Umgekehrt wäre Richtig. Die meisten Sativas kennen von Natur aus nur 12STD Beleuchtung. Stress dürfte eher entstehen, wenn du die mit 18STB Licht befeuerst, und auf die Geschlechtsreife wartest.
Die ersten 2 Reihen werden bei mir mit dem Umtopfen schon entfernt. Eine Nodie kommt später oft noch dazu. Aber hier musst du Grundsätzliches bedenken. An den Seitentrieben hängen auch Blätter. Die „Fruchtmelasse“, die durch Photosymthese entsteht, wird nicht nur den Seitentrieb zur verfügung gestellt, sondern wird der Plantz über die Stamm Außenseite „Allgemein der Plantz zur Verfügung gestellt“. Der Nährstoff Kreisauf geht durch die ganze Plantz, bis hin zur Wurzel, die es ohne „Fruchtmelasse/Photosymthese“ gar nicht gäbe.
Die kelinen Triebe scheinen für dich Unwichtig zu sein, weil sie nichts abwerfen. Für die Plantz/Nährstoff Kreislauf ist es von großer bedeutung.
Deswegen mein Motto: Betrachte die Plantz als ganzes, Inclusive Wurzel. Wenn du nur auf die Buds schaust, hast du die Plantz
nicht verstanden.
Bei solchen Aussagen kannst du Erkennen, das sich jemand nicht mit der Plantz beschäftigt hat.
Die Plantz hat kein Umleitungs Hormon sondern nur ein Wachstum Hormon (Auxin). Die Plantz kann auch nur die Fruchtmelasse über die Stamm außenseite verteilen, die Vorher über Photosymthese entstanden ist. Wenn du also unten den Plantz die Triebe/Blätter wegnimmst, vieleicht noch etwas rumpopst, nimmst du der Plantz die Energie, und der Nährstoff Kreislauf wird insgesamt gestört.
Anscheinend kann man auch Nachlesen, das bei 12/12fs die Plantz unter Stress leiden, obwohl ca 50% unserer Genetik Sativas sind, und von Natur aus garnichts anderes kennt.
Papperlapapp! Lollypopping ist eine Technik, die richtig angewendet, die Nährstoffe sehr wohl „neu“ verteilen kann bzw. in die noch vorhandenen Triebe verteilt, was wiederum eine bessere Nährstoffversorgung dieser bewirkt und positive Auswirkung auf deren Wachstum hat. Ein Beispiel…Obstbauer und deren Rückschnitt: Da werden auch kümmerliche und nicht gewollte Triebe entfernt, um eine bessere Ernte zu erzielen, den Nährstofffluss gewollt in die richtigen Triebe geführt!
Die Photosynthese als Form der autotrophen Assimilation ist der Prozess der Umwandlung von Wasser und Kohlenstoffdioxid in Glucose und Sauerstoff unter Einfluss von Strahlungsenergie und Chlorophylls und ist ein grundlegender Prozess der Stoff- und Energieumwandlung bei Pflanzen.
Und diese Energie (ich nenn es mal Nährstoffe) kann die Pflanze sehr wohl in bestimmte Regionen steuern, wo nichts mehr ist, wird auch nichts mehr benötigt!
Kannst gerne anderer Meinung sein, aber dann belege das auch bitte mal mit Quellenangaben! Nur so daher gesagt reicht mir persönlich nicht, ist dann nur eine subjektive Meinung!
Da frage ich mich ehrlich gesagt, ob du die Pflanzenphysiologie richtig verstanden hast! Wie gesagt, ich würde mich freuen wenn du deine Aussagen mal mit Quellenangaben untermauern würdest!
Cannabis in der Lage Nährstoffgewebe neu zu bilden, Bruchstellen zu kitten und Bypässe zu legen, um den Nährstofffluss aufrecht zu erhalten! Da kommt es zu keinen gestörten Nährstofffluss, maximal zu einem geminderten, aber kaum relevanten, bis die Stelle repariert und/oder der Bypass funktioniert.
Auch gibt es nicht nur das Hormon/Botenstoff Auxin, das ist nur ein Hormon von einigen! Phytohormone
Phytohormone regulieren die Morphologie und den Metabolismus von Cannabispflanzen und auch die Reaktion der Pflanzen auf Umweltbedingungen wie Schädlinge, Wetter oder Stress. Diese Hormone oder Botenstoffe helfen der/den Pflanzen auf Umwelteinflüsse/Mensch zu reagieren und sich an die Umstände anzupassen
Einige wichtige wären:
Zusammenfassung
Auxine
Auxine stellen eine Gruppe von Pflanzenhormonen dar, die das Wachstum und die Photoperiode regulieren. Auxine sind in vielen Rooting-Präparaten enthalten, weil sie bewirken, dass sich am Stamm Wurzeln bilden. Sie können auch eingesetzt werden um das gesamte Wurzelwachstum der Pflanze zu steigern.
Auxine spielen eine wichtige Rolle bei folgenden Prozessen:
Fruchtbildung
Zellteilung und Dehnung der Pflanzen, führt zu stärkeren Zweigen
Blattbildung, Abfallen von Blättern, wenn sie nicht mehr gebraucht werden
Wurzelbildung und -entwicklung
Wasseraufnahme
Apikale Dominanz: Das Wachstums von Seitentrieben wird zugunsten des Wachstums des Hauptriebs unterdrückt. (vertikales Wachstum)
Photoperiode: Reaktion der Pflanzen auf Veränderung der Lichtzeit
Gravitropismus: Wurzeln wachsen positiv gravitrop, also entsprechend der Schwerkraft; Sprossen und Sprossachsen wachsen negativ gravitrop also gegen die Schwerkraft
Triacontanol
Forschungen haben gezeigt, dass Triacontanol ein starker Wachstumsstimulator ist, der grundlegende Stoffwechselprozesse wie Photosynthese, Enzymaktivität, Aufnahme von CO2 und vieles mehr reguliert. In der richtigen Dosierung steigert Triacontanol die Menge an Chlorophyll in den Blättern signifikant und verbessert die Photosyntheserate. In ähnlicher Weise wird das Zellwachstum der Wurzeln gesteigert, wodurch eine widerstandsfähige Wurzelzone geschaffen wird, die eine erhöhte Nährstoffaufnahme ermöglicht. Aufgrund seiner stark regulierenden Eigenschaften steigert das Phytohormon die Erträge erheblich. Triacontanol kommt besonders bei Luzerne-Pflanzen und Alfalfa in hoher Konzentration vor. Ein Tee aus getrockneter Luzerne fördert Keimlinge und Pflanzen, sollte aber nicht zu häufig und nicht zu konzentriert als Blattdünger angewendet werden.
Ertragssteigerung, Gewichtszunahme
Steigerung des Wachstums
Steigerung der Enzymaktivität
verbesserte Chlorophyllproduktion und CO2-Assimilation
Verbesserung der Keimfähigkeit und der Keimquote bei Saatgut
verstärkte Knospen- und Blütenbildung
kräftigeres Wurzelwachstum
frühere Reife zur Blüte
Verbesserung der Widerstandsfähigkeit
gesteigerte Nährstoffaufnahme
verbesserter Wasserhaushalt
Förderung der Proteinsynthese
Cytokinine
Cytokinine fördern die Zellteilung in den Wurzelspitzen und Trieben. Sie beeinflussen weiterhin den Alterungsprozess der Blätter. Diese Phytohorme kommen vor allem in Kokosnussmilch vor. Sie treiben den Metabolismus an, in dem sie den Transport von Zucker erhöhen und die Blüteentwicklung an Seitenzweigen steigern.
Förderung der Zellteilung
Blattbildung und Vergrößerung der Blätter
Reduktion der apikalen Dominanz
Verzögerung des Alterungsprozesses: behandelte Blätter bleiben länger grün
Steigerung der Erträge
Größere Blüten
Giberellin
Giberelline sind natürliche Wuchshormone, die zusammen mit Auxinen wirken um den Samen aus seinem Ruheschlaf zu wecken. Sie steigern außerdem die Keimung der Samen, erhöhen den Stammdurchmesser sowie den Faseranteil und stimulieren die Zellteilung. Bislang konnten mehr als 75 pflanzenbasierte Giberelline gefunden werden. Giberrelinsäure ist das häufigste.
Giberelline sind der Schlüssel für die Initiierung der Blüte. Sie fördern die Bildung von Knospen und Trichomen und stimlulieren den Wuchs der Zweige sowie die Wurzelbildung. Sie helfen Pflanzen zudem mit Umweltfaktoren zurecht zu kommen und kommen vor allem in jungen Blättern, in den Blüten und im Wurzelsystem vor.
Giberellin hat innerhalb der Pflanze viele wichtige Funktionen:
stimuliert die Zelldehnung
stimuliert die Keimung
fördert und steigert die Blüteentwicklung
erhöht Trichomebildung
verzögert den Alterungsprozess bei Blättern
Wurzelentwicklung
Reaktion auf Umweltstress
Abscisinsäure
Abscisinsäure spielt eine große Rolle bei der Reaktion von Pflanzen auf Umweltstress wie Kälte oder Trockenheit
fördert die Samenruhe
hemmt das Wachstum des Keimlings
stimuliert das Schließen der Stomata und stoppt die Transpiration
beteiligt an der Blattalterung
fördert das Bewurzeln
hemmt die Fruchtreife
während alle anderen Pflanzenhormone das Wachstum in bestimmter Weise fördern, hemmt Abscisinsäure das Wachstum. Es wirkt den Effekten der anderen Phytohormone entgegen und
verhindert, dass Samen unter ungünstigen Umweltbedinungen keimen, z.B. bei Kälte. Es verhindert, dass Pflanzen bei Trockenheit neue Blätter bilden
Ethylen
Ethylen ist ein natürlich vorkommendes Hormon, welches die Reifung und die Alterung der Blüten und Früchte aktiviert. Ethylen entsteht auf natürliche Weise durch den Abbau von Methylen und kommt in allen Teilen der Pflanze vor, besonders in reifen Früchten und älteren Zellen. Es wirkt den Effekten von Auxin entgegen und aktiviert den Alterungsprozess in Pflanzen. Ethylen ist wichtig für die Unterbrechung der Samenruhe und fördert zugleich die Keimung
hilft bei der Keimung von Samen
reguliert Stressreaktionen
erhöht die Länge der Blattstiele und die Internodienabstände
stimuliert und reguliert Fruchtreife
Unterbricht die Samenruhe
Brassinolide
Brassinolide regulieren die Entwicklung und das Wachstum der Pflanzen. Sie fördern die Verlängerung von Zweigen und stimulieren das Wurzelwachstum und die Zellteilung. Das Phytohormon ist außerdem an der Stressreaktion, der Widerstandskraft gegen Kälte, der Pollenentwicklung und der Alterung beteiligt. Dieses Pflanzenhormone wurde 1979 als erstes isoliert. Seitdem wurden noch viele weitere Brassinolide entdeckt. Pflanzen mit Zwergenwuchs und Mutationen weisen häufig einen Brassinolidmangel auf.
wirken zusammen mit Auxinen für die Zellausdehnung
stimuliert das Wurzelwachstum
stärkt die Pflanzen bei Kälte und Trockenheit
stimulieren die Zellteilung
fördert die Keimung
Salicylsäure
Salicylsäure ist ein natürlicher Vorläufer des Schmerzmittels Asprin. Es kommt in der Natur in hohen Konzentrationen in jungen Weidentrieben vor.
Induziert eine natürliche Abwehr gegen Schädlinge und andere Pathogene
Mildert Stress durch Hitze und Überwässerung
Beeinflußt die Keimung der Samen
Beteiligt an der Photosynthese, der Blütebildung und der Reifung
Hast du schonmal den Obstbauern gesehen, der die Baumkrone abschnibbelt? Vergiess es, aber genau das macht ihr zum System…
Diese Nährstoffe ist eine Zucherhaltige Clukose. Die Wandern dahin, wo das meiste Wachstum auch Stattfindet. Und das ist nun mal halt am Stamm.
Hinzu kommt, das du am Stamm auch noch die Meiste „Energie“ in Form von Symthese hergestellt wird. Da stehen die Sonnensegel in der Prallen Sonne. Mit Beschnittenen oder SEG ist die Lichtausbeute ist insgesammt geringer.
Wo die Reise mit der Technik hingeht, zeigt doch der Praxis Test. Ihr seit ja schon soweit, das ihr die Breader Angaben Blütezeit in Frage stellt. Da müsst ihr euch mal an eure eigene Nase fassen…
2 Tage Canna Lergang kann ich nicht verlinken…
Cannabis ist Gott sei Dank wie Unkraut. Sonst würde sie eure Techniken nicht Überleben. Aber es Kostet Zeit und Energie. Macht solche Spielchen bitte nur Outdoor…
Ich finde es bemerkenswert, mit welcher Sicherheit Du Behauptungen aufstellst, ohne sie selber mal kurz zu überprüfen. Ich selber habe den Baumschnitt in einem Kurs mal gelernt und schaue mir gerne die Lehrvideos der Baum- & Rebschule Schreiber aus Ösiland an.
Du redest von Obstbäume, ich von einer Einjährigen. In dem Video wird auch hingewiesen, das der Winterschnitt ertragreich auswirkt, aber nicht der Sommerschnitt. Einen Winter kennt ne Einjährige aber nicht.
Ferner lässt auch er den Haupttrieb/Stamm stehen, und macht auch unten keinen Kahlschlag, so wie es in vielen Grows Praktiziert wird.
Mach mit deinen Plantz was du für Richtig hälst. Lehrgänge aus dem Obstbaugarten kannst du bestenfalls nur begrenzt einsetzten, was ich ja auch mache.
Bei den einjährigen kennt man in unterschiedlichen Kulturen das sogenannte „ausgeizen“. Das ist im Grunde genau der selbe Ansatz. Man beschneidet die Pflanze, um die „Kraft“ dort hinzulenken, wo man sie haben möchte, lockert die Begrünung, um Pilzkrankheiten zu vermeiden und das Licht besser an die Stellen zu lassen, wo es hin soll - zum Beispiel an die Früchte.
Es gibt diese Techniken bzw. Verfahren UND sie haben ihre Berechtigung. Es kommt jedoch auch auf die Sorte an, wie gut diese es verträgt. Manche Sorten sollten tatsächlich einfach in „Frieden gelassen werden“, weil diese mit diesem Stress schlecht oder gar nicht umgehen können.
Insgesamt verstehe ich Deinen Einwand und hatte auch schon oben erwähnt, dass ich NICHT an einen Mehrertrag dadurch glaube. ABER es macht - je nach Aufbau der betreffenden Pflanze - Sinn, diese auszulichten, um - wie bei den obigen Beispielen anderer Pflanzen erwähnt - Krankheiten vorzubeugen, den Kraftfluss umzuleiten (Colas oder mehrere einzelne Buds) und die Pflanze zur Mehrproduktion von Abwehrstoffen - das sind die Terpene bei Cannabis - anzuregen. Letzteres erscheint vielleicht erstmal als Spielerei und da muss man wirklich mal nachmessen, inwieweit sich das ändert. Ich hatte schon ein paar Untersuchungen gesehen, die bezogen auf Dünger ebenso unterschiedliche Ergebnisse geliefert hatten - also die Buds waren zwar kleiner, aber der Wirkstoffgehalt war insgesamt betrachtet ähnlich hoch. Das ist ja nicht unbedingt schlecht, man muss weniger aufnehmen bei gleichem Effekt.
Also auch hier muss ich Dich enttäuschen: Einjährige Pflanzen werden durchaus beschnitten und auch gezielt gestresst.
Muss man auch wegen dem erhöhten Stoffwechsel des Emerson-Effekt der die Pflanzen bei 12 Stunden Licht mindestens nun 2 Wochen früher abreifen lässt.
Um das aber wieder auf 8 Wochen zu bekommen muss man allerdings die Anzahl Stunden auf 13,5 schrauben plus die Nachtphase der Pflanzen schneller aktivieren,Thema wieder die Wellenlänge 730nm und das End of the Day Licht.
Auch alle Angaben wie 600gramm pro Meter bei Meter sind längst der Vergangenheit da die Toppen nunmal bei gleicher Dicke 1,5 mal so schwer sind.
Macht also bei der Angabe dann 900 bei Meter bei Meter,wobei ich auch schon 2 Kilo sah auf 1,10 bei 1,10 Meter.
Durch den Emerson-Effekt verändern sich auch die Angaben auf den Düngeflaschen da man auch da 1,5 mal mindestens so viel braucht.
In einem SoG grow in kleinen Töpfen und niedrigen Pflanzen mit kurzen schwachen Seitentrieben + einer starken Lampe die bis unten hin alles ausleuchten kann seh ich auch keinen Sinn darin die zu beschneiden.
Bei Pflanzen in großen Töpfen die über einen Meter wachsen (die Pflanzen von KK sind eher 2 Meter) und eventuell sogar noch ein geschlossenes Blätterdach bilden so das die unteren 50% der Triebe quasi ohne Licht und Luftbewegung stehen macht es meiner Meinung nach sehr wohl Sinn.
Ob jetzt wer lieber in kleinen Töpfen viele Pflanzen ziehen möchte oder in großen Töpfen wenige dafür aufwendig trainierte Pflanzen haben will … kein Grund sich darüber zu zerfleischen
Zamnesia wirbt natürlich auch mit Mehrertrag - jedoch nicht unbedingt durch Beschneidung. Ob man wirklich mehr durch LST, SOG, Supercropping oder Beschneidung erzeugen kann? Wie will man das zeigen? Ich glaube eher daran, was Kyle Kushman auch im Video sagt: Man kann zwar den Ertrag in der Pflanze steuern, jedoch nicht die Menge insgesamt, die bleibt etwa gleich - vorausgesetzt alles andere stimmt.
Ich habe dass bei meinen getestet. Mit und ohne Lollipopling
2 Grows, selbe Sorte, selbe Mutter, selber Raum, selber Dünger, selbes Schema, alles auf 1m2 mit 25 Pflanzen.
Gewicht an sich bleibt gleich. Jedoch hat man mehr Rauchbares Material mit Lollipopling. Weil es halt kein Popcorn hat. Also im Grunde kann man sagen dass man am Ende durch Lollipopping mehr ,Ertrag" hat als ohne.
Ich bin gestern Abend auf die Kayle Kushman Technik aufmerksam geworden und bin auf diesen Thread gestoßen. Finde die Technik super interessant - auch für meinen ersten Grow, der gerade läuft
Ich habe selbst immer tausend Fragen im Kopf rumfliegen, gerade wenn ich mich mit dem Thema noch nicht gut auskenne . Außerdem finde ich die botanische Seite dieser Techniken immer sehr interessant, was wahrscheinlich meinem Studium geschuldet ist
Deswegen habe ich die AI mal gefragt, wie sie die wissenschaftlich Evidenz der Methode einordnet und wie verschiedene Techniken mit der KKT kombiniert werden können. Der Vollständigkeit halber habe ich auch nochmal die Durchführung der Technik erklären lassen. Ich denke, dass davon auch andere Anfänger profitieren werden
Da ich euch den Spaß nicht entgehen lassen möchte, teile ich den Text natürlich gerne mit euch. Natürlich alles schick mit Quellen und hoffentlich auch für Anfänger dieser Thematik verständlich
Kann nicht einschätzen ob das sonst noch wen interessiert, bin aber mal gespannt was ihr meint. Fänd es schon sehr spannend für meinen aktuellen Grow
Wichtig war mir hier nur - keine Bro-Science. Habe ChatGPT angewiesen, Quellen mit hoher Evidenz zu nutzen. Die genutzten Quellen habe ich allerdings nicht nachgeprüft
Anmerkung sind gern gesehen, genau wie gute Quellen
Ich hoffe das ist kein Doppelposting der Kyle Kushman Technik, ansonsten gebt mir Bescheid und ich packe den Post in das andere Thema und es sei mir verziehen
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Exposé zur Kyle Kushman Technik (KKT) in der Cannabispflanzenpflege
Exposé zur Kyle Kushman Technik (KKT) in der Cannabispflanzenpflege
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Wissenschaftliche Prinzipien der KKT
Lichtdurchdringung und Photosynthese
Hormonausgleich und Wachstum
Stress und Pflanzengesundheit
Durchführung der KKT
Indica-dominante Sorten
Sativa-dominante Sorten
Einschätzung der Zeitangaben
Integration mit anderen Techniken
SoG (Sea of Green)
ScrOG (Screen of Green)
LST (Low-Stress-Training)
Topping/Fimming
Teilentlaubung vor der KKT
Praktische Erfahrungen und Bewertungen
Fazit
Quellenverzeichnis
1. Einleitung
Die Kyle Kushman Technik (KKT) ist eine bewährte Methode zur Maximierung des Ertrags und der Qualität von Cannabispflanzen. Sie umfasst gezieltes Entlauben und Trimmen und wird oft mit anderen Anbautechniken wie SoG (Sea of Green), ScrOG (Screen of Green), LST (Low-Stress-Training), Topping und Fimming kombiniert. Dieses Exposé untersucht die wissenschaftlichen Prinzipien, die hinter der KKT stehen, und bietet eine laienverständliche Anleitung zur Durchführung der KKT sowie deren Integration mit anderen Techniken.
2. Wissenschaftliche Prinzipien der KKT
2.1 Lichtdurchdringung und Photosynthese
Eine der Hauptkomponenten der KKT ist das gezielte Entfernen großer Fächerblätter, um die Lichtdurchdringung zu verbessern. Dieser Prozess maximiert die Photosynthese in den unteren Bereichen der Pflanze.
Prinzip: Durch das Entfernen von Blättern, die das Licht blockieren, wird mehr Licht auf die unteren Triebe gelenkt, was die Gesamtfotosyntheseleistung steigert.
Evidenz: Studien haben gezeigt, dass eine verbesserte Lichtverteilung innerhalb der Pflanze die Photosyntheseleistung und damit das Wachstum erhöhen kann (Poorter & Nagel, 2000; Boyer, 1982).
2.2 Hormonausgleich und Wachstum
Ein weiteres Element der KKT ist das Trimmen von schwachen Trieben, um die Energie der Pflanze auf die stärkeren, ertragreicheren Buds zu konzentrieren.
Prinzip: Das Trimmen kleiner Triebe fördert das Wachstum größerer Buds durch eine bessere Verteilung der Pflanzenhormone (Auxine).
Evidenz: Forschungen zur Pflanzenhormonregulation unterstützen die Vorstellung, dass gezieltes Trimmen das Wachstum von gewünschten Pflanzenteilen fördern kann (Davies, 2004; Went, 1926).
2.3 Stress und Pflanzengesundheit
Während das Supercropping, eine Technik des absichtlichen Stressens der Pflanze, nicht zwingend zur KKT gehört, zeigt es, wie moderater Stress positive Auswirkungen auf das Wachstum und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen haben kann.
Prinzip: Moderater Stress kann Abwehrmechanismen der Pflanze aktivieren und ihr Wachstum fördern.
Topping/Fimming: Nach der vierten Nodie wird die Pflanze getoppt oder gefimmt, um das Wachstum in mehrere Haupttriebe zu lenken.
LST: Beginne mit dem sanften Biegen und Herunterbinden der neuen Triebe, um das horizontale Wachstum zu fördern.
Woche 5-6:
Teilweise Entlaubung: Entferne große Blätter, die das Licht blockieren, um die unteren Teile der Pflanze zu beleuchten (Poorter & Nagel, 2000; Boyer, 1982).
Woche 7-8:
LST fortsetzen: Stelle sicher, dass alle Triebe gleichmäßig Licht erhalten.
3-7 Tage vor der Blütephase:
KKT anwenden: Entferne gezielt große Fächerblätter und schwache Triebe, um die Energie der Pflanze auf die Blütenproduktion zu konzentrieren (Davies, 2004; Went, 1926).
3.2 Sativa-dominante Sorten
Woche 1-3: Keimung und frühes Wachstum.
Woche 4-6:
Topping/Fimming: Nach der vierten Nodie wird die Pflanze getoppt oder gefimmt, um das Wachstum in mehrere Haupttriebe zu lenken.
LST: Beginne mit dem sanften Biegen und Herunterbinden der neuen Triebe, um das horizontale Wachstum zu fördern.
Woche 7-9:
Teilweise Entlaubung: Entferne große Blätter, die das Licht blockieren, um die unteren Teile der Pflanze zu beleuchten (Poorter & Nagel, 2000; Boyer, 1982).
Woche 10-12:
LST fortsetzen: Stelle sicher, dass alle Triebe gleichmäßig Licht erhalten.
3-7 Tage vor der Blütephase:
KKT anwenden: Entferne gezielt große Fächerblätter und schwache Triebe, um die Energie der Pflanze auf die Blütenproduktion zu konzentrieren (Davies, 2004; Went, 1926).
3.3 Einschätzung der Zeitangaben
Die angegebenen Zeiten für die Durchführung der KKT und die Integration mit anderen Techniken basieren auf typischen Wachstumszyklen von indica- und sativadominanten Sorten:
Indica-dominante Sorten: Diese Sorten haben in der Regel eine kürzere Vegetationsphase (4-8 Wochen) und eine schnellere Blütezeit (6-9 Wochen). Die vorgeschlagenen Zeitrahmen für Topping, LST und KKT sind darauf abgestimmt, um maximale Erträge zu erzielen.
Sativa-dominante Sorten: Diese Sorten neigen zu längeren Vegetationsphasen (6-12 Wochen) und einer längeren Blütezeit (9-14 Wochen). Die längeren Wachstumsperioden erfordern angepasste Zeitpläne für Topping, LST und KKT, um das Wachstum optimal zu steuern.
Die Anpassung der Zeitrahmen an die spezifischen Bedürfnisse und Wachstumsbedingungen der jeweiligen Sorten ist entscheidend für den Erfolg der KKT und anderer Anbautechniken.
4. Integration mit anderen Techniken
4.1 SoG (Sea of Green)
Beschreibung: Anbau vieler kleiner Pflanzen in kurzer Zeit.
KKT-Anwendung: Aufgrund der hohen Pflanzendichte ist das Entlauben minimal. Entferne nur Blätter, die eng anliegende Nachbarpflanzen beschatten.
4.2 ScrOG (Screen of Green)
Beschreibung: Verwenden eines Gitters, um die Pflanze zu trainieren und das Wachstum horizontal zu fördern.
KKT-Anwendung: Regelmäßiges Entlauben unter dem Gitter, um eine gute Lichtdurchdringung und Luftzirkulation zu gewährleisten (Taiz & Zeiger, 2010).
4.3 LST (Low-Stress-Training)
Beschreibung: Sanftes Biegen und Herunterbinden von Trieben.
KKT-Anwendung: Entferne regelmäßig Blätter, die das Licht blockieren, während du die Triebe weiter herunterbindest (Poorter & Nagel, 2000).
4.4 Topping/Fimming
Beschreibung: Beschneiden der Hauptspitze, um das Wachstum in mehrere Haupttriebe zu lenken.
KKT-Anwendung: Nach dem Topping/Fimming beginnt die Pflanze mit der Bildung mehrerer Triebe. Entferne Blätter, die das Licht blockieren, um diese neuen Triebe zu unterstützen (Davies, 2004).
5. Teilentlaubung vor der KKT
Teilentlaubung vor der Anwendung der KKT kann vorteilhaft sein, um die Pflanze auf die intensivere Entlaubung vorzubereiten. Dies sollte jedoch moderat und schrittweise erfolgen, um Stress zu minimieren.
Bedingungen: Wenn die unteren Teile der Pflanze zu wenig Licht erhalten oder die Luftzirkulation verbessert werden muss (Taiz & Zeiger, 2010).
Zeitpunkt: 2-3 Wochen vor der geplanten KKT, um der Pflanze genügend Zeit zur Erholung zu geben.
Viele Anbauer berichten von höheren Erträgen und besseren Bud-Qualitäten durch die Anwendung der KKT. Diese Berichte basieren jedoch größtenteils auf praktischen Erfahrungen und individuellen Anbaubedingungen.
Ertragssteigerung: Höhere Erträge und bessere Bud-Qualitäten durch optimierte Licht- und Energieverteilung.
Gesundheit der Pflanze: Bessere Luftzirkulation und geringeres Risiko von Schimmel und Schädlingsbefall.
7. Fazit
Die Kyle Kushman Technik basiert auf soliden botanischen Prinzipien und hat sich in der Praxis für viele Anbauer bewährt. Durch die Integration mit anderen Anbautechniken wie SoG, ScrOG, LST und Topping/Fimming kann das volle Potenzial der Pflanze ausgeschöpft werden. Die KKT sollte sorgfältig und unter Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse der Pflanze durchgeführt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
8. Quellenverzeichnis
Taiz, L., & Zeiger, E. (2010). Plant Physiology. Sinauer Associates.
Poorter, H., & Nagel, O. (2000). The role of biomass allocation in the growth response of plants to different levels of light, CO2, nutrients, and water: a quantitative review. Australian Journal of Plant Physiology.
Davies, P. J. (2004). Plant Hormones: Biosynthesis, Signal Transduction, Action!. Kluwer Academic Publishers.
Went, F. W. (1926). On growth-accelerating substances in the coleoptile of Avena sativa. Proceedings of the Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen.
Boyer, J. S. (1982). Plant productivity and environment. Science.
Chinnusamy, V., Jagendorf, A., & Zhu, J. K. (2005). Understanding and improving salt tolerance in plants. Crop Science.
Dieses Exposé bietet eine umfassende Analyse der Kyle Kushman Technik und eine Anleitung zur Durchführung dieser Technik sowie zur Integration mit anderen Anbautechniken. Es basiert auf wissenschaftlichen Prinzipien und praktischen Erfahrungen, um das Wachstum und die Erträge von Cannabispflanzen zu maximieren.
Danke für dein Feedback. Ja der Text schon ein echter Brecher geworden
Absolut, ich ich denke bei vielen hier kräuseln sich die Zehennägel beim Gedanken an 12 Wochen Vegi im Hochsommer, bei den 14 Wochen Blüte sicherlich auch - und das sicherlich mit recht . Habe ChatGPT deswegen die Einschätzung zur Zeitangabe schreiben lassen
Du beziehst dich auf das auf den Bildern gezeigte Lollipoppen oder? Aber KKT ist doch eher eine alternative zum Lollipoppen oder nicht, da hier ja erst nach der Blüteeinleitung Entlaubt wird. Beim KKT wird das ja vor dem Einleiten gemacht - kleine Verständnisfrage meinerseits