wie meinen? Man greift chemisch extrem in den Hormonhaushalt ein und zwingt die Pflanze Blüten auszubilden, die normalerwiese vom anderen Geschlecht ausgebildet werden
So sieht eine Pflanze aus, die mit STS-Lösung zum feminisieren behandelt wird.
Das Foto ist aus dem Fachbuch Enzyklopädie der Cannabiszucht.
Laut dem Buch ist einer der Nachteile der Feminisierungswelle eben das erhöhte aufkommen von Zwittern, wie man ja oft sieht.
In dem Buch findet man sicherlich die Antwort auf deine Frage oben, es ist aber ein ganz schöner Schinken mit vielen Fachbegriffen die ich nicht so einfach verstehe. Habe es noch nicht ganz gelesen ^^
Da steht auch das Könner es nur mit Lichtstress hinbekommen, feminisiertes Saatgut zu produzieren
Man kann es auch auf die ganz alte Art machen, du lässt die Dame einfach überreif werden. Dann geht sie sozusagen in den Überlebens Modus und bildet Bananen um sich selbst zu bestäuben.
So hat man es früher gemacht ohne Chemie … dauert aber eben erheblich länger.
…zu unsicher, kommt ja auch auf den Strain/Genetik an. Für uns Homegrower zum „mal ausprobieren“ natürlich möglich und interessant, erhöht sich auch die Quote des „reif“ ernten aber für Breeder uninteressant!
..is nicht sooo schwer, aber auch uninteressant für Breeder😏
Normalerweise gibt es keine weibliche Pflanze, die zu einer männlichen wird, höchstens eine, die Pollensäcke zusätzlich zu den normalen Blüten oder ausschließlich ausbildet. Damit bestäubte weibliche Blüten bringen wieder weibliche Pflanzen hervor.
Ich habe das auch gelesen, dass bei zu hoher Keimtemperatur mehr Männchen kommen, aber wie soll das gehen? Wenn ich feminisierte Samen habe, werden das niemals Männchen. Ich kann die weiblichen Pflanzen aber halt behandeln, damit sie Pollen bilden.
Das ist wie im echten Leben; es kann ja wohl für ein lesbisches Paar mithilfe der Gentechnik ein gemeinsamer Keim im Labor erzeugt werden, der dann ausgetragen werden muss. Aber ein Junge wird es wohl nicht werden, oder wo soll das Y-Chromosom auf einmal herkommen?
Bei dem fischlichen Nachwuchs ist es auch so dass die Temperatur das Geschlecht beeinflusst. Bei Guppys ist das gut zu sehen, die vermehren sich schnell und sind lebendgebärend. Bei höheren Temperaturen bekommt man mehr Männchen als Weibchen.
OK, aber bei höheren Pflanzen?
Hat jemand von euch schon mal männliche Pflanzen bekommen, wenn er die Samen einer zwitternden, sich selbst bestäubenden weiblichen Pflanze angesetzt hat?
Bei mir waren die weiblich… gut, wir reden da auch nur von ein paar Stück.
Logo, ist ja wie ne Feminisierung. Das Problem ist die mitvererbte Zwitterneigung.
Ob das für den normalen Anbau zum Problem wird hängt davon ab warum die Mama gezwittert hat. Waren die Bedingungen top und sie hat’s trotzdem getan ist es für weitere Grows doof.
Ist das Zwittern aber das Ergebnis von unnormalem Stress wie zb ein unbemerkt er Defekt an der Zeitschaltuhr o.ä. dann ist es für einen Grow unter Normalbedingungen unter Umständen egal und die Nachkommen werden so nicht Zwittern.
Vielleicht war es eine Art Inzuchteffekt: ich hatte eine bereits von einem anderen grower weitervermehrte Sorte bekommen; keine Ahnung, wo er die herhatte.
Jedenfalls wird der Pollen ja wohl „weiblich“ sein (aber halbe Erbinformation), wenn er von einer normalerweise weiblichen Pflanze stammt?
Wir sind ja outdoorler, da kann man nie zu 100% sicher sein, wo genau das eine entscheidende Pollenkorn hergekommen ist. Bei mir im Garten gab es '24 auch ein paar Samen, da standen aber auch keine Männchen oder Zwitter von mir.
so wie ich das verstehe ist das Zwittern das Ergebnis von etwas das man schlampiges Breeden nennen kann. Man braucht viele Generationen um gute Sorten herzustellen und diese Zeit nimmt sich nicht jeder.
Das Feminisieren, was wie beschrieben ein eingreifen in den Hormonhaushalt der Pflanze ist, und zwar auf mehreren Ebenen, braucht viel Knowhow, da für jede Sorte z.b. die Dosen und die Zeitpunkte der Anwendung der verwendeten Chemikalien unterschiedlich sind.
Das Ergebnis müsste dann ausgiebig getestet werden, vermutlich wieder über viele Generationen, um auszuschließen das die Neigung zum Zwittern nicht doch vorhanden ist.
Wenn man dann in Betracht zieht wieviele Sorten ständig auf den Markt kommen, liegt es nahe zu vermuten das oft nicht genug getestet wird. Die Breeder klauen ja so offensichtlich untereinander die Genetiken, da verschwimmt irgendwann vieles.
eine der drei wird doch männlich, das ist doch eindeutig oder?
Was würdet ihr machen, die zwei alleine mit mehr platz großziehen oder eine Auto in den topf der männlichen pflanzen?
Video mit einer Tonne an guten Infos, Jöran ist der OG des growens. Und er ist ein gelernter Gärtner.
Was ich mich aber immer noch frage ist ob ich die Blüte einleiten kann und erst danach, nach eindeutiger Geschlechtsbestimmung, in den Endtopf pflanzen kann? Oder ist das für die Wurzeln ungut? Je nachdem wie es sich bei mir im Schrank entwickeln wird, werde ich das mal ausprobieren. Und zwar mit einer Pflanze die dann sehr lange in 4 Liter stand. Trotzdem, hat damit hier schon jemand Erfahrung gesammelt? Ich vermute das langblühende Sorten dafür besser geeignet sind.
Viele Grüße