🥦 LEGALISIERUNG 2024 - Fakten & Diskussion 🥦 (Teil 9)

So ist das.
Ich schaue gerne Marktcheck (und ähnliche Formate) - für irgendwas muss der ÖRR ja gut sein. :grin:
Die geben regelmäßig Lebensmittel ins Labor.
Das ist schon sehr wild, was die da alles finden.
Am Ende fragt man sich echt, was man überhaupt noch essen kann, das nicht in irgendeiner Form belastet/kontaminiert ist… :sweat_smile:

Ohja manches hätte ich lieber nicht gesehen

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Habe mit „Kot“ nur den TV Beitrag wiedergegeben.
So oder so: ich will sauberes Zeug und wünschte mir gleiches für alle, die konsumieren wollen.
Und ist das wirklich Schwarzmarkt? Oder gilt Schwarzmarkt nur dann, wenn es eine finanzielle Gegenleistung gibt?

Wenn du „Markt“ als einen Ort definierst, wo Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen, dann würde ich das schon so sehen - auch wenn du deine Kräuter gratis abgibst.
Nicht nur Handeltreiben, auch die Abgabe und Weitergabe, Überlassung zum unmittelbaren Verbrauch usw. sind grundsätzlich verboten, insofern dann Schwarzmarkt.

Ja deshalb sag ich ja wenn wir rein von darm Bakterien sprechen, wundert es mich wirklich nicht darauf Spuren zu finden, was oft nämlich nicht dazu geschrieben wird ist das man die „scheis“ bakterien überhaupt erst findenden konnte weil man Abstriche über Wochen hatt „brüten“ lassen müssen um überhaupt in der lage zu sein diese im Labor finden zu können weil diw ursprüngliche mange vom Abstrich schlichtweg nicht messbar gewesen wäre so gering ist es. Aber so ist es mit allem, in dem man vieles einfach nicht erwähnt oder gar komplett weg lässt wird mit zahlen jongliert oder dem Verbraucher mist suggeriert den es gar nicht gibt oder nie der rede wert war solange es kein geld damit zu verdienen gab, aber wenn wird verdreht was das Gesetz hergibt… :v:t3:

In einem Gartencenter im schönen Franken, der Heimat von Herrn Söder:

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Verwirrung um THC-Grenzwert.

Spiegel Beitrag, als Vorschlag nur noch Speicheltests die anzeigen wenn in den letzten 12/24h konsumiert wurde, dann Bluttest aber mit 1ng/ml.
https://archive.ph/9Lr9A

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Dieses residuale THC wird auch in Zeiten der Abstinenz aus den Speichern noch lange weiter im Körper verteilt und ist dann in Urin und Blut nachweisbar. Obwohl eine Person seit Tagen oder Wochen nicht konsumiert hat, kann ihr Drogentest daher positiv sein. Ob das so freigesetzte THC die Fahrleistung einschränkt, ist in der Forschung nicht abschließend geklärt, wie etwa aus dem Bericht »THC-Grenzwerte im Straßenverkehr« des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Basel hervorgeht.

Hier aus einem Interview mit Dr. Steinmetz (Toxikologe) - er sagt, dass es solche „Flashbacks“ normalerweise nicht gibt und schließt auch eine Rauschwirkung bei unter 10 ng aus.

Hier wird halt einfach wieder mit der Angst gespielt, dass „Kiffer“, selbst wenn sie ein paar Stunden, gar Tage oder Wochen vorher nicht mehr konsumiert haben, quasi „tickende Zeitbomben“ im Straßenverkehr sein könnten…

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faz von gestern

Cannabis:

Gekifft wird auf Rezept

Von

Sebastian Balzter

Es ist neuerdings kinderleicht, Cannabis aus der Apotheke zu bekommen. So war das nicht gedacht.

Preisfrage: Was passiert, wenn es für ein und dieselbe Ware, die viele Leute gerne haben wollen, eine komplizierte und eine bequeme Bezugsmöglichkeit gibt? Richtig, die Leute machen es sich bequem.

Das lässt sich gerade hervorragend am Beispiel von Cannabis beobachten, je nach Altersgruppe auch als Hanf oder Bubatz bekannt. Cannabisblüten entfalten eine berauschende Wirkung, wenn sie geraucht oder verdampft werden. Lange war das in Deutschland verboten. Das hat sich geändert. Seit gut einem Jahr gibt es einen recht komplizierten Weg, um legal an Cannabis für den sogenannten Freizeitkonsum zu kommen, fürs Kiffen zum Vergnügen. Und einen sehr bequemen Weg, dasselbe Kraut einzukaufen, wenn es als Heilmittel deklariert ist, fürs Kiffen auf Rezept.

Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

F.A.S. jetzt lesen

Wer glaubt, dass dafür ein Termin beim Haus- oder Facharzt nötig ist, liegt falsch. Die Frage, ob überhaupt eine Krankheit zu kurieren ist und ob die in der Cannabispflanze enthaltene entkrampfende Substanz THC dafür auch taugt, muss sich niemand ernsthaft stellen lassen. Cannabis-Rezepte sind im Internet mit ein paar Mausklicks zu erhalten. Nicht einmal eine Videosprechstunde ist nötig, ein Onlinefragebogen genügt.

Jeder Willige wird dafür eines der im Internet aufgeführten Behandlungsfelder auswählen können, ohne sich in Gewissensnöte zu begeben. Dazu zählen nämlich nicht nur Schlafstörungen, Stress, Tinnitus, Migräne. Wer es gewitzt anstellt, beruft sich schlicht darauf, dass Cannabis angeblich sogar Alterungsprozesse aufhält. An dieser Krankheit leiden schließlich alle. Noch zwei Klicks, schon sind der bevorzugte Stoff sowie eine der vielen inzwischen auf Cannabis spezialisierten Apotheken ausgewählt, die ihn auf Lager hat. Zwei, drei Tage später klingelt der Paketbote.

Ein paar Mausklicks genügen fürs Cannabis-Rezept

So war das nicht gedacht, als der Bald-nicht-mehr-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im Namen der Ampelkoalition vor gut einem Jahr die Cannabislegalisierung im Bundestag verteidigte. Damals wurde hitzig diskutiert, ob es eine gute Idee sei, den Eigenanbau von Hanfpflanzen zu erlauben und ausdrücklich nichtkommerzielle Cannabisclubs ins Leben zu rufen, mit deren Hilfe das vergnügungsmäßige Kiffen in geordnete Bahnen gebracht werden sollte. Die Gegner dieser Lockerung warnten eindringlich davor, das Suchtpotential und die Gefahren des Rauschmittels für die Gesundheit zu bagatellisieren. Lauterbach hingegen formulierte die Hoffnung, auf diese Weise werde sich der Schwarzmarkt austrocknen lassen.

Als viel wirkmächtiger hat sich eine Änderung erwiesen, die damals eher im Vorbeigehen beschlossen wurde: Ärzte dürfen Cannabis, das vorher als Betäubungsmittel eingestuft war und deshalb einer strengen Bürokratie unterlag, seitdem mit einem gewöhnlichen Rezept verordnen. Sofern es sich um Selbstzahler-Rezepte handelt, was Marktteilnehmern zufolge auf die große Mehrheit zutrifft, entfällt eine weitere Prüfung durch die Krankenversicherung.

Einfuhr von Medizinalcannabis nach Deutschland

in Tonnen

4,5

8,1

11,7

20,8

24,9

32,5

72,1

Grafik: frie., kaho./Quelle: BfArM

Rezepte aller Art werden zunehmend nach einer sogenannten Fernbehandlung ausgestellt, oft per Video oder auch per Onlinechat. Das ist ein technischer Fortschritt und in vielen Fällen ein Segen für Patienten und Ärzte; mit Cannabis hat es erst einmal nichts zu tun. Als jedoch die neuen Cannabisregeln auf diese Entwicklung trafen, geschah etwas, was zumindest die Abgeordneten im Bundestag vor einem Jahr kaum im Blick hatten.

Die Menge der ganz offiziell zu medizinischen Zwecken nach Deutschland importierten Cannabisblüten hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt, und sie steigt tendenziell stark weiter. Allein von Oktober bis Dezember 2024 wurde fast so viel Medizinalcannabis eingeführt wie im ganzen Jahr 2023 (siehe Grafik). Wenn es so weitergeht, ist für 2025 mit 120 Tonnen oder mehr zu rechnen, viermal so viel wie 2023. Setzt man einen durchschnittlichen Preis von 10 Euro je Gramm an, addiert sich der Wert auf mehr als eine Milliarde Euro.

Die allermeisten füllen nur einen Fragebogen aus

Einer, der diesen Boom nach Kräften antreibt, ist der Hamburger Unternehmer Can Ansay. Der promovierte Jurist hat sich auf digitale Geschäftsmodelle spezialisiert, die gezielt in Regelungslücken im Gesundheitswesen stoßen.

Abstrakt ausgedrückt: Seine Internetplattform vermittelt den Kontakt zu Ärzten, die einem vorab formulierten Anliegen von Patienten, die ihnen persönlich meistens nicht bekannt sind, grundsätzlich aufgeschlossen gegenüberstehen. Konkret sind auf diesem Weg gegen eine überschaubare Gebühr beispielsweise Verordnungen für Abnehmspritzen und – zum großen Verdruss vieler Arbeitgeber – Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen erhältlich. Aber noch viel besser läuft es mit den Cannabisrezepten.

„Bei uns gehen Tausende Bestellungen am Tag ein“, sagt der Unternehmer Can Ansay, über dessen Online-Plattform Cannabisrezepte vermittelt werden.

Ansay brüstet sich gegenüber der F.A.S. entwaffnend offen damit, Cannabis auf Rezept für jedermann in Deutschland zugänglich gemacht zu haben. Zwei Tonnen seien allein im März über seine in Malta registrierte Plattform umgeschlagen worden. Damit sieht er sich als Marktführer vor Wettbewerbern wie Canngo, Candoc und Green Medical, die ähnliche Angebote machen.

Cannabis-Unternehmer Ansay legt Wert darauf, dass jedes Rezept von einem leibhaftigen, meistens sogar in Deutschland ansässigen Arzt unterschrieben wird. Und jedem Patienten stehe es frei, anstelle des Fragebogens ein Videogespräch zu vereinbaren. Dafür entscheide sich etwa jeder Zwanzigste.

Ehe es zum Fragebogen oder zum Videotelefonat kommt, wird auf der Website das Sortiment präsentiert, als ginge es um einen Pizzabringdienst. Zur Wahl stehen Sorten mit klingenden Namen wie „Ghost Haze Train“, „Cosmic Dream“ und „First Class Funk“; die Preise reichen derzeit von weniger als 6 bis knapp 14 Euro je Gramm.

So funktioniert die Neukundengewinnung

Diese Beträge gehen an die Apotheken, an Großhändler und Produzenten. Ansay und die mit ihm zusammenarbeitenden Ärzte teilen sich die zusätzlich anfallende Rezeptgebühr. Die Preisgestaltung dafür zielt erkennbar auf Neukundengewinnung ab: Das Erstrezept gibt es gratis, Folgeverordnungen kosten 14,20 Euro. Versandkosten kommen dazu. „Bei uns gehen Tausende Bestellungen am Tag ein, die Kurve geht weiter nach oben“, schwärmt Can Ansay.

Die gut 120 Tonnen importiertes Rezeptcannabis, mit denen für das laufende Jahr zu rechnen ist, entsprechen etwa einem Drittel dessen, was Fachleute vor der Teillegalisierung als den Gesamtverbrauch in Deutschland ansetzten. So ergibt sich ein Jahr nach der Gesetzesänderung eine überraschendes Zwischenergebnis: Der Schwarzmarkt wird, wenn überhaupt, eher von Ärzten und Apothekern ausgetrocknet als von den Cannabisclubs, denen für den Freizeitkonsum eigentlich eine viel prominentere Rolle zugedacht war. Aber erstens bieten die Apotheken eine erheblich größere Auswahl. Und zweitens muss man einen Cannabisclub erst einmal finden, dann auch noch Mitglied werden. Schneller und unverbindlicher gelingt es, mit dem Smartphone an ein Rezept zu kommen.

Ist das schlimm? Kommt drauf an, wen man fragt. Und wie sehr es einen stört, wenn die Kategorien verrutschen. Medizinalcannabis war anfangs äußerst leidgeprüften Schmerzpatienten vorbehalten, denen kein anderes Mittel helfen konnte. Davon kann nun keine Rede mehr sein.

Sowohl die Apothekerkammer Nordrhein als auch die Wettbewerbszentrale haben in erster Instanz erfolgreich gegen Cannabisrezeptvermittler wie Can Ansay geklagt. Dieser verstößt mit seinem Internetauftritt nach Ansicht des Hamburger Landgerichts gegen das Verbot, für verschreibungspflichtige Arzneimittel zu werben. Ansay hat Berufung eingelegt. Er scheut Abmahnungen und langwierige Gerichtsverfahren generell nicht. Es stimme ihn zudem zuversichtlich, sagt er, dass die Richter nur die Ausgestaltung der Website im Detail für unzulässig hielten, nicht aber die Vermittlung an sich.

„Solche Ärzte verkaufen Cannabis zum Freizeitkonsum“

Wer Cannabis auf Rezept bekommen soll und wer nicht, überlässt das Gesetz allein den behandelnden Ärzten. So ist es bei anderen Arzneimitteln auch. Seit eh und je, mit guten Gründen.

Brisant wird auch das erst durch die Kombination mit dem technischen Fortschritt, der es einzelnen Medizinern erlaubt, sehr viel mehr Verordnungen als früher auszustellen, und zwar für Patienten überall im Land. Das ebnet, gerade bei Rezepten für Selbstzahler, den Weg zur Kommerzialisierung, die für verschreibungspflichtige Arzneimittel gerade nicht gewollt ist. Und es höhlt das Vertrauen in die ärztliche Sorgfalt aus.

Es lässt sich freilich nicht nachprüfen, ob für die Plattform-Mediziner im Vordergrund die ehrliche Überzeugung steht, dass Cannabis im Grunde jedem guttut – oder ob es der Gedanke an die eigenen Einkünfte ist. Dass die Plattformen außer im Kleingedruckten durchgängig den Eindruck von Allerwelts-Onlineshops vermitteln, steht indes außer Frage. „Solche Ärzte gehen aus meiner Sicht keiner ärztlichen Tätigkeit mehr nach, sondern verkaufen Cannabis zum Freizeitkonsum“, kritisiert daher Mathias Luderer, der an der Frankfurter Uniklinik den Bereich Suchtmedizin leitet und beharrlich vor den verheerenden gesundheitlichen Folgen des Kiffens warnt. Er berichtet dazu von Erfahrungen aus dem klinischen Alltag und von zahlreichen Studien, denen zufolge Cannabiskonsum sowohl die Selbstmordrate als auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen, Depressionen und Psychosen deutlich erhöht.

Was also ist zu tun? „Dieser graue Markt muss dringend reguliert werden“, fordert Sven Dreyer, der Chef der Ärztekammer Nordrhein. Darin liegt das Eingeständnis, dass der gegenwärtigen Rezeptschwemme mit den geltenden Cannabisgesetzen, verbunden mit den weitreichenden Freiheitsregeln für die Berufsausübung von Ärzten und der mühsam erstrittenen Fernbehandlungserlaubnis, nicht beizukommen ist. Aus dem Gesundheitsministerium sind dazu, kurz vor dem offiziellen Ende der Ära Lauterbach, nur ein paar müde Allgemeinplätze zu hören.

Nina Warken wird sich darum kümmern müssen, Lauterbachs designierte Nachfolgerin aus der CDU. Gut möglich, dass sie in der SPD dabei auf einigen Widerstand trifft. Im gemeinsamen Koalitionsvertrag steht zu dem Thema nur ein betont unentschlossener Satz: „Im Herbst 2025 führen wir eine ergebnisoffene Evaluierung durch.“

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Puh …, was ein Brett (aber schön zum nachlesen).
Hier das aktuelle Video vom Micha, der genau das Selbe behandelt:

Ich stand dem ganzen zuerst auch sehr, sehr kritisch ggü, finde aber jetzt, der Zweck heiligt die Mittel. :wink:

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Der Beaumont denkt noch grösser, warum nicht eigentlich auch Cannabis-Taxis ? Da gibt es tatsächlich in den USA schon IT-Lösungen für. Da kannm an location based kaufen und liefern lassen. Das aggressiv vermarkten zu dürfen könnte einfacher als beim profanen Bier mit dem Paulanergarten sein.

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Ergänzend - um das Bild ein wenig abzurunden - hier ein Bericht (ZDF) zum gratwandernden Doc Ansay …

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Bin überhaupt kein Fan von Dr. Ansay, finde die Ganze Masche sollte verboten werden. Im Endeffekt werden wir Grower darunter leiden, negatives Stigma und dazu eine Überheblichkeit die der Typ dabei an den Start legt…

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Da bin ich bei dir!

Das verstehe ich nicht!
Warum ist es nachteilig für mich als Grower, wenn mein kiffender Nachbar keinen Bock aufs Kleingärtnern hat und einfach im Netz bestellt? Stehe aufm Schlauch …

Jupp, ist schon ein unsympathischer Zeitgenosse - schöpft den Rahm ab und macht auf dicke Hose.

Einzig das Argument, dass evtl. „Hobby-Stoner“ Medizinalhanf-Patienten das Weed aus den Apotheken wegkaufen, fände ich nachvollziehbar, … wenn es denn so ist!!!

Wir haben eigentlich eine super Rechtsgrundlage:
Wer anbauen möchte darf dies, wer keine Lust drauf hat kann es von einem Anbauverein beziehen.

Wie es umgesetzt wird:
Anbau ist in Ordnung, Anbauvereine hingegen werden Steine in den Weg gelegt. Durch die halblegale Weise der Pharma leiden die Anbauvereine, das Stigma illegalität wird durch Kollegen wie Ansay befeuert (Rezepte von Ärzten aus Bulgarien und/oder Konsumcannabis von Apotheken). Medizinal Cannabis wird nicht als das angesehen, was es sein sollte: Medizin. Wer aufgrund von realen Krankheiten Gras von der Apotheke bezieht wird gleichgesetzt mit Freizeitkiffern. Ich denke nicht dass die Politik da langfristig nur zuschauen wird, im Worst Case gibts Änderungen die uns Grower oder den Medizinpatienten den Boden unter den Füßen wegziehen. Zusätzlich geht das ganze Geld in die Pharma anstatt in die Branche oder an die Vereine.

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Läden für alle weg mit der masche :v:t3:

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Guter Punkt! :+1:
Danke fürs vom Schlauch runter schubsen. :slight_smile:

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Der böse dr ansay… Hatt nicht für die Gesetzeslage gesorgt, so was von falsch jetzt leute anzugehen die lediglich Geschäfte im gesetzlichen Rahmen machen. Scheint ja so vo staat gewünscht. Die Politik muss eigentlich in dem Beitrag so ins schlechte Licht gestellt werden nicht die Plattformen. Legal im Laden oder eben nicht aber nicht komischen Zustände die aleine die Politik möglich gemacht hatt. :v:t3:Wer ihn kritisiert für die „grau Bereiche“ hatt hoffentlich alles über 50g bei der Ernte entsorgt! :relieved:

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Der Dr Ansay schöpft grade so viel es geht ab einfach. Unternehmerisch verständlich.
Dem ist auch klar: sollte es mal Läden geben für Cannabis ist sein medizinisches Angebot von heute auf morgen weg vom Fenster weil den Umweg keiner mehr gehen muss.

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Was ist Medizin und wie will man das abgrenzen ?
Anhand des Reinheitsgrades ? Anhand des Produktnamens ?
Clubinfrastruktur deckt nie im Leben die Nachfrage, dazu wird deren Kapazität einfach zu gering sein. Cannabis für den Freizeitmarkt kommt auf jeden Fall aus der industriellen Ecke. Entweder Pharma oder sonstige Industrie.

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