also ich hätte mir als Jugendliche ja schon nen Spass draus gemacht mal zur Erntezeit durch die Gärten zu klettern!
Jetzt bin ich natürlich moralisch sowas von gefestigt und fände das eine UN. VER. SCHÄMT. HEIT!

also ich hätte mir als Jugendliche ja schon nen Spass draus gemacht mal zur Erntezeit durch die Gärten zu klettern!
Jetzt bin ich natürlich moralisch sowas von gefestigt und fände das eine UN. VER. SCHÄMT. HEIT!

Liebe Community,
ich habe eine Frage.
Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. Im Keller jeder Wohnung befindet sich ein Abstellraum mit Tür und Schloss. Kann ich dort ab dem 1. April einen Schrank mit einem guten Filter aufstellen und dort drei Pflanzen anbauen? (Entschuldigung für eventuelle Fehler, ich lerne gerade Deutsch)
Du wirst da spätestens jeden zweiten Tag (wahrscheinlicher mehrmals am Tag) rein schauen wollen. Wollen, nicht müssen. Mit Blumat würde auch ein Blick alle 2 Wochen reichen.
Die Luftfeuchtigkeit könnte ein Problem werden. Im Idealfall könntest Du die Abluft direkt aus einem Kellerfenster jagen und die Zuluft von einem anziehen.
Die Temperaturen könnten etwas tief sein. Hier helfen Heizmatten (an Thermostatsteckdosen) für >18c Wurzeltemperatur.
Den Filter wirst Du - je nach Modell - alle 9-12 Monate tauschen müssen. Industriemodelle ggf. nur alle zwei Jahre.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich kenne den technischen Teil des Anbaus (ich habe mehr als 10 Jahre Erfahrung im Indoor-Anbau). Ich interessiere mich mehr für die rechtliche Ebene des Anbaus in meinem Kellerschrank.
Im Garten anbauen. Nur weil entkriminalisiert wird, ist die Gesellschaft nicht zwangsweise schon weit genug. Wer sich Ärger ersparen möchte, baut besser im Geheimen an oder wenigstens so, dass nicht direkt jeder Bescheid weiß. ![]()
Ja, das wäre wohl rechtlich ok. Keller gehört zur Wohnung, abschließbar ist es auch. Go!
insbesondere, wenn man da nur einen niedrigen Gartenzaun hat und jeder drübersteigen kann.
Das ist der Knackpunkt. Dann wäre es praktisch noch zugänglich und damit eine Ordnungswidrigkeit.
Aber nicht einfach, weil es outdoor ist! Wenn ihr in den Gesetzesentwurf guckt, gibt es da zwar zig Seiten über CSCs, aber der Teil über Eigenanbau ist praktisch frei von Details. Wie man von drei Pflanzen auf 50g kommt, ist einfach unser „Problem“ (die Differenz wird halt weggeraucht).
Aber nirgendwo steht, die sollen nur maximal 80cm hoch werden oder ausschließlich unter Kunstlicht mit Abluftfilter aufwachsen. Man hat die Pflanzen vor unbefugtem Zugriff (einfach kurz durchs Gartentörchen gehen, wenn keiner guckt) zu schützen. Noch besser, wenn die Kids gar nicht erst Wind davon bekommen. Das war’s.
Es ist irgendwie typisch deutsch, Vorgaben genau zu studieren und um jeden Preis erfüllen zu wollen, für den Fall, dass man mal irgendwann kontrolliert wird und dann Geldbuße zahlen muss. Und als Betroffener sogar eigene Bedenken anzuführen… „Hm, outdoor bedeutet ja so große, auffällige Pflanzen mit vielen schweren Blüten… das kann doch kaum schon legal sein, oder, Karl? Oder, Herr Wachtmeister?“ So ein normaler Grieche würde noch mitbekommen „oha, drei Pflanzen darf ich“, und dann einfach sein Ding machen. Unterstelle ich mal!
Man könnte jetzt z.B. zehn 2m50 lange Holzpfähle im Garten als Rechteck in den Boden rammen, 1m80 oder zwei Meter hohen Drahtzaun drumziehen und annageln; an einen Pfahl kommen Scharniere aus dem Baumarkt und eine rechteckige „Tür“ aus Dachlatten (Akkuschrauber!) bis zum nächsten Pfahl; verschlossen wird das mit einem 10€ Fahrradschloss.

Ich habe schon etliche Male geschrieben, dass man nicht 3 Pflanzen anbauen und vor allem nicht alle 3 zum gleichen Zeitpunkt ernten muss.
Aber lustig ist es schon, wie so viele davon ausgehen und sich dann über die 50 g beschweren. ![]()
Naja, der eine will, dass alle verfügbaren Passagen des CanG Entwurfs zu seiner Kultur passen. Der andere findet drei Pflanzen eigentlich zu wenig.
Ich gehe mal davon aus, dass man sich dabei einfach an der Höchstmenge orientiert hat, die ein CSC pro Monat abgeben darf.
Das heißt, man kann auch beim privaten Eigenanbau eine Rotation fahren und jeden Monat 50 g ernten (oder sogar noch öfters, wenn man sich geschickt anstellt).
Also ich finde das echt ok. Das dürfte für die meisten Konsumenten da draußen auch reichen.
Aber outdoor mit photos erntest Du ein Mal im Jahr. Und hast dann halt Deine 50g pro Monat bis zur nächsten Ernte. Oder wie soll das gehen? Doch wohl nur so, das wäre wenigstens logisch.
Unzufrieden bin ich auch gar nicht mit dem Entwurf! Kiffen legal und Anbauen legal lautet die frohe Kunde. Ganz schlüssig ist es im Detail ja zwar noch nicht. Mein Problem?
Du musst ja nicht outdoor anbauen und auch keine Photos nutzen.
Mit Autos kannst du die Rotation sogar im gleichen Zelt machen (wenn es groß genug ist). Oder Photos 12/12 from Seed.
„Geeignete Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen umfassen die Sicherung von Grow-
Boxen und sonstigen Gewächshäusern oder Anbauflächen durch mechanische oder elekt-
ronische Verriegelungsvorrichtungen sowie die Verwahrung des geernteten und verarbei-
teten Cannabis und nicht genutzter Cannabissamen in kindersicheren Behältnissen oder
gegen Zutritt bzw. Zugriff gesicherten Räumen oder Schränken. Auch Kinder und Jugend-
liche, die im gleichen Haushalt leben, dürfen keinen Zugriff auf Cannabis erhalten.“
Da lese ich raus, dass eine stinknormale Einfriedung deines Grundstücks nicht ausreichend ist. Bauzaun mit Stacheldraht vllt.?
Habe mal was genauer gelesen. Wenn man sich das so anschaut ist essig mit Cannabispflanze einfach in den Garten stellen. Da muss schon richtig verschlossen sein. Im Grunde müssten auch alle Grow-Zelte mit nem Schloss versehen werden.
Das ist genau das, was ich schon mehrfach geschrieben habe.
Danke, dass du den Text rausgesucht hast! ![]()
Und ich denke, genau diesen Gedankengang wie du hatten die Schreiber auch. Im Grunde ist es relativ einfach ein Grow-Zelt einigermaßen gut abzusichern, wenn man es denn möchte (auch wenn es das Gesetz vorschreibt wird es zwar niemand machen, da ja kaum sichtbar und überprüfbar, es ist aber recht einfach möglich).
Im Garten sieht es schon anders aus. Ich glaube, die Kopfschmerzen würde ich mir nicht machen. Muss ja quasi ein richtiges Gewächshaus sein mit Schloss etc. Zumal das von anderen ggfs auch einseh- und sichtbar sein kann . Das heisst hier sollte/muss man sich schon den Auflagen fügen. Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis da die ersten Verfahren anhängig sein werden wegen Leuten, die ihre drei Cannabis-Pflanzen einfach so ins Gemüsebeet gepflanzt haben.
Btw. Outdoor im Garten, mit 3 Blumen, der Ertrag wird den Stress nicht wert sein. Schimmelrisiko, Schädlinge, Geruch, böse Nachbarn und was auch immer sonst noch. Die meisten Balkongrows sind ja auch eher mäßig.
Die meisten kennen es aber eben von ihren Tomaten etc nicht anders. Samen in die Erde, raus mit dem Pott und warten. Wird sicher genug Leute geben, die sich da nicht informieren, einfach Samen besorgen, genau das wie beschrieben machen, und sich dann wundern, das es a) kaum ertrag und b) Stress mit der Obrigkeit gibt…
Ich würde einfach zwei ins Zelt stellen und eine Autoflower auf den Balkon - wenn man es mal ausprobieren möchte. So als Kompromiss. ![]()