Wohlüberlegt. Klingt alles plausibel und mit den vorhandenen Verhältnissen im BT vereinbar.
Guter Tipp wahrscheinlich und einer, der uns optimistisch stimmen könnte.
Mal abgesehen davon, dass die CDU/CSU das ständig fordert - die Diskussion darüber, ob das Cannabis Gesetz komplett zurückgenommen werden könnte, kam doch nur deshalb wieder auf, weil Herr Habeck von den Grünen gesagt hat, dass er Kiffen wieder verbieten würde, wenn es dafür ein Wahlrecht ab 16 gäbe.
Damit gibt er klar zu verstehen, dass das CanG für die Grünen Verhandlungsmasse ist - und man fragt sich zurecht, welche anderen „Prioritäten“ er noch so hätte, für die er das Cannabis-Gesetz opfern würde.
Überrascht war ich nicht, finde es dennoch traurig.
WIr haben natürlich sehr wohl in den letzten Teilen dieses großen Threads darüber diskutiert, welche Einschränkungen es in einer neuen Regierung geben könnte, hier nur als Beispiel:
Bis auf die Einschätzung zu den Grünen hat sich von meiner Seite aus daran nichts geändert.
Die Frage ist wer die Menge der Pflanzen kontrollieren soll. Ich denke das würde nur mit einer Art „Anmeldung zum Homegrow“ zu realisieren sein. Dann stellt sich aber wieder die Frage wer Kontrollen durchführt. Die Polizei oder das Ordnungsamt wohl eher nicht.
Mein Fazit zum Eigenanbau ist deshalb das es genauso bleibt oder komplett verboten wird. Ich habe jetzt vom Merz genug gehört um sagen zu können das der Mann unberechenbar ist und mache mir Sorgen um das CanG ![]()
Schau mal hier, da ging es genau um die Frage, ob eine „Meldepflicht“ für den Eigenanbau geplant ist - die SPD hat das zumindest nicht vor.
Übrigens, noch eine Überlegung von mir:
Dieses „Wer soll das alles kontrollieren?“ ist eine sehr häufig gestellte Frage von Legalisierungs-Gegnern.
Wir als Konsumenten und Grower sollten es tunlichst vermeiden, diese Frage in unserer eigenen Argumentation zu stellen.
Warum soll das denn überhaupt jemand kontrollieren?
Es gibt z.B. auch eine Gurtpflicht im Straßenverkehr. Trotzdem wird nicht jedes Auto angehalten und geschaut, ob Fahrer und Beifahrer angeschnallt sind.
Es ist ja nicht so, als ob wir mit radioaktiven Plutonium hantieren… es sind nur „bis zu 3 Cannabispflanzen“, die eben erlaubt sind - was darüber hinaus geht, ist aktuell strafbar. Das weiß jeder, der selbst anbaut - und das muss doch reichen.
Danke das du das endlich mal geschrieben hast ![]()
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Genau das muss in die Köpfe der Bevölkerung, es passiert ja überhaupt nix schlimmes.
Und sogut wie alle, haben es vorher schon genau so gemacht, nur vom Schwarzmarkt eben.
Jetzt ist man ehrlich zu der Bevölkerung und erhält als Antwort einen Schock, wie Naiv kann man eigentlich sein?
Es sollte auch überhaupt keine Rolle spielen ob 50g oder 2000g zuhause liegen, solange man nicht aktiv des Handelns überführt wird oder es Beweise dafür gibt.
Es ist doch nicht schwer sich lediglich auf die zu konzentrieren die das nicht einhalten, besser geht doch beim besten Willen nicht mehr.
Leider ist es - wenn man die Höhe der Strafe bzw. des Bußgelds als Maßstab nimmt - „schlimmer“, wenn jemand 99 m von einer Schule entfernt einen Joint raucht, als wenn er direkt vor der Schule mit 80 km/h vorbeibrettert (und damit Menschenleben gefährdet).
Ich finde es übrigens super, dass München sich ein bisschen gegen Herrn Söder bzw. die übertriebenen Bußgelder wehrt:
Naja…Mann fährt mit dem Auto, gut sichtbar, durch öffentlichen Raum und es ist so möglich, ohne viel Aufwand, Kontrollen durchzuführen.
Durch den Eigenanbau verdient die Regierung nichts, es ist schwer zu kontrollieren und leicht wieder zu verbieten. Zumindest leichter als CSCs wieder einzustampfen. Deshalb ist der Homegrow besonders gefährdet.
Wie würde deiner Meinung nach (mit Blick auf die aktuelle politische Situation) der Eigenanbau nach der Wahl aussehen? Du bist ja sehr interessiert in diesen Thema. ![]()
„Wildpinkeln“ ist auch verboten.
Soll dir jetzt den ganzen Tag jemand hinterherlaufen, um zu kontrollieren, dass du deinen Lörres nicht im Freien rausholst, wenn du mal musst… ![]()
Dass der Staat nichts durch den Eigenanbau verdient, hatte ich auch schon mehrfach angesprochen - allerdings ist mir auch aufgefallen, dass gerade von den Legalisierungs-Gegnern in der Politik gerne so getan wird, als gäbe es den privaten Eigenanbau nicht.
Selbst die CSCs bekommen mehr Aufmerksamkeit, obwohl es immernoch kaum welche gibt.
Der Grund liegt auf der Hand: Man möchte gar nicht erst den Eindruck erwecken, dass jetzt 100 000 normale, rechtschaffende Bürger auch Cannabis anbauen, das soll eben nicht „salonfähig“ werden.
Zum anderen widerspricht es dem Narrativ, dass die vermeintlich erhöhte Nachfrage seit der Teil-Legalisierung primär durch den Schwarzmarkt bzw. die Organisierte Kriminalität bedient wird. Das passt nicht ans Bild, wenn jetzt harmlose Bürger ihre Kräuter anbauen und vielleicht ihren Freunden auch mal ein bisschen was davon abgeben (wobei das nach wie vor auch verboten ist).
Ich hoffe, dass der private Eigenanbau erhalten bleibt.
Eine Erhöhung der erlaubten Erntemenge halte ich unter einer CDU Regierung für ausgeschlossen.
Könnte mir eher vorstellen, dass statt 3 nur noch 2 Pflanzen erlaubt sein werden, sofern da was geändert wird.
Danke für deine Ansicht. Es ist irgendwie egal wie lange man über das Thema diskutiert: Am Ende dreht man sich im Kreis. Der nächste Kanzler ist eben nicht berechenbar, weil Merz ist ein Quereinsteiger. Er hat keine wirklichen Referenzen und die politischen Aktionen die von ihm bisher sichtbar waren schienen eher impulsiv.
Das große Schweigen zum Homegrow ist mir auch aufgefallen. Ich habe das eher negativ aufgefasst, das nach der Wahl versucht wird soviel von CanG rückgängig zu machen wie möglich. Der Eigenanbau ist am einfachsten zu verbieten und verärgert weniger Leute als z.b. den Apotheken Verkauf einzudämmen.
Das ist aber nur meine Meinung dazu ![]()
Na zumindest hätte man dann schon einen Auto-Run vom Garten im Säckel. Ich wär dabei ![]()
Beim Medizinalcannabis sehe ich keine großen Einschränkungen kommen.
Man wird ggf. für Rezepte zumindest Online-Video-Sprechstunden mit dem behandelnden Arzt als verpflichtend einführen - ein einfacher Fragebogen mit ein paar Optionen zum Anklicken ist auch etwas dürftig, wenn man mal ehrlich ist.
Aber mittlerweile haben doch schon mehrere CDUler gesagt - als prominentes Beispiel Michael Kretschmer (Sachsens Ministerpräsident) - dass sie beim Medizinalcannabis gar nicht zurück zum alten Status wollen. Schau mal hier.
Sehe das ähnlich wie @Mimo
Wenn man sich die Frage nach der Kontrolle fragt, bräuchte man keine Gesetze mehr im privaten Bereich. Wer kontrolliert denn, ob A nicht B regelmäßig schlägt oder ein minderjährige abfüllt? Ebenso könnte man auch fragen, wer Drogendealer usw kontrollieren soll.
Diese Frage ist ebenso wie die Debatte drumherum hinfällig. Es geht um Regeln für die allgemeine Bevölkerung, von denen die aller, aller meisten weder Gesetze brechen, noch diese mit Absicht brechen wollen. In unserem konkreten Fall würden die aller meisten Grower, so auch ich, bei einer Reduktion auf 2 oder nur Eine Pflanze auch nur noch genau so viele anbauen wie erlaubt. Natürlich gibt es immer welche, die meinen trotzdem mehr anbauen zu müssen, aber Gesetze können nun mal nicht alle von Kriminellen Handlungen abhalten, sonst bräuchten wir weder Polizei noch Gerichte.
Und genau deshalb sollte man die CDU Alleinregierung verhindern und sich per Stimme bei denen bedanken, die die Entkriminalisierung gebracht haben. Wenn Merz nicht alleinregiert, wird die Koalitionspartei (SPD oder Grüne) immer dagegenhalten. Hoffe ich doch. ![]()
Jetzt scheint es Schlag auf Schlag zu gehen in der Schweiz!
Aktuelle Meldung:
"Zahlreiche Vorschriften
Die Eckwerte hat die SGK-N bereits definiert. So sollen volljährige Personen Cannabis anbauen, kaufen, besitzen und konsumieren dürfen. Für die eigene Versorgung sollen maximal drei weibliche Pflanzen in Blütephase angebaut werden dürfen. Es sollen Höchstmengen für den Besitz im privaten und öffentlichen Raum gelten."
Kommt euch das bekannt vor? ![]()
(Wobei bei uns ja egal ist, ob Vegi oder Blütephase)
Ich finds super!
Wenn nämlich die Nachbarländer in die Puschen kommen, dann wird es umso unwahrscheinlicher, dass hier Deutschland wieder einen Rückzieher macht.
Gerade die Schweiz genießt ja durchaus ein gewisses Ansehen.
Ja, und es könnte sein, dass Bayern für sich eine Sonderregelung aushandelt. Das haben sie in dieser Legislaturperiode bereits versucht. Wie in den USA
Nein, sehe ich nicht. Bundesrecht schlägt Landesrecht.
Denkt hier wirklich jemand es hätte etwas mit Wahlen und Politik zu tun? Oder das Wähler letztendlich die Entscheidung der Politiker hierzu beeinflussen werden?
Schaut euch dazu lieber auf die Politik innerhalb der Cannabisindustrie auf globaler Ebene an.
Hier ein Beispiel von Entscheidungsträgern(nicht alle auf der Seite). Einige sollten denen bekannt sein sollte, welche die Industrie in Deutschland verfolgen.
ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen, dass eine neue Regierung auf die MwSt Einnahmen verzichten möchte. Meine letzte Medi Bestellung >60 Euro MwSt.
