwar nicht ganz so cool wie bei dir, aber das ließe sich ggf. noch mit einem extra Terminal an der Box lösen. Der Vorteil ist aber, dass ich von überall Zugriff auf die Steuerung und die Daten habe. Wie sieht’s da bei dir aus? Kannst du auch mobil auf dein Setup zugreifen?

Hatte vor kurzem übrigens noch Kontakt zu Hypfer, da er ein Breakout Board für bestimmte Saugroboter entwickelt hat. Super hilfsbereiter Typ.

2 „Gefällt mir“

Moin… Ja nice…

Das Loxone System kenne ich :blush:… Schönes System.

Ich habe mich bei meinem System ehrlich gesagt nur für NodeRed entschied, weil ich es lernen wollte. Bin C/C++ Programmierer und wollte mir so ein grafisches System mal ansehen.

Und ich bin großer Fan von Open source…

Ja NodeRed ist ja Web basiert und über den Browser zu bedienen. Heißt ich kann über VPN drauf auf das System. Hab noch ne Webcam im Zelt und so ist es zu 100 % von der Ferne zu bedienen :smiley:

Lüfter W-LAN fähig (MQTT) machen

Eigentlich wollte ich bis zur Ernte warten, um den Lüfter MQTT fähig zu machen, aber das Projekt ist in den letzten Tagen einfach geflutscht und jetzt fertig.

Hier der Bericht :slight_smile:

ACHTUNG!
Dieser Bericht soll nicht dazu ermutigen, selbst an Geräten mit hohen Spannungen zu arbeiten, wenn man keine Ahnung hat! 230V aus der Steckdose können töten!

Ich habe den Lüfter ausgebaut und aufgeschraubt und analysiert.

Im Kasten ist nichts… perfekter Platz für meine Elektronik :stuck_out_tongue:

Das Potentiometer hat 10k und zwischen den zwei Steuerleitungen liegen 5V an.

Ja klar könnte ich jetzt tiefer graben und noch weiter hinten in der Kette angreifen, aber es gibt gute digitale Potentiometer, die man digital per I2C oder ähnliche Verfahren einstellen kann. Das soll also die Lösung sein.

Ein Digitales Potentiometer.

Das hier ist ein altes schon defektes, in meiner Wühlkiste hab ich noch ein Neues gefunden mit 10k max… sehr gut. Das sind die billigen Kopien aus China des Renesas X9C103S Chips.

Um per MQTT übers W-LAN diesen Chip zu steuern, müsste Tasmota diesen Chip als Treiber integriert haben… hat ihn aber nicht…

Also gut, wollte mich schon lang mal in den Tasmota Quellcode einlesen und so hab ich kurzerhand den X9C-Treiber für Tasmota geschrieben.

Nach ein paar Timing-Tests und Anpassungen, liefen die Timings wie von Renesas vorgeschrieben.

Tasmota läuft bei mir auf einem Wemos D1 Mini (China-Klon), aber ich habe es so erweitert, dass es auf jedem Tasmota fähigen Gerät laufen könnte. Evtl. wird es demnächst in die Tasmota Images übernommen, bin gerade mit den Mods am checken, ansonsten bei Interesse PM.

Zurück zum Lüfter… also Treiber läuft auf dem Labortisch wie erwartet…

Integration

Um an Strom zu kommen, wird die Leitung im Kasten gekappt und angezapft.

Mit einem kleinen AC-DC Modul Made in China, super billig ohne Gehäuse… hoffentlich können die was…


… um das zu prüfen hab ich mal den Rippel der Spannung gemessen:

… etwas über 50 mV … das ist völlig ok für das Wemos Modul. Für das digitale Potentiometer habe ich noch mal einen Elko spendiert… wäre wohl nicht nötig gewesen, aber da das Potentiometer direkt mit 5V arbeitet, hab ich gedacht, es kann nix schaden.

Letzter Check auf dem Labortisch…

Einbau… passt perfekt in das Kästchen, ja schaut nicht soo nice aus da drin aber ist alles sauber isoliert und naja… je mehr Kabel da drin alles einklemmen, desto weniger wackelt rum :stuck_out_tongue:

Zusammengebaut jetzt ohne Poti dafür mit WiFi bzw. MQTT

Und hier ist die Steuerung über Tasmota… INC x erhöht den Drehregler (und damit die Drehzahl) um einen Schritt, DEC x verringert ihn.

Der Befehl STR speichert den aktuellen Zustand, sodass beim nächsten Start des Lüfters die gleiche Drehzahl erreicht wird.

Und natürlich, wie das bei Tasmota üblich ist, sind eben alle Konsolen Commands auch per MQTT verfügbar.

Das wars… nun ist mein 80 Euro China Lüfter MQTT bzw. fernsteuer-fähig… die Erweiterungen haben unter 5 Euro gekostet, die gesamte Arbeitszeit war dafür ca. 15 Std.

6 „Gefällt mir“

Super spannendes Projekt ! Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe werde ich mir das mal alles genauer anschauen. Ich will mir irgendwann mal eine vollautomatische Box selber bauen.

Zwei Fragen hätte ich auch direkt:

  • Kannst Du die STL des Bewässerungsrings noch mal zur Verfügung stellen?
  • Welche Pumpe hast Du da genau genutzt?

Grüße

1 „Gefällt mir“

Hi,

ja danke danke. Kannst dich gerne melden, wenn du anfangen willst, ich helfe gerne…

Wasser-Ring
Download Wasser-RingV3 STL

Die Pumpen sind Dosierpumpen aus China… hab dir nen Link per PM geschickt. Ganz schön laut, also dabei sein will man nicht. Aber dafür billig :slight_smile: und laufen bei mir jetzt schon lange einwandfrei.