Growing jealousy - BT80 - Ernte đŸ«ŁđŸ˜…

Moin

1 „GefĂ€llt mir“

BT40 – Salzpuffer sichtbar, gezielt entschĂ€rft

Kleines Jahresende-Update aus dem Jealousy-Zelt – diesmal mit Fokus auf Drain-EC und Salzlast im Substrat.


:seedling: Stadium & Setup

  • Sorten: Jealousy (Barney’s Farm)
  • BT1: 22.11.2025
  • Heute: BT40 / BW6

Im Fokus standen heute drei Pflanzen:

  • J vo li (Jealousy vorne links)
  • J mi re (Jealousy Mitte rechts)
  • J hi re (Jealousy hinten rechts)

:droplet: Gießlösung

NÀhrlösung (erste Kanne):

  • EC: 1.609 ”S/cm
  • pH: 6,4
  • Temp: 21,8 °C

Generativ gefĂŒhrt (Hesi BlĂŒh + Canna Mono + CalMag), moderates N, angehobenes P/K, sauberes Ca:Mg-VerhĂ€ltnis.


:test_tube: Erster Drain – klarer Salzaufbau

Nach den ersten ~3 Litern pro Topf wurde bei J mi re der erste Drain gemessen:

  • J mi re (erste Messung):
    EC > 2.500 ”S/cm (also deutlich ĂŒber 2,5 mS)

Daraufhin wurde der Drain von J vo li und J hi re ebenfalls erweitert – mit Ă€hnlich hohen Werten.
Damit war klar: Im Wurzelraum hatte sich ein deutlicher Salzpuffer aufgebaut, deutlich ĂŒber dem, was fĂŒr BW6 sinnvoll ist.


:shower: Reaktion: „SpĂŒlung light“ mit zweiter Lösung

Statt stumpf weiter mit der gleichen Mischung zu gießen, gab es direkt eine Korrektur:

  • zweite, mildere Kanne angesetzt
  • insgesamt ca. 20 Liter NĂ€hrlösung auf die 3 Pflanzen verteilt
  • Ziel: Salzlast im Substrat gezielt absenken, ohne auf reines Wasser zu gehen

Die EC-Werte, die ich anschließend gemessen habe, stammen bereits aus der „heruntergespĂŒlten“ Phase:

Die Töpfe sind damit zwar noch im oberen Bereich, aber der zuvor deutlich ĂŒberzogene Puffer wurde spĂŒrbar entschĂ€rft.
Ab jetzt geht es mit leicht reduzierter EC weiter, um die Wurzelzone wieder in einen entspannten Bereich zu bringen.


:thermometer: Klima

Aktuell bei Licht an:

  • Temperatur: ca. 24 °C
  • RLF: ca. 53 %

Damit liegt der VPD grob um 0,9–1,0 kPa – sehr passend fĂŒr BW6:

  • stabiler Budaufbau
  • kein Hitzestress
  • kein Schimmelrisiko

:pushpin: Fazit

  • Gießlösung an sich war im Rahmen (ca. 1,6 mS),
  • der Drain > 2,5 mS hat aber gezeigt, dass sich im Verlauf eine zu hohe Salzlast aufgebaut hatte.
  • Mit der „SpĂŒlung light“ (zweite, mildere Lösung, ca. 20 l auf 3 Töpfe) wurde der Wurzelraum rechtzeitig entlastet, ohne die Pflanzen komplett „auf Null“ zu setzen.

Ab jetzt wird:

  • mit etwas niedrigerem EC (1,45–1,55 mS) weitergearbeitet
  • Drain eng ĂŒberwacht,
  • und die Mischung nicht weiter „scharfgezogen“.

Druck ja – aber kontrolliert, ohne die Wurzeln im Salz zu parken. :herb:

9 „GefĂ€llt mir“

Die niedrige Dosierung ist fĂŒr dauerbewĂ€sserungsdĂŒngung gedacht, also je nach Pflanzenart natĂŒrlich, auf Erde mache ich IntervalldĂŒngung mit hohen ec, also die 1,5-2g/L

2 „GefĂ€llt mir“

BT41 – Drain richtig lesen & Gießstrategie nachjustiert

Kleines Technik-Update aus dem Zelt:
Heute, am 01.01.2026 (BT41 / BW6), standen die drei „anderen“ Kandidaten auf dem Programm – mit entschĂ€rfter generativer Mischung und einem genaueren Blick darauf, ab wann Drainwerte wirklich aussagekrĂ€ftig sind.


:seedling: Bestand & Rahmen

  • Sorten: Jealousy (Barney’s Farm) + Berry-Cut (eigene Kreuzung)
  • BT1: 22.11.2025
  • Heute: BT41 / BW6

Fokus-Pflanzen bei dieser Gießung:

Klima bei Licht an wÀhrend der Aktion:

  • Temp: ca. 24 °C
  • RLF: ca. 53 %

→ VPD im Bereich ~0,9–1,0 kPa – stabil fĂŒr Mid-/Late Bloom.


:droplet: NĂ€hrlösung – entschĂ€rft, aber generativ

Gießwasser (fĂŒr alle drei):

  • EC: 1.542 ”S/cm
  • pH: 6,3
  • Temp: 23,3 °C

Mischung wie vereinbart:

  • Hesi BlĂŒh Complex moderat
  • Canna CalMag Agent
  • Canna Mono P / K / Mg
  • PowerZyme + SuperVit

→ Fokus klar generativ, aber mit entschĂ€rftem EC, um nach den letzten Salzspitzen nicht weiter aufzubauen.


:shower: Gießweise & Drain

Gegossen wurde wie gehabt in 1-Liter-Schritten, bis die Töpfe vollstÀndig durchfeuchtet waren.
Erfahrung aus den letzten DurchgÀngen:

Die ersten Drainwerte nach ~3 Litern sahen bei mir oft moderat aus –
aber erst nach kompletter SĂ€ttigung des Substrats zeigt der Drain die wahre Salzlast.

Darum hier nur die reprÀsentativen Endwerte nach der zweiten Kanne / vollstÀndiger Durchfeuchtung:

Drain nach kompletter Gießung:

  • J vo re:

    • EC: 1.774 ”S/cm
    • pH: 6,5
  • Berry-Cut mi li:

    • EC: 1.638 ”S/cm
    • pH: 6,8
  • J hi li:

    • EC: 2.010 ”S/cm
    • pH: 6,5

Bewertung:

  • BC mi li: praktisch im Gleichgewicht zur Gießlösung → kein Salzaufbau.
  • J vo re: leicht höher als die Lösung, aber absolut im Rahmen.
  • J hi li: mit ~2,0 mS im Drain oberes Limit, nach der Vorgeschichte als „Salzsammler“ aber erwartbar.

pH 6,5–6,8 im Drain ist fĂŒr Lightmix + mineralische DĂŒngung weiterhin perfekt im Ziel.


:pushpin: Erkenntnis: Warum frĂŒhe Drainmessungen tĂ€uschen

Heute hat sich erneut bestÀtigt:

  • Nach nur 3 Litern pro Topf war der Drain noch unauffĂ€llig,
  • erst nach vollstĂ€ndiger SĂ€ttigung (zweite Kanne, insgesamt ~20 L auf 3 Töpfe) kamen die realistischen EC-Werte.

Grund:

  • Stark getrocknetes Substrat konzentriert die Salze im Wurzelraum.
  • Die ersten Liter laufen teilweise an KanĂ€len/RĂ€ndern vorbei und mischen nur einen Teil davon an.
  • Erst wenn der Topf komplett „vollgesogen“ ist, spĂŒlst du den echten Puffer an die Unterseite → erst dann ist der Drain diagnostisch brauchbar.

Konsequenz:

  • Drain zur Beurteilung der Salzlast immer am Ende der Gießung messen, nicht nach 2–3,5 Litern.

:wrench: Anpassung der Strategie

Aus den letzten beiden Gießrunden folgt:

  1. EC der Lösung bleibt bei ~1,5–1,6 mS
    → kein weiteres Pushen von P/K oder Gesamt-EC.

  2. Gießzeitpunkt leicht vorziehen
    → Töpfe nicht mehr „ultra trocken“ werden lassen,
    → eher gießen, wenn sie klar leicht, aber nicht federleicht sind.

  3. Problemkandidat J hi li im Auge behalten
    → beim nĂ€chsten Mal dort wieder eher 20 % Drain,
    → Ziel: Drain-EC mittelfristig unter ~1,9 mS drĂŒcken.


:white_check_mark: Fazit

  • Die drei heute gegossenen Pflanzen sind jetzt auf einem kontrollierten, hohen, aber noch sauberen Level.
  • Der starke Salzpuffer der letzten Tage wurde entschĂ€rft, ohne die MĂ€dels auf Null zu setzen.
  • Klima mit 24 °C / 53 % RLF passt sehr gut zur Phase – kein Grund zur Panik, eher Feintuning.

Unterm Strich:
Der Run bleibt unter Druck, aber du hast die Salzseite jetzt im Griff – und der Drain wird ab jetzt bewusst am Ende gelesen, nicht im „3-Liter-Schönwetterfenster“. :herb::victory_hand:


Photone neu kalibriert & LichtfĂŒhrung korrigiert

Kleines, aber wichtiges Update zur LichtfĂŒhrung im Jealousy-/Berry-Cut-Run.


:straight_ruler: Photone neu kalibriert

@ExStrain

Aufgrund der berechtigten Kritik, dass meine vorherigen PPFD-Werte bei den angegebenen Wattzahlen unrealistisch hoch lagen, habe ich Photone neu kalibriert:

  • Lampe auf Vollast (≈ 647,8 W)
  • Messabstand: 30 cm
  • Photone anschließend auf einen realistischen Wert von 1195 PPFD justiert

Ergebnis:
Die App zeigt jetzt deutlich niedrigere, plausiblere Werte bei den bisherigen Wattstufen. Die vorherigen Messungen waren also eher optimistisch geschönt als realistisch.


:light_bulb: Aktuelle LichtfĂŒhrung nach Kalibrierung

Neue Messwerte nach Anpassung:

  • Lampenleistung: ≈ 555 W
  • Jealousy am Rand: ~ 820 PPFD
  • Jealousy im Zentrum: ~ 900 PPFD
  • Berry-Cut in der Mitte: ~ 950 PPFD

Damit liege ich jetzt bewusst im oberen sinnvollen Bereich ohne CO₂:

  • Jealousy: im stabilen Fenster fĂŒr Mid-/Late Bloom
  • Berry-Cut: bekommt mit ~950 PPFD bewusst etwas mehr Druck, bleibt aber am Limit dessen, was ich noch vertreten wĂŒrde

:thermometer: Klima dazu

Aktuell bei Licht an:

  • Temperatur: ca. 24 °C
  • RLF: ca. 53 %

Damit ergibt sich ein VPD grob um 0,9–1,0 kPa – passend fĂŒr BW6, ohne die Pflanzen unnötig zu stressen.


:magnifying_glass_tilted_left: EinschÀtzung & Konsequenz

  • Die frĂŒhere LichtfĂŒhrung war zu optimistisch eingeschĂ€tzt, weil Photone deutlich zu viel angezeigt hat.
  • Durch die Neukalibrierung sind die Werte jetzt realistischer und reproduzierbar.
  • Mit 820–900 PPFD (Jealousy) und ~950 PPFD (Berry-Cut) ist die Photonenlast jetzt:
    • hoch, aber fachlich vertretbar,
    • an einem Punkt, wo ich nicht weiter steigern werde.

Ab jetzt gilt:

  • Keine weitere Erhöhung der Lampenleistung,
  • BlĂ€tter (vor allem ganz oben) werden eng beobachtet – Tacos, Glasglanz oder starke Aufhellung wĂ€ren das Signal, wieder leicht runterzugehen.

Kurz:
Licht ist jetzt sauber eingemessen, die Richtung korrigiert und der Run lÀuft mit einem praxisnahen, oberen Setup statt mit geschönten Fantasiewerten.

Edit

Nachtrag zur Photone-Kalibrierung

Kleine ErgÀnzung zur Licht-Thematik:

Die ursprĂŒnglich viel zu hohen PPFD-Werte kamen offenbar daher,
dass sich die Photone-App nach meiner ersten Kalibrierung quasi „verselbststĂ€ndigt“ hat.
Vermutlich gab es zwischenzeitlich ein Update, nach dem die App eigentlich neu kalibriert werden musste – ohne dass ich das auf dem Schirm hatte.

Heißt im Klartext:
Die alten Messreihen waren nicht falsch gedacht, sondern basierten auf einer nicht mehr gĂŒltigen Kalibrierung.

Mit der aktuellen Neukalibrierung auf Vollast und 30 cm Abstand sind die Werte jetzt wieder im realistischen Rahmen
und dienen ab sofort als neue, belastbare Basis fĂŒr alle weiteren Angaben zu PPFD & Lampenleistung.

14 „GefĂ€llt mir“

BT42 – Ende BW6 · Feinentlaubung & kleiner Unfall

Heute gab’s im Jealousy-Zelt die geplante BT42-Entlaubung – kein großer Eingriff mehr, sondern Feinschnitt fĂŒr Licht, Luft und Schimmelprophylaxe.


:seedling: Bestand & Stadium

  • Strain: Jealousy (Barney’s Farm) – 5 Pflanzen
  • Dazu: Berry-Cut / Eigenkreation in der Mitte
  • BT1: 22.11.2025 → heute: BT42 / Ende BW6

Die Buds sind gut aufgebaut, werden kompakter und beginnen deutlich zu harzen.
Blattbild insgesamt: sattgrĂŒn, keine Mangel- oder Überschuss-Symptome.


:scissors: Feinentlaubung an allen Pflanzen

Ziele:

  • mehr Licht in die mittleren und unteren Budzonen
  • bessere DurchlĂŒftung im Pflanzeninneren
  • geringeres Schimmelrisiko in BW7–8
  • angenehmeres Trimmen spĂ€ter

Vorgehen:

  • pro Pflanze ca. 12–16 große FĂ€cherblĂ€tter entfernt, vor allem:
    • alte, große Sonnensegel tief im Inneren
    • BlĂ€tter, die direkt auf Buds auflagen oder mehrere BlĂŒtenplĂ€tze komplett beschattet haben
  • zusĂ€tzlich ein paar sehr schwache, untere Popcorn-Triebe weggenommen, die ohnehin kaum noch Licht bekommen hĂ€tten

Prinzip:

Oben bleibt die Solaranlage, unten kommt der Busch raus.

Keine radikale Kahlrasur, sondern gezieltes Entfernen von ProblemblÀttern.

Optisch wirkt das Kronendach jetzt durchlĂ€ssiger, ohne dass die Pflanzen „ausgezogen“ aussehen – die Buds stehen freier im Wind, die Pflanze behĂ€lt aber genug Blattmasse zum Arbeiten.


:warning: Kleiner Ast-Unfall (J Mitte rechts)

Bei J mi re ist beim Hantieren ein Seitentrieb angeknickt.

  • Knickstelle sofort mit Malerband straff umwickelt und geschient
  • Trieb hĂ€ngt nicht schlaff, Leitungsbahnen scheinen noch teilweise intakt

Damit ist die Chance gut, dass der Ast weiterversorgt wird und normal ausreifen kann – eventuell etwas schwĂ€cher als die unversehrten Triebe.

Vorgehen die nÀchsten Tage:

  • Stelle beobachten
  • solange der Kopf oberhalb des Knicks vital bleibt (BlĂ€tter aufrecht, kein Braunwerden): einfach in Ruhe lassen
  • wenn der obere Teil doch einzieht oder schlapp wird → spĂ€ter sauber unterhalb der Schadstelle entfernen

:thermometer: Klima & Rahmenbedingungen

  • Licht an: ca. 24 °C bei ~53 % RLF
  • Licht aus: ~20–21 °C bei ~53 % RLF

Der isolierte Boden + Entfeuchter halten die Wurzel- und Zeltzone stabil.
Damit liegen wir in BW6 in einem sicheren VPD-Bereich: kein Hitzestress, keine zu trockene Luft, aber auch kein Schimmelklima.


:telescope: Ausblick

  • heute kein Gießen, nur Strukturarbeit – nĂ€chste NĂ€hrlösung wieder nach Topfgewicht, nicht nach Datum
  • die nĂ€chsten Tage Beobachtung, wie die Damen auf die Feinentlaubung reagieren
  • ab BW7/BW8 liegt der Fokus voll auf:
    • Budverdichtung
    • Harzaufbau
    • langsamer „EntschĂ€rfung“ der NĂ€hrlösung Richtung Reifephase

BT42 bringt ein sauberes, durchlĂŒftetes Dach mit nur einem kleinen, versorgten Unfallast – genau der Zeitpunkt, an dem so ein Feinschnitt am meisten Sinn ergibt. :herb:

10 „GefĂ€llt mir“

BT43 – Start BW7 · Zwei Kandidaten entschĂ€rft statt ertrĂ€nkt

Heute, am 03.01.26 (BT43 / Start BW7), waren nur zwei Kandidaten wirklich dran mit Gießen:

  • Jealousy vorne links (J vo li)
  • Jealousy hinten rechts (J hi re)

Beide hatten beim letzten Durchgang schon deutlich erhöhte Drain-EC-Werte gezeigt und galten seitdem als „Salzsammler“. Ziel heute: fĂŒttern, aber nicht weiter aufladen – und dabei realistisch prĂŒfen, wie voll das Substrat tatsĂ€chlich noch ist.


:droplet: NĂ€hrlösung & Gießung

Gießwasser (gemeinsam fĂŒr beide):

  • EC: 1.544 ”S/cm
  • pH: 6,4
  • Temp: 22,2 °C

Mischung: voll generativ, aber bereits entschĂ€rft im Vergleich zu den frĂŒheren 1,8–1,9 mS-Lösungen.
Die NĂ€hrlösung lag bewusst im Bereich um 1,55 mS, passend zu BW7 und dem Ziel, keine weitere Übersalzung zu provozieren.

Gießmenge:

  • Insgesamt 10 Liter fĂŒr 2 Pflanzen
  • also rund 5 Liter pro 11-l-Topf
  • in mehreren DurchgĂ€ngen gegossen, mit reichlich Drain

Damit war klar:
Der Wurzelraum wurde heute einmal vollstĂ€ndig durchfeuchtet – kein „Alibi-Gießen“.


:test_tube: Drain-Analyse – die nackten Zahlen

Nach der kompletten Gießung (nicht nach den ersten Litern!) ergaben sich folgende Werte:

  • J vo li

    • EC: 2.240 ”S/cm
    • pH: 6,3
  • J hi re

    • EC: 2.400 ”S/cm
    • pH: 6,3

Interpretation:

  • Beide liegen etwa +0,7 bis +0,85 mS ĂŒber der Gießlösung → das Substrat ist klar stĂ€rker geladen als ideal.
  • Gleichzeitig ist der pH-Wert mit 6,3 exakt im Zielbereich fĂŒr Lightmix + mineralische ErnĂ€hrung.
  • Das Problem ist also reine Salzkonzentration, nicht der pH.

Wichtig:
Diese Werte sind belastbar, weil hier nach vollstĂ€ndiger SĂ€ttigung gemessen wurde – nicht nach den ersten ein, zwei Litern, die ohnehin oft an KanĂ€len vorbeilaufen und den wahren Puffer noch gar nicht richtig lösen.


:prohibited: Warum keine zweite 10-Liter-Kanne?

Gedanke naheliegend:
„Nochmal 10 Liter hinterher und die EC-Werte sicher runterdrĂŒcken.“

Praktisch wÀre das aber an BT43 / BW7 die schlechtere Option:

  • Noch einmal +5 Liter pro Topf direkt hinterher
  • → Substrat fĂŒr lĂ€ngere Zeit komplett gesĂ€ttigt,
  • → Sauerstoff im Wurzelraum sinkt,
  • → Risiko fĂŒr Wurzelstress / WurzelfĂ€ule steigt deutlich.

Der Gewinn wÀre nur:

  • Drain-EC vielleicht von 2,4 mS auf ~2,0–2,1 mS zu senken,

aber zum Preis von:

  • sehr lange nassem Substrat in einem Stadium mit viel Biomasse und hoher Verdunstung.

Fazit der AbwÀgung:

Lieber mit vernĂŒnftiger NĂ€hrlösung + frĂŒherem Gießen entschĂ€rfen,
statt die Töpfe auf Biegen und Brechen „rein zu spĂŒlen“ und dabei die Wurzeln zu ertrĂ€nken.


:wrench: Strategie ab jetzt fĂŒr die beiden

FĂŒr J vo li und J hi re gilt ab heute:

  1. Keine harte SpĂŒlung mehr,
    sondern kontrollierte EntschĂ€rfung ĂŒber:

    • etwas mildere Lösungen (Ziel-EC kĂŒnftig eher 1,4–1,5 mS)
    • und leicht frĂŒhere Gießzeitpunkte, bevor die Töpfe knochentrocken sind.
  2. Beim nĂ€chsten Gießen:

    • wieder 3,5–4 l pro Topf
    • mit 15–20 % Drain
    • Ziel: Drain-EC mittelfristig < 2,0 mS bekommen.
  3. Solange:

    • Blattbild oben gesund bleibt,
    • keine starken Tipburn-Linien auftreten
    • und die BlĂ€tter nicht „glasig“ glĂ€nzen,

bleibt diese Vorgehensweise deutlich sinnvoller, als stÀndig mit extremen Wassermengen nachzukorrigieren.


:thermometer: Klima & Kontext (BW7)

Parallel dazu lÀuft das Klima kontrolliert weiter:

  • Temp bei Licht an um 24 °C
  • RLF jetzt in BW7 schrittweise von ~50–55 % in Richtung ~45–50 % gedrĂŒckt,
    um mit dichter werdenden Buds mehr Sicherheit Richtung Reifephase zu schaffen.

Kurzfassung:
Zwei klar ĂŒberladene Kandidaten wurden heute mit einer moderaten, generativen Mischung versorgt und einmal komplett durchgespĂŒlt – bewusst ohne zweite 10-Liter-Kanne.
Ab jetzt wird ĂŒber mildere EC-Werte und frĂŒheres Gießen entschĂ€rft, nicht ĂŒber brachiale Flutmengen. :herb::victory_hand:

9 „GefĂ€llt mir“

Klima-Update BW7 – Temp, RLF & VPD im Blick

Kurzer Zwischenstand aus dem Zelt:

  • BT: 43
  • BlĂŒtewoche: 7
  • Temperatur (Licht an): 23,5 °C
  • RLF: 49 %
  • VPD (berechnet): ca. 1,4–1,5 kPa

Damit liege ich klimatisch genau im Bereich, den man fĂŒr die spĂ€te MidblĂŒte / Reifephase anpeilt:

  • SpĂ€te BlĂŒte (BW7–8):
    • Temp: ~23–25 °C
    • RLF: ~45–50 %
    • VPD: grob 1,2–1,6 kPa

Die aktuelle Kombination aus 23,5 °C und 49 % RLF liefert also einen VPD, der:

  • genug Druck fĂŒr NĂ€hrstofftransport und Harzbildung erzeugt
  • aber noch nicht so aggressiv ist, dass die Pflanzen in Trockenstress geraten

Plan: Klima in diesem Korridor halten und die RLF bei weiter verdichtenden Buds eher in Richtung 45–48 % drĂŒcken.

Edit

Rlf leicht angepasst = 53% rlf = VPD 1.3-1,4 kPa

3 „GefĂ€llt mir“

Welche hast du nachts und wieviel LF dabei?

Nachtphase

VPD ≈ 1,06 kPa

Edit

Kurzes Klima-/VPD-Update (Licht aus)

Aktuelle Werte laut iFresh-App:

  • Temperatur: 20,0 °C
  • RLF: 53,5 %

Umgerechnet ergibt das einen VPD von ca. 1,1 kPa.

Damit liege ich auch in der Dunkelphase ziemlich genau im anvisierten Fenster von 1,0–1,3 kPa fĂŒr die spĂ€te BlĂŒte – also weder zu feucht (Schimmelrisiko) noch zu trocken (unnötiger Stress), sondern schön im kontrollierten Bereich.

4 „GefĂ€llt mir“

BT44 – BW7, Tag 2 · Vollgießung, EC-Check & VPD


:seedling: Bestand

  • Sorte: Jealousy (Barney’s Farm) – 5 Pflanzen
  • Mitte: Berry-Cut / Eigenkreation
  • BT1: 22.11.2025 → heute BT44 / BW7, Tag 2

Die Buds sind deutlich verdichtet, Harzbildung stark, Blattbild weiterhin sattgrĂŒn ohne Claws oder Tacos.


:light_bulb: Licht & Klima (inkl. VPD)

  • Lampe: Phlizon FD6000
  • Leistung nach der Maßnahme: 558,5 W
    • Rand-Jealousy: ~820 PPFD
    • Mitte Jealousy: ~900 PPFD
    • Berry-Cut: ~950 PPFD

Klima wĂ€hrend der Gießung:

  • Temperatur: 24,0 °C
  • RLF: 50 %

Daraus ergibt sich ein VPD von ca. 1,4–1,5 kPa (je nach angenommener Blatttemperatur).
→ FĂŒr BW7 ist das das obere, aber passende Ende des Zielbereichs: viel Druck, aber noch kontrolliert.


:droplet: NĂ€hrlösung & Gießung

Gießwasser heute (04.01.2026):

  • EC: 1.591 ”S/cm
  • pH: 6,3
  • Temp: 22,8 °C

Mischung (pro Liter):

  • Hesi BlĂŒh Complex
  • Canna CalMag Agent
  • Canna Mono Phosphor
  • Canna Mono Kalium
  • Canna Mono Magnesium
    • Hesi PowerZyme
    • Hesi SuperVit

→ Klar generativ, moderates N, P/K im BlĂŒtekorridor, Ca/Mg im bekannten Sweetspot.

Gießweise wie gewohnt: in 1-Liter-Schritten, bis deutlicher Drain stand (keine trockenen Taschen, kein Durchschießen).


:test_tube: Drain-Analyse

Referenz: Gießlösung EC 1.591 mS/cm, pH 6,3

Bewertung:

  • Alle liegen ĂŒber der Gießlösung, aber
    • Berry-Cut: nur leicht erhöht → absolut unkritisch
    • J vo re / J hi li: ca. +0,4–0,6 mS → normaler Puffer, kein „Salzsarg“
    • J mi re: ca. +0,8 mS → obere Grenze, aber noch ohne Zwang zum harten SpĂŒlen
  • pH im Drain 6,3–6,6 → genau da, wo man mineralisch im Lightmix sein will.

Folgerung:
Es gibt einen moderaten Salzpuffer, aber keinen gefÀhrlichen Aufbau.
Die letzte, etwas entschĂ€rfte Mischung war daher genau richtig – kein weiteres Hochziehen des EC nötig.


:receipt: HESI & EC-Messung – wie ich es nutze

Hesi schreibt in seinen Unterlagen, dass man keinen EC messen „muss“, weil ihr Schema mit normalem Leitungswasser funktionieren soll.

Ich setze die Hesi-/Canna-Kombi aber:

  1. Mit Bergrow-Rechner auf konkrete mg/l-Zielwerte,
  2. und nutze EC nur als Kontrollinstrument:
  • nicht als starres Ziel („ich will 1,8 mS um jeden Preis“),
  • sondern als Trend:
    • Gießlösung vs. Drain vergleichen,
    • frĂŒhzeitig Aufsalzungen oder Ausreißer erkennen.

Das passt zum heutigen Bild: leichter Puffer ja, aber keine Notfall-SpĂŒlung. Stattdessen:

  • weiter mit ca. 1,55–1,65 mS gießen,
  • 15–20 % Drain zulassen,
  • die vier „kritischeren“ Töpfe im Auge behalten (v. a. J mi re, J hi li, J vo li / re).

:telescope: Fazit

  • BW7 lĂ€uft mit hohem, aber kontrolliertem Druck:
    • PPFD 820–950,
    • VPD ~1,4–1,5 kPa,
    • EC im Substrat als moderater Puffer, kein Stau.
  • Die Pflanzen zeigen keine Stresssignale, Buds verdichten sich sichtbar.

NĂ€chste Schritte:

  • Mischung auf dem aktuellen Level halten,
  • weiter nach Topfgewicht gießen,
  • VPD im Bereich 1,3–1,5 kPa halten
  • und Richtung Ende von BW7 dann die N-Zufuhr weiter reduzieren, um die Reifephase einzuleiten.
13 „GefĂ€llt mir“

Schöne entspannte Pflanzen, die werden ein gutes Aroma entwickeln und Menge sieht auch vielversprechend aus👍

1 „GefĂ€llt mir“

BT45 – BW7 · EntschĂ€rfte Mischung, hoher Drain-EC & Klimafeinschliff

Kurzes Update aus dem Zelt – heute standen nur J vo li und J hi re auf dem Plan.


:seedling: Bestand & Stadium

  • Strain: Jealousy (Barney’s Farm) + Berry-Cut (Dankberry × Chimera Cut)
  • BT1: 22.11.2025
  • Heute: BT45 / mitten in BW7

Die Buds sind dicht, Harz legt zu, die Pflanzen stehen weiterhin stabil im generativen Modus – keine Welke, keine Claws, keine Tacos.


:light_bulb: Licht & Klima

  • Lampe: Phlizon FD6000
  • Leistung: jetzt bei ~580 W
  • PPFD laut frisch kalibrierter Photone-App:
    • Rand: ca. 820 ”mol/mÂČ/s
    • Jealousy Mitte: ca. 850 ”mol/mÂČ/s
    • Berry-Cut Mitte: ca. 950 ”mol/mÂČ/s

Klima wĂ€hrend Gießung & Drain-Check:

  • Temperatur: ~23 °C
  • RLF: ~51 %
  • VPD: ca. 1,4 kPa

→ Genau im anvisierten SpĂ€tblĂŒte-Korridor (1,3–1,4 kPa): trocken genug gegen Schimmel, noch nicht so trocken, dass die Pflanzen dicht machen.


:droplet: NĂ€hrlösung & Gießweise

Heute nur:
J vo li



und J hi re.

Mischung (entschÀrfte generative Lösung):

  • Hesi BlĂŒh Complex: 1,9 ml/L
  • Canna CalMag Agent: 0,6 ml/L
  • Canna Mono Phosphor: 0,30 ml/L
  • Canna Mono Kalium: 0,50 ml/L
  • Canna Mono Magnesium: 0,55 ml/L

→ Ziel: moderates N, sauberes P/K-Profil, Ca/Mg im Sweetspot, insgesamt spĂŒrbar entschĂ€rft.

Messwerte Gießwasser:

  • EC: 1.507 ”S/cm
  • pH: 6,4
  • Temp: 23,0 °C

Gießtechnik pro Topf:

  • 1 L
  • kurze Wartezeit
    • 2 L
    • 2 L
      → insgesamt ~5 L pro 11-L-Topf, langsam gegossen, ohne durchzuschießen.

:test_tube: Drain-Analyse (nach den 5 L)

  • J vo li:

    • EC: 2.560 ”S/cm
    • pH: 6,2
  • J hi re:

    • EC: 2.590 ”S/cm
    • pH: 6,2

Interpretation:

  • pH 6,2 ist absolut im Soll.
  • Der EC liegt aber gut 1,0 mS ĂŒber der Gießlösung → die Töpfe sind noch deutlich „aufgeladen“ von den vorherigen, stĂ€rkeren Gaben.
  • Dass der EC immer erst nach mehreren Litern ehrlich wird, passt dazu: bei dir wird das Substrat gern sehr trocken, Salze lagern sich an, und beim ersten „richtigen“ Durchgang löst sich das alles auf.

Wichtig:
Das ist kein „Messfehler“, sondern genau der Grund, warum wir trotz HESI-Empfehlung weiter EC messen – wir sehen, was im Topf passiert, statt blind zu fahren.


:white_check_mark: Konkreter Fahrplan ab jetzt

  • Diese Runde nicht weiter spĂŒlen, die Töpfe sind nach 5 L pro Topf schwer genug.
  • Ab der nĂ€chsten Gießung:
    • frĂŒher gießen (Topf nicht mehr knochentrocken werden lassen),
    • weiter mit entschĂ€rfter Mischung um ~1,5 mS,
    • gezielt auf 20–25 % Drain zielen.
  • Zielbereich fĂŒr die nĂ€chsten Gießungen:
    • Drain-EC langsam Richtung ~2,0–2,2 mS drĂŒcken,
    • pH im Drain weiterhin um 6,2–6,6 halten.

Mit Klima ~23 °C / 51 % (≈1,4 kPa), sauberem generativem Profil und jetzt vorsichtig sinkendem Substrat-EC sind die Weichen fĂŒr eine kontrollierte, reife SpĂ€tblĂŒte gestellt – jetzt geht es nur noch um Bud-Dichte, Harz und Aroma. :herb:

Edit

Klima-Update in BW7:
Temperatur bei 24,5 °C, RLF stabil auf 49 % eingestellt.
Damit liege ich bei grob ~1,4 kPa VPD – ideal fĂŒr spĂ€te BlĂŒte (Aroma & Harz).

17 „GefĂ€llt mir“

29kg

3 „GefĂ€llt mir“

BT47 – Mitte BW7 · EntschĂ€rfte NĂ€hrlösung & Nematoden-Attacke

Heute stand fĂŒr vier der Damen wieder eine Gießrunde an – mit bewusst entschĂ€rfter NĂ€hrlösung und zusĂ€tzlichem Fokus auf die TrauermĂŒcken-Baustelle.


:droplet: NĂ€hrlösung & Gießschema

Stadium: BT47 · Mitte BW7
Gießwasser:

  • EC: 1.523 ”S/cm
  • pH: 6,3
  • Temp: 22,5 °C

Gegossen wurde in drei Stufen pro Topf:

  1. 1,0 L zum Anfeuchten
  2. 1,5 L nach kurzer Wartezeit
  3. noch einmal 1,5 L zum vollstÀndigen Durchfeuchten

Ziel dahinter:
Keine KanĂ€le im trockeneren Substrat, sondern eine gleichmĂ€ĂŸige Durchfeuchtung, damit sich die NĂ€hrlösung sauber im Wurzelbereich verteilt und nicht einfach unten „durchschießt“.

Drain habe ich dieses Mal bewusst nicht gemessen, da die EC-FĂŒhrung aktuell ohnehin StĂŒck fĂŒr StĂŒck entschĂ€rft wird und die Lösung klar im moderaten Bereich lag.


:worm: Nematoden gegen TrauermĂŒcken

Trotz Quarzsand-Schicht und Gelbtafeln zeigen sich immer wieder einzelne TrauermĂŒcken.
Darum gab es heute zusÀtzlich pro Topf:

  • 1 L Nematoden-Lösung je Pflanze (Gießbehandlung ĂŒber die komplette OberflĂ€che)

Die Idee dahinter:

  • Nematoden kĂŒmmern sich um die Larven im Substrat,
  • Gelbtafeln fangen die adulten Flieger,
  • Quarzsand verhindert, dass neu gelegt wird.

Damit lĂ€uft jetzt eine langfristige biologische Kontrolle, wĂ€hrend das NĂ€hrstoffniveau parallel sanft nach unten gefĂŒhrt wird.


:magnifying_glass_tilted_right: Fazit

  • NĂ€hrlösung klar generativ, aber entschĂ€rft (ca. 1,5 mS)
  • Gießtechnik auf kontrollierte Durchfeuchtung ausgelegt (1 L → 1,5 L → 1,5 L)
  • Nematoden als zusĂ€tzlicher Schritt, um die TrauermĂŒcken-Thematik nachhaltig zu beenden

Gegossen wird weiterhin konsequent nach Topfgewicht, nicht nach Kalendertagen – der Unterschied ist:
Der Punkt, an dem „leer genug“ ist, wird jetzt etwas frĂŒher gesetzt, um extreme Salzkonzentrationen im Substrat zu vermeiden und den EC im Wurzelbereich stabil im Zielbereich zu halten.

6 „GefĂ€llt mir“

J hi li

J hi re

J mi re

B-C mi li

J vo li

J vo re


15 „GefĂ€llt mir“

Irgendwie zucken meine Finger stÀndig bei krassen angeboten :lotus::fireworks::confetti_ball:

Hab den KĂŒhlschrank jetzt voll mit top Sorten von Barney’s :sweat_smile:

Habe bisher nur Mist von denen geschenkt bekommen. 3 hÀssliche Aufkleber :person_shrugging: jetzt war gar nix dabei. Besser nix als drei hÀssliche Aufkleber :victory_hand:

Edit

Da sind 12 statt 10 drin :star_struck:

Hoffe nur es stellt sich spÀter keine schlechte Keimrate ein :sweat_smile:

5 „GefĂ€llt mir“

Mit Barney’s bin ich damals wieder zu NDL Zeiten eingestiegen :grin:. Wenn ich nicht irre, war es die Orginal Blueberry (F2) Linie. War recht zufrieden, damals :wink:

GrĂŒsse :vulcan_salute:

2 „GefĂ€llt mir“

:sweat_smile: Das waren noch anstÀndige Zeiten :rofl::victory_hand:
Damals hab ich sowas nur Mal gesehen bei nem „Kumpel“. Der hat drei Grows am StĂŒck verkackt und hat dann aufgehört und wir alle weiter Straße geraucht :sweat_smile::rofl:

Und das Mysterium cannabisanbau ist uns gedanklich noch weiter entglitten mit dem dazugehörigen schrecken :rofl:

Fuxx, damals
 :victory_hand::star_struck::hugs:

Mit der jealousy, die hier von Barney’s Farm irgendwie nicht so beliebt ist, beginne ich meine Reise bei diesem Breeder. NĂ€chster grow wird wieder ein Mehrsorten Grow.

Ich trÀum schon von den Geschmacksbomben bis dahin :star_struck::fireworks::confetti_ball:


kann mir einer Mal zeigen was er von Barney’s Farm cooles dazubekommen hat?
Als Goody zur Bestellung quasi. Aufkleber, Strain-Liste-Flyer etc
 Danke :victory_hand:

5 „GefĂ€llt mir“

BT49 – Ende BW7 · EC-Check & sanfte EntschĂ€rfung

Kleines Update aus dem Jealousy-Zelt – diesmal mit Fokus auf EC-Management und Reifephase.


:seedling: Bestand & Stadium

  • Strain: Jealousy (Barney’s Farm) – 5 Pflanzen
  • ZusĂ€tzlich: Berry-Cut (Dankberry × Chimera Cut) mittig
  • BT1: 22.11.2025
  • Heute: BT49 – Ende BW7

Canopy ist komplett geschlossen, Buds sind dick und setzen sichtbar Harz an. Blattbild weiterhin sattgrĂŒn ohne Tipburn oder GlasblĂ€tter – trotz recht hoher EC-Werte im Substrat.



:light_bulb: Licht & Klima (inkl. VPD)

  • Lampe: Phlizon FD6000
  • Leistung: ca. 580 W
  • PPFD laut Photone (neu kalibriert):
    • RĂ€nder: ~820 ”mol/mÂČ/s
    • Jealousy Mitte: ~850 ”mol/mÂČ/s
    • Berry-Cut: ~950 ”mol/mÂČ/s

Tagklima (Licht an):

  • Temp: ca. 24,5 °C
  • RLF: ca. 49 %
  • → VPD ~1,5 kPa → genau da, wo man BW7/BW8 fĂŒr maximale Harz- und Aromabildung haben möchte.

Nachtklima (Licht aus, Beispielmessung):

  • ca. 20 °C bei ~53–54 % RLF
  • → VPD ~1,1 kPa → leicht entspannter, aber noch voll im grĂŒnen Bereich.

:droplet: NĂ€hrlösung & Gießung

Gießlösung heute (09.01.2026):

  • EC: 1.541 ”S/cm
  • pH: 6,4
  • Temp: 22,6 °C

Mischung:

  • Hesi BlĂŒh Complex 1,9 ml/L
  • Canna CalMag Agent 0,6 ml/L
  • Canna Mono Phosphor 0,3 ml/L
  • Canna Mono Kalium 0,5 ml/L
  • Canna Mono Magnesium 0,55 ml/L

→ Ziel: generative, aber entschĂ€rfte Mischung um ~1,5 mS, keine weitere EC-Steigerung mehr in spĂ€ten BW.

Gießweise:

  • Gießen in mehreren DurchgĂ€ngen (erst anfeuchten, dann in weiteren Runden nachgießen)
  • jeweils moderater Drain, ohne komplett „zu fluten“

:test_tube: Drain-Analyse & EC-Bewertung

Referenz: Gießlösung 1,54 mS / pH 6,4

Pflanze EC Drain (mS/cm) pH Drain
J hi li 2,22 6,7
J hi re 2,35 6,6
Berry-Cut 1,62 6,9
J mi re 2,51 6,4
J vo li 2,36 6,5
J vo re 2,00 6,7

Interpretation:

  • Berry-Cut (1,62 mS): praktisch auf Höhe der Gießlösung → Substrat sauber, keine nennenswerte Salzansammlung.
  • J vo re (2,0 mS): leicht erhöht, völlig unkritisch.
  • J hi li / hi re / vo li (2,2–2,36 mS): merklich aufgeladen, aber noch kontrollierbar.
  • J mi re (2,51 mS): die stĂ€rkste Aufladung im Zelt, hier sitzt der dickste EC-Rucksack.

pH im Drain 6,4–6,9 → fĂŒr Lightmix + mineralisch genau im Soll, keine pH-Baustelle.

Fazit EC:

  • Die frĂŒhere Fahrweise „sehr trocken + relativ hohe EC in der Lösung“ hat in einigen Töpfen zu Salzansammlung gefĂŒhrt.
  • Das Blattbild zeigt aber noch keine massiven Stresssymptome → wir sind im Bereich „Feintuning“, nicht im Notfallmodus.

:bullseye: Strategie ab jetzt

  1. DĂŒngelösung entschĂ€rft halten

    • Ziel-EC weiter bei 1,45–1,55 mS
    • BlĂŒhComplex eher im Bereich 1,7–1,9 ml/L, P/K/Ca/Mg wie oben
    • Fokus: QualitĂ€t, Harz, Aroma, nicht mehr maximaler Schub.
  2. Drain gezielt einsetzen

    • Pro Gießung ca. 15–20 % Drain
    • Besonders bei J mi re, J hi re, J hi li, J vo li etwas mehr Drain, um die Töpfe langsam von 2,3–2,5 mS Richtung ~2,0 mS zu ziehen.
    • Berry-Cut & J vo re können mit moderatem Drain laufen – die sind bereits im sauberen Bereich.
  3. Gießrhythmus anpassen (weiter nach Gewicht)

    • Es wird nicht nach Tagen, sondern konsequent nach Topfgewicht gegossen.
    • Der „leer“-Punkt wird bewusst ein StĂŒck frĂŒher gesetzt, damit die Töpfe nicht mehr knochentrocken werden und Salze sich nicht so stark anreichern.

:telescope: Kurzer Ausblick

  • BW7 geht zu Ende, die Pflanzen stehen mit vollem Canopy, satten Buds und stabilem VPD im Zelt.
  • NĂ€chste Schritte:
    • EC weiter sanft nach unten begleiten
    • Klima auf ~1,5 kPa VPD am Tag halten
    • Augenmerk auf Harzbildung, Aroma und Trichomfarbe – nicht mehr auf Zuwachs um jeden Preis.

So wird aus einem „EC-Heavy Run“ jetzt kontrolliert ein QualitĂ€ts-Finish – mit gutem Blattbild, vollem Zelt und klarer Strategie in Richtung Reifephase.

TrauermĂŒcken-Lockdown – Seidenstrumpf-Upgrade am Topf

Kurzes Zwischen-Update zum Thema TrauermĂŒcken – ich habe die Töpfe heute „abgeriegelt“.


:fly: Ausgangslage

Trotz:

  • Quarzsand-Schicht oben auf dem Substrat
  • Nematoden-Gießungen
  • Gelbtafeln im Zelt

hatte ich immer wieder TrauermĂŒcken, die seitlich durch die BelĂŒftungsschlitze am Topfboden ein- und ausspaziert sind. Genau da, wo die Luft in den Topf kann, kamen auch die Biester rein.


:socks: Maßnahme: Strumpfhosen-Barriere

Ich habe heute alle Töpfe im unteren Bereich mit Seidenstrumpfhosen „eingepackt“:

  • Feinstrumpfhose in Streifen geschnitten
  • um den Topfunterteil gelegt, so dass alle seitlichen Öffnungen abgedeckt sind
  • mit Klebeband fixiert, bis alles straff sitzt → TrauermĂŒcken-Lockdown

Wichtig dabei:

  • Das Material lĂ€sst Luft und Wasser durch, blockt aber die adulten TrauermĂŒcken und (grĂ¶ĂŸtenteils) das Aufsteigen der frisch geschlĂŒpften Tiere.
  • Drain kann weiterhin in den Untersetzer laufen – ich achte darauf, dass nichts dauerhaft im Wasser steht.

Auf den Fotos im Zelt sieht man den „Strumpfkragen“ unten am Topf, mit Tape fixiert.


:magnifying_glass_tilted_left: Erwartung & Plan

Ziel der Aktion:

  • Brutkreislauf unterbrechen → Weibchen kommen nicht mehr so leicht an die Erde, um Eier abzulegen.
  • In Kombination mit:
    • Nematoden im Substrat
    • Quarzsand oben
    • Gelbtafeln im Zelt

sollte der Druck in den nÀchsten Tagen deutlich nachlassen.

Ich beobachte jetzt:

  • ob die FlugaktivitĂ€t an den Gelbtafeln abnimmt
  • ob sich beim Gießen/Drain irgendwo Stau bildet (bisher unauffĂ€llig)

Kurzfassung: Die Töpfe tragen jetzt Seidenstrumpf – Luft und Wasser kommen durch, TrauermĂŒcken möglichst nicht mehr. Mal sehen, wie stark der Befall damit einbricht. :grinning_face_with_smiling_eyes::fly::socks:

10 „GefĂ€llt mir“

FD6000 – Vollgas geben oder so lassen? (PPFD-Check & EinschĂ€tzung)

Ich wurde gefragt, ob ich meine Phlizon FD6000 jetzt einfach voll aufdrehen kann – deshalb hier einmal ein kompakter Vergleich von Hersteller-PPFD-Map vs. realem Setup und warum ich bewusst nicht auf 100 % gehe.


:magnifying_glass_tilted_left: Ausgangslage

Hersteller-Map FD6000 @ Vollast (ca. 640 W, 120×120):

  • 60 cm Abstand → Center ca. 820 ”mol, RĂ€nder ~600–700
  • 45 cm Abstand → Center ca. 1000–1050 ”mol
  • 30 cm Abstand → Center ca. 1200 ”mol

Mein aktuelles Setup:

  • Zelt: 120×120

  • Abstand Kronendach: 50–60 cm

  • Lampenleistung: ca. 550–580 W

  • PPFD (Photonen-App, neu kalibriert auf Lampen-Map):

    • RĂ€nder: ~820 ”mol
    • Jealousy in der Mitte: 850–900 ”mol
    • Berry-Cut in der Mitte: bis ~950 ”mol

Wenn ich die Lampe jetzt auf Vollast (ca. 640 W) stelle, steigt der PPFD grob proportional:

  • Faktor ≈ 640 / 580 ≈ 1,10
  • Aus 900 ”mol werden schnell ~1000 ”mol+
  • Berry-Cut landet Richtung 1050–1100 ”mol

Das passt ziemlich genau zur Hersteller-Map (50 cm liegt zwischen 45 cm und 60 cm).


:seedling: Warum ich trotzdem nicht voll aufdrehe

Wir befinden uns aktuell spĂ€te BlĂŒte (ca. BW7):

  • Die Volumenschlacht der BlĂŒten ist weitgehend gelaufen.
  • Fokus geht jetzt immer mehr in Richtung Reife, Harz, Aroma.

Ich fahre aktuell bereits:

  • Oberes sinnvolles Limit ohne CO₂ → 850–950 ”mol bei ~25 °C
  • EC im Wurzelraum war zuletzt immer wieder erhöht → Salzhaushalt steht unter Spannung

Mehr Licht in dieser Phase wĂŒrde:

  • nur noch wenig Mehrertrag bringen,
  • das Risiko erhöhen fĂŒr:
    • Foxtails
    • Lichtstress an den Tops
    • stĂ€rkere Transpiration → noch mehr Druck auf EC/Salze

Genau das Gegenteil von dem, was man in der Reifephase will – dort zĂ€hlt kontrollierte, stressarme Nachreife.


:white_check_mark: Empfehlung / Fazit

  • Lampenleistung vorerst so lassen, also etwa 550–580 W.
  • Abstand Kronendach: 50–60 cm beibehalten.
  • Zielbereich PPFD 850–950 ”mol → wird damit sauber getroffen.

Lichtreduktion spÀter:
Wenn

  • die Trichome ĂŒberwiegend milchig sind und
  • die Buds kaum noch an Volumen zulegen (klarer Reife-Eindruck),

dann in den letzten 7–10 Tagen das Licht schrittweise reduzieren, z. B.:

  • erst auf ~450 W, spĂ€ter auf 350–400 W,
  • um die Pflanzen entspannt abreifen zu lassen, ohne sie „auszuschalten“.

Kurz gesagt:

Ja, die Lampe könnte voll aufgedreht werden – sinnvoll ist es in dieser Phase aber nicht.
Ich bleibe bewusst im Bereich 850–950 ”mol, um Potenz und Aroma sauber zu maximieren, statt mit 1000+ ”mol noch auf Biegen und Brechen Prozentpunkte rauszuquetschen und mir dabei EC/Lichtstress einzuhandeln.

:four_leaf_clover::victory_hand:

11 „GefĂ€llt mir“