🥦 LEGALISIERUNG 2024 - Fakten & Diskussion 🥦 (Teil 4)

Welches Adleraugenkind kann eigentlich auf 50 m erkennen, ob ich nen Joint oder ne selbstgedrehte Kippe rauche?
Und interessiert die das überhaupt?

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Richtige AAK’s sind das :joy::rofl::joy::love_you_gesture:

Hamburg hat die Bußgelder von Bayern übernommen und sogar noch verschärft.
Wird immer lächerlicher. „Kiffen“ in der nähe eines minderjährigen 1000€.

Heißt eigentlich nach wie vor verstecken. Und wenn dir einer doof will, läuft er mit Absicht mit dem Kind vorbei und zeigt dich an.

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Versuch auch grade, mir einen öffentlich zugänglichen Ort vorzustellen, an dem nicht in 100 m Umkreis ein Kind oder Jugendlicher vorbeikommen könnte. In Großstädten geht’s dann eigentlich nur nachts in den allerfinstersten abgelegensten Ecken. Entstigmatisierung pur.

Obs dann Gangs von 17Jährigen gibt a la „entweder du lässt mich ziehen oder es kostet dich 1000 Euro“? So ganz im Sinne des Jugendschutzes?

Am meisten graut mir aber vor den Eltern. Es gibt keine hysterischere, besserwisserischere, faktenresistentere Bevölkerungsgruppe als Eltern mit Halbwissen über irgendeine vermeintliche Gefahr für ihr Kind. Puh.

Bislang ist die Anzahl der verhängten Bußgelder wohl sehr überschaubar:

https://www.idowa.de/bayern/hohe-bussgelder-fuer-cannabis-verstoesse-bisher-selten-faellig-3700532.html

Dürfte sich mit den ersten heißen Tagen aber ändern. Im Ernst, nicht jeder beschäftigt sich ja so detailliert mit dem neuen Gesetz wie wir Anbauer hier. Wer bloß am Rande mitbekommt „is jetzt legal“, käm doch nicht im Traum darauf, mit ner Tüte im Park nun irgendwas Verbotenes zu tun.

Mich überrascht übrigens, dass ausgerechnet die Mehrfachmitgliedschaft in Clubs, die ja schon auf mögliche kriminelle Machenschaften wie Weiterverkauf hindeuten kann, mit 300 Euro relativ mild bebußgeldet werden soll.

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Du meinst neben den ganzen Kiffern die sich hier seit x Monaten komplett verrückt machen (lassen)?
Lang lebe das gesunde Vorurteil. ^^

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Ich kenn es ja von mir :sweat_smile:

Man kommt sich schon etwas verarscht vor… Ist es jetzt legal oder nicht?

Meiner Meinung nach, hat sich in der Konsum Praxis überhaupt nichts geändert, außer die 3 Pflanzen die du erfreulicherweise haben darfst.

Aber beim Cannabis Konsum musst du eigentlich vorsichtiger sein, wie eh und je. Durch die negative Medienberichterstattung, werdengerade uninformierte Eltern etc wachsamer sein als vorher. Da stimme ich dir zu.
Was vor der Legalisierung vielleicht gar niemanden negativ aufgefallen wäre, da wird evtl jetzt ein „Fass“ aufgemacht.
Die Medien haben in Deutschland gefühlt immer die Aufgabe Angst zu verbreiten und die Gesellschaft zu spalten. Siehe Corona, Umgang mit AfD etc….
In der Google Suche gefühlt nur Hetze und dumme, für die Praxis irrelevante Fragen („ wer kontrolliert das jetzt alles?“). Gleichzeitig gibt die Justiz an überlastet zu sein, verfolgt aber jeden Furz eines Cannabis Konsumenten.
Macht mich als Gelegenheitskonsument echt wütend.
Vor allem aber, macht mich der Kontrast im Umgang mit Alkohol und Zigaretten wütend. Das der Vater der Kinder besoffen auf der Wiesn rumfliegt, ist natürlich völlig in Ordnung.
Bei uns in der Pfalz auf einem typischen Weinfest fliegen spätestens ab 18 Uhr die ersten Fäuste. Manche fallen um die Uhrzeit auch schon ohne Fremdeinwirkung um. Alles vor den Kindern…
Ist eben Kultur, was will man machen.
Das Gleiche mit dem Autofahren.
Mit 0,5 Promille Auto fahren ist meiner Meinung nach unverantwortlich. Mit 3,5 ng hast du einfach 0 Wirkung und trotzdem steht der Wert schon in Kritik.
Diese Doppelmoral ist unerträglich.
Eine Legalisierung mit 1ng Grenzwert wie aktuell, ist schon fast kriminell. Ihr dürft es, aber wenn ihr es tut nehmen wir euch den FS weg.
Für jemanden der jeden Tag beruflich auf das Auto angewiesen ist es unmöglich, sich gesetzestreu zu verhalten. Theoretisch könnte ich mir aber jeden Abend eine Flasche Wein reinschütten und hätte nie Ärger…

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Bist du Autofahrer und täglich auf das Auto angewiesen? Schonmal eine MPU machen dürfen?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

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Du meintest wir lassen uns verrückt machen.
Die Gefahr einer MPU ist sehr wahrscheinlich auf Dauer. Also ist die Gefahr sehr präsent und verdirbt einen den Genuss. Inwiefern meintest du also „verrückt machen lassen“?

Ich bezog mich im konkreten Fall lediglich auf die schiere Zahl von Beiträgen zum Thema Legalisierung hier im Forum, die sicherlich nicht alle ausschliesslich die Sachebene abbilden.

Genau danach sieht’s halt im Moment aus. Dass man da nach langem Warten und großer Freude und Träumen vom angstfreien Joint am Flussufer die Enttäuschung mit Händen greifen kann, ist doch nachvollziehbar.

Gerade wollte ich mal Datenblätter zum neuen Compo Grow Programm durchstöbern.

Compo erwähnt die ganze Serie noch nicht Mal auf der HP.

Alle Infos kommen nur von Händlern.

Finde ich hammerhart dieses offizielle Verleugnen. Immerhin wird da sicherlich dick mitverdient. Aber auf der HP bleiben wir schön beim Standardgärtnern gell?
Für mich eigentlich ein Grund das abzulehnen. :rage:

Viele Grüße

Der Depp

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Da frage ich mich auch was noch kommt. Führerschein und auch beruflich! 30 Jahre unter dem Radar und nu wollen alle wissen ob du was rauchst.

BaWü würde auch gern einschränken, muss sich aber mit dem Koalitionspartner einigen.

Bayern, Hamburg, Baden-Württemberg… ziemlich offensichtlich die Länder, die das Gesetz eh net so recht wollten.
Es da jetzt mit allen denkbaren Winkelzügen und Vorwänden zu torpedieren, ist ja auch irgendwie son bisschen billig.

Einziger Lichtblick: Wäre die Auffassung mit der 100m-Schutzzone um jeden Menschen von 0 bis 17 schon beschlossene Sache, müsste man jetzt nicht noch extra Volksfeste „schützen“. Dann wär der öffentliche Konsum eh vom Tisch.

Verstehe gar nicht, was sich da einige an Szenarien ausdenken. Von wegen, jemand kommt um die Ecke und zeigt einen direkt an, weil er sich wohlwissend, dass da gerade einer einen bufft, mit Kind in deine unmittelbare Umgebung begeben hat.

Sowas nennt man dann Verleumdung und Nötigung. Gegenanzeige und fertig. Auf diese Tatbestände können weitaus empfindlichere Strafen folgen.
Den Jugendschutz hat da auch nicht der Konsumierende gebrochen. Inwiefern die Instrumentalisierung des Kindes noch mit einspielt, wage ich mir gar nicht auszudenken.

Auch eine zufällige Begegnung führt nicht zu einem Bußgeld. Wenn da die Eltern dann einfach mit dem Kind stehenbleiben und das ausdiskutieren wollen, haben sie das Kind in „Gefahr“ gebracht.
Als verantwortlicher Konsument sollte man darüber nachdenken, bei der Diskussion das Tütchen auszumachen, aber dann ist spätestens der Tatbestand der Nötigung erfüllt.

So generelle Rechte nach dem Grundgesetz haben auch Konsumenten.

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Wenn der Beaumont ja immer noch Zielfahnder beim BKA wäre, dann hätte er heute einen netten Beifang machen können und gleichzeitig den lokalen Rauschgiftsumpf ausgetrocknet.

Was ist passiert ?

Heute Morgen am Bahnhof Haschischgeruch. Gruppe von Jugendlichen im Gespräch. Dialoge wie bei 4 Blocks. Auf Kombi, Abziehen, Läufer, Verteiler, Haze und so weiter.

Haben sich gar nicht die Mühe gemacht ihre kriminellen Aktivitäten zu verschleiern. Zum Glück waren sie so unvorsichtig und haben ihre Namen genannt. Bro, Digga, Wallah und Habibi hiessen die.

Aber zum Glück für die Bande war der Beaumont auf dem Weg ins Pflegeheim seiner Mutter.

Ich glaube die Jugend wird sich auf Weiteres weiterhin auf dem Schwarzmarkt tummeln.

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@HeftigerDrecksack

Ich habe da so meine Zweifel. Meine bisherige Einschätzung wäre, dass du als „Kiffer“ als Mensch zweiter Klasse zählst und erstmal in Erklärungsnot bist.
Da ich physisch relativ einschüchternd wirke (Bodybuilder) und trotzdem sehr freundlich und wortgewandt bin, werde ich persönlich da nie Probleme mit Zivilisten bekommen. Was mich stört ist die ständige Gefahr des Führerscheinentzugs.
Gestern Abend 1x am Vaporizer gezogen, jetzt habe ich wieder 3 Tage ein schlechtes Gewissen und zucke innerlich bei jeder Polizeikontrolle zusammen.
Durfte vor ca 14 Jahren mal eine MPU wegen 1,3ng machen …. Das hätte mich damals fast meine Ausbildung und meinen beruflichen Werdegang gekostet. Heute fühl ich mir irgendwie wieder zurückversetzt. Ein Kumpel meinte letztens so locker „dann lass es halt“. Gleichzeitig nahm er bei sonnigen Frühlingswetter einen guten Schluck von seinem Paulaner Hefeweizen.
Es ist doch einfach nur der Wunsch, ab und zu mal etwas zu entspannen. Alkohol ist wegen meiner oben genannten sportlichen Ambitionen keine Option für mich.

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Das mit den Grenzwerten ist ne andere Sache. Die sind ja bald gesetzlich festgelegt.

Wenn man aber bei einem Szenario wie ich es beschrieben habe als Mensch zweiter Klasse behandelt wird, kann man vor Gericht ziehen und seine Grundrechte erstreiten.
Sowas wird dann früher oder später auch die Runde machen und allen selbsternannten Hilfsscheriffs eine Lehre sein, wenn sie sehen, was Nötigung und Verleumdung für Folgen haben kann.

Kann mir jetzt net so recht vorstellen, dass Richter die freie Bewegung von Familien im Stadtpark weniger hoch bewerten als den öffentlichen Drogenkonsum seitens irgendwelcher Kiffer. Löst auch das Grundproblem nicht, dass man davon ausgeht, dass sich das überhaupt beißt.

Wir werden‘s sehen.