Es fĂŒhlt sich im Grunde genommen ein wenig so an, als wĂ€re hauptsĂ€chlich kosmetisch nachgebessert worden. Es wurden keine Hauptkritikpunkte aus dem Gesetz gestrichen oder umgebaut. Es wurden nur andere Zahlen dran geschrieben, damit es etwas besser ausschaut. Auch die Tatsache, das du ab 30gr bzw 60gr doch immer noch StraftĂ€ter bist ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden HobbygĂ€rtners.
Ich hĂ€tte mir gewĂŒnscht, dass man einfach so argumentiert:
Als CSC Mitglied kann ich innerhalb von 3 Monaten 3x 50 Gramm mit nach Hause nehmen.
So lange braucht eine Pflanze schon, bis sie erntereif ist.
Warum dann nicht einfach 150 Gramm (3x 50 Gramm) erlauben?
Vielleicht stecken da andere Ăberlegungen dahinter.
Wenn SĂ€ule II in Kraft tritt, dann werden auch Pharma-Firmen und Brauereien ein StĂŒck vom Kuchen abhaben wollen, wenn sie in das GeschĂ€ft einsteigen.
Mit dieser 50 Gramm Eigenanbau Grenze zwingt man diejenigen, die etwas mehr konsumieren praktisch dazu, dann noch teuer etwas dazu zu kaufen.
Aber hey, 50 Gramm sind besser als 25 Gramm.
Gelegenheitskonsumenten werden damit schon klar kommen.
Ich frage mich nur, wie man das jetzt handhaben soll, wenn man eine Pflanze erntet und nach dem Trocknen feststellt, dass man 70 Gramm hat. Verschenken darf man nichts, also dann einfach 20 Gramm wegschmeiĂen?
Möglichst schnell wegkonsumieren! Das ist ja nicht verboten.
So wie er hier? Bitte nicht nachmachen!
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Jupp, und zwar in den Pollinator! ![]()
Einfach den Ăberschuss verarbeiten = Kief lĂ€sst sich besser bunkern.
Im Akkord an einem Abend wegrauchen. ![]()
Hallo,
besser geht natĂŒrlich immer, aber 50 Gramm trocken ist schon sehr gut.
Dann wird Ăberschuss eben weggeworfen, wenn man nichts riskieren möchte.
Und endlich kann man entspannt bei Konzerten oder Festivals sein Kraut konsumieren, ohne angst haben zu mĂŒssen.
Wer 50 Gramm und mehr in 3 Monaten konsumiert wird ja vermutlich auch weiterhin um den FĂŒhrerschein fĂŒrchten mĂŒssen.
Der Wochenendkonsument wird wohl gut mit den Regeln klar kommen.
Ist ja nachvollziehbar, dass man nen Kompromiss aus Entkriminalisierung und Gesundheitsschutz anstrebt.
FĂŒr Alkohol sollte es auch bessere Regeln geben.
GrĂŒĂe
Abgesehen davon gibt es auch noch Möglichkeiten, z.B. eine Rotation in einem Zelt und alle 1,5 Monate ernten - oder gleich zwei Zelte.
Bei der Anzahl von maximal 3 Pflanzen hat sich scheinbar nichts geÀndert.
Ich bin mal gespannt, was die ganzen Growshops jetzt machen, die ihre 120x60 Zelte als âKarl Lauterbach Zelteâ (fĂŒr 3 Pflanzen) beworben haben. Das ist dann schon etwas ĂŒberdimensioniert.
Wir sollten langsam aber sicher hier wieder die Kurve kriegen und nur âNewsâ zu Legalisierung posten.
Der ausschweifende Diskurs dazu gehört ja hierhin:
Ich weiss, ist nicht ganz einfach! ![]()
Könnte bitte jemand den geÀnderten Entwurf posten?
Ich konnte ihn auf dem Bundestags-Server noch nicht finden.
Den gibts noch nicht. Gibt aktuell nur die Aussagen von einigen involvierten Politikern.
Die ersten Zeitungen haben es auch schon bekannt gegeben.
Hier z.B. der Tagesspiegel
"Auch die Regeln fĂŒr den Eigenanbau sollen entschĂ€rft werden, so die Zeitungen. So werde der erlaubte Besitz aus selbst gezogenem Cannabis von bisher geplanten 25 auf 50 Gramm angehoben. Die Strafbarkeit solle hier ab 60 Gramm greifen, darunter soll der Besitz als Ordnungswidrigkeit gelten.
Im Gesetz werde zudem klargestellt, dass sich die erlaubte Besitzmenge auf getrocknetes Cannabis beziehe. Ohne diese Ănderung wĂ€re es nach Ansicht von Experten gar nicht möglich gewesen, die erlaubten drei Cannabis-Pflanzen legal abzuernten."
Endlich haben das âdie Expertenâ auch gemerkt. ![]()
So, #Weedmob. Mir liegen jetzt die geeinten ĂnderungsantrĂ€ge zum #Cannabis|G vor. Details also spĂ€ter auf @lto_de! Stay tuned⊠!
Quelle: Hasso Suliak
Es bleibt aber dann immer noch bei 1.3.2024 oder?
Ganz so gut ist das nicht finde ich. 50g sind immer noch lĂ€cherlich, dafĂŒr braucht man auch keine 3 Pflanzen. Strafbarkeit ab 60g.
Ich sehe die Diskussion jetzt schon kommen, ab welchem Trocknungsgrad das Cannabis als âgetrocknetâ gilt. Dann mĂŒssen alle nochmal 71% (oder so) Bovedas kaufen, damit sie nach der Ernte nicht in den Knast gehen. Irgend so eine dĂ€mliche Folge wird daraus mal wieder entstehen.
Anstatt zu sagen, wir wollen ernsthaft den Leuten helfen, indem wir die Grenze zuhause einfach wirklich realistisch auf 1kg zu setzen oder sie einfach wegzulassen.
Diese Grenze könnte einige Leute auch dazu animieren, ihren Stash klein zu halten, indem sie den âĂberschussâ abgeben. Damit wird der Schwarzmarkt dann sogar noch befeuert, anstatt ihm zu begegnen. Wenigstens wird er sichererâŠ
Richtig schön dĂ€mlich, sich dafĂŒr auch noch feiern zu lassen, obwohl man alles schon wieder um 3 Monate verschoben hat und die Verbesserungen gar keine sind, sondern nur Augenwischerei und dilettantisches Gehabe.
Es ist aber dennoch ein Wendepunkt und DAS ist das wichtige daran. NatĂŒrlich wĂŒnscht sich von uns jeder, etwas anderes. Nur Politik funktioniert so einfach nicht.
Mit Verlaub, aber das habe ich von Anfang an fĂŒr unrealistisch gehalten - bei der Menge wĂŒrden die meisten StaatsanwĂ€lte wohl davon ausgehen, dass du Handel treibst.
Ich hÀtte auch lieber 150 g als maximale Obergrenze gesehen als 50 g.
Aber immerhin ist jetzt bei der aktuellen Regelung ĂŒberhaupt mal ein legaler Eigenanbau möglich.
Und darĂŒber kann ich mich ganz ehrlich schon freuen! ![]()
Das sollten die StaatsanwÀlte eigentlich eher, wenn ich 3 abgeschnittene Pflanzen im Zelt habe, aber nur 50g trocken im Stash.
Das ist sicherlich realistisch fĂŒr jemanden, der ab und zu mal einen raucht.
Aber Menschen mit höherem Bedarf, z.B. Medizinisch, die sagen wir mal 3g am Tag konsumieren, was ist mit denen? Sind das schlechtere Menschen und mĂŒssen die bestraft werden, weil es doch eine unbenannte ethische Grenze fĂŒr die Menge gibt, die man raucht?
Diese Menschen brauchen 90g im Monat. Wie realistisch ist dann die Regelung noch?
Ich freue mich drauf, es ist definitiv mal ein Anfang! ![]()