DAS wäre das 2. gewesen ;)
Der entscheidende Hinweis
, meine BildKi versteht unter Kubismus scheinbar ausschließlich Picasso. Auch schön, aber nicht was ich will ![]()
Morgengruß von der Fensterbank, 19.04.2026
Die acht Mädels wachsen ruhig und still vor sich hin: nix, was Anlass zur Sorge oder Aufregung gibt.
Lediglich die zwei Ersatzseeds der GCA keimen partout nicht – ich werde das Gießen dieser zwei Töpfchen einstellen. Seit über einer Woche liegen sie in der Erde und nichts tut sich.
Nun kann man trefflich spekulieren, ob’s die Qualität der Seeds oder der Aussaatzeitpunkt war (lt. Mondkalender war der nicht gegeben). Denn die 2 Seeds haben ansonsten exakt dieselbe Behandlung bekommen, wie die acht anderen. Daher – 3. Möglichkeit – lasse ich das Spekulieren sein (weil ich eh nicht rausbekommen werde, woran es nun genau gehakt hat) und konzentriere mich auf die acht Pflänzchen. Mitte Mai, nach den Eisheiligen, sollen sie ins Gewächshaus bzw. outdoor – bis dahin muss ich sie noch ein bisschen auf der Fensterbank bespaßen …
Um die Zeit bis dahin ein bisschen zu füllen, hier nun ein paar Überlegungen zu dem, was ich schon mal besser gemacht habe (1. Grow 2024), dann verschlimmbessert habe (2. Grow 2025) und nun (3. Grow 2026) wieder besser machen möchte.
Beim 1. Grow im 1. Jahr der Legalisierung hatte ich als growtechnisches Greenhorn bzw. als Kleiner Frosch, der growtechnisch noch ganz grün hinter den Ohren war
, mich ein bisschen im Internet belesen. Und ihr wisst ja selber, wie das da ist: eine wahre Informationsflut zum Thema, wo der eine dies verkündet und der andere mit Überzeugung das Gegenteil davon behauptet. Und da sollte/wollte ich nun meinen ersten Grow starten … Ich hatte 4 HinduKushAuto von SensiSeeds am Start. Drei davon wuchsen ab Mai im Gewächshaus nach der Anzucht in 15 l Pötten neben 8 Tomatenpflanzen, die ich aus Sichtschutzgründen und zur Ablenkung der dörflichen Neugier da ebenfalls untergebracht hatte, und eine Pflanze habe ich im hinteren Garten eingepflanzt : aus den Samen dieser Pflanze wurde dann im Jahr darauf die Riesenpflanze #1. Außerdem vertragen sich Tomaten und Cannabis klimatechnisch im Gewächshaus prima – beide mögen eher geringe Luftfeuchte (anders ja als z.B. Gurken).
Die Erde hatte ich mir selbst hergestellt aus einem Mix von vorgedüngter Baumarkterde für mediterrane Pflanzen + Gartenkompost + Perlite + Bio-Pferdedung + Sand (zur Erhöhung der Durchlässigkeit des Bodens). In diesen Pötten wuchsen die vier Ladys im Laufe der Zeit zu stattlichen Pflanzen heran. Leider habe ich damals schlecht dokumentiert, so dass ich die Details nicht mehr exakt weiß: Am Ende waren die 3 Pflanzen zwischen 95 cm und 115 cm. Die Pötte hatte ich mit aufgestellten Pappkartons beschattet. Und gedüngt habe ich ich eigentlich fast nichts zusätzlich: nur ein, zweimal ein bisschen Eigenurin und Kaffesatz. Das war’s auch schon. Am Ende kam dann im August bei allen Pflanzen zwar Schimmel rein, aber das hatte damit zu tun, dass das Gewächshaus viel zu wenig Lüftungsfenster hatte, die ich dann zwar umgehend reingeschnitten habe, aber es war halt zu spät. Nichtsdestortrotz war das ein guter Grow mit schönem Ertrag – wir waren mit allem ganz happy und zufrieden. Hier das einzige Bild einer dieser Pflanzen kurz vor der Ernte:
2025 dachte ich, ich muss es nun alles besser machen, v.a. was die Erdmischung bzw. die Düngung betrifft. Und habe es damit so ziemlich alles schlechter gemacht, weil: viel zu viel von allem. Die Pflanzen rollten die Blätter ein, weil viel zu viele Nährstoffe im Boden waren und dann auch noch ständig irgendwelche zusätzlichen Sachen dazu kamen, wie z.B. Bokashi-Saft und Eigenurin. Heute weiß ich: es war von allem zu viel. Außerdem hatte ich darauf verzichtet, die Pötte abzuschatten.
Demzufolge will ich dieses Jahr etliches anders machen:
- Es mit Dünger/Düngung nicht übertreiben.
- Pötte abschatten.
- Gewächshaus bei Megahitze mit Schattiernetz abschatten (an supersonnigen Tagen waren im GW 40°C – vermutlich zu viel Wärme für die Pflanzen).
- Tagsüber bei Hitze mit zwei Ventilatoren (Akkubetrieb) für Luftbewegung sorgen.
Das ist der Plan, und soviel für heute. Herzliche Grüße an alle freundlichen Mitleser:innen!
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Da kann schon noch was kommen. Allerdings scheint mir, dass die frühen Keimer gesünder und stärker sind. Mein Rekord waren 25 Tage, der ist gekeimt, war aber nicht mehr wirklich lebensfähig … (war aber ein alter Bagseed, nichts gekauftes).
Danke für den Hinweis, den ich gerne aufnehme! Ich übe mich also noch ein bisschen in Geduld und werde hier berichten
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Da kann ich mit meiner Mrs.X vom letzte Jahr drüber, die tauchte, glaube ich, Anfang Juni plötzlich auf
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Mrs. X wird also nicht umgetopft ![]()
Update, 26.04.
Die 8 Pflanzen wachsen hübsch und fein in ihren Anzuchttöpfchen, und sehen da ein bisschen wie Orgelpfeifen aus: die zwei Riesenpflanzen #1 sind die größten mit 19 bzw. 16 cm, und die Gorilla Cookies bzw. die Blueberry Zkittlez mit 11 bzw. 9 cm die kleinsten – die anderen Pflanzen sortieren sich alle dazwischen ein. Hier mal paar Bilder von gestern Abend:
Schon interessant die unterschiedlichen Wuchshöhen bei nahezu gleicher Keimung und gleichen Wuchsbedingungen …
Was mir ein bisschen Sorgen macht: Ich weiß nicht so recht, wie ich mit den Pflanzen weiter verfahren soll. Wir haben heute den 26.04., und in frühestens 14 Tagen (10.05.) sollen sie ins Freiland (Riesenpflanze #1, #2 und wahrscheinlich auch die Bahama Mama) bzw. outdoor in einen großen 35-l-Topf (Auto Elephant) sowie ins offene Foliengewächshaus in 15-l-Töpfe (Gorilla Cookies + Blueberry Zkittlez). Bei Autos sagt man ja, dass man sie nicht noch mal umtopfen, sondern gleich in die Endtöpfe einpflanzen soll. Das träfe auf Bahama Mama, Elephant, GC und BZ zu – auf dem letzten Bild oben die vier Pflanzen links. Was meint ihr: Kann ich sie guten Gewissens noch 14 Tage in ihren Anzuchttöpfen lassen? Oder doch in ein größeres Töpfchen mit nährstoffreicherer Erde umtopfen? Wer damit Erfahrungen und eine Meinung dazu hat, darf sie mir gerne sagen – würde mich sehr freuen ![]()
Bei den Riesenpflanzen #1 und #2 bin ich weniger besorgt. Ich denke, ich werde sie diese Woche in größere Töpfe umpflanzen und dann mal abwarten, was die Vorblüte über ihr Geschlecht verrät. Obwohl bei der Riesenpflanze #1 ja definitiv der Ruderalis-Anteil mit rübergekommen ist, hat sie letztes Jahr ein Wuchs- und Blühverhalten wie eine Photo an den Tag gelegt, insofern dürfte sie es weniger stressen, wenn ich sie erst mal in einem Zwischentopf weiterziehe, bevor sie dann Mitte Mai in richtige Erde kommen. Soweit der Plan …
Und soviel für heute! Habt alle miteinander eine gute Woche!
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P.S. Die zwei zusätzlichen Seeds der GCA sind immer noch nicht gekeimt … Ob das noch was wird? ![]()
Ich hatte mit dem Umtopfen schlechte Erfahrungen gemacht. Anzucht in 1 Liter Airpots, dann in 15L Endtopf - vom umtopfen haben sie sich nie richtig erholt. Das hat sich aber m.E. nur im Gesamtertrag gezeigt - gerade gestern hab ich was davon konsumiert und war mit dem Rau(s)cherlebnis zufrieden (Barneys Tangerine Dream „Pfirsich Eistee“ Pheno).
Sehen gut aus deine Blümchen!
Du bestätigst meine Bedenken auf ganzer Linie. Ich schlaf noch mal ‘ne Nacht drüber und entscheide morgen, wie’s mit den Autos weitergeht. Eigentlich wollte ich morgen nur die Riesenpflanzen #1 und #2 umtopfen – vllt. pack ich ja die übrigen dann doch schon ins (ziemlich offene) Foliengewächshaus und stell mich drauf ein, die Pötte bei Kälte ins Haus zu holen. Heute Nacht muss es bei uns (d.h. irgendwo auf dem Land zwischen Berlin und Dresden) um die 0°C gewesen sein – um 7 habe ich Eis von der Frontscheibe gekratzt; nicht viel, aber zumindest etwas … Keine Temperatur für Cannapflanzen …
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Danke für Dein Kompliment – die Pflanzen und der Gärtner freuen sich sehr darüber
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Früher hab ich alles einfach 3 Wochen in 0,5 l gelassen. Aber mit der zeit hatte ich doch den Eindruck, dass Autos da sehr empfindlich reagieren, vor allem auf Beschädigung der Wurzeln (1x aus 10 cm Höhe fallen lassen, 1 x versehentlich am falschen Spot eingesetzt, und nochmal umgesetzt – also nix allzu dramatisches eigentlich). Inzwischen ziehe ich in 1 liter an, da hat man nochmal 1-2 Wochen puffer, falls es mal wieder länger dauert …
Momentan bin ich bei: Autos 1 x Umsetzen muss sein, da sie so früh nicht als Keimlinge raus können. Also stell ich sie in 1 Liter, versuche sie so früh wie möglich/vetretbar rauszusetzen, und beim Umtopfen ganz besonders vorsichtig und konzentriert vorzugehen.
Eine Auto hatte ich mal direkt in den Endtopf gesetzt, später im Jahr, der Unterschied war aber nicht so eklatant jetzt; das kann aber auch an vielen anderen Faktoren gelegen haben (zB dem Grower …
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Danke Sebu ![]()
Das sind für mich ziemlich wichtige Gedanken und Anregungen, die ich leider erst beim nächsten Grow berücksichtigen kann. Jetzt muss ich sehen, wie ich das Beste aus der momentanen Situation machen kann …
Beim ersten Grow 2024, der ja (wie ich oben schrieb) sehr gut lief, war ich mit der Aussaat (zwangsweise) deutlich später dran, weil die Bestellung bei SensiSeeds aufgrund des enormen Runs von Kunden wochenlang auf sich warten ließ. Hab in meinen Unterlagen gerade recherchiert, dass ich Anfang April bestellt hatte, die Lieferung aber erst Mitte Mai und die Aussaat dementsprechend danach erfolgte … War für die Autos mit Blick auf ihre Übersiedung ins Freiland ganz offenbar ein besserer Zeitpunkt als mein jetziges Vorgehen. Jetzt, wo mir klar wird, dass ich es dieses Jahr mit der frühen Aussaat übertrieben habe (weil ich unbedingt noch einen zweiten Run vor Ende September hinkriegen wollte), muss ich mein Anbaukonzept mit Blick auf nächstes Jahr grundlegend überdenken. Aber das ist Stoff für spätere Überlegungen …
Zumindest habe ich jetzt Klarheit über den nächsten Schritt: Morgen kommen die Autos in ihre Endtöpfe …
Danke @Sebugsux @akkreditierter für eure Rückmeldungen! ![]()
Moin!
Ich bin im dritten Growjahr und halte mich auch seit Anfang an nicht an die Vorgabe “direkt in den endtopf”. Bisher bin ich immer wie folgt vorgegangen:
- Jiffy bis erste Wurzel sichtbar, ca 3-4 Tage
- Jiffy in 0,7 - 1 Liter töpfe mit lightmix, 1-3 Wochen
- Endtopf mit hauptsächlich allmix/royalmix, obenrum um den eingesetzten Erdeklumpen aber noch lightmix.
Grund: Ich möchte früh starten, aber kann mir nicht 6x 15 Liter pötte in die Wohnung stellen und hab auch keine große Lampe zur vorzucht. Außerdem ist die Bewässerung so viel leichter. Ich möchte sie aber gerne so früh wie möglich in den endtopf bekommen, so dass möglichst wenige Wurzeln schon außen am Topfrand angekommen sind. Ich mache das aber auch wetterabhängig (Frost ist nix für die Ladys in dem Stadium).
Und: ja, es gab beim zweiten umtopfen immer erstmal einen kurzen Wachstumsstopp, aber Endergebnis war immer zufriedenstellend und wir erwartet.
Peace ![]()
Update 28.04.26
So, hab’s jetzt doch noch mal anders gemacht, als gestern angekündigt.
Die Riesenpflanzen #1 und #2 sind planmäßig in etwas größere Pötte umgezogen. Hatte keine 1-l-Töpfe, aber irgendetwas zwischen 0,5 und 0,75. Im Moment stehen sie unten im Hof in der Sonne und genießen die frische Luft:
Die zwei rechts sind die RP#1 und die zwei links die RP#2. Heut Abend hole ich sie wieder rein, denn:
Die Wettervorhersage hat für unsere Breiten für heute Nacht -2°C, von Mi auf Do -4°C und für Do auf Fr 0°C vorhergesagt. Da ich ein KleinerFrosch, aber kein Wetterfrosch bin, verlasse ich mich mal auf diese Vorhersage und bringe unter diesen Umständen die Autos erst mal nicht raus ins Freie! Ab 1. Mai sollen die Temperaturen nachts allerdings sprunghaft hochgehen! Also lasse ich die übrigen 4 Autos bis Freitag noch in ihren Anzuchttöpfen und bringe sie erst am Maifeiertag in ihre Endtöpfe. Die Erde habe ich heute schon mal vorbereitet:
Bei der Erdmischung habe ich es genauso gemacht, wie bei meinem zweitliebsten Hobby neben Cannaanbau: beim Kochen – nämlich alles frei Schnauze.
Habe eine Mischung aus folgenden Komponenten hergestellt:
Gartenkompost – Sand (zur Erhöhung der Durchlässigkeit) – Bentonit (Bodenverbesserer) – Granuplant – Wurmhumus – Bio-Pferdedung (Granulat) – zwei Handvoll Dolomitkalk
3 der kleineren Pötte (15 l) sind für die BlueberryZkittles, die BahamaMama und die GorillaCookies vorgesehen (ein Pott ist über – da soll später im Jahr noch eine StresskillerAuto von RQS rein). Und der große Pott (35 l) ist für die AutoElephant vorgesehen, die laut Breeder bei guten Bedingungen 1,5-2m groß werden kann. Wir werden sehen …
Gehabt euch wohl, liebe Mitmenschen!
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Danke, dass Du Deine Erfahrungen mit mir teilst
Ich nehme mir daraus für’s nächste Mal die Erfahrung mit (die ja auch @Sebugsux hier schon mitgeteilt hat), die Anzucht in 0,7-1,0-l-Pötten vorzunehmen. Das gibt ein bisschen Puffer für die Zeit bis zur Umsiedelung in die Endtöpfe. Für dieses Mal muss es noch so gehen …
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Update 30.04.26
Also bei einer der zwei Riesenpflanzen #2 tut sich was. 22. Tag nach Keimung: erste Pollensäcke.
Hat sich bereits gestern abgezeichnet, aber seit heute ist es selbst für ‘nen Blinden mit Krückstock zu sehen. Ich schau mir das noch zwei, drei Tage an, und dann muss leider die Axt an den Stamm gelegt werden. Sorry liebe Pflanze
Ich will halt sinsemilla growen …
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Es ist ja glücklicherweise noch früh im Jahr, so dass Du gleich Ersatz hinterher schieben kannst.

Das ist in diesem Fall nicht nötig. Da ich ja damit gerechnet habe, dass bei der Riesenpflanze #1 und #2 männliche Seeds dabei sein könnten, bin ich hier jeweils mit zwei Pflanzen gestartet. (Ich will ja eigentlich mit 6 Pflanzen im legalen Rahmen bleiben.) Ich geh mal davon aus, dass von der RP #2 die andere Pflanze weiblich ist (zumindest ist bislang nichts Gegenteiliges zu erkennen) und daher läuft alles nach Plan. Wenn klar ist, dass bei der RP #1 zwei weibliche Pflanzen im Rennen sind, muss ich mich da auch noch von einer verabschieden. Es sei denn, ich finde einen netten Gärtner, der sich eine Wildkreuzung aus HinduKushAuto x Unbekannt mit dem Potential von 2m Höhe in den Garten stellen möchte …
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Ich komme auch noch. ![]()

You are welcome
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P.S. Pinguine sehen herrlich aus, wenn sie so durch die Gegend wackeln ![]()














