Erstaunlicherweise kritisiert Frau Gerlach das „begleitete Trinken“ (14 bis 16jährige dürfen in Beisein der Eltern Bier und Wein trinken).
Das ist taktisch gar nicht schlecht, wenn die CSU jetzt diese Regelung abschaffen will - als kleine Feigenblattaktion, weil man sich ja Gedanken um das Wohl der Kinder macht - ab 16 aufwärts ist Saufen dann natürlich bayerische Kultur und traditionelle Pflicht!
Ich hatte hier dazu auch schon Aussagen von diversen CDU/CSU Politikern gepostet - denen ist vor allem der private Eigenanbau ein Dorn im Auge, weil damit kein Geld gemacht werden kann.
Insofern werden sie sicherlich dafür plädieren, diesen wieder zu verbieten und alternativ den Verkauf in Apotheken unterstützen.
Immerhin haben sie die Amphetamine auch gleich in der Überschrift genannt.
Tragisch ist es trotzdem.
Vielleicht hätte das verhindert werden können, wenn es breit verfügbares Drug Checking gäbe (die CDU/CSU will das aber nicht).
„Dem stimmt der Unternehmer Hasso Mansfeld zu. «Die Grünen wollten partout keine Kommerzialisierung des Cannabis-Handels. Also hat man den stärksten Partner des Staates im Kampf gegen den Schwarzmarkt unberücksichtigt gelassen, und das ist die Industrie», sagt Mansfeld. «Das war ein Riesenfehler.»“
Merz. Der hat halt seine Meinung und lässt sich durch Fakten oder einfach gesunden Menschenverstand sicher nicht davon abbringen.
Der Kriminologie Experte: Weiß es auch nicht, ob das nun der Mafia in die Hände spielt.
Der MedCan-Unternehmer: Möchte halt gerne den Freizeitkonsumentenmarkt mit versorgen.
Verstehe aber nicht, wie heute noch jemand ernsthaft behaupten kann, der Markt würde hauptsächlich von Kriminellen bedient werden… Die Leute bauen selbst an oder gehen zur Apotheke.
Das stimmt, der Eigenanbau wird komplett unterschätzt und weitgehend ignoriert.
Über CSCs - in welchem Bundesland wie viele Anträge gestellt und wie viele bisher genehmigt wurden - wird jeden Tag berichtet.
Über den Eigenanbau spricht kaum noch jemand.
Dabei haben doch alle gesehen, wie heftig der Ansturm auf die Growshops war. Nicht nur in Deutschland, sogar in den ganzen EU Nachbarländern wurden die Shops leergekauft (Lampen, Zelte etc.).
Soweit ich mich erinnere plant der Pott Planter eine größere Aktion auf Insta, wo jeder seine Pflanzen posten soll und einen Hashtag dazu. Ziel ist mehr Normalität im Umgang mit der Pflanze zu erreichen und das Ausmaß des Eigenanbaus zu verdeutlichen.
Allerdings wüsste ich aktuell nicht, ob ich mitmachen würde, da ja gerade in Hinblick auf die „Wir machen das alles Rückgängig-CDU-Pfosten“ ein gewisses Risiko besteht, sich ungebetenen Besuch auf das eigene Profil zu holen.
Oder wie seht ihr das? Postet ihr Fotos von eurem Grow auf Social Media?
Ich nutze seit vielen Jahren kein Social Media mehr, also nein.
Ich nutze aber manchmal eine andere Seite (Nitter), um auf X/Twitter Beiträge sehen zu können - und da habe ich schon zahlreiche Fotos von Leuten entdeckt, die selbst anbauen. Die sind dort aber idR mit anonymen Nicknames angemeldet.
Es machen aber auch ein paar Aktivisten mit, z.B. Richter Müller:
Wow da hat die NZZ aber sehr lächerlichen Artikel verfasst. Irgendwo in ner Reportage nen Begriff Mocro gehört und auf einmal sollen wir hier die dicke Mafia haben. So ganz plötzlich. Da werden die 300Kilos in 50 Beuteln an alle verteilt und mach ihr Big Buisness während die Bullen nichts machen können.
Ich kugel mich vor lachen aufm Boden. Ja Leute Koks und Nu**** lohnt einfach nicht mehr
Einzig gute was man daraus entnehmen könnte ist das man halt Fachgeschäfte brauch da sonst alle den Mocro Autoreifen Shit rauchen.
Das gejammer das man jetzt nicht mehr an die großen Fische kommt weil man die kleinen Konsumenten nicht mehr unter Druck setzen kann jemand zu verraten ist ja auch ne Frechheit (aus nem anderen Artikel)
Nur direkt gegenüber Leuten, die selber growen. Alle anderen geht das eh nix an.
Da hat sich die EU quergelegt. Erst dann kam als Notlösung der Säulenkram.
Die Grünen als kommerzkritische Partei gabs zuletzt in den 80ern.
So gut wie jeder hier dürfte ja schonmal ne Eigenkonsummenge illegal erworben haben. Wieviele Namen von großen Mocro-Fischen kennt IHR denn so? MIR wurden die da nie gesagt. Blöd.
Wer da eher Kontakte haben dürfte, auch zu denen, die für größere Liefermengen verantwortlich sind, sind die Coffeeshopbetreiber in Holland. Mir ein völliges Rätsel, warum man seitens EU nicht darauf drängt, da endlich offizielle Vertriebswege zu schaffen und die illegalen zu verdrängen.
Das war ja nicht meine Aussage, sondern ein Zitat aus dem Artikel.
Ich persönlich bin allerdings der Meinung, dass Deutschland auch einfach Fachgeschäfte einführen hätte können - entgegen der EU Richtlinien. Wäre nicht das erste Mal, dass irgendwelche Regeln gebrochen worden wären.. und was hätte schon passieren sollen?
In Holland gibt es bereits Testprojekte mit staatlich überwachten Anbau für die Coffee Shops - der Kunde weiß dann ganz genau, welche Sorte es tatsächlich ist und wo es herkommt:
Das waren übrigens die Pflanzen die der Wenzel in Erding dabei hatte. Gerade bei den vorderen Pflanzen finde ich es ziemlich sportlich die noch als „Stecklinge“ zu deklarieren.