Ja, habe ich.
Und auch den Artikel gelesen.
Ich hatte ursprünglich noch einen Archive Link im Beitrag gepostet, wo der ganze Artikel zu lesen war, den dann aber wieder rausgenommen, weil ich nicht weiß, ob das erlaubt ist oder nicht (weil damit die Bezahlschranke umgangen wird).
Der Artikel ist aber auch nicht sonderlich lang.
Bei dem Laden handelt es sich um die ehemalige „Rheingold“ Apotheke. Die hatte geschlossen, Monate darauf war eine „Shisha Bar“ angekündigt, die aber auch nie eröffnet hat, bis dann das „Haus des Cannabis“ draus wurde.
Es liegt eine Gaststättenkonzession von der Stadt vor und die Polizei sagt, es sei eine „Raucherkneipe“, in der auch medizinisches Cannabis ausgegeben werde - somit lägen keine Straftatbestände vor.
Ich fand das berichtenswert, weil dort im Grunde alles gemacht wird, was CSCs gerne tun würden, z.B. gemeinsam konsumieren. Einer der Betreiber-Partner hat gesagt, dass Gäste auch ihr eigenes Cannabis mitbringen und dort konsumieren. Wer keines hat, kann sich vor Ort auf einer Webseite anmelden/registrieren und ein Rezept bzw. Cannabis „bestellen“, eine Partner-Apotheke liefert dann innerhalb einer halben Stunde (während der Öffnungszeiten).
Es ist schon ein Irrsinn!
Während CSCs nach außen hin neutral aussehen müssen, prangt hier fett „Haus des Cannabis“ an der Fassade. Es darf gemeinsam konsumiert werden. Von einem „Präventionsbeauftragten“ habe ich nichts gelesen (einen solchen müssen CSCs aber vorweisen) usw…
Einerseits freuen sich bestimmt Cannabis-Konsumenten vor Ort, die jetzt eine solche Möglichkeit haben, andererseits finde ich das etwas unfair gegenüber CSCs, dass diese wiederum solche Einschränkungen erdulden müssen.
Wenn dieses Geschäftsmodell wie beim „Haus des Cannabis“ sich ausweitet, wird das überall, wo auch ein CSC ist, quasi die direkte Konkurrenz sein. Und man kann sich dann schon ausmalen, wo die Leute dann eher hingehen, gerade auch die Gelegenheitskonsumenten und diejenigen, die keine Lust haben, ihre Daten dem Staat zu überlassen (die CSCs müssen Mitgliederlisten führen, die auch kontrolliert werden können).