Mein 1. Growreport: 2x Riesenpflanze + 4 Autos teils real outdoor, teils semi-outdoor (offenes Foliengewächshaus)

Moin Stan, freu mich, dass du dich meldest! :slightly_smiling_face: Die zwei Pflanzen, die momentan noch in 1-l-Töpfen warten, sind aktuell um die 35 cm groß. Licht haben sie auf jeden Fall genug, und Nährstoffe auch. Ich will sie raus in die Erde bringen, um mal ihr ganzes Wachstumspotential auszuloten. Letztes Jahr hatte ich sie ja (ohne zu ahnen, wie groß sie werden würden) in 15-l-Pötten, und da ist eine von ihnen 2 m groß geworden. Da geht doch sicher noch was … Ich denke, ich warte noch bis zum Wochenende und schau dann noch mal auf die Wetterprognose und fälle dann eine Entscheidung. Wenn ich aus diesem Grow bislang schon was gelernt habe, dann dass ich nächstes Jahr nicht mehr so überambitioniert früh im April mit der Keimung starte, um noch einen zweiten Grow im Juli starten zu können. Ich denke, ich komme ertragsmäßig auch mit einem Grow übers Jahr gut hin und starte dann erst im Mai. Dann habe ich den ganzen Zoff mit den Außentemperaturen nicht mehr.

:victory_hand: :frog:

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Also mal ganz ehrlich. Der Wetterbericht ist zwar nicht immer super akkurat, aber wenn die nächsten tage kein Bodenfrost angesagt ist, kann man schon darauf vertrauen und sie können raus.

Und selbst wenn dann noch mal Frost kommen sollte, bedeutet das in dem Stadium nur einen kurzen Wachstumsstopp (auf jeden Fall weniger Stress als ein weiteres mal Umtopfen). Schäden werden die dadurch eher nicht bekommen. Du kannst ja zur Not auch noch ne kleine Schutzschicht oben auf die Erde streuen (irgendeinen Mulch, den du gerade da hast), oder ein Vlies auslegen.

Mir ist in den letzten Jahren draußen eigentlich nichts an Kälte verreckt und ich beginne immer vor den Eisheiligen.

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Ja, ich erinnere mich dunkel, solche Teile schonmal gesehen zu haben. Das wär doch eigentlich die Lösung für Autos! 1-2 Wochen im Groß-Jiffy, und dann komplett ins Beet setzen :thinking: Würde ich glatt mal probieren, vielleicht bekomme ich noch welche irgendwo … (seeds sind schon am keimen ;))

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Update 06.05.26

Gestern ist so viel passiert, dass ich das alles heute erst mal zusammenfassen muss, damit die geneigte Leserschaft (also ihr, die ihr das jetzt gerade lest) den Überblick behält.

  1. Dank der Unterstützung von @Sebugsux und @StanSunrise weiß ich jetzt, was Vorblüte und was Blüte bedeutet und kann stolz vermelden: BlueberryZkittles ist in Vorblüte, und BahamaMama, Autoelephant, Riesenpflanze#1 und #2 sind in Blüte :slightly_smiling_face:
  2. Dank @Ravolution konnte ein schwerer Schädlingsbefall an der GorillaCookies erst mal ausgeschlossen werden; die Pflanze bleibt aber unter besonderer Beobachtung.
  3. Eine Riesenpflanze#2 ist gestern in ihren Endtopf (15 l) gewechselt. (Leider habe ich bei all dem Stress – wie ich jetzt erst merke – ganz vergessen, Mykorrhiza ins Pflanzloch zu geben. Schade, aber nicht zu ändern.)
  4. Bei allen Pflanzen in Endtöpfen habe ich gestern SF-Nematoden angegossen. Und zwar die hier:

  1. Außerdem haben mir @StanSunrise und @Malfurion Mut gemacht, die Riesenpflanze #1 nun doch bald ins Freie zu bringen. Die Wetterprognose verkündet für unsere Breiten für die Nacht von Freitag auf Samstag 4°C. Das ist zwar kein Bodenfrost, aber doch ganz schön kalt für eigentlich wärmeliebende Pflanzen. Ich denke, ich warte diese Nacht noch ab, und am Samstag wird dann ausgesiedelt. So ist momentan der Plan.

Wenn’s was Neues gibt, wird berichtet. Bis dahin gehabt euch wohl!

:victory_hand: :frog:

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Mykorrhiza kannst Du auch mit ins Gieswasser geben.

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Hi, alter Wikinger :victory_hand: Danke für den Tipp! :slightly_smiling_face: Ich war unsicher, ob das Sinn macht, weil ich meinte gelesen zu haben, dass Mykorrhiza nur sinnvoll ist, wenn man es direkt im Pflanzloch mit der Wurzel in Kontakt bringt. Habe daraufhin noch mal die KI befragt, und die ist deiner Meinung. :hugs: Hier der O-Ton:

“Mykorrhiza lässt sich auch nach dem Pflanzen über das Gießwasser ausbringen. Entscheidend ist aber, ob die Pilzsporen wirklich Kontakt zu aktiven Feinwurzeln bekommen. Direkt beim Pflanzen ist es am effektivsten, weil man das Pulver unmittelbar an die Wurzeln bringt. Nachträglich funktioniert es trotzdem oft gut, nur etwas weniger effizient.

Worauf du achten solltest:

  • Nah an den Wurzelbereich gießen
    Nicht einfach großflächig verteilen, sondern möglichst dort, wo die Feinwurzeln sitzen.

  • Nicht zu stark verdünnen
    Viele Produkte funktionieren besser als konzentrierte Suspension statt „homöopathisch“ im ganzen Gießwasser.

  • Boden feucht halten
    Die Pilze brauchen einige Zeit, um sich anzusiedeln.

  • Phosphor nicht übertreiben
    Sehr stark phosphorhaltiger Dünger kann die Symbiosebildung hemmen.

Besonders bei:

  • Tomaten

  • Chili/Paprika

  • Obstgehölzen

  • Cannabis :grinning_face:

  • vielen Stauden und Bäumen

…bringt eine nachträgliche Anwendung oft noch etwas.”

Der Fettdruck und Smiley bei Cannabis sind natürlich von mir :innocent: Heute regnet es bei uns wie blöde, aber morgen wird das Wetter besser und ich werde deinen Tipp umsetzen. Danke nochmal!

:victory_hand: :frog:

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Update 08.05.26

Nur zwei kurze Vollzugsmeldungen:

  1. Habe bei der Riesenpflanze #2 im 15-l-Topf nachträglich Mykorrhiza angegossen.
  2. Habe die Riesenpflanze #1 ins Freie gepflanzt.

Grüße!

:victory_hand: :frog:

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Update 14.05.26

Tja, eigentlich gibt’s kaum was Neues zu berichten, außer dass das Outdoor–Growing–Thema dieser Tage auch bei mir zu Frust, Hektik und Hilflosigkeit führt: das kalte Wetter macht mich völlig wuschig!!!

Das Positive mal vorneweg:

Die Riesenpflanze #2, die ich am 05.05. in einen 15-l-Pott gepflanzt und ins (sehr offene und zugige) Gewächshaus gestellt habe, scheint die Kälte und Trübigkeit der letzten Tage gut wegzustecken. Sie ist in den letzten neun Tagen ca. 17 cm gewachsen und ist jetzt bei 52 cm. Um ihr (wenigstens tagsüber) ein bisschen mehr Wärme und Sonne zu verschaffen, habe ich sie heute aus dem Gewächshaus geholt und vor einer Hauswand (Richtung Südost) platziert. Das Foto habe ich heute Nachmittag aufgenommen, wo die Sonne schon wieder weg war:

Sie sieht sehr schlank aus – mal sehen, wohin sie noch wächst …

Auch die Riesenpflanze #1, die genetisch gesehen ja die Mutter der RP #2 ist, verträgt das nass-kalte Wetter gut. Ich hab sie ja nach langem Hin und Her am 8.5. ins Freie gepflanzt. Sie ist seitdem immerhin ein paar Zentimeter gewachsen, was ich angesichts des miesen Wetters als Erfolg feiere:

Ich habe immer mehr den Verdacht, dass die unbekannte Einkreuzung tatsächlich Nutzhanf ist – die Fähigkeit, auch mit kühleren Temperaturen gut klar zu kommen, könnte darauf zurückgehen. Möglicherweise ist mit der Einkreuzung zugleich ein gewisses Maß an CBD mit reingekommen – zumindest zeigt sich bei uns beim Konsum, dass wir Pflanzen mit einem gewissen CBD-Anteil besser vertragen als reine (vor allem hochprozentige) THC-Gewächse. Und die RP #1 ist daher auch aktuell unser Lieblingskraut beim Dampfen. Unter diesem Gesichtspunkt bin ich gespannt, was die RP #2 als Tochter der RP #1 am Ende zu bieten hat …

Das war’s aber auch schon mit den guten Nachrichten. Denn was die übrigen Pflanzen, die ja alle reine Automatics sind, betrifft, so will ich zwar noch nicht vom Super-Gau reden. Aber es ist ganz klar zu sehen, dass ihnen das kühle Wetter und die Sonnenarmut überhaupt nicht gut tut. Sie haben das Wachstum so ziemlich eingestellt und stagnieren seit einer Woche. Und das, obwohl sie (abgesehen von der GorillaCookies) ja schon alle in der Blüte sind. Ich habe mich in den letzten Tagen mit Hilfe der KI ein bisschen schlau gemacht, um rauszukriegen, ob die Auto-Pflanzen den Wachstumsrückstand noch mal aufholen können. Doch die KI bremst da zu großen Optimismus. Ein bisschen was an Stretch wäre wohl auch in der Blütephase noch möglich, aber leider eben nur ein bisschen … So ein Mist aber auch! Das habe ich jetzt davon, weil ich zu zeitig angefangen habe! Na ja, immerhin kann man aus Fehlern lernen, und nächstes Jahr mache ich es wie @Sebugsux und bring die Nüsse erst Anfang Mai zum Keimen! Aber das ist Zukunftsmusik. Zurück zur Situation im Hier und Jetzt: zunächst erst mal ein Blick ins Gewächshaus:

Wie ihr seht, sind da heute acht Tomatenpflanzen eingezogen. Deswegen musste auch die AutoElephant in ihrem (wahrscheinlich) überdimensionierten 35-l-Pott raus. Ich habe sie (wie die RP #2) an eine Hauswand Richtung Südost gestellt, in der Hoffnung, dass sie da nicht nur von vorne, sondern auch von hinten ein bisschen Wärme abfassen kann. Gleichzeitig habe ich bereits einen Schutz für kalte Nächte bereitgestellt. Meine WetterApp prognostiziert für heute Nacht 1°C und Bodenfrost (!), für die Nacht auf Samstag 3°C und für die Nacht auf Sonntag wieder 1°C und Bodenfrost. Ist das zu fassen???

Wie ihr im Gewächshaus-Bild seht, habe ich drei Lüftungslöcher wieder provisorisch geschlossen, und das vierte (mit Gaze verkleidete) Fenster werde ich gleich noch schließen. Mit mehr kann ich die Pflanzen da leider im Moment nicht unterstützen … :cry:

Hier die BahamaMama (Nr. 2) und die BlueberryZkittlez (Nr. 1):

Im Hintergrund stehen (nicht gut sichtbar) zwei Töpfe mit Lavendel und ein Topf mit Minze zur Insektenabwehrprophylaxe.

Und zuletzt die GorillaCookies:

Das war’s für heute. Möge der Wettergott mit allen Outdoor-Growern sein!

:victory_hand: :frog:

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Nachtrag 14.05.26

Die AutoElephant ist jetzt unter der Haube! :heart_eyes: :rofl: (Wortspiel!)

Mal sehen, wie sie über die Nacht kommt. :victory_hand: :frog:

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Update 15.05.26

This is the End …

Ich hätte gestern das Wort “Super-Gau” nicht in den Mund nehmen sollen, und sei es – wie geschehen – in der Verneinung. Denn heute muss ich vermelden, dass es tatsächlich zum Super-GAU gekommen ist.

ALLE AUTOS HABEN MEHLTAU !!!

:cry: :sob: :scream:

Die AutoElephant:

Die GorillaCookies:

Die BahamaMama:

Die BlueberryZkittlez:

Der Befall ist bei allen Pflanzen im frühen Stadium, aber im Prinzip an fast allen Blättern. Entlauben ist also keine Option. Die KI sagt: den großen Temperaturunterschied von Tag und Nacht im Gewächshaus bzw. outdoor (AutoElephant) vermindern – geht aber auch nicht. Wie denn? An den Tipp mit “verdünnte Milch sprühen” glaub ich auch nicht so recht. Kann ich zwar testhalber mal versuchen (man wird ja dadurch nicht dümmer), aber darauf seine Hoffnung setzen: ich weiß ja nicht …

Im Moment bin ich so drauf, dass ich die Pflanzen dann aus dem Gewächshaus hole, vllt. noch ein, zwei Tage draußen stehen lasse und dann entsorge, um die Sache einfach zu beobachten bzw. es bei einer Pflanze dann doch mal mit verdünnter Milch zu versuchen. Aber die KI sagt auch: einmal Mehltau – häufig dann wieder Mehltau. Wenn Pilzsporen bereits im Substrat sind, krieg ich die da ja nicht raus … Ehe ich mir in ein paar Wochen mit Mehltau befallene Buds antue, wähle ich dann doch lieber die radikale Methode, und die heißt:

Neustart mit 4 Autos

Oder was meint ihr?

Es grüßt ein völlig deprimierter Kleiner Frosch :victory_hand: :frog:

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Das tut mir leid für Dich. Ich bin pilzsporenparanoid. Ich würde die auf der Stelle anzünden und neu starten. Auf Nummer Sicher Erde auch weg schmeißen. ABER was ich tun würde, tut bei Dir erstmal nichts zur Sache. Ich bin mir sicher das hier auch Lösungsvorschläge von Leuten mit Ahnung kommen werden.
Gute Laune nicht verlieren :zany_face:

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Hab die verbliebenen drei Autos gerade aus dem Gewächshaus geholt und bei der Gelegenheit die Riesenpflanze #2, die bis gestern ja noch im Gewächshaus stand, noch mal genauer inspiziert. Und ihr ahnt es schon: ebenfalls erste Anzeichen von Mehltau. Hier kann ich noch versuchen, die betroffenen Blätter abzuschneiden. Aber es betrifft eigentlich alle älteren Blätter im unteren Bereich. Ob sie das überlebt? Ich kann’s zumindest versuchen. Versuch macht kluch …

Dann also demnächst Neustart mit vier Autos und einer Riesenpflanze #2

Ich brauch jetzt erst mal paar Tage, um das zu verdauen …

Danke @VikingoLoco für deine Anteilnahme!

:victory_hand: :frog:

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Kopf hoch!

Für die Milchbehandlung kommt es darauf an Frischmilch zu nehmen, also etwas wo noch lebende Milchsäurebakterien drin sind. Alternativ könntest Du auch EM-Aktiv drauf sprühen (habe ich letztes Jahr vorbeugend gemacht).

Neu anfangen ist natürlich eine Option. Ich würde dann aber, ähnlich wie ich es bei meiner Mutanten-Durban mache, erstmal parallel fahren und mich irgendwann für eine entscheiden.

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EM hab ich da. Kann ich mal probieren. Danke! :victory_hand: :frog:

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EM und Milch ist schon richtig, alternativ mit ner sehr seichten Essiglösung abwischen. Was ich aber komisch finde, Mehltau ist doch eher ein trockene Witterungproblem. (Bitte mal prüfen ob es echter oder falscher Mehltau ist!)

Hatte letzes Jahr auch im Gewächshaus Mehlttau, und habe mit mit ner Essigbehandlung mir fast die ganzen Pflanzen zerstört, haben sich aber wieder gefangen (unglaublich):

https://forum.cannabisanbauen.net/t/outdoorsaison-25-gewaechshaus-indoorgrow-wintersaison-25-26-mit-blackberry-gum-und-sherbet-autos/67861/30

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Moin,

Der Mehltau ist leider ständiger Begleiter.
Echter ist es bei dir.

Von Lerava gibt es ein Spray mit Kupfer und Schwefel, das hält das gut in Schach.
Em- aktiv hilft auch etwas, Milch wohl auch, aber noch nicht probiert.

Ozon ist auch hilfreich.

Wegschmeißen würde ich die Damen nicht, der kommt eh wieder…

Grüße :vulcan_salute:t6:

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Ackerschachtelhalm-Brühe oder Jauche haben eine pilzhemmende Wirkung und können vorbeugend oder bei leichtem Befall oft mit guten Erfolgen eingesetzt werden.

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Natron hilft auch gegen Pilzbefall und Mehltau. Auf 1 Liter Wasser 4 gr Kaisernatron ( nicht mehr), 1 Esslöffel Rapsöl (kein anderes Öl) und 1 Tropfen Spüli als Emulgator. Damit die Pflanzen einsprühen, auch Unterseiten. Ab und zu wiederholen, nicht zu oft, sonst verbrennen die Spitzen. Das Öl sorgt für Haftung und killt nebenbei auch fast alle Viecher, weil es deren Atemwege verklebt. Das Rezept haben wir bei Tomaten immer bei Braunfäule als Prävention, aber auch gegen Pilzbefall wie Mehltau benutzt. Das Natron verändert den PH Wert auf der Blattoberfläche, was dem Pilz garnicht schmeckt bzw die Keimung erschwert /verhindert.

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Nachdem der erste Schreck und die Aufregung sich etwas gelegt haben, übernimmt nun die Vernunft wieder das Steuer.

Die befallenen Pflanzen habe ich inzwischen mit EM eingesprüht und schau mal, wie sie morgen ausschauen. Die Riesenpflanze #2 habe ich zusätzlich kräftig entlaubt – war vllt. etwas voreilig, aber so isses nun mal und wir werden sehen, wie sie das wegsteckt.

Ist nun mein 5. Grow im 3. Jahr und habe mit Mehltau heuer das 1. Mal zu tun. Ich denke, das Problem hat seinen Ursprung v.a. in den großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Insofern zeigt sich da eine Problematik, das ich die Jahre zuvor witterungstechnisch nicht hatte. Wie bereits an anderer Stelle gesagt: Nächstes Jahr werde ich erst im Mai starten …

Wusste ich bislang auch nicht, aber es passt. Im Gewächshaus war es ja schön trocken. Aber wie gesagt, waren wohl die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht das auslösende Problem. Zumindest führt mich eine Analyse mit KI zu diesem Schluss …

Davon aber mal abgesehen, hatte ich ein grundsätzliches Problem mit der Identifizierung der Mehltausporen. Noch vor 14 Tagen waren die Pflanzen im Gewächshaus mit zahlreichen gelblichen Sporen anderer Pflanzen bepudert – es gab bei uns in der Gegend so viel davon, dass sogar die Presse darüber berichtete. (Fragt nicht, wie mein Auto vor dem großen Regen vor einer Woche aussah!) Und bis heute Morgen hatte ich gedacht, dass der “Puder” auf den Pflanzen davon kommt. Und ein bisschen was davon ist auch immer noch tatsächlich da drauf gewesen. Der Rest war halt aber was anderes …

Ackerschachtelhalmjauche wollte ich in nächster Zeit zum ersten Mal aus genau diesem Grund ansetzen. Aber noch ist der Ackerschachtelhalm in unserer Gegend nicht so richtig groß, und außerdem braucht es ja auch seine Zeit, bis die Jauche fertig ist. Ich werde nach der heutigen Erfahrung auf jedem Fall bei nächster Gelegenheit sowas herstellen und präventiv einsetzen …

Danke für dein Rezept! Ich finde es sehr schlüssig und kann mir vorstellen, es im Fall der Fälle (d.h. falls alles präventives Vorgehen doch nichts nützt) mal zu versuchen. Chemische Keulen mag ich nicht einsetzen. Ich schau jetzt erst mal, was EM bewirkt.

Alles in allem danke ich euch ALLEN sehr sehr herzlich für euren Support! :heart: :heart_eyes: :blush: Die aufmunternden Worte von @akkreditierter und @VikingoLoco haben mir echt geholfen, das Down schnell zu überwinden.

Wie geht’s nun weiter? Wahrscheinlich so, wie @akkreditierter meint:

Ich schlaf mal ‘ne Nacht drüber. Jetzt geh ich aber erst mal runter in den Hof und trag die Pflanzen in einen Unterstand. Die Nacht soll wieder nur 4°Celsius haben …

:victory_hand: :frog:

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Ich will auch wieder Schachtelhalmextrakt herstellen, nachdem ich am Feuerwehrteich welchen gesichtet habe. Leider gemischt mit Sumpfschachtelhalm, aber so schwer sind die auch nicht zu unterscheiden.

Aber noch ist der Ackerschachtelhalm in unserer Gegend nicht so richtig groß

Ich weiß, dass die Wirksamkeit zum Herbst hin abnimmt, aber wie alt der idealerweise sein sollte, weiß ich auch nicht.

braucht es ja auch seine Zeit, bis die Jauche fertig ist.

Man kann es auch aufkochen und 24h stehenlassen und dann sieben & abfüllen. Hab ich ja auch schonmal gemacht, und auch bisschen recherchiert etc. - Ich such das demnächst mal zusammen. Freue mich über Austausch :v:

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