Reguläre Strains

Der Alkoholkonsum wird bei mir ja auch weniger. Ich bin da schon überwiegend Gourmet geworden. Am Ende lande ich wahrscheinlich bei der belgischen Art, einzelne ausgefallene (z.B. „double ambrée“ Abtei-) Biere zu trinken. Ein Leffe brune sonntags am Kamin und gut! :clinking_glasses:
Heute abend habe ich mich trotz Urlaubs mal gegen ein Bier entschieden und tatsächlich lieber Afghan, in Hasch- Form, geraucht (aber besonders müde bin ich gar nicht).

Ich habe auch dieses Jahr meine Herzdaten von einem guten Arzt checken lassen. Zweimal. War zum Glück ok.

Im Outdoorbereich (@DoctorGreenthumb ist schließlich outdoorer, wie ich auch) ist Kreuzen ohnehin ziemich heikel, schließlich möchte man nicht sein kompletes Gras einer Saison versamen. Wenn ich eine F1-Generation ansetzen möchte, mache ich das im Rahmen eines Fensterbank-Grows. Dazu setze ich die Samen Anfang Juli an, so das diese unmittelbar nach der Keimung in den Blütephase gehen und bereits Samen produzieren. Mitte Oktober ist dann Erntezeit und man hat seine F1-Hybrid-Samen, ohne den Outdoor grow gefährdet zu haben.

Bemerke: Das geht nur wenn man vom Ausgangsmaterial auf die F1-Generation kreuzt. Spätere Generationen sind zwar auch möglich, jedoch könnte man nicht nach optischen Merkmalen wie Blütengröße, Kompaktheit etc. selektieren (da diese nicht ausreichend ausgebildet werden können).

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Oje, wir werden alt! :scream:
Alte Genießer! :ca_cool_joint:

Stimmt, für euch in D ist die Fensterbank sicher die bessere Option zum Vermehren. Ich habe meine 1-Liter (selbstgenähten) Filztöpfe, da bleiben die Pflänzchen bis zum Schluss drin. Die Kerle outen sich normalerweise eh zuerst, die stell ich dann etwas abseits im Garten. Von den Mazar x L.S.D. hab ich jetzt 8 Mädels und 5 Kerle, das würde auch gut auf zwei Fensterbänke passen.
Im Prinzip sind das dann 8 x 2 Hauptblüten (die Pflanzen sind getoppt), die ich ernten kann, und an den unteren Blüten spiel ich mit dem Pinsel das fleißige Bienchen. :honeybee:

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Ich glaub’ ich war immer schon alt! :joy: Aber dafür bin ich noch ganz fit.

Das mit dem Pinsel habe ich auch vor, wenn es um Pollentransport geht. Oder vielleicht kann man den Pollen mitsamt Zweig ernten? Und dann an der Fensterbank als „Schnittblume“ ausreifen lassen? Damit man safe den Pollen gewinnen und dann transportieren kann.
Ansonsten würde ich den Wind die Weibchen am Spot bestäuben lassen. Dann kriegt die Acapulco Gold von den Panamas zwar auch noch was ab. Stelle die aber nicht unmittelbar daneben. Da stehen halt einige Büsche, als Pollenfänger. Eventuell vor der Reife die Pollensäcke oder Pflanzenmasse der Männchen reduzieren, damit es in den Buds zwar viele, aber nicht ausschließlich Samen gibt. Dann kann man den Rest noch irgendwie rauchen.
Ich habe im Coffeeshop öfters versamtes outdoor Gras, z.B. aus Jamaica gekauft, und die Qualität war meistens trotzdem gut…

Dass der Pollen einen Kilometer weiter trotz Wald und allem dazwischen mir an einem anderen Spot alles befruchtet, befürchte ich nicht. Da könnte später der ein oder andere Samen dabei sein, aber nicht in einem störenden Maß. Ein bisschen Unsicherheit bleibt natürlich, wenn man hier die Sorte vermehrt und fünf Fahrradminuten weiter eine andere.

@DoctorGreenthumb ist schließlich outdoorer, wie ich auch

Hier im Forum sind ja leider wenig outdoor grower unterwegs, wie’s scheint. Theoretisch können sich nach der Legalisierung aber mehr Leute nach draußen trauen! Mal sehen.

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Das mit dem Zweig in der Vase hab ich mal probiert, hat überhaupt nicht geklappt. Denn die Reifung der Pollen hat, zumindest bei meinem Versuch, aufgehört. Vielleicht hab ich was falsch gemacht? Ich weiß nur, dass in den Videos dazu keiner Zweige in Wasser stellt.

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Hm, oder vielleicht rechtzeitig, Ende Juni oder so, Stecklinge von allen regulären Pflanzen machen, und von den Männchen nur die Stecklinge behalten, wenn sie blühen?

Das wäre perfekt. Außerdem könntest du direkt die Mädels aus den Stecklingen in die Blüte schicken. Dann kennst du schon das Ergebnis und könntest dir eine richtig gute Mutter selektieren, falls du das willst. Machst du nur Guerilla oder auch zuhause im Zelt oder Garten?

„in die Blüte schicken“, geht das nicht nur mit künstlicher Beleuchtung? So was hab’ ich hier gar nicht… wollte eigentlich das Sonnenlicht nutzen! Ich dachte halt daran, im ausklingenden Spätsommer nur bei den männlichen Stecklingen die Pollensäcke ausreifen zu lassen, während die Vaterpflanzen früher weg können. Dann zuhause den Pollen in ein Döschen füllen, Pinsel mitnehmen und im Busch ein paar Blüten bestäuben gehen.
Ich kann nicht mehr als drei Panama am spot pflanzen, sonst wird mir das Risiko zu hoch, das sie jemandem (Jäger) auffallen. Drei will ich aber auch mindestens haben, damit vermutlich wenigstens eine weibliche dabei ist.

Ich habe selber zwei eingefriedete Grundstücke, wo was wachsen wird, und fünf vielversprechende Guerilla- spots bei mir in der Nähe (bis ca. 3km). Davon einer wiederum eingezäunt! Im Schnitt stehen normalerweise fünf oder sechs Pflanzen an einem spot. :ca_rasta_joint:

Paar dunkle 20-30mm dicke Pvc Rohre drüber gespannt von je nach dem 3-5 Meter länge und das zum iglo mit kabelbindern montiert uind die Enden in die Erde gedrückt,zack hast du dein Grundgestell.
Dazu 2 mal am Tag den Spot besuchen zum abdecken und wieder freidecken und am liebsten mit einer Tarnplane.

Aufwendig aber wer die Zeit hatt…warum nicht.

Ach, abdunkeln! :grinning: Ja, wenn man die Stecklinge auf dem Dachboden stehen hat und lässt dann vom Veluxfenster die Jalousie runter, wenn 12 Stunden Besonnung um sind. Am besten noch automatisch programmiert.
Die Idee ist gut, aber schwer praktisch umzusetzen, mit dem auf- und zumachen. Beim guerilla- spot sowieso nicht! Außerdem geht es dabei ja um den Vorteil, selektieren zu können, bevor die Sativas richtig ins Kraut schießen. Aber was will man bei drei Pflanzen groß selektieren? Wenn Kerle dabei sind, bekomme ich halt eigene Samen, wenn es aber drei Mädels werden bekomme ich massig samenfreies weed. :melting_face:

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Dann würde ich das andersrum machen: Stecklinge schneiden und mit ein bissel Kunstlicht zusätzlich am Abend in der Veg-Phase halten. Dann kannst du, wenn eine Pflanze richtig Hammer war, für das nächste Jahr wieder von dieser (regulären) Pflanze Stecklinge nehmen und musst erst gar nicht neue Samen kaufen.
Und wenn du eigene Samen bekommen solttest, dann bin ich mal neugierig auf deine Grow-Erfahrung damit. Bei mir wachsen die wie Unkraut, deutlich grantiger als die gekauften Samen. Wahrscheinlich auch, weil sie sehr frisch sind. Die Mazar x LSD sehen gesund aus und brauchen wenig Pflege.

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Ja genau, die müssten dann gut keimen und wachsen, weil frisch- und weil sie sich mit jeder Saison besser an das Klima anpassen.

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@BalticHaze Guck’ mal, es gibt reguläre Samen mit La Reunion- Genetik, wo noch nichts anderes 'reingekreuzt wurde (Zamaldelica ist ja 'ne Kreuzung).

Guckt euch den shop von Cannapot mal an, die haben einiges an ursprünglichen strains auf Lager, von Ace natürlich, von Khalifa oder ApeOrigin. Leider sind die Charakteristika meistens sehr lückenhaft (Erntezeit z.B., oder gar THC- Gehalt), da muss man versuchen, woanders gegenzulesen, z.B. auf seedfinder.eu.
Ich selber werde wohl beizeiten mal Purple Thai von ApeOrigin bestellen.

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Bai Cannapot bestell ich gerne, die haben außergewöhnliche Sorten dazwischen und bieten mittlerweile auch ihre eigenen Samen an. Ich hab mir da die Blueberry reg und die Sweet Cinnamon reg gekauft.
Die Mangu Karot schau ich mir mal genauer an, aber für den Sommer hab ich schon mein Projekt zusammen, da steht Erdbeere-Sativa im Fokus :strawberry:

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Hey ,

Kannst du mal berichten wie es mit der blueberry von CannapotWebshop aussieht?

Wie homogen ist die Sorte und wird sie geschmackstechnisch der Anforderung treu?

Finde es schade das CannapotWebshop über eigene strains so wenig Auskunft geben…

Ich finde die Beschreibungen dort allgemein zu dürftig. Man muss praktisch schon vorher wissen, was man sucht, oder vielleicht wenn man einen Bauernhof in Spanien hat, einfach mal ein paar Landrassen durchprobieren, statt zu studieren.
Also ich lese immer auf anderen Seiten gegen, wenn ich bei Cannapot was interessantes gesehen habe.

Aber, grundsätzlich posten auch zu wenige grower ihre Erfahrungen, dort wo man sie wiederfindet. Macht das mal öfter, ruhig einfach als Bewertung im seedshop! Je mehr Details durch unseresgleichen geschildert werden, desto besser können wir die Sorten ja einschätzen.

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Haha, ich mache es bisher anders herum. Ich lese in Foren oder les es über ein Magazin. Dann schaue ich die Berichte und dann bei Cannapot was es kostet.

Manchmal Stöber ich halt auch durch denen ihr Sortiment… findet sich echt geiler stuff. Afgan selection ist mir erst über Cannapot bekannt und wird auch nächstes Jahr mal gekreuzt🤔
Ist dann halt immer trocken und kompliziert

Ist halt Potential das auf der Strecke liegen bleibt.
Aber deren Angebot von „was die Leute halt so wollen“ zu richtigen sahnehaupen :face_with_raised_eyebrow:

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Aktuell bei mir:

  • Purpurea 09 (Purpurea Ticinensis x Purpurea Ticinensis) von Helvetic Seeds
  • Nepal Annapurna von Ace Seeds

Ziel ist eine schimmel- und klimaresistente Outdoor F1, und bin gerade auf der Suche nach einer zusätzlichen Elterngeneration, mit der ich die F1 kreuzen kann. Hatte hierbei auf Afghani- und Kush-Genetiken geschielt, also ertragreich und kurze Blüte. Hat hier jemand Anregungen?
Ich habe schon in der Auswahl, auf der Longlist:

  • Afghan (Spliff Seeds)
  • Afghan Hash Plant (Barney’s Farm)
  • Original Afghani #‌1 (Seedsman)
  • Alpha Bud (ApeOrigin)
  • Hindu Kush (Landrace Warden)
  • Quetta City (Landrace Warden)
  • Warlock (Serious Seeds)

Zudem schaue ich mich bei The Real Seed Company um.

Thema Ace Seeds: Ich muss sagen, bin etwas enttäuscht von deren Seeds. Nicht gekeimt, teilweise verkrüppelt / mutiert. Bestellt hatte ich die bei Cannapot.

Und noch eins: Jemand Erfahrungen mit „Landrace Warden“? Finde deren Preise sehr happig (120 Euro für 10 regs), und frage mich, obs die Wert sind.

:v:

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Hört sich spannend und ambitioniert an. Die purpurea ticinensis ist ja spannend, ne sehr stabile Sorte…

Würde mich freuen, wenn du das Projekt öffentlich machst.

Ich habe meine ersten Versuche mit F4 Generationen von Humboldt bestäubt. Werf in einem Monat die ersten eigenen Samen raus.

LG

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