Dry vs. Wet Trim

Ich bleibe dann mal vor Ort, ich wollte bloß niemanden auf die Keimdrüsen gehen :cold_face:

Alsdann: lass rocken! :sign_of_the_horns:
@zerozerodotcom : Hattest Du auch diese gekreuzten „Drahtklingen“ bei deiner Bowl dabei? Die hatte ich benutzt, war OK. Aber ich teile die Bedenken, dass da ne Menge zerdergelt werden könnte.
Warten wir ab, beim nächsten Regen geht die Skywalker Haze zum dehydrieren :maracas::drum:


Cya!

Jo hab die Drahtklingen auch. Irgendwo. Müsst ich erstmal raussuchen aber bei der Wärme zu faul. Bis zur Ernte ist ja noch bissl hin. Da würd ich spontan nach Zustand entscheiden ob ich ne Ladung in der Bowl teste.

Jupp- ist warm…
Ich hab gerade gesehen, dass bis auf ein bisschen Gewitter am Dienstag die Lage stabil bleiben soll. Damit hat die Skywalker Haze noch ne Galgenfrist.
Außerdem werde ich sie nicht auf dem Dachboden trocknen, sondern im Schuppen: kühler und etwas feuchter.
Danach sehen wir weiter!

Cya!

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High!

Die Skywalker hängt. Schön die Hauptäste abgeschnitten und ohne weitere Behandlung angetüdelt.
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr sehe ich die Vorteile.
Die letzte hab ich auf dem Dachboden getrocknet - bei 30 Grad, nass in der Bowl getrimmt, Buds aufs Netz und fertig.
Mache ich das Glas auf, riechts erstmal nach Heu. Der typische Geruch kommt dann nach ein paar Minuten angeschlichen.
Da hab ich dann ja bald nen prima Vergleich.
Könnte gut sein, dass ich da meine Strategie komplett ändere.
Schließlich ist das Bessere der Feind des Guten.
1€ in die Phrasenkasse.
Cya!

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High!

… und jetzt die Nachteile:
Trotz täglicher Kontrolle sind mir im Schuppen diverse Buds angeschimmelt.
Bevor ich nicht ne präventive Behandlung für WetTrim finde ( Purolyt war im Gespräch) ist mir das etwas zu heikel.
Ich hab ein paar frische Reste jetzt wärmer und trockener aufgehängt, aber der Prozess des Schimmelns ist ne harte Nummer.
Deshalb erstmal auf die alte Tour, wenn die Photos dran sind, mach ich nen Versuch mit Purolyt und besserer Belüftung.
:triumph::roll_eyes:
Cya!

Bin jetzt auch fast mit dem trocknen durch und diesmal wie bereits erwähnt trocken trimmen bzw ungetrimmt trocknen getestet.
Wahnisinnig viel Blätter waren an meinen Pflanzen eh nicht dran weswegen da nicht so viel zu trimmen ist außer die größeren Fächerblätter mit Pinzette abzupfen.
Dafür den Tumble Trimmer zu nutzen lohnt nicht zumal das einfach die Buds zerstört. Durch das drücken der trockenen Knollen aufs Gitter geht die Optik einfach flöten. Wenn man noch ganz ganz viele Blätter dran hat ok aber mit wenigen lohnt nicht. Da bräuchte man den Batch One Twister Trimmer.
Nass Trim geht super in der Bowl und ist besonders dann geeignet wenn man den Verschnitt weiterverarbeiten will.

Auch wenn ungetrimmt trocknen mehr Platz brauch ist das trimmen hinterher viel angenehmer von daher ab jetzt nur noch Trocken trimmen angesagt. In meinem Trockenzelt kann ich die RLF aber auch sehr gut kontrollieren.

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Das soll der neuste Stand der Dinge sein. Wird demnächst ausprobiert in 10 tagen ca.

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Alles durch, mir passt dry Trim am besten. Klebt nicht und ich hab keinen Zug Zwang bei der Ernte.

Vorteile wie weniger klebende Haende und besseres Aroma sind es mir wert.

hm also abgesehen von der schnittblumen sache und den sehr niedrigen Temps mach ich das ja schon relativ genau so, ernte auch spät da wegen organic eh schon immer warte bis die Pflanze es von selber zeigt. Richtiger Fridge mit controller zum Trocknen wär natürlich nice, steht auf meiner anschaffen Liste aber noch ganz unten weil ich dafür so hohen gastro getränke kühlschrank bräuchte. Die 4-6 Wochen im Glas brauchen die einfach damit sich im inneren die feuchtigkeit gleichmäßig verteilt.
Wenn man nicht grad nen kühlen Keller hat ist schon schwer auf 12-14 grad zu kommen, aktuell hängen sie meist 7-10 Tage. Wenn man natürlich unter perfekten Bedingungen 3-4 Wochen trocknen kann dann isses sicher auch schneller rauchfertig.

Ich lass dass mal auch noch hier

Der Dry Trim klebt doch mindestens so heftig, wie der Wet. :stuck_out_tongue_winking_eye::sweat_smile:

Bei der letzten Ernte halben Liter ISO verbraucht. :see_no_evil:

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Naja, beim wet trim hantiert man viel mehr mit dem Produkt.
Klar klebt dry trim auch aber ich hantier da nicht viel mit, kommt alles in den Trimbag.

Oder alternativ wenns penibel sein soll Silikon Pinsel.

Muss gestehen, dass ich überhaupt nicht getrimmt hab. Zuckerblätter kamen mir doch eher winzig vor, nach dem Trocknen erst recht. Trotzdem find ich’s nicht kratzig.

Gut, ich rauch auch. Von daher merkt meine Lunge wahrscheinlich eh nix mehr. :sweat_smile:

Wer nass trimmt ist auf dem Holzweg!
Das ist was für Masse und Kommerz… dort wo Qualität sich der schnelleren Verarbeitung und Umschlag unterordnen muss. Nass manikürtes ist in aller Regel schon nach 10 Tagen im Verkauf.

Wer für sich selbst anbaut will in aller Regel für sich die bestmögliche Qualität… die bekommt man durch langsames trocknen am Stück im vollen Blattgewande… bei 16°C und 60% rLft… bei sehr geringer Luftumwälzung.

Die Pflanze ist ja nicht tot durch das abschneiden am Stamm… sie lebt noch betreibt weiterhin Stoffwechsel. Besonders Meristeme… welche im Pflanzenleben zuvor unterdrückt wurden, werden jetzt in Masse gebildet. Meristeme sind undifferenzierte Zellen… das bedeutet es handelt sich dabei um Bildungsgewebe, je nachdem ob Wurzeln oder Triebe neu gebildet werden müssen. Diese Meristeme sind auch der Grund warum unsere Pflanzen im späteren Verlauf auch unten direkt an den Stellen… und etwas darüber… wo der Stamm aus der Erde kommt noch neue Triebe bildet… obwohl diese durch den höher liegenden Wuchs kein Licht mehr erhalten und man sich fragt warum macht die Pflanze so einen Mist… es ist ihr Rettungsanker… Meristeme können nur dort gebildet werden wo auch Wachstum stattfindet… am Sprossapikal, am Subkutal und Wurzelstock.
Diese Stoffwechselprozesse… welche im tiefsten Schockzustand der Pflanze aktiviert werden… sind besonders förderlich für eine erweiterte Produktion an Terpene und THC-Säuren. Warum? Unsere Pflanzen sind wahnsinnig Mittelungsbedürftig… sie tragen das ihnen schlimme wiederfahrene ihrer Umwelt in vorm von Düften den anderen Pflanzen mit… das machen sie nicht nur bei einem Schädlingsbefall und Krankheiten… sondern auch noch bei einer kompletten Zerstörung… vlt kennt ihr das vom Rasenmähen… plötzlich riecht es intensiv nach Gras… oder wenn ihr mit den Händen eure Pflanzen berührt und es sofort merklich zum duften beginnt.
Was die Pflanze für die Bildung an Meristem benötigt findet sie in unbeschädigten Blättern, Stamm… und wenn nicht gerade geerntet… wären auch in den Wurzeln ausreichend Baustoffe für diese angekurbelten Prozesse vorhanden… selbiges gilt auch für die Bildung von Terpene und den unterschiedlichen Cannabinoide und THC-Säuren.

Wer für sich selbst erntet… und beste Qualität erhalten möchte… der erntet im Dunklen 8 Stunden nachdem die Sonne das letztemal untergegangen ist… stellt die Pflanzen für 24 Stunden in destilliertes Wasser um per umgekehrter Osmose den Salzgehalt aus dem Pflanzensaft zu ziehen.
Da meine Bedingungen zum trocknen im Idealbereich sich befinden hänge ich die apflanzen danach nicht kopfüber auf… sondern stehend. Warum? Weil sich dadurch die Blätter nicht um die Knospen legen sondern abstehen… vereinfacht die Maniküre im Anschluss ungemein.
Sind deine Bedingungen etwas zu warm, zu hell, zu windig… dann ist es besser die Pflanzen kopfüber im vollen Blattgewandt aufzuhängen… da sich die Blätter schützend wie ein Mantel um die Buds legen werden.

Wellcome back

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Hört sich alles verdammt schlau an (bin beeindruckt), auch wenn ich die ein oder andere Vokabel zum ersten Mal gelesen habe.

Les’ ich so auch zum ersten Mal (was nix zu bedeuten hat) und werde es auch zukünftig ausprobieren wollen - kann ja nicht schaden und ne UO-Anlage ist vorhanden. :wink:

Edit

… BlackBird, Blackbird, … grübel?! … welcome back! :slight_smile:

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Da hast was falsch verstanden RuhrPot… du benötigst keine Umkehrosmoseanlage um eine umgekehrte Osmose zu erzielen… denn dies ist ein natürlicher passiver Transportprozess… dabei geht es um einen Konzentrationsausgleich… sprich dem Pflanzensaft in der Pflanze wird durch das destillierte Wasser der Salzgehalt entzogen bis beides im Gleichgewicht sich befindet… das macht alleine das Wasser mit 0,0 EC… da der Pflanzensaft einen darüberliegenden Salzgehalt besitzt wird sich beides angleichen… dauert in der Regel 24 Stunden. 1l des. Wasser pro Pflanze minimum… je mehr desto niedriger der abschliessende Salzgehalt in der Pflanze.
Da viele zum Ende hin ohnehin nicht mehr düngen… und den EC-Gehalt im Medium nach unten drücken… liegt der durchschnittliche Ec-Gehalt im Pflanzensaft meist bei 1,4 im Schnitt… die Menge an Pflanzensaft bei durchschnittlichen Indoorpflanzen ist in jedem Fall deutlich geringer wie der 1l Wasser… du kannst nach 24 Stunden davon ausgehen, dass der Salzgehalt in der Pflanze der selbe ist welchen du über das Wasser an Ec messen kannst.
Liegt dort der Ec unter 0,6 ist alles wunderbar. Bist du darüber empfehle ich neues des. Wasser und weitere 24 Stunden.
Warum ist das wichtig… weil Wasser verdunstet beim Trocknen… die Nährsalze aber nicht! Die bleiben in der Pflanze… schwer und lange abbaubar werden sie somit mitgeraucht… nicht nur negativ fürs Aroma… sondern auch gesundheitlich belastender. Im Pflanzensaft befindet sich im wesendlichen eine höhere Konzentration an Magnesium… Magnesium ist der mobilste aller Nährstoffe. Dieses Magnesium ist in 1. Linie fürs kratzen husten würgen verantwortlich… im vielfachen Stärker als das einzelne Magnesiumatom im Chlorophyll… mit geringer Potenz.

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Besten Dank für die aufschlußreiche Ergänzung.
Bin mir aber nicht sicher, was ich falsch verstanden haben sollte?
Wollte nur deutlich machen, dass ich dafür kein destiliertes Wasser kaufen müsste, sondern auf das meiner UO-Anlage zurückgreifen würde (weil vorhanden).

Ich sag es mal salopp (besser kann ich es nicht), destiliertes Wasser und RO-Wasser sind sich chemisch betrachtet doch sehr, sehr ähnlich - zumindest was die darin gelösten Salze anbelangt.

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Ja wunderbar… dann haben wir das geklärt… da habe ich dich falsch verstanden… und schiebe es auf meinen Zustand.

Kann mich noch an dich erinnern… altes Eisenmöbelstück zum Inventar gehörend… schön dich zu lesen.

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Dito, nette Menschen mit ausgefeilter Expertise sind hier immer gern gesehen! :bouquet:

Habe gelesen, dass bei wet trim die Terpene besser erhalten bleiben, weil sich die Blätter beim Trocknen wie eine Schutzschicht um die Buds legen und so weniger Terpene verflüchtigen

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