Relation von Sativa&Indica "Wirkung" und Trichomen

Nabend in die Runde :ca_giggle_joint:

Man sagt ja, Sativas sind eher Stimulierend und Anregend „High“… also quasi für Aktivitäten. Wohingegen Indicas dich ja eher in die Couch drücken und entspannend wirken sollen „Stoned“

Kurz die Erklärung zu den Trichomen, Zitiert von Zamnesia:

Sobald die Trichome trüb werden, haben sie die maximale Kapazität an Harz erreicht. Wenn Du auf ein starkes zerebrales High nach dem Rauchen der Buds aus bist, ist es jetzt an der Zeit, die Pflanzen zu ernten. Beim Anbau von Sativa-Sorten solltest Du darauf achten, nicht noch länger zu warten. Das bedeutet nicht, dass die Sorte von Natur aus potent ist, sondern dass sie jetzt so potent wie möglich ist.

Diese Phase geht allerdings vorbei und die Trichome wechseln ihre Farbe von trüb zu bernsteinfarben. Wenn Du Indica-Sorten anbaust, ist jetzt der richtige Erntezeitpunkt. Bernsteinfarbene Trichome geben einen Hinweis darauf, dass das High anstatt erhebend und stimulierend, entspannender und schläfriger wirkt. Es ist allerdings auch ein Anzeichen dafür, dass der THC-Gehalt bereits langsam abnimmt. Wenn Du nach dieser Art von Wirkung suchst, warte bis ungefähr 50% der Trichome bernsteinfarben sind.

In welcher Relation stehen die beiden sachen denn zueinander ? Haben die ein gleichgewicht oder sind das zwei völlig unterschiedliche sachen und ich bin verwirrt ? :smiley:

So könnte man doch eine Indica einfach früher Ernten und man hätte den gleichen Effekt ?

Ein :ca_hempy: in die Runde

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Das hab ich mich auch schon gefragt.

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Indica und Sativa sind reine „Marketing“ Bezeichnungen. Darüber hinaus ist eh alles hybridisiert, deshalb kannst du nicht anhand von Höhe, Verzweigung und Morphologie die Pflanze bestimmen.

Dr. Ethan Russo, MD:
„Man kann den biochemischen Gehalt einer bestimmten Cannabispflanze aufgrund ihrer Höhe, Verzweigung oder Blattmorphologie derzeit in keiner Weise erraten. Der Grad der Mischung/Hybridisierung ist so bemessen, dass nur ein biochemischer Test einem potenziellen Verbraucher oder Wissenschaftler sagt, was sich wirklich in der Pflanze befindet.“

Es geht um ein Zusammenspiel von Cannabinoiden, Terpenen vund Flavonoide. Diese bestimmen das Grundprofil des Strains. Durch den Ernte-Zeitpunkt kannst du halt noch Steuern ob du das THC zu CBN verfallen lässt und so den „Coucheffekt“ verstärkt. Es wurden Untersuchungen durchgeführt wobei diverse „Indicas & Sativas“ gestestet wurden.Kein Test war von der Wirkung eindeutig Indica oder Sativa zu zuordnen, im klassischen Bezug auf einen anregenden oder entspannenden Effekt.

Ich hab mir da mal vor Zeiten Gedanken zu gemacht…

Grow on

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Excuse me, what??? Sach ma gehts noch?

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  1. Was ist eine Relevation ? (Relation + revelation?) :exploding_head:

  2. Meiner Erfahrung nach macht die Blütedauer der Pflanze den wahren Unterschied… schnell blühenden Pflanzen 7-8W (ab 12/12) waren eher geruch- und geschmacklos was beim Grow toll war aber beim rauchen nicht ganz so und hatten ein mildes entspanntes High und die langsameren 9-11W haben deutlich stärker gerochen und auch beim Rauchen stärker geschmeckt und waren wirklich stark und schon fast psychedelic in der Wirkung.

Deckt sich das mit euren Erfahrungen ?

Ja sorry ist nun mal so…Hier etwas zum einlesen…

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… a wall of text crits you ! :joy:

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  1. Na, vor 8 Stunden sah mein Zustand etwas anderst aus :smiley: hab ich geändert zu Relation :smiley:

  2. Kann ich nicht bestätigen, da der Geruch/Geschmack sehr Strain abghängig ist, meiner Meinung nach nicht Abhängig von Indica/Sativa

Ich schau mir gleich alles in Ruhe an bei nem Kaffe und ner Zigarette :ca_red_eyes_joint:

Das was ich kurz überflogen habe, klingt verdammt logisch mit den Hybriden, aber es gibt ja auch immernoch 100%Indica z.B. Northern…
Ist bei den „Oldschool“ Sorten denn noch ein Unterschied, also hat sich das erst mit der Zeit so entwickelt ?

Also kann man schon sagen, das man sich aussuchen kann was einem eher zusagt ob die Wuchsform etc. von Indica oder Sativa und danach dann bei der Ernte bestimmt wie man es gern hätte ?

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:+1:t2:….kannste bei Landrassen von ausgehen…bei Hybriden muß man ausprobieren, welcher Elternteil halt mehr vorhanden ist :grin:

Eine wissenschaftliche Klassifizierung von Strains und deren Wirkung anhand von Terpenprofilen, ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt und in gewisser Weise auch untauglich.

Auch Weine lassen sich nicht allein nach Alkoholgrad, Öxle oder Inhaltsstoffen klassifizieren. Im Ende ist es alles reine Geschmackssache. Und bislang ist es auf Grundlage von Laborwerten auch nicht klassifizierbar, warum ein Wein ein Bouquet hat, welches beispielsweise nach Brombeeren riecht und ein anderer Wein einen Geschmack nach Kirschen.

Dieselben Wissenschaftler sind es denn auch, die uns weismachen wollen, daß Spülen vor der Ernte keinen Einfluß auf den Geschmack haben soll und das dies durch Labortests belegt werden könne.

Deshalb… wenn die heutige „Wissenschaft“ meint es gebe da aufgrund der gemessenen Werte keinen Unterschied zwischen Indica und Sativa Pflanzen, dann rate ich diesen Messidioten doch mal selbst zu growen und vor allem nicht nur zu messen, sondern auch mal zu konsumieren.

Die grobe Unterteilung in Sativa / Indica /Hybid hat schon für den Konsumenten einen Sinn und hilft mir bei der Auswahl. Terpenprofile dagegen sind allenfalls im medizinischen Bereich zur Linderung bestimmter Krankheiten von Nutzen, nicht aber wenn es um die Rauschwirkung selbst geht.

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Der Effekt „stoned“ & „high“’ wird nicht nur durch die Cannabinoide erzeugt. Die Terpene sind ebenfalls an der individuellen Wirkung beteiligt. Zum Beispiel haben entspannende Sorten einen höheren Anteil an Myrcen und belebende Sorten weisen einen hohen Anteil Limonen auf.

Somit kommt es drauf an in welchem Verhältnis Cannabinoide und Terpene in einer Sorte vertreten sind.

Anhand von Trichomtrübung kannst du halt nur steuern welchen „Reifegrad“ dascTHC hat- von klar- frühreif bis bernstein- ermüdend.

Hiermal was zu den Terpene mit der klassischen Indica- Sativa Unterteilung.

Das Steep Hills Labs-Labor in Berkeley, Kalifornien, klassifiziert Marihuana mit mehr als 0,5 % Myrcen als beruhigend wirkende Indica, während Cannabisproben mit weniger als 0,5 % als durch ihren stimulierenden, kräftigenden und zerebralen Effekt gekennzeichnete Sativa-Sorte gewertet werden.
Man kann auch in Sorten, die als Sativa eingeordnet werden, große Mengen an Myrcen finden, nur weisen diese auch hohe Konzentrationen an anderen Terpenen wie (dem belebend wirkenden) Limonen auf, sodass sie eine insgesamt euphorisierende Wirkung haben

Quelle:

Aufgrund der Prohibition steht die Forschung noch am Anfang. Einiges ist schon bestätigt andere Dinge sind Theorie. Dank der Reformen haben Forscher und Mediziner nun die Möglichkeiten Cannabis zu erforschen und und Theorien zu bestätigen und neue Erkenntnisse zu gewinnen.

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Dies wird erzeugt durch Endocannabinoid System

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Wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass die spezifische Wirkung eines Strains durch die verschiedenen Cannabinoide, Terpene und Flavonoide erzeugt wird, welche an den CB1&2 Rezeptoren des Endocannabinoidsystems andocken. Dort bilden die Rezeptoren hetromere zu anderen Neurotransmitter- Systemen und hemmen oder stimulieren diese. Dadurch entsteht die Wirkung von Cannabis.

Quelle:

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Ich bin da auch ganz deiner Meinung :+1:
Meiner Meinung nach ist der Unterschied zwischen Sativia und Indica nur die Anpassung an die ökologischen Gegebenheiten.
Sativa kommt ja aus subtropischen Gegenden um den Äquator und dort herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Was durch ihre gesteckte und luftige Wuchsform kompensiert wird.

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Ist vorhanden, aber nur bei landrassen, welche die wenigsten anbauen werden, nur Sativa Liebhaber nehmen sich die Zeit für ne Sorte wo 14 Wochen+ blüht, selbst da ist mit Bernstein noch immer kein couchdrücker drinnen, das schießt dich dann halt nicht ganz so spacig durch den Alltag :grin:…reine indica wo die trichome Bernstein sind, schicken dich dann doch gut auf die Couch :joy:

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Interessant wäre zu wissen woher dieses ,unterschiedliche, Ansprechverhalten des Endocannabinoid System kommt .
Ob dies von Menschen Hand :raised_hand: so heraus gezüchtet wurde oder ob Mama Natur das so wollte.

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Ganz ehrlich, ich merke kein Unterschied, vllt liegt’s auch an den Pillen :man_shrugging:t4:

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Ich habe erst ein Gefühl für unterschiedlichen „Wirkung“ bekommen als ich angefangen hab mit dem Vaporisieren und anbauen. Durch das Verdampfen kann man den Geschmack besser wahrnehmen und dadurch das nicht verbrannt wird ist die Wirkung sauber und somit besser zu differenzieren. Durch das Anbauen könnte man dann zusätzlich viele verschiedene Sorten Testen und somit Unterschiede zwischen den Strains erkennen.

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Für mich geht das auch jetzt erst los. Man hat früher gar nicht erfahren, welche Sorten man gekauft hat. Jetzt beim 4. Grow hab ich zum ersten Mal 2 selbstangebaute Strains gegeneinander testen können. Ab jetzt sammel ich fundierte Erfahrung.

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