🥦 LEGALISIERUNG 2024 - Fakten & Diskussion 🥦 (Teil 4)

Ebenso wie die Gerichte hatten wir ja jetzt auch genug Zeit uns drauf vorzubereiten. Dass es keine unbegrenzten Lagermengen geben wird, war doch schon lange klar. Entscheidet eh jeder selbst, an was er sich hält.

Naja, größere Systeme brauchen insgesamt weniger Leistung pro Einheit. Das ist leider Fakt.

Zumindest bei mir ist die Temperatur ein entscheidendes Kriterium. Ich kriege im Jahr einfach nur einen unbeheizten Grow hin. Ansonsten müssen da 250W zusätzlich 24/7 laufen. Das ist das doppelte der Lampe!

Ich überlege tatsächlich das Equipment zu wechseln und ein kleines Dauerzelt an anderer Stelle laufen zu lassen. Ist und bleibt ein Rechenexempel.

Die Vielfalt leidet darunter natürlich auch.

Viele Grüße

Der Depp

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Schon gesehen?

Bayern dreht jetzt völlig durch!

Söder kündigt im Münchner Merkur an, dass sie den Eigenanbau jetzt bundesweit meldepflichtig machen und mit Gebühren belegen wollen, pro Pflanze werden 500 Euro fällig!

Merkur-Online: Bayern plant Überwachung des privaten Eigenanbaus von Cannabis

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Erwischt…aber so abwegig hätte ich es nicht gefunden bei Södolf :sweat_smile:

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Und dann nur gegen Barzahlung vor Ort im Landratsamt :rage:

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Bei dieser ganzen „Mehr als drei Pflanzen in einem Zelt weil mehrere Personen“-Sache kommt mir ein Gedanke, und ich hoffe, das ich nicht zu schwarz male:

Das Gesetz sagt, das man seine Pflanzen vor dem Zugriff Dritter schützen muss. Im Grunde würde das bedeuten, das man Sorge tragen muss, das kein Dritter an meine Pflanzen kommt. Ein Dritter ist in dem Falle eigentlich bereits die Ehefrau. Da man ja absolut nichts weitergeben darf muss eben sicher gestellt werden, das sich auch niemand fast reifes Blütenmaterial von der Pflanze klaut. Wenn sich nun aber die Pflanzen der Frau und des Mannes (als Beispiel) in einem Zelt befinden, sind diese nicht mehr vor diesem Zugriff Dritter geschützt. Und da ist es auch unerheblich, ob besagter Dritter selber Pflanzen anbaut. Vor dem Hintergrund dürfte, streng nach gesetz, ein gemeinschaftlicher Anbau in einem Zelt eigentlich nicht zulässig sein.

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Und hier noch der Klassiker.

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Jahrelang hat sich keiner um Gestze gekuemmert, jetzt wo es legal ist, machen sich viele in die Hose weil sie Angst haben, ueber dem Limit zu sein oder fragen sich, wie viele Pflanzen in einem Zelt legal sind. Das einzige was sich wirklich aendert ist, das wir nun draussen ohne Probleme kiffen koennen. Was wir in unseren 4 Waenden machen , interessiert nicht wirklich jemanden. Wer nicht im Stadtpark tickt , braucht sich ueber nix Gedanken machen. Der Geruch wird auch kein Grund fuer Hausdursuchungen mehr sein… Stresst Euch nicht selber, wir koennen jetzt legal Relaxen…

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Wer stresst sich denn?

Das Gesetz ist halt in seiner Form etwas länger als 5 Zeilen.
Und lässt einige Fragen offen (z.B. wie Ernteüberschuss entsorgen, Verkauf von Stecklingen erlaubt? usw.).

Es gibt sicherlich auch viele Leute, die wollen nicht nur, sondern müssen sich an die Regeln halten, weil denen sonst u.U. auch berufliche Konsequenzen drohen - denk mal bitte an den Krankenpfleger (der Zugang zu Medikamenten hat) oder die Erzieherin (die mit Kindern arbeitet).

Das ist jetzt schon das x-te Mal, dass hier jemand das so herunterspielt und so tut, als seien alle total uncool, die einfach nur im legalen Rahmen anbauen wollen.
Ein bisschen mehr Verständnis und Toleranz an der Stelle wären schön. :slight_smile:

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Es sei denn dich scheißt jemand an und du bekommst Besuch… Wie bei mir letztes Jahr geschehen :wink:

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Die sind dann aber gekommen weil es um die Sache ging und nicht weil Du zu viele Pflanzen hattest. Soweit ich weiss, war es letztes Jahr generell verboten Canna anzubauen.
Es wird nicht mehr so einfach sein nen Dursuchungsbeschluss fuer sowas zu erhalten.

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Dein Wort in Gottes Ohren…

Die Erfahrung sollte/muss man definitiv nicht haben, egal was man zu Hause stehen/liegen hat :wink:

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Also diese Leute haben vor der Legalisierung nicht gekifft? Sollten die aber vor der Legalisierung schon gekifft haben, sieht das fuer mich so aus, als wenn die nen Rotz auf Gesetze geben und sich Ihrem Risiko voll bewusst waren…
Irgendwie versteh ich nicht so ganz was Du mir sagen moechtest.

Der Konsum war ja nicht strafbar.
Und natürlich wird es auch diejenigen geben, die sich jetzt trauen (und vorher nicht).

Soll ich das wirklich nochmal aufdröseln?

Alleine deine Annahme, dass die meisten, die jetzt growen, auch schon vorher gegrowt haben, ist einfach falsch.

Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass jetzt noch mehr Grower hinzukommen als vor der Teil-Legalisierung vorhanden waren.
Frag mal die Grow Shops, wie viel die jetzt plötzlich verkaufen - wäre doch gar nicht der Fall, wenn alle bereits ihr Equipment hatten. Logisch oder?

Und wieso soll man jetzt nicht die Regeln beim erlaubten Eigenanbau einhalten, wenn einem die 50 g locker reichen?

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Es waere im allgemeinen Interessant zu sehen, ob die Staatsanwaltschaften nun alte Verfahren einstellen.

Ich hoffe in den naechsten Wochen etwas mehr von betroffenen Leuten darueber zu hoeren.

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Schönen guten Abend,

ich habe mich hier angemeldet um eine Frage zu diskutieren. Und zwar bin ich beruflich bedingt öfter mal in Österreich und Tschechien unterwegs.

Die aktuelle Version des Gesetzes erlaubt die „Einfuhr“ von Samen aus dem EU-Ausland.
Meine Frage dazu lautet: ist ein persönliches Mitbringen (eben aus AT oder CZ) rechtlich ebenfalls eine „Einfuhr“ oder gibt es da irgendwelche Fallstricke?

Eigentlich sollte die Sache ja klar sein, allerdings habe ich leichte Zweifel, da

  • ich aus Bayern komme und ich mir vorstellen könnte dass hier gerade im Grenzgebiet aktuell verstärkte Kontrollen gibt
  • sich der ursprüngliche Referentenentwurf explizit auf die Einfuhr per Fernabsatzgeschäft (also „Bestellen per Internet“) bezog. Hiervon ist jedoch im endgültigen Text nichts mehr zu lesen.

Warum jetzt also überhaupt diese „dumme Frage“? Es ist so, dass ich gerne verschiedene Sorten (absolut gesetzteskonform) anbauen möchte. Da es aber nur selten Packs mit nur einem Samen gibt, ist man bei den typischen 5er Packs und 6 Sorten eben gleich bei 30 Samen. Und hier könnte sich ja der bayerische Polizist fragen, wieso jemand, der ohnehin nur 3 Pflanzen anbauen darf plötzlich 30 Samen benötigt. Auch wenn sie nach CanG legal sind, da dort keine Begrenzungen genannt sind, könnte ich mir trotzdem vorstellen, dass aus der beschriebenen Situation schnell ein „Verdacht auf Handel“ konstruiert werden könnte. Persönlich hatte ich nie (negativen) Kontakt mit der Polizei und das soll auch so bleiben. Laut Grubwinkler sind die Jungs aber wohl sehr „kreativ“ was das angeht.

Wie ist eure Meinung hierzu?

Vielen Dank!

Michael

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die Söder*in :smile: komplett lost.

XD

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Wenn du dir wegen der Menge und der daraus konstruierbaren Vorwürfe Sorgen machst würde ich dir dazu raten die Sorten einzeln zu bestellen und liefern zu lassen, einfach um ein gutes Gefühl dabei zu haben. Rein rechtlich kannst du mit 1000 Samen aus CZ einreisen (und wirst in der Realität zu 0,005% überhaupt dabei kontrolliert).

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