🌀 Das Kinetic-Photon-Protokoll: Eine theoretische AnnĂ€herung an das Effizienz-Maximum bei 420 ppm CO₂

Auch hier Willkommen an jeden Leser/Grower/ZĂŒchter der sich in dieser Sparte ausleben will und uns mit Neuen VorschlĂ€gen begeistert die man mal ausprobieren könnte um noch mehr aus seiner Energie die man egal woher sie kommt(Solar,Wind oder gekaufter Hausstrom) hineinsteckt.

Es geht nicht im geringsten um hohe ErtrÀge,sondern um die energiesparsamsten Möglichkeiten durch ein durchdachtes Set von A bis Z und/oder jeweiligen Techniken das maximalste an Potenzial herauszuholen 100% indoor ohne Sonnenlicht.

Das hier zu bebildern und beschiltern,so das Mitlesende von lernen können.

Grenzen gibt es hier keine und fangen sie an zu fliegen beim growen und werden mehrsprachig,alles prima.

Jeder denkbare Bereich von A bis Z darf erneut durchdacht werden und angesprochen,untersucht,getestet,aufgezeigt,besprochen watever.

Gerne auch Grows von Euch zeigen mit Euren Erfahrungen,Effizienzwerten ( watt/gramm) u.s.w. ist jederzeit interessant und da mache ich mal ein Anfang,bei mir sind es 1,86gr/Watt/Lampenleistung b.z.w. 720 Watt reingesteckt pro erzeugten trockenen (Restfeuchte 10-12%) Gramm Weed.

Nicht so die Zahlen interessieren mich,sondern die Geschichte und der Weg dahinter.

Wer wie ich es jeden gönnt ist hier gerne gesehen seine Erfahrungen egal in welcher Form zu teilen.

Selbst Testreporte kann man hier anstellen,Vergleichsreporte zwischen dem einen oder anderen sofern man den Rest der Parameter unter Kontrolle hatt und ein Vegleich berechtigt der unterm Strich zum Schluss den Effizienzgewinn aufzeigt/Dreh und Angelpunkt des threads hier.

Ich selber plane
.eine jahrzehnte alte Idee mal umzusetzen die man schon seit Ewigkeiten so vor sich hinschiebt und nie umgesetzt hatt,pur um zu testen und dazu erscheint mir hier der richtige Platz denn in dem Grow wird mir der Ertrag am Ende völlig schnupspiepsegal sein,es zĂ€hlt dann nur das eine.

Effizienz.

Was sind Eure bisherigen Bestmarken?

Wie habt ihr es angestellt?

Bin gespannt was so kommt auf Dauer und hoffe hier melden sich einige und der Zeitschalter wird abgestellt.

mfg Genpool

Dieser Text wird ausgeblendet

Kinetic-Photon-Protokol

Interlocking Dual-Disk & Aero-Kinetic Protocol

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Ich Frage mal ganz ernsthaft: Was meinst Du mit Verantworlicher Effizienzsteigerung :sweat_smile:

Mein Idee dazu ist/war, Pflanzen im Prinzip in eine Ulbrichtkugel/Integrations-Kugel hinein wachsen zu lassen.
Dazu musste Elektronik und Substrat/Pflanztopf raus aus dem Wuchsbereich und alle 6 OberflĂ€chen mĂŒssen maximal und diffus reflektieren.
Das hatte ich hier vorgestellt und die Effizienz wurde stark angezweifelt:

Hierzu habe ich folgendes (auch fĂŒr den Privatanwender erhĂ€ltliches/bezahlbares) Produkt verwendet:

https://www.3mschweiz.ch/3M/de_CH/p/d/b5005066171/

94-96% Reflektion also spektral relativ flach.

Damit habe eine Integrating Sphere Factor oder Sphere Multiplier vom M = 11.5 erreicht.
M gibt dabei an, um wieviel die IntensitÀt im Vergleich zum Input ansteigt.

Wenn eine Pflanze durch ein Loch in eine Integrationskugel wĂ€chst, badet sie in einem “Photonenbad”, in dem Licht von allen Seiten auf sie trifft – auch auf die Blattunterseiten (abaxial). Durch die diffuse, omnidirektionale Beleuchtung wird die Photosynthese effizienter, Schatten werden reduziert, und alle BlattflĂ€chen tragen zur Lichtnutzung bei.

Gleichzeitig steigt die Photon Use Efficiency (PUE) exponentiell mit der Reflektion, wĂ€hrend die GrĂ¶ĂŸe des Growbereichs und der Abstand zur Lampe praktisch von der IntensitĂ€t entkoppelt werden. Die Lichtsenken im Canopy bestimmen zunehmend die lokale LichtintensitĂ€t, und ihre Entwicklung lĂ€sst sich direkt am PAR-Sensor verfolgen:
LÀsst man Alles gleich und schneidet BlÀtter weg steigt die IntensitÀt am PAR Sensor, bzw. sinkt, wenn das Canopy wÀchst oder an QualitÀt (Ausrichtung, Anzahl der Chloroplasten, etc.) zulegt.

Das konnte ich so tatsÀchlich an meinem PAR Sensor beobachten.

Ich bin neugierig: Was ist Deine jahrzehnte alte Idee ?

Happy Growing
Luminous

3 „GefĂ€llt mir“

Normalerweise kauft man einen fertigen Growkessel/Growtonne, wo Stecklinge von allen Seiten zum Licht in der Mitte hin wachsen. Also so eine dreidimensionale sea of green.

Das sind Hydrokulturen; in den Wandungen fließt NĂ€hrlösung durch Steinwolle- Matten.

3 „GefĂ€llt mir“

Das ist aber ein gÀnzlich anderes Konzept:

  1. Die Geometrie ist nicht geschlossen (auf dem Bild)
  2. Unten ist elektronik Geraffel drin das sind alles Lichtsenken!
    Was ich wollte: Nur photosynthetisch aktives Gewebe ist eine Licht Senke!
    Nur die LED-Faces und LĂŒfteröffnungen sind unvermeidbar, LĂŒfteröffnungen könnte man vielleicht sogar noch verblenden :thinking:
  3. Spiegel erzeugen Hot-Spots: Ich wollte lambertische Reflektion so dass die Gesamtleistung sanft und gleichmĂ€ĂŸig auf das lebende Gewebe verteilt wird

Happy Growing
Luminous

2 „GefĂ€llt mir“

Sehr nice,auch dein Bericht/Buds und die Idee.

Auch nen altes Eisen was schon lange im Feuer lodert.

Ende der 90iger kamen die Karuselle auf mit doppelten NDL in integrierten Coletube,sah auch ne wassergekĂŒhlte Version,die war teuer.

Die Überlegungen schon lange vorher kamen die Begriffe der Kugel und Reflektion u.sw. zur Sprache,auch wieviel Pflanzen man an den WĂ€nden reinhĂĄngen sollte.BelĂŒftungen u.s.w
 das ganze System.

Schöne Idee mit der Refektion in einer Ulbricht


zu Ende gedacht wird von ihr nur noch wenig ĂŒbrig bleiben da zĂŒchten in ihr defacto unmöglich wĂ€re ohne geringster Luftabfuhr und die Temps wĂŒrden auf 40-50 Grad ansteigen bei unter 10% RLF.

Jede Art von Anpassung wird zu weniger Reflektion fĂŒhren/Öffnungen ,

es sei denn du kannst zaubern und entwickelst die Kugel neu.

Eine Kombination von 2 Ulbricht brÀuchte es da wo die eine in der anderen steckt sozusagen,aber nur rein bildlich und nur als Funktion,ich wette ne Menge der Aussenkugel kann wegrationalisiert werden.

Fakt ist man brĂ€uchte ne Art doppelte Wand wo Öffnungen stromformlinig eingearbeitet werden so das die Öffnung keine Reflektion wegnimmt.

Die meisten Überlegungen gehen natĂŒrlich von der Leuchtquelle aus,wie ist sie beschaffen ist,eingearbeitet,welchen Winkel strahlt das Licht ab,welchen Lichtstrom und Tiefe.

Und wie verÀndert sich plastisch diese (Kugel)dabei um wirklich die ideale Reflektion zu erreichen?

Ich bin da gedanklich frei und verforme sie mir so wie ich will,als ob sie aus Plastik wÀre.

Alle Hilfsmittel die nur darauf ausgelegt sind das Gewicht zu steigern,

und leuchtet es danach im dunklen.

Sowas brauch keiner.

Exakt die meinte ich.

Ganz anders ist es auf keinen Fall da es ja in die Richtung abziehlt des geschlossenen Raumes.

WĂŒrde mich da nicht zu sehr auf die Kugelform versteifen,

und wirklich gut durchdacht darf die Unterseite ĂŒberhaupt keine Kugelform sein sondern muss gewölbt nach oben geformt werden um die Reflektion von unten zu verstĂ€rken da man ja auch auf die Morphologie der Pflanze eingehen muss um die Ulbrichtkugel von innen optimal zu fĂŒllen.

Die Versuchsanordnung wird dann gezeigt wenn es soweit ist und ich sie gebaut habe.

Wert auf den Raum selber und seiner Form und dergleichen lege ich im Prinzip nicht da mich andere Aspekte interessieren,aber mir ist das Potenzial dabei jederzeit bewusst.

Meine These ist es das sie nie und nimmer 12 Stunden ununterbrochen Photoshynthese betreiben,sie Zeiten haben wo sie aktiver sind und weniger aktiv.

Und genau in den Zeiten soll das Licht entsprechend gedimmt werden.

Im reinen Umkehrschluss interessiert mich dabei die These das sie sich selber darauf anpassen wann das Licht stÀrker wird,wann schwÀcher.

Das sie ihren Metabolismus auf mich anpassen wie ich es steuere,als ob man am Himmel Sonne hatt mit leichter abwechselnder Bewölkung.

3 „GefĂ€llt mir“

Ob Kugel/kubisch ist eigentlich egal, hauptsache ist einfach:

1.Die Reflektion Richtung 100% zu pushen
2.Diffus also lambertisch* zu reflektieren

In der gezeigten Growtonne werden Spiegel verwendet dadurch gibt es einen Brennnpunkt der durch den Radius bestimmt wird.
Diffuse lambertische Reflektion erzeugt ein sanftes „Licht Gas“, das die BlĂ€tter praktisch einhĂŒllt und die Leistung gleichmĂ€ĂŸig verteilt.

Den Raum tatsĂ€chlich ganz zu schließen setzt dem ganze dann die Krone auf: Mit jedem prozentpunkt Richtung 100% steigt die Effizienz exponentiell, das geht nicht, wenn oben offen ist!

Aktueller Stand ist 99.95% bei Spektralon

Happy Growing
Luminous

3 „GefĂ€llt mir“

Haha,

TatsÀchlich habe ich hier schon zwei programmierbare Dimmer herumzuliegen, um genau das anzwenden.

Aber hauptsĂ€chlich damit die Pflanze nicht plötzlich Feuchtigkeit erzeugt, weil der Strahlunsgfluss abrupt endet/einsetzt, da beim ersten Grow die ganz dicken Buds wg. Schimmel zu frĂŒh geerntet werden mussten. Ein „Champagner-Problem“ sozusagen :sweat_smile:

Aber physiologisch ist das bestimmt auch sehr förderlich fĂŒr die Pflanze, wenn man ihr die Zeit gibt sich anzupassen hydraulisch/Stomata.

Happy Growing
Luminious

1 „GefĂ€llt mir“

Rein theoretich ohne Pflanze ja da so fast jedes Photon wieder reflektiert wird bis es vielleicht irgendwann mal absorbiert wird aber der Andrang von neuen Photonen immer mehr.

Bizarer wird es wenn die Kugel wirklich 100% geschlossen reflektiert da dann ja anfĂ€ngt dein Lichtspektrum zu kippen ins grĂŒne und dunkelrote,die Wellen die nicht von der Pflanze selber absorbiert werden und in so einen geschlossenen System sicher grazy da es sich zum abstrahlenden Lichtspektrum der Lampe vermengt.

Reflektieren nicht ebene FlÀchen noch besser als runde?

Deswegen sind ja auch viele Reflektorschirme eckig


:cyclone: Das Kinetic-Photon-Protokoll: Eine theoretische AnnĂ€herung an das Effizienz-Maximum bei 420 ppm CO₂

Einleitung: Die Überwindung statischer Limitierungen

In der modernen Pflanzenzucht stoßen wir bei stationĂ€ren Beleuchtungssystemen oft an eine unsichtbare Wand. Trotz High-End-LEDs verhindern drei Faktoren oft den maximalen Ertrag: das Abstandsgesetz, die LichtsĂ€ttigung und die biologische TrĂ€gheit der Stomata.

Dieses Projekt verfolgt den Ansatz, diese Limitierungen durch ein dynamisches System aufzubrechen. Ziel ist es, meinen bisherigen persönlichen Rekord von 1,86 Gramm pro Watt Lampenleistung (ca. 724 Watt pro Gramm trockenem Ertrag) zu ĂŒbertreffen. Dieser Rekord wurde unter normalen atmosphĂ€rischen Bedingungen (~420 ppm CO₂) und ohne zusĂ€tzliche CO₂-Begasung erzielt.


I. Die Licht-Konfiguration: Effizienz durch maximale Unterbestromung

Das HerzstĂŒck der Beleuchtung besteht aus 36 Citizen CLU-048 COBs. WĂ€hrend das Referenzsystem mit 18 COBs bei ca. 18 Watt pro Chip operiert, verdoppeln wir hier die Hardware bei gleichbleibender Gesamtleistung von 315 Watt.

Die technische BegrĂŒndung:

  • Photonen-Ausbeute: Durch die Reduktion auf lediglich 8,75 Watt pro Chip arbeiten die LEDs in ihrem absoluten Effizienz-Maximum (ÎŒmol/Jmu m o l / cap J𝜇𝑚𝑜𝑙/đœ). Der thermische Stress fĂŒr die Halbleiter wird minimiert, was die Lichtmenge pro Joule maximiert.

  • Spektrale Synergie: Die Mischung aus 4000K und 5000K COBs wird durch ein Breitband-Spektrum (540nm bis 850nm) ergĂ€nzt. Diese Kombination zielt darauf ab, nicht nur die Photosynthese zu treiben, sondern ĂŒber das Phytochrom-System (Emerson-Effekt) die NĂ€hrstoffeinlagerung und BlĂŒtenstruktur in einem offenen, dynamischen Raum zu optimieren.


II. Die Kinetik: Das Licht-Intervall-Prinzip & Abstand

Anstatt die Pflanzen einem konstanten Lichtstrom auszusetzen, nutzen wir eine rotierende 140-cm-Scheibe.

  • Der Arbeitsabstand (20 cm): Basierend auf der Erfahrung aus etlichen Grows ist ein Abstand von 20 cm bei einer Bestromung von 18W/COB sicher handhabbar. Durch die Verteilung der Last auf 36 Chips (8,75W) und die zusĂ€tzliche Rotation wird die thermische Belastung pro BlattflĂ€che bei gleichbleibendem Abstand massiv reduziert.

  • Thermische Entlastung: Die Rotationsphasen außerhalb des direkten Lichtkegels dienen als thermisches Management. Die BlattoberflĂ€chentemperatur (LST) wird stabilisiert, was die Gefahr von Photooxidation minimiert.


III. Die Botanik: Der Stomata-Steady-State bei 420 ppm CO₂

Die zentrale These beruht auf der Reaktionszeit der Spaltöffnungen (Stomata). Da wir bei atmosphĂ€rischen 420 ppm CO₂ arbeiten, ist die stomatĂ€re LeitfĂ€higkeit der kritische Flaschenhals.

  • Die 2,5 U/min Frequenz: Bei dieser Drehgeschwindigkeit wechselt der Lichtreiz alle ca. 12 Sekunden. Diese Frequenz ist schneller als die mechanische KapazitĂ€t der Schließzellen der Stomata.

  • Die Hypothese: Die Stomata bleiben in einem offenen Steady-State „eingefroren“. Die Pflanze nimmt die wechselnden Lichtimpulse als stabilen Durchschnittswert wahr, wĂ€hrend die Photosysteme die hocheffizienten Photonenpeaks der unterbestromten COBs ohne die typischen Stressreaktionen stationĂ€rer Beleuchtung verarbeiten.


IV. Geometrische Optimierung: Abaxial-Stimulation & Vektor-Licht

  1. Abaxiale Bestrahlung (Reflexion von unten): Eine weiße Bodenreflexionsfolie nutzt das „vorbeigegangene“ Licht und lenkt es an die Blattunterseiten. Da dort die höchste Stomatadichte vorliegt, wird der Gasaustausch bei den limitierten 450 ppm CO₂ optimal unterstĂŒtzt.

  2. Der 10°-Vektor: Durch eine Neigung der Lampenmodule nach außen wird der geometrische Nachteil des rotierenden Kreisrandes ausgeglichen, was eine homogene Ausleuchtung bis in die Tiefe ermöglicht.


V. Die Zielsetzung: Datenbasierte Grenzwertanalyse

  • PPFD-Target: Optimierung des Spitzenwertes bei 20 cm Abstand unter BerĂŒcksichtigung der LichtsĂ€ttigungskurve bei 450 ppm CO₂.

  • Klimakontrolle: Ein stabiles VPD ist bei den angestrebten Temperaturen von 28–32 °C essenziell fĂŒr den Stoffwechsel.

  • Medium: Hoch-performantes Substrat (Cocos/Perlite), um die NĂ€hrstoffaufnahme an die hohe Lichtfrequenz anzupassen.

I. Phase 1: Stretch-Control & Struktur (BT 1 – BT 21)

Fokus: Minimierung der InternodienabstĂ€nde trotz hoher PPFD. Wir nutzen HEV und Blau als „biologische Bremse“, um das Scrog-Netz flach und effizient zu halten.

Zeit (Relativ) WellenlÀnge Leistung (Abaxial) Strategischer Trigger (2026)
00:00 - 00:15 450nm + 430nm 25W + 15W Blue-Dawn: Starker Blau-Impuls unterdrĂŒckt sofort die morgendliche Streckung (Hypokotyl-Reaktion).
00:15 - 08:00 450nm + 525nm 20W + 20W Structural Support: Fokus auf Blauanteil, um das Gewebe kompakt und die Stomata fĂŒr die COB-Last offen zu halten.
08:00 - 11:55 410nm - 430nm 25W Cryptochrome-Brake: Moderater HEV-Stress signalisiert der Pflanze, das vertikale Wachstum zu stoppen.
11:55 - 12:05 730nm (Nacht) 30W Immediate Night: Der Reset ist hier kritisch, um keine „Schattenflucht-Reaktion“ in der Dunkelheit zu provozieren.

Tabelle (BT 22–45 als Referenz)

Zeit (Relativ) WellenlÀnge Leistung (Abaxial) Biologischer Trigger (2026 Deep-Dive)
00:00 - 00:15 450nm + 525nm 20W + 25W „Hydraulic Jump“: Blau öffnet, GrĂŒn fĂŒllt die Vakuolen. Die Stomata werden mechanisch fĂŒr die COB-Last arretiert.
00:15 - 08:00 525nm + 593nm 25W + 30W „The McCree-Engine“: Fokus auf die unteren BlĂŒtenetagen. Amber (593nm) kompensiert die Effizienz-LĂŒcke der 4000K-Chips.
08:00 - 11:55 410nm - 430nm 40W „The Brais-Stress-Protocol“: Hochintensives Violett triggert die sekundĂ€ren Stoffwechselwege. Maximale Trichom-Dichte von unten.
11:55 - 12:00 730nm (+ COBs) 30W „Anticipatory Sleep“: Far-Red SĂ€ttigung der Phytochrome bei vollem Photonenfluss.
12:00 - 12:05 730nm (Nacht) 30W „The 5-Min-Reset“: Sofortiger Übergang in den P(r)-Status. Die Pflanze spart ca. 45 Min „Einschlafzeit“ an Stoffwechselenergie.

II. Phase 3: Trichom-Peak & Terpen-Finale (BT 46 – BT 60/64)

Fokus: Maximale Harzexsudation und Seneszenz-Steuerung. Wir reduzieren die Wachstums-WellenlĂ€ngen und forcieren den „Überlebenskampf“ der Pflanze.

Zeit (Relativ) WellenlÀnge Leistung (Abaxial) Strategischer Trigger (2026)
00:00 - 00:15 450nm + 593nm 15W + 25W Amber-Start: Fokus auf Energie (Amber) fĂŒr die Schwellung der Kelche direkt ab Sonnenaufgang.
00:15 - 06:00 593nm + 525nm 30W + 15W Metabolic Push: Amber bleibt hoch, um die letzten Reserven in die BlĂŒtenmasse zu pumpen.
06:00 - 11:55 410nm - 430nm 45W (Peak) The Resin-Hammer: Maximale HEV-Injektion. Wir zwingen die Pflanze zur massiven Harzproduktion als Schutz gegen die energiereiche Strahlung.
11:55 - 12:05 730nm (Nacht) 40W Deep Sleep: VerstÀrkter Far-Red Impuls, um den herbstlichen Lichtzyklus (Sonnenuntergang) zu simulieren.

Fazit

Dieses Projekt ist der Versuch, theoretische Modelle der Photobiologie (Steady-State-Fixierung) in die Praxis umzusetzen. Wir nutzen die Hardware-Effizienz der extrem unterbestromten Citizen-COBs und kombinieren sie mit kinetischer Zeit-Manipulation, um die biologischen Grenzen bei atmosphĂ€rischem CO₂-Gehalt neu zu definieren.


:books: Wissenschaftliche Grundlagen (Referenzen):

  • StomatĂ€re Dynamik: Frontiers in Plant Science - Stomatal responses to fluctuating light

  • Phytochrom & Emerson-Effekt: USU Crop Physiology - Dr. Bruce Bugbee

  • LED-Effizienz & Unterbestromung: Citizen Electronics - CLU048 Efficiency Curves

6 „GefĂ€llt mir“

:cyclone: Das Interlocking Dual-Disk & Aero-Kinetic Protocol (2026)

Ziel: Überwindung der 2,0 g/Watt-Marke bei atmosphĂ€rischen 420 ppm CO₂ durch mechanische Licht-Interferenz und biologische Stomata-Fixierung.

I. Die Mechanische Architektur: Das Sync-Gear-Prinzip

Das System basiert auf zwei synchronisierten, fest verankerten Rotationsscheiben die wenn nötig ineinander greifend.Master-Slave sich drehen.

  • Digitale Licht-Impulse: Durch die Verzahnung entstehen an den Schnittkanten extrem scharfe Licht-Schatten-ÜbergĂ€nge. Dieser „digitale“ Wechsel (AN/AUS) in Millisekunden-PrĂ€zision fixiert den Stomata-Steady-State effektiver als jedes statische System, da die Schließzellen der Pflanze zu trĂ€ge fĂŒr eine Reaktion sind.

  • Wandernde Licht-BrĂŒcke: Im Bereich der Verzahnung entsteht eine Interferenz-Zone. Hier erhalten die Pflanzen Photonen aus zwei unterschiedlichen Rotationszentren gleichzeitig. Dies bricht die Eigenbeschattung (Self-Shading) auf und ermöglicht eine 3D-Penetration bis in die untersten BlĂŒtenetagen.

  • Modulare Wartung: Die Konstruktion aus 15–20 cm Segmenten (z. B. aus leichtem Alu-Verbund) auf kugelgelagerten Drehkranz-Rollen minimiert den Verschleiß bei 2,5 U/min und erlaubt den schnellen Austausch einzelner „ZĂ€hne“.

II. Die Aero-Kinetik: Das Turbinen-Prinzip

Die Rotationssegmente der Pflanzenplattform werden als angewinkelte FÀcher (Pitch-Design) konzipiert. Durch die Bewegung der Biomasse unter den stationÀren Lampen fungiert die gesamte rotierende Einheit als aktive Klimaeinheit.

  • Axial-Impuls-LĂŒftung: Die Scheiben wirken wie riesige Ventilatoren, die einen turbulenten Luftstrom direkt zwischen COBs und Canopy erzeugen. Dies eliminiert die biologische Grenzschicht am Blatt und maximiert den Gasaustausch.

  • Thermische Synergie: Die Luftbewegung kĂŒhlt die auf 8,75W unterbestromten Citizen CLU-048 COBs aktiv ab. Dies steigert die Photonen-Ausbeute (ÎŒmol/Jmu m o l / cap J𝜇𝑚𝑜𝑙/đœ) und stabilisiert die BlattoberflĂ€chentemperatur (LST), was Photooxidation selbst bei hohen PPFD-Spitzen verhindert.

III. Spektrale Synergie & Biologie

  • Emerson-Effekt & Phytochrom-System: Die Kombination aus 4000K/5000K COBs und einem Breitband-Spektrum (540 nm bis 850 nm) nutzt die Far-Red-Interaktion zur Optimierung der NĂ€hrstoffeinlagerung.

  • Vektor-Licht & Abaxial-Stimulation: Durch die Neigung der Module und die Reflexion einer weißen Bodenfolie wird die Lichtenergie auch an die blattunterseitigen Stomata gelenkt, um die limitierten 450 ppm CO₂ maximal zu verwerten.

4 „GefĂ€llt mir“

Hallo
Bin gespannt wie du das mit dem frakmentierten Licht umsetzt.
Glaube ich kann nachvollziehen was du da vor hast aber die Praktische Umsetzung hilft bestimmt besser beim verstehen.

Werde mich auf jeden fall weiter verwirren lassen :nerd_face::wink::+1:

GrĂŒĂŸe :grin::call_me_hand:

2 „GefĂ€llt mir“

Genau,und wie jeder weiss gibt es ein deutlichen Unterschied zwischen Theorie,KI,und am Ende der Praxis.

Aber der Weg ist bekanntlich das eigentliche Ziel^.

Und alles fÀngt mit Planung eben an bis ich versuche das nach und nach umzusetzen und zu testen.

Das erste Konzept aber werde ich auf jeden Fall testen und hier zeigen.

Musste nur genau planen was ich bestelle da es auch einiges an Investierungen kostet.

1 „GefĂ€llt mir“

Hey, @Luminous leider ist dein Thread schon geschlossen, aber ich wollt dir sagen, dass ich alles gelesen habe und fasziniert bin von deinen AusfĂŒhrungen und vom Resultat. Auch dieser Thread interessiert mich @Genpool . Finde ich stark, dass ihr einen Schritt weitergeht und hat etwas MindblowingmĂ€ssiges. Mir war nicht kalr, wieviel Optimierungspotential das ganze hat, vom tiefen Stromverbrauch ganz zu schweigen - Wie wird wohl die Growwelt in 20 Jahren aussehen?

mind blow wow GIF

6 „GefĂ€llt mir“

Die folgende Idee kam mir 2019 nach dem Kauf und antesten meines V3 Sets.

Wusste es bedarf hier ein ausgeklĂŒgeltes Lichtmanagment sowie Computersteuerung.

UnabhÀngg von mir wurde es nun anno 2026 umgesetzt und mit Freude zeig ich euch paar Details.

Die folgenden Jahre werden extrem spannend und ich kann es kaum erwarten diese Lampe mit meinen kinetic-System zu vereinigen.

5 „GefĂ€llt mir“

Hallo
Na da bin ich ja gespannt wann die auf den Markt kommt.
Und was das gute StĂŒck dann kosten wird.

Und geht das nicht auf die Haltbarkeit der LED Chips wenn die stÀndig an und aus gehen?

Aber sehr interessant.

GrĂŒĂŸe :grin::call_me_hand:

1 „GefĂ€llt mir“

FĂŒrs Auge unsichtbar.

Puh
ganz schön viel Marketing Geschwafel mal wieder von einem Anbieter! :sweat_smile: Wenn sich was zu gut anhört um wahr zu sein, ist es auch meist so :grin:

Die PLED Technik ist zwar kein Schwindel, aber ihr Nutzen wird im Marketing oft ĂŒberhöht dargestellt. FĂŒr einen Heimanwender ist die QualitĂ€t der Dioden und das Spektrum fĂŒr den Ertrag deutlich entscheidender als das Pulsieren selbst. Vielleicht, aber auch nur vielleicht fĂŒr den Profibereich mal was
aber fĂŒr nen Homegrower?

Und mal aus einer Studie zitiert:

Es wurde festgestellt, dass die kontinuierliche LED-Beleuchtung höhere Chlorophyll-a- und -b-Werte aufwies, was zu einer insgesamt gesteigerten Produktion fĂŒhrte.

Punkt 4.2

Handelt sich zwar um ordinĂ€ren Salat, aber die Jungens greifen ja auch jeden Satz auf, um ihr Produkt an den Mann zu bringen bzw. den Preis dafĂŒr zu rechtfertigen :wink:

Sorry, aber du wolltest mich ja krtisch :victory_hand:

2 „GefĂ€llt mir“

Vielen Dank

Wird mich trotzdem nicht abhalten zu testen^.

@Nuts

Studien zeigen bei einen TastverhÀltnis von 75% das gleiche Wachstum bei Cannabis,deine Studie experiementiert mit Salat und einer 24 Stundenbeleuchtung,denke das kan man auch so nicht vergleichen.

werde dir berichten denn ich will mich ja selber von ĂŒberzeugen und dabei ist die effizienz uninteressant,die sollen erstmal zwitterfrei bleiben und danach seh ich weiter


lg

1 „GefĂ€llt mir“