SAMMELTHEMA: Legalisierung im Jahr 2024 ! (Teil 3)

Mein Saufen ist ja quasi auf einem homöopathischem Level gelandet. Aber ich habe beides oft gemischt, das wollte ich dann langsam auch mal einstellen. Vielleicht ein Bier zum Anprosten, beim Feiern
 danach aber besser gequarzt! Ich verkehre ja eh kaum noch in feucht- fröhlicher Gesellschaft, also wird mich schon keiner ne Spaßbremse nennen!

Aber in einem durchschnittlichen, Àffen Feierladen sieht das schon anders aus! Sehr wahrscheinlich ist es ja Sache der Betreiber, ob Kiffen gestattet ist
 Also das wollen vielleicht erstmal die wenigsten, und hÀngen im Raucherhof ein Schild mit durchgestrichenem Joint auf.
Und selbst wenn man darf, steht man dazu halt gedrÀngt unter einem Abdach im Hof, was nicht gerade als gediegenes Harzen gelten kann. Eher zum Ab- als zum Angewöhnen.
In dem Zusammenhang ist es wohl Sache der CSCs, den Alk- AbtrĂŒnnigen einen angemessenen Rahmen zu bieten.

1 „GefĂ€llt mir“

Ok, in (den spießigeren) Clubs gibts sicher einen guten Grund, es nicht zu erlauben. Da verdient ja die Bar nix dran.
In den andern Ă€ndert sich eh nix. Es kĂŒmmert einfach keinen, wie bisher. :sunglasses:

Die Presse dreht heute wieder richtig auf


„
den Cannabisgebrauch in Deutschland so umfassend zu legalisieren, dass schon AchtzehnjĂ€hrige Rauschgift in großen Mengen erwerben können und Belange des Jugendschutzes so gut wie keine BerĂŒcksichtigung finden“

„
wenn Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sich auf den Tag freut, an dem in Deutschland Abiturienten legal kiffen dĂŒrfen“




" Dass eine Legalisierung der DrogenkriminalitĂ€t entgegenwirkt, sehe Reinhardt ebenso wenig. GegenĂŒber der FAZ sagte er, dass es beispielsweise in Kanada, wo Cannabis bereits legal erhĂ€ltlich ist, weiter ein „erheblicher Schwarzmarkt“ bestehe. „Wie weltfremd und verbohrt muss man sein, um all das nicht wahrhaben zu wollen?“, so Reinhardt im Interview."

In Kanada ist der Schwarzmarkt in der Tat zurĂŒckgegangen und auch Herr Reinhardt wird das mittlerweile wissen. Schon heftig, dass er dann trotzdem sowas vom Stapel lĂ€sst





„Demnach befĂŒrchten 73 Prozent der Eltern GehirnschĂ€den beim Nachwuchs, wenn dieser Cannabis konsumiert. Fast ebenso vielen (70 Prozent) machen mögliche psychische AuffĂ€lligkeiten wie Stimmungsschwankungen oder AngstzustĂ€nde Sorgen. Immerhin 69 Prozent der Eltern fĂŒrchten, dass ein hĂ€ufiger Konsum von Cannabis Kinder und Jugendliche abhĂ€ngig macht, 64 Prozent denken an einen Leistungsabfall in der Schule.“

Die Panikmache seitens der Prohibitionisten und der Presse scheint zu wirken.
Man kann es den Eltern nicht verdenken, die sich jetzt Sorgen machen - die meisten werden sich mit dem Thema halt nicht wirklich auskennen und glauben das, was Thomasius, Reinhardt und Co erzÀhlen.




Joe Weingarten (MdB SPD) findet das CanG immer noch doof und möchte nicht zustimmen.

Fragt sich nur, ob er dann dagegen stimmt - oder sich einfach enthÀlt.
Das macht bei der Abstimmung einen Unterschied.
Enthaltungen werden nicht mitgezÀhlt.




Dagmar Schmidt (MdB SPD) sagt heute:

"Sehr geehrter Herr XXX.

haben Sie vielen Dank fĂŒr Ihre weitere Frage. An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass ich interne VorgĂ€nge und AblĂ€ufe der SPD-Bundestagsfraktion nicht öffentlich kommentieren möchte. Meine Haltung dazu habe ich in meiner Antwort auf Ihre vorhergehende Frage bereits eingehend dargelegt und verweise in diesem Zusammenhang auch auf die zahlreichen weiteren Antworten, die ich auf Fragen zum Cannabis-Gesetz auf dieser Plattform gegeben habe.

Gleichzeitig verweise ich auf die zwischenzeitlich gefundene Lösung und Einigung beim CanG, ĂŒber die seit dem 02. Februar medial vielfach berichtet wurde. Es ist nun unser Bestreben, den Gesetzentwurf so bald als möglich zur Abstimmung zu stellen, damit der ursprĂŒngliche Zeitplan eingehalten werden kann.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Ihre

Dagmar Schmidt, MdB"

12 „GefĂ€llt mir“

Dank dir @Mimo ist der Thread hier besser als die wöchentlichen DHV News! Vielen Dank, dass du dir die MĂŒhe machst. Weiß man zu schĂ€tzen. :grin::victory_hand:

6 „GefĂ€llt mir“

Danke fĂŒr das tolle Lob! :blush:

Die Tagesordnungen von Sitzungswoche 3 sind ĂŒbrigens auch schon auf der offiziellen Seite vom Bundestag online.

Das CanG steht bisher nicht drauf.
Scheint wohl zu viel verlangt, dass man das jetzt schon dort eintrÀgt. :roll_eyes:
Der 22.2. ist bereits relativ voll gepackt - ich wĂŒrde da mal auf den 23.2. tippen, da ist noch Platz.

Frau Schmidt (stellvertretende Fraktionsvorsitzende SPD) hat, wie bereits von mir zitiert, ja gesagt, sie wollen es „so bald als möglich zur Abstimmung zu stellen, damit der ursprĂŒngliche Zeitplan eingehalten werden kann“.

11 „GefĂ€llt mir“

Glaub am 19.2. ist auch ne Sitzung eigentlich. Wegen den BR Fristen mĂŒsste es eigentlich dort aufgesetzt werden. Denke da gibt es noch Abstimmungsbedarf, spĂ€testens Freitag sollte die neue Tagesordnung da sein


1 „GefĂ€llt mir“

BR ist ja am 22. MĂ€rz

NĂ€chsten Freitag, ja.
Also am 16.2

Es kann theoretisch aber sogar wÀhrend der Sitzungswoche noch am Vortag auf die Tagesordnung gesetzt werden.

PS: Herzlich Willkommen im Forum! :slight_smile:

Hoffe auf den 21.2. :slight_smile: das wird echt geil, wenn es dann draufsteht endlich

Denke BR ist nur Formsache zum GlĂŒck. Und dann muss Frank-Walter schnell ausfertigen!

3 „GefĂ€llt mir“

„„Die Legalisierung von Cannabis unter dem Label „mehr Gesundheitsschutz“ zu bejubeln, ist purer Hohn der Ampelregierung gegenĂŒber allen im Gesundheitssystem BeschĂ€ftigten, die in einem vom Bund an den Rand der LeistungsfĂ€higkeit gedrĂ€ngten System unter schwierigsten Bedingungen tagtĂ€glich ihr Bestes fĂŒr die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung geben“, so der PrĂ€sident des Bayerischen Landkreistags, Landrat Thomas Karmasin, FĂŒrstenfeldbruck, zur Einigung der Ampelkoalition ĂŒber die Teillegalisierung von Cannabis.“

Das ist schon krass, zu welch drastischer Wortwahl viele der Prohibitionisten jetzt greifen.
Als wĂŒrde die Regierung jetzt die Bevölkerung vergiften wollen


Wieso habe ich von diesen Leuten noch nie gehört, dass sie Alkohol und Tabak verbieten wollen? Wo sie sich doch so große Sorgen um die Gesundheit der Bevölkerung machen?
Fragt man mal nach, bekommt man als Antwort „Ja, Alkohol ist auch schĂ€dlich, aber gerade deshalb macht es keinen Sinn, noch eine weitere Droge zu legalisieren“ - Ja wunderbar, dann verbieten wir doch Alkohol und geben dafĂŒr „das Hanf frei“ - als gesĂŒndere Alternative. Ob sie sich darauf einlassen wĂŒrden? :grin:




Derweil startet die bayerische Gesundheitsministerin Pilotprojekte zur PrÀvention:

„Die Ministerin betonte: „Bayern geht beim Thema CannabisprĂ€vention mit großen Schritten voran. Wir nehmen hier ganz bewusst bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Denn die Gesundheit und Zukunft unserer Kinder liegt uns besonders am Herzen.““

Man darf gespannt sein, welche Inhalte dort vermittelt werden.

6 „GefĂ€llt mir“

Bzgl. dem Alkohol finde ich das System gut, das mir im arabischen Raum begegnet ist


Alkohol gibts nur in Liqueur-Shops und man darf maximal einen geringen Prozentsatz seines monatlichen Einkommens in Alkohol investieren. :slight_smile:

Jugendschutz :+1: :innocent:

Ein Ă€hnliches System böte sich m.E. auch fĂŒr Cannabis an.
Aber dann landen die Mittellosen unter uns wieder beim Dealer um die Ecke

Wie man es macht, macht man es verkehrt. :cry:

1 „GefĂ€llt mir“

Schaut euch das mal an:

Die Zustimmung zur Legalisierung schwankt seit den letzten wenigen Jahren bereits immer um die 50% Marke herum, mal sind es weniger, mal mehr. Also im Grunde nichts Neues.

Diese Vorstellung allerdings
„54 Prozent halten Cannabis fĂŒr eine Einstiegsdroge, und 38 Prozent halten das Kiffen fĂŒr schĂ€dlicher als Alkoholkonsum.“
hÀlt sich wohl hartnÀckig, das ist echt traurig.

Das wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis die Leuter besser informiert sind.
Das Problem ist eben, dass diese Einstiegsdrogen-Theorie auch von vermeintlich „seriösen“ Vertretern unter den Prohibitionisten nach wie vor verbreitet wird.

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Sebastian Fiedler (MdB SPD) beklagt unterdessen, dass sich „NIX am Gesetz geĂ€ndert“ hat - und bestĂ€tigt damit so gesehen, dass der aktuelle Stand des CanG den zuletzt geleakten ÄnderungsvorschlĂ€gen („Sichtweite, spĂ€testens nicht mehr ab 100 m“, „50 g zu Hause“) entspricht.
Auch der private Eigenanbau ist immer noch drin (das hatte Frau Wegge aber auch bereits gesagt).
Die Augsburger Allgemeine fragt trotzdem noch zumindest in der Überschrift „Soll Eigenanbau möglich sein?“, als stĂŒnde das noch zur Debatte





" Mit dem neuen Gesetz sollen Kon­su­men­tIn­nen Cannabis ĂŒber Anbauclubs beziehen können. Die Mitglieder bekommen aber nicht einfach so die Menge, die sie brauchen. Sie mĂŒssen BeitrĂ€ge bezahlen, sich am Anbau und der Organisation beteiligen. FĂŒr Menschen, die rund um die Uhr im Niedriglohnbereich arbeiten, komplizierte Leben oder gesundheitliche EinschrĂ€nkungen haben, wird es deutlich schwieriger sein, diese Anforderungen zu erfĂŒllen. FĂŒr sie wird der illegale Markt der einzige oder leichter erreichbare Zugang bleiben.

Sie könnten zu Hause anbauen. Drei Pflanzen will das Gesetz erlauben.

Ja, aber auch fĂŒr den Eigenanbau braucht es gewisse Fertigkeiten und Voraussetzungen. Gerade prekĂ€r lebende Menschen haben auch nicht unbedingt die RĂ€umlichkeiten dafĂŒr."

9 „GefĂ€llt mir“

Das zugehörige PDF mit der Tagesordnung (ich kanns leider nicht verlinken - findet man unten bei „Weitere Informationen“ bei den Tagesordnungen) wurde laut dessen Metadaten am 1.2.2024 um 17:57 Uhr erstellt - also noch vor der Bekanntgabe der Einigung. Daher wĂŒrde ich darauf mal noch nicht zu viel geben.

Übrigens auch von mir vielen Dank fĂŒr die tolle Berichterstattung :slightly_smiling_face: :ok_hand:

4 „GefĂ€llt mir“

Jupp, weil das hier dein ERSTER Post war (da kickt dich unser Bot). JETZT kannste Links setzen 
 :wink:

Edit

Willkommen im Forum! :ca_hempy:

3 „GefĂ€llt mir“

Das PDF mit der Uhrzeit hatte ich auch bereits gesehen - aber man könnte ja darĂŒber nachdenken, dass die Tagesordnung, wie sie fĂŒr jeden auf der offiziellen Webseite zu sehen ist (unter dem entsprechenden Menupunkt) mittlerweile auf den aktuellsten Stand gebracht wurde.

Herr Heidenblut hat in einer Unterhaltung, die auch veröffentlicht wurde, gesagt, dass das CanG mit den Änderungen in der Sitzungswoche am Mittwoch nochmal im Gesundheitsausschuss abgesegnet und dann am Donnerstag oder Freitag im Parlament beschlossen wird.
Da der Donnerstag (22.2) bereits sehr vollgepackt ist, gehe ich wie gesagt vom Freitag (23.2.) aus.

2 „GefĂ€llt mir“

Ich hatte mal dazu etwas gelesen, aber kann es leider nicht mehr finden:

Wie wahrscheinlich ist es, dass der Bundesrat das Gesetz noch hinauszögert? War der Meinung, dass es sehr unwahrscheinlich ist und wir uns deshalb keine Sorgen machen mĂŒssen.

Ja, soll unwahrscheinlich sein, weil in fast allen Landesregierungen auch Parteien aus der Regierungskoalition sitzen, die Bundesregierung und Bundestagsmehrheit nicht ans Bein p***en wollen, zumal es eh nur verzögern wĂŒrde.
Zu sicher bin ich mir da allerdings nicht. Einige nutzen ja schon momentan die Gelegenheit, sich beim besorgten BĂŒrger zu profilieren und sich fĂŒr mögliche kĂŒnftige Koalitionen zu empfehlen.




„Fritzsche erklĂ€rte: „Die Zahlen zeigen, dass die Kriminalisierung von Cannabis mehr schadet als nĂŒtzt.“ Cannabis sei nicht selten mit gesundheitsschĂ€dlichen, teilweise auch giftigen ZusĂ€tzen gestreckt. Durch eine kontrollierte und regulierte Abgabe könnte die Reinheit und QualitĂ€t des konsumierten Stoffes besser gewĂ€hrleistet werden, was insgesamt zu einem weniger gesundheitsschĂ€dlichen Konsum fĂŒhren wĂŒrde.“

Vielleicht sollte Frau Fritzsche mal mit der besorgten Mutter aus dem RTL Artikel sprechen
 :slight_smile:

5 „GefĂ€llt mir“

Die Muddi is 42. 42!!!

Jon Stewart Laughing GIF

2 „GefĂ€llt mir“

Mutter (42) will „jetzt zusĂ€tzlich auch zu Hause“ aufklĂ€ren?
Konsum, Rausch und die möglichen Problematiken davon waren bisher kein Thema? Obwohl das Kind sicher schon Tausende Berauschte gesehen hat? Dann hat ja die Cannabislegalisierung was Gutes gebracht.

2 „GefĂ€llt mir“