SAMMELTHEMA: Legalisierung im Jahr 2024 ! (Teil 3)

Tja
 wo sind denn keine Kinder? Dann dĂŒrfte man ja z.B. im Park erst ab 22 Uhr oder so mal einen bauen.
Wenn man bedenkt, was die an Alkoholkonsum beim Karneval alles mit ansehen mĂŒssen


Wenn es so weit ist, hoffentlich Anfang April, werde ich mich auf jeden Fall mit alten Freunden im Park treffen, ne Runde Frisbee spielen, ein paar Joints rauchen und ne Aktivbox dabeihaben.
Wer sich von denen dann ne Pflanze in den Garten stellen will, dem kann ich auf jeden Fall mit Samen aushelfen. endlich „Zeitenwende“

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ich bin wirklich sehr gespannt ob man dem allen glauben schenken kann, hört auf ihr macht mir wieder hoffnung die mir nacher geraubt wird wieder :sob: :sob: :sob: :rofl: :rofl: :rofl:

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Ich habe mal lieber ein eigenes Thema erstellt!

2 „GefĂ€llt mir“

Nezahat Baradari (MdB SPD) denkt an die Kinder


"Sehr geehrter Herr XXX,

wir mĂŒssen hier zwei Dinge berĂŒcksichtigen. Auf der einen Seite den nachvollziehbaren Ruf nach Entkriminalisierung von Cannabis, da Konsumenten erst recht in die KriminalitĂ€t abrutschen und eine kriminelle „Karriere“ machen könnten.

Auf der anderen Seite steht die vollstĂ€ndige Legalisierung, die ich im vorliegenden Gesetzentwurf im Hinblick auf den Gesundheits- und Jugendschutz fĂŒr unverantwortlich halte.

Ich möchte nun auf Ihre Fragen nÀher eingehen:

Zu den VolljÀhrigen gehört auch die besonders gefÀhrdete Altersgruppe der 18- bis 25-JÀhrigen. Bei jungen Erwachsenen kann der Cannabiskonsum die Entwicklung des Gehirns nachhaltig schÀdigen:

https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2781289

Ihre Argumentation, dass 93% der Konsumenten volljÀhrig sind, greift daher zu kurz.

DarĂŒber hinaus enthĂ€lt das Gesetz eine Vielzahl weiterer Maßnahmen, deren Umsetzung ich fĂŒr problematisch halte. Das Konsumverbot auf öffentlichen PlĂ€tzen zwischen 7 und 20 Uhr sowie die Abstandsregelung von nur 100 Metern zu KindergĂ€rten, Schulen und Jugendeinrichtungen - ursprĂŒnglich waren 200 Meter vorgesehen - sind schlicht realitĂ€tsfern.

Die Grenzwerte im Straßenverkehr sind bisher völlig ungeklĂ€rt. Bereits jetzt sind beispielsweise in Baden-WĂŒrttemberg rund 70 Prozent der Drogenfahrten auf Cannabis zurĂŒckzufĂŒhren und stellen damit eine GefĂ€hrdung der inneren Sicherheit dar.

Die Menge des Eigenanbaus in Privatwohnungen ist ĂŒberhaupt nicht kontrollierbar. Mit der ursprĂŒnglich angestrebten kontrollierten Abgabe durch lizenzierte FachgeschĂ€fte hat das nichts mehr zu tun. Die Innenminister der LĂ€nder haben zu Recht darauf hingewiesen, dass dies keinesfalls die angestrebte Entlastung der Strafverfolgungsbehörden darstellt, sondern eher eine Mehrbelastung. Der Besitz von 50 Gramm Cannabis, was etwa 150 Joints entspricht, soll nicht mehr strafbar sein. Im ersten Gesetzesentwurf waren nur 25 Gramm Cannabis vorgesehen.

Statt den Konsum einzuschrĂ€nken, hat die Überarbeitung des ersten Gesetzentwurfs nach der VerbĂ€ndeanhörung die Legalisierung von Cannabis bzw. den Zugang zu und den Kontakt mit der Droge Cannabis sogar deutlich erleichtert, ohne dass dies durch verstĂ€rkte PrĂ€ventionsbemĂŒhungen oder eine Erleichterung der Polizeiarbeit ausreichend kompensiert worden wĂ€re. Auch die jetzt im Haushalt beschlossenen 10 Millionen Euro fĂŒr PrĂ€ventionsarbeit bzw. DrogenprĂ€vention fĂŒr Kinder und Jugendliche sind ein schlechter Witz angesichts der geplanten Cannabislegalisierung. Das entspricht nicht einmal einem Euro PrĂ€ventionsausgaben pro Kind.

Bei Gesetzgebungsverfahren sollte versucht werden, einen breiten Kompromiss zu finden und die Mehrheit der Bevölkerung mitzunehmen. Da Kinder aber keine Lobby haben, sind sie leider auch in diesem Fall nicht nur dem Nikotin-, sondern auch dem Cannabisrauch schutzlos ausgeliefert.

Niemand kann vorhersagen, ob Cannabiskonsum bei einem Menschen eine Psychose auslösen kann oder nicht, da dies individuell verschieden ist. Den Schutz der Bevölkerung und insbesondere der Kinder als schwÀchstes Glied der Gesellschaft sehe ich durch die Legalisierung in keiner Weise gewÀhrleistet.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Nezahat Baradari, MdB"




Frau Kappert-Gonther (MdB FDP) spricht erneut von einer Einigung der Fraktionen:

"Sehr geehrter Herr XXX.

vielen Dank fĂŒr Ihre Frage! Ich sehe die Dringlichkeit und teile die Ungeduld. In dieser Woche konnte der Knoten durchschlagen werden, sodass die Beschlussfassung nun erfolgen kann.

Das Gesetz ist ein Paradigmenwechsel, fĂŒr den sich viele Menschen jahrzehntelang eingesetzt haben. Wir machen Schluss mit der schĂ€dlichen Prohibition von Cannabis. Von nun an wird niemand mehr wegen des Konsums von Cannabis kriminalisiert. Wir regulieren den Eigenanbau und den gemeinschaftlichen Anbau in Cannabis Clubs.

Ein Inkrafttreten Anfang April ist zwischen den Koalitionsfraktionen besprochen und wird auch bei einer Aufsetzung innerhalb des ersten Quartals 2024 möglich sein. Die Entkriminalisierung von Millionen Cannabis-KonsumentInnen und die Erlaubnis des Eigenanbaus wird somit nach Jahrzehnten der Prohibition endlich Wirklichkeit werden.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Dr. Kirsten Kappert-Gonther"

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Ja, aber das sind sie nur, weil es keinen sinnvollen Grenzwert gibt, und es schon als Drogenfahrt gilt, wenn du nur 1 ng/ml im Blut hast, egal ob du high bist oder nicht. Zu sagen, die vielen Cannabis-Drogenfahrten stellen eine Gefahr fĂŒr die innere Sicherheit dar, wobei der einzige Grund dafĂŒr das Fehlen eines sinnvollen Grenzwerts ist, ist einfach nur, bitte das Wortspiel zu entschuldigen, grenzwertig dumm.

PS: Mich wĂŒrde im VerhĂ€ltnis dazu die Anzahl der Trunkenheitsfahrten interessieren, und zwar wĂŒrde ich dann alles als Trunkenheitsfahrt zĂ€hlen, was nicht bei 0,0 ‰ Blutalkohol ist. Dann kĂ€me Frau Baradari vielleicht schneller zur Einsicht, wie hinkend ihre Statistik ist.

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Richter Andreas MĂŒller und Carmen Wegge im GesprĂ€ch​ (YouTube) Wann wird’s legal?

Laut Carmen Wegge wird es bei der Abstimmung im Bundestag Fraktionsdisziplin geben.

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Ein Kommentar zu dem Video:

Ich wurde die Woche freigesprochen mit der BegrĂŒndung es wĂ€re ja bald sowieso legal und deswegen wĂ€re kein öffentliches Interesse mehr vorhanden

3 „GefĂ€llt mir“

Die Wegge sagte es wurde auch ĂŒber die Besitzmengen erneut gesprochen. Hat da jemand genaueres? :face_with_raised_eyebrow:

Völlig richtig!
Herr Volker Wissing wurde auch bereits mehrfach bei Abgeordnetenwatch dazu befragt, ob und wann es neue Grenzwerte gibt. Hat leider bisher nicht geantwortet.
Ich persönlich schĂ€tze, dass der Wert auf 3 oder 3,5 ng/ml angehoben wird. Zu mehr werden sie sich vermutlich nicht durchringen können und dann sagen „Wer es aus medizinischen GrĂŒnden braucht und durchgehend höhere Werte im Blut hat, kann ein Gutachten zur VerkehrstĂŒchtigkeit beantragen“ usw..

Das wird sogar in Bayern schon seit einiger Zeit so gehandhabt, hatte dazu auch mal einen Artikel aus dem Merkur verlinkt.

SIe hat ausgehend vom Stand der 1. Lesung darĂŒber gesprochen, was danach geĂ€ndert wurde, z.B. die Abstandsregeln von 200 m auf „in Sichtweite - spĂ€testens ab 100 m keine Sichtweite mehr“ geĂ€ndert wurden - und eben auch ĂŒber die Besitzmengen gesprochen wurde inkl. diesen „Ordnungswidrigkeiten-Korridor“, privat wurde die Menge von 25 g auf 50 g angehoben und wenn man in der Öffentlichkeit 26 bis 30 g, im privaten Umfeld 51 bis 60 g besitzt, wird es nicht gleich als Straftat, sondern nur als Ordnungswidrigkeit behandelt (mit entsprechendem Bußgeld belegt). Sie hat ja gesagt, man könne die Änderungen bei Hasso Suliak (LTO) anschauen, der das Dokument geleaked hatte.

Also es ist nicht wirklich was Neues.
Was neu hinzugekommen ist, ist das Vorhaben, die Auswirkungen auf den Jugendschutz und die Organisierte KriminalitĂ€t „zeitnah“ zu evaluieren.
Das bereitet mir auch etwas Sorge, zumal die offiziellen Zahlen z.B. der jĂŒngeren Konsumenten meiner EinschĂ€tzung nach viel zu niedrig sind als es tatsĂ€chlich der Fall ist.
Das bietet natĂŒrlich dann den Prohibitionisten eine wunderbare Vorlage, wenn jetzt tatsĂ€chlich realistische Daten erhoben werden und da dann zwangslĂ€ufig ein „drastischer Anstieg“ zu sehen ist. Das wird vermutlich so kommen. Man darf auch nicht vergessen, dass bei den bisherigen Befragungen aufgrund der IllegalitĂ€t viele keine wahrheitsgetreuen Angaben gemacht haben. Es war auch bisher schwierig, ĂŒber das Thema vernĂŒnftig in Schulen aufzuklĂ€ren, weil sich verstĂ€ndlicherweise kaum SchĂŒler zu ihrem Konsum bekannt haben.

Was ich wirklich bemerkenswert finde an dem Video:
Es wurde am Donnerstag aufgezeichnet.
Und am Donnerstag Abend gab es auch die bekannte DPA Meldung, dass „die Fraktionen ihren Zwist beigelegt“ haben (was sowieso ein Unsinn ist, es lag bisher nur an der SPD, nicht an den anderen Fraktionen).
HĂ€tte es diese DPA Meldung nicht gegeben, wĂŒrden wir auch heute, nach dem Video von Frau Wegge und Herrn MĂŒller, völlig in der Luft hĂ€ngen und es wĂ€re weiter bei „wir sind guter Dinge und auf der Zielgeraden“ geblieben, ohne irgendwelche halbwegs verbindlichen ZugestĂ€ndnisse.
Das finde ich schon erstaunlich, schließlich dĂŒrfte Frau Wegge zu dem Zeitpunkt doch auch bestens darĂŒber informiert gewesen sein, wie der aktuelle Stand der Dinge in der Fraktion ist - sollte man meinen. Dass dann - offensichtlich - nach dem Interview die Fraktionsspitze so eine Pressemeldung freigibt, ist schon merkwĂŒrdig. Also entweder die haben das aus einer Laune heraus gemacht, oder es war bereits geplant und Frau Wegge wurde dabei völlig außen vor gelassen. Anders kann ich mir einen solchen Ablauf nicht erklĂ€ren. Nur meine Gedanken dazu.

7 „GefĂ€llt mir“

Glaube, es ist schon allen klar, dass man erfragte Konsumentenzahlen aus Prohibitionszeiten nicht mit denen ab 1. April vergleichen kann. Studien waren bislang schon alle sauber gemacht. Kann man nicht vergleichen damit, wenn irgendsoein Experte was ĂŒber Twitter raushaut.

Ich rede von dem Bericht der BZgA von 2018.

Da heißt es, dass bei den 12 bis 17 JĂ€hrigen nur jeder 10. schon einmal Cannabis konsumiert hat.

"CANNABIS CONSUMPTON IN 2018
The 2018 survey shows that one in ten 12- to 17-year-olds had already used cannabis at least
once (10.0 %)."

Und da glaube ich, dass es aktuell schon nochmal deutlich mehr sind.
Waren es auch zu meiner eigenen Jugendzeit schon.
Da gab es kein einziges Jugendzentrum, in dem (oder drumherum) nicht regelmĂ€ĂŸig gekifft wurde. Und so gut wie jeder, der öfters dorthin gegangen ist, hat es auch schon zumindest mal probiert (an einem Joint gezogen).

Ich kanns mir aber ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, das der fĂ€llt bei Jugendlichen, weil wenns fĂŒr die „Erwachsenen“ legal is, kanns ja net so schlimm sein, so ungern ich das jez hier auch schreibe möchte, da muss man realistisch sein, jeder ab 18 kann was klar machen dann, hĂ€tten sies lieber gleich ab 25 legal mit GeschĂ€ften gemacht, wĂ€re die beste Entscheidung gewesen, die sollen ihre Steuern drauf haun, damit sie mit verdienen können, schon sind se ruhig, ich glaube nicht, das die damit was zur PrĂ€vention tun, geschweige denn ĂŒberhaupt was tun können, die Hemmschwelle wird niedriger werden, aber vielleicht auch nur, weils erstmal neu ist und in ein paar Jahren isses normal und die Neugier sinkt, wer weiss das schon?!
:man_shrugging::man_shrugging::man_shrugging:

1 „GefĂ€llt mir“

Ja, wĂ€re auch mein Vorschlag gewesen - bevor sie es ganz bleiben lassen. Wenn schon immer darĂŒber gesprochen wird, wie gefĂ€hrdet alle bis zum 25. Lebensjahr doch sind.

Andererseits darfst du mit 18 wĂ€hlen, an der Waffe dienen, eine fette Maschine fahren
 Irgendwo muss man dem Menschen dann auch, wenn man ihn schon als mĂŒndigen „erwachsenen“ BĂŒrger begreift, seine eigene Verantwortung zugestehen.

Das beinhaltet selbstverstĂ€ndlich auch, im Zweifel schlechte Entscheidungen fĂŒr seine Gesundheit treffen zu dĂŒrfen oder salopp gesagt „mit seinem eigenen Körper machen zu können, was man möchte“.

Wie ich schon mal geschrieben habe: Mir ist es lieber, wenn irgendwelche 18jĂ€hrigen Grower mal vernĂŒnftige QualitĂ€t an ihre jĂŒngeren Kumpels abgeben (und das wird passieren), bevor letztere das bei irgendwelchen unbekannten Dealern auf der Straße kaufen.

Und wenn es endlich aus der IllegalitĂ€t raus ist, kann man vielleicht in Zukunft auch etwas gelassener und offener mit jĂŒngeren Menschen (in Schulen, Betrieben etc.) darĂŒber sprechen - auch ĂŒber problematischen Konsum, was zur Folge hat, dass ihnen dann besser geholfen werden kann - weil eben die Hemmschwelle, sich Hilfe zu holen, sinken wird.
Hoffentlich wird dann auch noch diese desaströse „Legal, aber
“ Kampagne ĂŒberarbeitet, so dass sie nicht mehr Kiffer als Vollidioten und Versager stigmatisiert - was derzeit komplett kontraproduktiv ist.

Selbst wenn sich viele eine komplette Legalisierung gewĂŒnscht hĂ€tten - ich auch ĂŒbrigens - die aktuell geplante Teil-Legalisierung ist so viel besser als das, was wir die letzten 50 Jahre hatten!

9 „GefĂ€llt mir“

Naja, 12-17. Denke, mit 12, 13 isses schon noch sehr selten. Man hat da auch ein subjektiv verzerrtes Bild, weil man sich halt auch nur in nem bestimmten TĂŒmpel bewegt. In meinem Freundeskreis warens auch annĂ€hernd 100%, selbst da die Allermeisten erst so mit 19, 20. Aber schon einen Freundeskreis weiter hatte damit keiner was am Hut.
Auf Goaparties hatte man auch den Eindruck, dass annĂ€hernd 100% der Generation Ecstasy konsumieren. TatsĂ€chlich hat man bloß jedes Wochenende die 2% getroffen, die es tatsĂ€chlich waren.

WĂ€r mir auch neu, dass Jugendliche ausgerechnet das cool finden, was die Erwachsenen machen. :smile:

Ist ja auch nicht so, dass 12-17JĂ€hrige nun massenweise Autos knacken und herumfahren, weil sie stĂ€ndig Erwachsene beim Autofahren sehen. Ein paar machen das wirklich, aber fast alle warten brav bis 18, wo sie dann legal dĂŒrfen.

Mein Tipp: Weniger werdens nicht, aber auch nicht wirklich mehr.

3 „GefĂ€llt mir“

NatĂŒrlich ist es bei 12jĂ€hrigen seltener. Sagt ja keiner was anderes.
Und natĂŒrlich hĂ€ngt es auch von der jeweiligen Peer Group ab, wie viel da konsumiert wird.

Dennoch halte ich die 10% fĂŒr zu niedrig bei den 12 bis 17jĂ€hrigen, die ĂŒberhaupt mal Cannabis konsumiert haben wollen.

In Canada wird z.B. jedes Jahr dieses Cannabis Survey mit guten Daten erhoben.
Da hattest du im Jahr 2023 alleine schon 9% bei den 16-19jÀhrigen, die tÀglich oder fast tÀglich konsumieren.
Und 29% (!), die in den letzten 30 Tagen konsumiert haben.

Und jetzt lass es von mir aus bei der nĂ€chsten hiesigen Befragung dann 20% sein bei den 12-17jĂ€hrigen, die angeben, dass sie ĂŒberhaupt schon mal konsumiert haben - das wĂ€re nur jeder 5te und realistischer als jeder 10te.
Die Folge davon wÀre, dass die Prohibitionisten sagen können, dass sich seit der Teil-Legalisierung der Konsum bei den 12-17jÀhrigen verdoppelt hat. Was glaubst du, wie CDU/CSU, BAK, GdP etc. darauf reagieren werden und auch, was die Presse daraus machen wird?
Darum ging es mir.

Den Zusammenhang versteh ich nicht wirklich.
Ein Auto knacken und klauen ist glaub ich schon was anderes, als mal auf einer Party an einer TĂŒte vom Kumpel zu ziehen. :sweat_smile:

2 „GefĂ€llt mir“

Aber die Legalisierung an sich wird, wenn sie erstmal da ist, nicht mehr angetastet werden. Das betrifft zu viele, und die Gerichte atmen auf! Holland könnte ja auch langsam die shops dicht machen, angesichts der Mafia, die im Land tobt. Die NiederlÀnder sind insgesamt eigentlich ziemlich spiessig geworden und wÀhlen mindestens konservativ; die 70er und 80er sind lange vorbei! Aber es werden beim Coffeshop- System nur Details angepasst.
Ganz klar, im Bereich Jugendschutz und Erwerbsformen, vermutlich auch was den Eigenanbau betrifft, werden in Deutschland durchaus noch einige „Nachbesserungen“ kommen. Vielleicht schon von dieser Regierung, und bestimmt auch von der nĂ€chsten.

Ich bin sehr gespannt, was die LegalitĂ€t im öffentlichen Bewusstsein bewirkt. Wenn alle „aus ihren Löchern kommen“. Wenn ein Showmaster nach dem anderen seine Erfahrungen einrĂ€umt
 Wenn im familiĂ€ren und beruflichen Umfeld offen darĂŒber gesprochen wird.
northern lichters

Wenn diese informelle AufklÀrungsarbeit in der Breite der Bevölkerung geleistet ist, spielt die Gesetzeslage wohl nicht mehr die erste Geige; Stichwort Vorurteile und Denunziantentum. Dann schrillen die Alarmglocken wohl bei 80% weniger Unbeteiligten, die Konsum oder Besitz von Marihuana bei jemand vermuten, und auch die Polizei wendet sich eher Wichtigerem zu.

4 „GefĂ€llt mir“

Das wĂ€re wirklich der Worst Case, dass es wieder rĂŒckgĂ€ngig gemacht wird. Undenkbar ist es nicht, aber unwahrscheinlich.
Ich frage mich aber durchaus, welche Konsequenzen aus den Ergebnissen der jetzt geforderten „zeitnahen“ Evaluation gezogen werden sollen. Wenn es nur darum geht, den Jugendschutz noch zu verbessern und die Erwachsenen in Ruhe zu lassen, habe ich kein Problem damit. :slight_smile:

Volle Zustimmung! :+1:
Es reicht eigentlich schon, wenn die von den Prohibitionisten befĂŒrchtete Zombie Apokalypse nach der Teil-Legalisierung einfach ausbleibt. :sweat_smile:

4 „GefĂ€llt mir“

Mir ist gerade was aufgefallen:
Hat der Herr Fiedler sich jetzt eine neue Brille gekauft - und zwar die gleiche wie die vom Vince?

Was hat das zu bedeuten? Ist das ein Zeichen? :grin:

1 „GefĂ€llt mir“

Bin auch mal gespannt, wie sich parallel der Alkoholkonsum entwickelt. Könnte mir vorstellen, dass der zurĂŒckgeht, sollte der Cannabiskonsum tatsĂ€chlich ansteigen. Cannabis ist ja durchaus eine Alternative fĂŒr den Freitag/Samstag-Feierer, mischt sich aber schlecht. :sweat_smile:
Bei uns war Cannabis das abwechslungsreichere, katerfreiere und etwas geistvollere Substitut zum ĂŒblichen BesĂ€ufnis.
Und seit ich Cannabis jederzeit griffbereit habe, ist mein Alkoholkonsum fast auf Null gesunken.
WĂŒrde dann auch, Stichwort Einstiegsdroge, unweigerlich eine Neubewertung von Alkohol nach sich ziehen, wenn mans denn wirklich ernst meint mit der PrĂ€vention.

Hmmm
 vielleicht haben die Bayern deshalb Angst davor
?

Oh, Artikel:

4 „GefĂ€llt mir“

Moin,

Ich bin mir sicher, dass das ein Grund fĂŒr Söder gegen Cannabis ist
 Im SĂŒden Deutschlands ist ja generell kritischer gegenĂŒber Cannabis und Bier- und Weinindustrie ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig.

Das wird z.B. Söder aber so nie sagen


Ich bin mir aber sicher, dass das der Effekt sein wird. Ich selber trinke gerne mal Jackie Cola und am WE sind auch mal schnell 1l Jackie weg gewesen. Seit med Cannabis muss ich mich anstrengen auf 0,5l am WE zu kommen eher weniger
 Das Feierabendbier in der Woche gibt es nicht mehr
 Bei meiner Frau genauso: Wenn sie am WE mal mitraucht, dann ist max. nach einer halbe Flasche Rotwein Schluss
 eher 1/3 Flasche. Sonst eher eine Flasche


Sylvester haben wir zu dritt gerade mal 12 Bier und ne halbe Flasche Jackie geschaft, aber gut was geraucht und 2-3 Espresso.

Meine Leberwerte haben sich deutlich verbesert und die leichte TrÀgheit am morgen wird mit einer kalten Dusche vertrieben
 Besser als dieser nerviged Kater


GrĂŒĂŸe

7 „GefĂ€llt mir“