Die Riesen Lüge von guten Gras ( Femis/Autoflowers )

Ja da bin auch absolut bei dir. Allerdings sind die Preise für reguläres Saatgut wohl total übertrieben, hätte mal Bock auf die Jack Herer von Sensi Seeds gehabt, kosten aber über 150€ für 10 reguläre Samen! Sind gerade im Angebot für 122. https://sensiseeds.com/de/hanfsamen/sensi-seeds/jack-herer Hab aber für meinen nächsten Durchlauf schon Ak-47 und CandyGaz geplant und die Samen habe ich auch schon. Oder kennst du vielleicht noch Breeder wo man alte, reguläre Sorten bekommt zu einem vernünftigem Preis?

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Andere zahlen solche Preise für 10 feminisierte Samen :joy:
Davon ab das nicht alle regulären bei Sensi so teuer sind, ist es ja bei Regulären eine einmalige Investition und danach kannst du Jack Herer bis an dein lebensende anbauen …
Ich beobachte eher das es immer weniger reguläres Saatgut gibt und auch weniger nachgefragt wird. Bei Cannapot z.B. gibt es diverses reguläres Saatgut für faire Preise.

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Ist einfach so, dass heute weniger angeboten wird! Früher wollte keiner Regs haben, zwittern evtl. und du musst die Männer aussortieren. Samen in die Erde und geiles Gras raus bekommen war angesagt. Finde Fems ja auch praktisch! Für Homegrow auf kleinem Raum der Bringer…:grin:
Naja…und heute gibt es ja richtiges Marketing rund um Cannabis. Da sind Fems und ständig neues doch im Mittelpunkt. Es wird nicht mehr 10 Jahre geforscht, einfach raus hauen…:thinking:

Also wo man noch gutes, günstiges reguläres Saatgut bekommt ist nicht so leicht zu beantworten…^^
Ich habe in der Vergangenheit viel von Nirvana bezogen. Wird da aber auch weniger. Passen sich leider viele an…
Die guten bekannten Breeder sind leider meistens teuer oder es sind Strains die keiner haben möchte zum züchten.:neutral_face:
Ich habe glücklicherweise noch eigene Bestände.:smiling_face_with_sunglasses:
Ich würde auch lieber sparen und mir eine vernünftige Sorte zulegen als 5 Sorten für lau.:thinking:
Zur Zeit kommen für mich nur Breeder wie ACE, Kalifa und Co. in Frage. Landrassen und deren Kreuzungen. Kurzer Stammbaum und kein Buch!:grin:
Fems habe ich auch zu genüge, olles Marketing…, hat mich natürlich auch gepackt!:joy:
Früher alle 2-3 Jahre mal Samen organisiert und heute? 2-3× im Jahr, wenn du damit hin kommst!:joy:
Einen neuen heiligen Grahl habe ich aber schon lange nicht mehr gefunden!

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Ist die Frage ob dann noch die Qualität raus kommt welche soll man mit welcher paaren usw kann sein das man nachher ne schlechtere Version bekommt


Lucky 13 - Exotic Genetix

Ich hatte von jedem der Breeder auf deiner Liste schon Pflanzen und es loht sich und macht einen riesen unterschied. Mich wundert es extrem das die Leute hier immer noch White lable breeder nutzen.
Ein US cut von cannarado oder compound bekommst du für unter 30€ aus at

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Also würdest du das Problem unterschreiben was ich habe ? LG

Von wo hast die steckis ? Wie siehts mit Versand aus das die nicht zu viele Tage unterwegs sind ?

Also Empfehlen kann ich zu 100% mannyt Selektion, Premium Genetiks und garten-zwerg(erbetix). Bei keinem hatte ich Probleme und die testen die Pflanzen auf den hopfenvirus. Bei frosty farms z. B. Haben wir 400€ gelassen für 3 Strains, je zwei Steckis. Die kamen halbtot und mit Viechern an. Die Genetik stimmt aber und uns wurde Ersatz versprochen. Würde dort trotzdem nie wieder bestellen.

Also ich unterschreibe deine These und sie ist auch schon lange bekannt im Business Bereich. Kenne wirklich niemanden der high end growt und sich Whitelable ins Zelt stellen würde.

Beste preisleistung hat ethos aber die gibt es hier in DE kaum, weil der Züchter angeblich mal tierquäler war

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Danke das gibt Hoffnung :folded_hands:

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Also 9 von 10 meiner Bros schwören drauf, unten in den Topf kacken, muss zwingend ein Stopftopf sein, dann Erde oder Kies drauf, jetzt wichtig Samen querschräg reinlegen, dann muss zwingend ein anderer Bro draufkacken. Für extra Terps, 3 Tage nur Maracujasaft trinken. SSIO hat das auch gemacht, er hatte das gleiche Problem. SSio hat auch mir geholfen und meinen Eltern

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hier wird das Thema in den ersten 5 Minuten ausführlich diskutiert, alles Fachkräfte mit Dr. und so

Sehr lustig wenn das Problem nicht so ernst wäre …

: Du bist nicht mehr mein Freund vincent

Interessante These, bei der ich hier, nur annekdotische, gegenteilige Evidenz habe. Mein aktueller Test Grow der Eigenzucht von feminisierten, geklonten Automatics ergab jetzt einen wahnsinnig intensiven Duft der Blüten im Glas, den ich so noch nicht erlebt habe.
Die haben einen solch intensiven Zitronen-Geruch, dass meine Frau sogar dachte ich rasple hier gerade Zitronenschalen als ich den letzen Trim angesetzt habe. Ich habe beschlossen diese Sorte „Zitronengras“ zu taufen. :joy:

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Das mit dem „Zitronengras“ hatte ich auch mit der Sweet Seeds Diablo Rojo XL Auto - ich hab da nach der Ernte auch jemandem nur einen Stängel bzw. ein ca. 10 cm langes Stück davon, komplett ohne Blüten und Blätter zum Schnuppern gezeigt - unverkennbarer Zitrus-Geruch und absolut faszinierend!

Die Buds selbst haben auch noch einen heftigen Weihrauch-Einschlag, also nach dem Dampfen riecht es nach Weihrauch und Zitrone. :smiley:

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Hallo melde mich mit einer Mail von einem Stecklings Händler wieder und bestätigt ebenfalls was mir Ki sagt .

Und ich bin mir immer mehr sicher das die meisten die sagen , sie bauen intensiv riechendes Gras an . Entweder nicht wissen was intensiv ist , eine sehr empfindliche Nase haben . Oder extremes Glück im Bezug auf Phänotypen hatten . Oder eben von nicht den Standart Seedbanken bestellt die jeder kennt .

Antwort :

du hast sehr gut erkannt, dass es bei feminisierten Samengut oder
Autoflower Genetiken sehr schwer ist etwas intensives zu finden. Das
kommt daher, dass feminisierung eigentlich eine Sackgasse für die
Genetik ist, weil man da weibliche Pflanzen mit Hilfe von Silber dazu
bringt dass sie männliche Geschlechtsteile entwickelt und sie dann mit
sich selber kreuzen. Dadurch verliert man die Diversität der Phenotype
in dem Genpool. Einfac´h ausgedrückt, die Pflanzen die daraus
resultieren sind zwar sehr ähnlich untereinander aber auch bleich im
Charakter, sie ähneln nur der Grundgenetik.

Bei Autoflowers ist es noch schlimmer, meine persönliche Mainung ist,
dass es degradiertes Cannabis ist und eigentlich eher Salat ist.

Ein großer Grund dafür ist auch dass die großen Samenbanken nichts mehr
selber Produzieren, alles wird als white label Samen gekauft und dann
teuer weitervekauft mit heftigem Marketiung.

Bei Stecklingen ist es normalerweise so, dass sie von regulären Samen
selektiert wurden, da kriegt man dan wahre Männchen und Weibchen die
stabil sind und einen echten Charakter haben. Auch ist es wichtig von
kleinen craftbreedern zu Kaufen und nicht von großen Samenbanken. Die
kleiunen Firmen sind normalerweise wirklich Leute dahinter die das
machen was auf der Packung angegeben wird. Es gibt viele in den USa aber
auch in Europa.

Ein paar gute Samenbanken: Mr. Nice Seeds, Old Scool Genetics, Karma
Genetics, Lucky Dog Seeds, Higher Hights Mendo, Compound Genetics,
Cannarado Genetics… ect

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Naja.

Ich komme gerade aus den USA zurück, aus einem legalen Bundesstaat und habe mich durch die diversen Cannabisshops „gerochen“. Sorry, aber mein Zeugs riecht einfach besser. Kann natürlich sein, dass die offenen Riechproben schon etwas ausgedünstet waren und die Verpackten intensiver sind. Aber für mich war das jetzt definitiv nicht die nächste Stufe der Evolution der Terpene. (Wie ich eigentlich gedacht/gehofft hatte.)

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Was hast du denn geraucht?

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Ich werde nochmal sanlight dies bzgl Anschreiben . Wenn die bestätigen was ich sage ist die These defenitiv bestätigt .

Da sanlight dauerhaft Studien durchführt bzgl Terpene etc .

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Das macht für mich aber nicht wirklich Sinn! Wenn Stecklinge, dann doch wohl females bzw. ist es egal ob es dann ne feminisierte Lady ist. Hauptsache der Strain entspricht den Anforderungen…gibt es überhaupt Male Stecklinge? Und wenn, ziehe ich für Kreuzungen oder Vermehrungen immer eigene Nüsse zwecks Selektion vor…

Natürlich gibt es männliche Stecklinge . Das Männchen ist auch genauso wichtig von den Genen wie das Weibchen . Man sagt selbst das Männchen gut selektiert werden müssen und selbst die Geruchsintensität des Männchen soll schon ein Indikator für ein gutes Männchen sein .,

Und wie gesagt der femisnierungsprozzes spielt auch eine entscheidende Rolle .

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: Genetische Risiken bei wiederholter Feminisierung von Cannabispflanzen

Feminisierte Cannabissamen sind aus dem modernen Anbau nicht mehr wegzudenken. Sie bieten den Vorteil, nahezu ausschließlich weibliche Pflanzen hervorzubringen, was im kommerziellen wie privaten Anbau die Effizienz deutlich steigert. Dennoch gibt es aus züchterischer Sicht berechtigte Bedenken, wenn feminisierte Linien über mehrere Generationen hinweg ohne genetische Auffrischung reproduziert werden. Im Folgenden werden die drei zentralen Risiken beleuchtet, die bei unkontrollierter oder übermäßiger Feminisierung auftreten können.

  1. :dna: Inzucht und genetische Verarmung

Ein wesentliches Problem bei der wiederholten Selbstfeminisierung besteht in der zunehmenden Inzucht (Inbreeding). Wird eine Pflanze feminisiert, und anschließend ihre Nachkommen erneut feminisiert – womöglich über mehrere Generationen hinweg –, entsteht eine genetisch immer engere Linie. Dies reduziert die genetische Vielfalt drastisch, was als sogenannter „Bottleneck-Effekt“ bezeichnet wird.

Die Folge ist eine degenerierte Linie mit eingeschränkter Vitalität. Typische Symptome sind:
• Schwächeres Wachstum
• Höhere Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge
• Geringere Wurzelkraft
• Unstabile Phänotypen
• Mitunter auch ein Rückgang des Terpenprofils

Beispiel: Eine Züchterin entdeckt eine hervorragende weibliche Pflanze mit intensivem Aroma und guter Struktur. Sie feminisiert diese, zieht Pflanzen aus dem Saatgut, und wiederholt den Prozess mehrfach mit der jeweils besten Tochter. Anfangs ist die Linie vielversprechend – doch spätestens ab Generation S3 oder S4 zeigen sich Mängel: Nachlassende Potenz, instabiler Wuchs und zunehmende Stressanfälligkeit sind typische Hinweise auf genetische Verarmung.

  1. :herb: Versteckte Hermaphroditismus-Gene

Ein weiteres Risiko besteht in der unbewussten Weitergabe hermaphroditischer Anlagen. Manche Cannabispflanzen tragen eine genetische Disposition, bei Stress oder Lichtfehlern Pollen zu bilden – selbst wenn sie äußerlich rein weiblich erscheinen. Wird eine solche Pflanze feminisiert, kann genau diese genetische Schwäche an die Nachkommen vererbt werden.

Mit jeder weiteren Generation steigt das Risiko, dass sich diese Zwitter-Tendenz durchsetzt – insbesondere bei Selbstbefruchtung (S1, S2, …). Das kann zu instabilen Linien führen, bei denen Pflanzen während der Blütephase unerwartet Pollensäcke entwickeln und benachbarte Pflanzen bestäuben. Die Konsequenz: verlorene Ernte, besonders im Indoor-Grow mit begrenztem Platz.

Daher ist sorgfältige Selektion vor der Feminisierung unerlässlich: Es dürfen ausschließlich stabile, stressresistente Weibchen ohne jegliche Zwitterneigung zur Reversierung herangezogen werden.

  1. :test_tube: Verlust männlicher Eigenschaften

In natürlichen oder regulären Cannabispopulationen tragen die männlichen Pflanzen wichtige genetische Merkmale, etwa für:
• Stammdicke und strukturelle Robustheit
• Schnelle Wurzelbildung
• Resistenz gegen Krankheiten und Umwelteinflüsse
• Schnelles vegetatives Wachstum

Wenn über viele Generationen ausschließlich mit feminisierten Pflanzen gezüchtet wird, geraten diese männlichen Eigenschaften zunehmend in den Hintergrund – weil schlicht keine Männchen mehr vorhanden sind, die diese Gene einbringen könnten.

Dieser Verlust macht sich vor allem bei kommerziell überzüchteten Linien bemerkbar, bei denen über Jahre hinweg keine regulären Kreuzungen mehr erfolgten. Solche Linien zeigen sich oft als weniger belastbar, instabiler im Wuchs und neigen zu Leistungsschwankungen.

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