Der FF-Fliegen Lebenszyklus dauert ja in etwa 3 Wochen. So lange werde ich wohl auch noch abwarten und die Damen bis dahin noch etwas füttern.
Unabdingbar wird sich aber die Wasserstoffperoxid Behandlung anschließen!!!
Es machen sich ne Menge Baustellen auf:
Die Mini-Dame im Q30 muss langsam aber sicher geerntet werden, die 6 verwilderten Photos in der „Cave“ gehören gestutzt & umgetopft und hier im Outdoor-Grow steht die erste H2O2 Waschung ins Haus …
Komplett erstunken & erlogen!
Ich werde schon heute Hand anlegen und mit der kontaminierten Dame losfangen …
Zuerst die Mische = nach YT-Recherche1:7,5 Peroxid (3%) zu RO-Wasser
2 weitere 30l Eimer mit RO-Wasser, um zu „spülen“ (I+II)
Augenscheinig wurde ja der ein oder andere Kadaver herausgewaschen. Den im oben verlinkten Erklär-Bär-Video Zwischenschritt mit Soda + Zitronensaft hatte ich mir ja geklemmt, was ich mmtn etwas bereue. Evtl. hätte dieser Schritt noch etwas mehr Dreck herausgelöst?! Jedenfalls werde ich nachher noch nen Halt beim lokalen „dm“ machen und mich mit Soda eindecken. Zitrone hab ich (fast) immer am Start, da unerlässlich für nen Cuba Libre …
Ich lass das mal da -
weil mich interessiert hat, was es mit Soda und Zitrone auf sich hat.
Recherche ergab:
Bud Washing
Das Rezept, das du erwähnt hast, beschreibt das sogenannte „Bud Washing“, ein Verfahren, das nach der Ernte angewendet wird, um die geernteten Blüten zu reinigen. Dies wird vor allem bei Outdoor-Pflanzen empfohlen, um Schmutz, Staub, Insekten, Pestizide und andere Verunreinigungen zu entfernen.
Schritte beim Bud Washing:
Peroxid-Mischung: Eine Mischung aus Wasserstoffperoxid (3 %) und Wasser im Verhältnis 1:7,5 (also 1 Teil Peroxid auf 7,5 Teile Wasser). Diese Mischung hilft, Bakterien und Schimmelsporen abzutöten.
Soda und Zitronensaft: Ein zusätzlicher Reinigungsschritt mit einer Mischung aus Natron (Backsoda) und Zitronensaft. Diese Kombination wirkt als mildes Reinigungsmittel, das Öle und andere Rückstände von den Buds entfernt.
Spülvorgang: Nach der Reinigung werden die Buds zweimal mit reinem Wasser (umgekehrte Osmose) gespült, um alle Rückstände der Reinigungsmittel zu entfernen.
Diese Methode ist vor allem dann nützlich, wenn die Pflanzen stark verschmutzt sind oder in einer Umgebung mit vielen potenziellen Schadstoffen gewachsen sind. Nach dem Waschen ist es jedoch wichtig, die Blüten sorgfältig zu trocknen, um Schimmelbildung zu verhindern.
Wichtiges zur Umsetzung:
Die Schritte sind darauf ausgelegt, die Qualität und den Geschmack der Buds zu verbessern, allerdings kann das Bud Washing auch die Trocknungszeit verlängern und die Trichome leicht beschädigen.
Dieses Verfahren ist unter Growern umstritten, aber es hat sich bewährt, um sauberere und qualitativ hochwertigere Ernten zu erzielen.
Weiss ich nicht, ob es den Schritt 2 wirklich noch bedarf ..
Schritt 2 - für Nerds
Der zweite Schritt beim „Bud Washing“, bei dem eine Mischung aus Backnatron (Soda) und Zitronensaft verwendet wird, hat spezifische Vor- und Nachteile.
Vorteile:
Neutralisierung von Säuren und Abbau von Rückständen: Die Kombination von Backnatron, das basisch ist, mit Zitronensaft, der sauer ist, hilft, fettige oder ölige Rückstände zu entfernen. Diese können von Pestiziden, Pflanzenschutzmitteln oder anderen Stoffen stammen, die während des Wachstums auf den Buds landen könnten.
Verbesserung des Geschmacks: Durch das Entfernen dieser Rückstände können unerwünschte Geschmacksstoffe reduziert werden. Dies führt zu einem reineren und natürlicheren Aroma der Blüten.
Schutz vor Schimmel und Bakterien: Soda und Zitronensaft wirken als milde Desinfektionsmittel. Dies kann dazu beitragen, das Risiko einer Schimmelbildung zu verringern, die bei hoher Luftfeuchtigkeit nach der Ernte ein Problem darstellen kann.
Nachteile:
Potenzielle Schädigung der Trichome: Der physische Prozess des Waschens und die chemische Reaktion durch Soda und Zitronensaft könnten die empfindlichen Trichome auf den Buds beschädigen. Trichome sind für die Potenz und den Geschmack des Endprodukts verantwortlich.
Beeinträchtigung der Qualität: Einige Grower befürchten, dass die Säure im Zitronensaft und die Basizität des Sodas die Struktur und das Aussehen der Blüten beeinträchtigen können. Besonders bei unsachgemäßer Anwendung könnten die Buds nach dem Trocknen an Aroma und Potenz verlieren.
Längere Trocknungszeit: Da die Buds nach dem Waschen nass sind, dauert es länger, sie zu trocknen. Das erhöht das Risiko von Schimmel, wenn nicht korrekt getrocknet wird.
Fazit:
Die Kombination von Soda und Zitronensaft bietet eine gründliche Reinigung, kann aber auch Risiken für die Integrität und Qualität der Buds mit sich bringen. Es ist wichtig, den Prozess sorgfältig durchzuführen und die Buds anschließend gründlich zu trocknen, um beste Ergebnisse zu erzielen.
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Oder, in metaphorischen Bildern -
die Ente symbolisiert die Zitrone und weisses Puder,
ist eh der natürliche Feind einer schwarzen Katze ..
Also du hast schon deutlich mehr ausgewaschen als ich mit Soda und Zitrone. Meine Blattläuse haben da nur drüber geschmunzelt, trocknen jetzt aber sauber im Zelt
8.68g von einer kompletten Pflanze kommt mir jetzt auch nicht sonderlich viel vor, aber es ist, wie es ist!
Wenn die Ausbeute bei den verbliebenen Damen ähnlich ist, komm’ ich so wenigstens nicht mit der legalen Höchstbesitzmenge in konflikt.
Edit
Aus purer Neugierde habe ich auch einmal die neunmalkluge KI befragt:
Wie viel Kief kann ich bei 100g Blüten ca. erwarten?
Die Menge an Kief, die du aus 100 g Cannabis-Blüten gewinnen kannst, hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Qualität des Pflanzenmaterials, der Harzgehalt und die Effizienz der Extraktionsmethode. Hier sind einige Richtwerte basierend auf typischen Szenarien:
Durchschnittliche Kief-Ausbeute
Hochwertige, harzreiche Blüten: Bei besonders harzigen Blüten kannst du eine Ausbeute von etwa 10-20% des Gewichts der Blüten erwarten. Das bedeutet, dass du aus 100 g Blüten ungefähr 10-20 g Kief gewinnen könntest.
Durchschnittliche Blüten: Bei durchschnittlichem Material liegt die Ausbeute eher bei 5-10%, also etwa 5-10 g Kief aus 100 g Blüten.
Geringere Qualität: Bei weniger harzigen oder älteren Blüten kann die Ausbeute auf 3-5% sinken, was ungefähr 3-5 g Kief entspricht.
Faktoren, die die Ausbeute beeinflussen
Harzgehalt der Blüten: Starke Sorten mit hohem Harzgehalt liefern mehr Kief.
Methode der Extraktion: Effiziente Methoden wie die Trockeneis-Methode oder das Trockensieben mit einer Trommel können die Ausbeute erhöhen.
Maschenweite des Siebs: Feinere Siebe (z.B. 150 Mesh) filtern die reinen Trichome besser, während gröbere Siebe mehr Pflanzenmaterial durchlassen können, was die Menge, aber nicht unbedingt die Qualität erhöht.
Realistische Schätzung
Bei der Verwendung eines 150-Mesh-Siebs und durchschnittlich harzigen Blüten kannst du mit einer Ausbeute von etwa 7-12 g Kief aus 100 g Blüten rechnen. Hochwertiges Material und präzise Arbeit könnten diese Menge in den höheren Bereich von 15-20 g bringen.
Da ich aber keine Ahnung habe, wie viel Blüten ich in die Siebschleuder (der Heisenberg Pollinator hat auch ein 150er Mesh) verarbeitet habe, befriedigt diese Antwort auch nur so lala.
Für eine etwaige weitere Siebung habe ich jedoch den Blüten Rest behalten und kann diesen daher noch nachwiegen!
Während ich darauf warte, dass meine Osmoseanlage ausreichend RO-Wasser hergestellt hat, reportiere ich einfach mal schon.
Den Eimer mit der H2O2 Mische aus der ersten Waschung hatte ich noch nicht entsorgt, sondern mit einem kleinen Aquarium-Kescher vom groben Schmutz befreit. Da aber wohl die Mischung im Laufe der Zeit „zerfällt“, habe ich einen 2. Eimer frisch angesetzt.
Ebenso hat jetzt ein Eimer mit der Soda-Zitro-Mische Einzug gehalten:
Mehr Waschen = mehr sauber … so die Hoffnung.
Ohne jetzt einer abschließenden Bewertung vorgreifen zu wollen, aber der womöglich unvermeidbare Insekten-/Dreck-Eintrag beim Outdooring hat dem Ganzen einen gehörigen Dämpfer verpasst!
Die zusätzlich entstandenen Kosten für Schlupfwespen, große Eimer, einige Liter H2O2, Soda & Co sind das Eine, aber die Tatsache, dass sich die Buds zu Friedhöfen entwickelt haben, überwiegt die Schattenseiten deutlich.
Die Frage, OB ich in der nächsten Outdoor Saison wieder dabei bin, stellt sich nicht, vielmehr sollte im Vorfeld der Fragenkatalog nach dem WIE bearbeitet werden!
Stichworte wären da ad hoc outdoortauglichere, resistente Strains, Prophylaxe, besseres Monitoring, usw. …
Darüber müsste man auch mal einen thread aufmachen! Für viele sind Verluste extrem frustrierend, und gerade wenn man mit drei Pflanzen legal bleiben will, kann man das Risiko ja nicht allzu breit streuen. Wenn dann zumindest ein verlässlicher strain dabei ist, kommt am Ende auch was 'rum.
Ich sehe gerade, dass ich eine Filzabdeckung im Pott vergessen habe.
Weiterhin sehe ich in diesem Pott noch den Holzspieß, auf dem der Strain notiert ist. Hilft mir später die Hash-Sorte zu benennen
Rasen mähen ist mal wieder überfällig!
Ausblick:
In den nächsten Tagen wird hier im Thread nicht viel passieren!
Alle Damen sind gewaschen und wenn sie durchgetrocknet sind folgt die Filetierung, sowie die Tiefkühlung der Buds.
Wenn sich dann, mutmaßlich ein Wochenende, ein Zeitfenster auftut und das „Musen-Level“ ausreichend hoch ist, Kommt der Heisenberg Pollinator zum Einsatz. Ne volle Pulle CO2 (7,8kg) zur Trockeneisherstellung (besser gefrorener Kohlensäureschnee) ist am Start.
Das kann ich dann gerne hier vorstellen, wird sich aber wohl noch etwas hinziehen …
Den mitlesenden Prohibitionisten möchte ich hier einen Sack Lidl TK-Pommes vorstellen, die sehr gut für einen Airfryer geeignet sind, die Alkis unter uns auf den Vodka (links oben) und den Havana Club (oben rechts) aufmerksam machen und allen anderen die 3 randvollen Tupperdosen mit den Rauschgift Blüten mal kurz zeigen.
So ein Foto wertet ein Posting ungemein auf!
Letztendlich möchte ich nur kundtun, dass in den nächsten Tagen der Pollinator angeschmissen wird!
Heute am 3. Oktober ist „Tag der Deutschen Breitheit“
Anlass genug, endlich den Pollinator anzuschmeißen & die Outdoor Ernte zu Kief zu verarbeiten.
Neben dem Pollinator ist ein CO2 Feuerlöscher Hauptdarsteller in meiner Kief-Manufaktur! Damit kann man relativ leicht Trockeneis herstellen (-78,5° C):
Ein weiterer Vorteil des TROCKEN-Eises (nomen est omen) ist, dass es nicht zu Wasser schmilzt, sondern direkt beim „tauen“ bei < -56,6° C vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht (Sublimation) → ein riesen Vorteil für die Hash Herstellung!
Meine ersten Gehversuche damit sahen genau so aus wie in dem Video → ein Teil des Gases drückte sich durch das Gewebe der Stofftasche und diese flog fast weg. Daher kam mir die Idee, einmal ein feinmaschigeres Gewebe zu nutzen, um ggf. etwas mehr „Ausbeute“ zu haben.
Gekauft habe ich dafür einen Filterbeutel/Pressbeutel mit Tunnelzug A)
sowie einen Siebbeutel mit feinerem 200 Micron Gewebe, den ich über den ersten Beutel stülpen möchte, um ggf. das durch den ersten Beutel austretende Kohlenstoffdioxid nochmals auffangen zu können:
Hier die genutzte Hardware: Der Gerät, Thermohandschuhe, Mischkugeln für „der Gerät“, feiner Pinsel zum abtragen des Kiefs von der Trommel, nen CO2-Feuerlöscher, 30er Maulschlüssel und das noch demontierte „Schneerohr“ mit den oben beschriebenen Beuteln. Zur Sicherheit und nen strammen Sitz, habe ich die Büdel noch mit einem Stretch-Klett-Moped am Rohr fixiert.
Um es vorweg zu nehmen, der zwote, äußere Beutel hatte null Effekt - wieder etwas gelernt! Die tiefgefrorene Ernte eine Gelato Dame wurde tutti in die Trommel gegeben, händisch etwas kleiner zerbröselt, Mischkugeln & Trockeneis rein und ab dafür.
Nach etwa 2 minütigen „schleudern“ wurde das gewonnene Kief zusammengefegt, verwogen und mit Silicia-Päckchen in eine Tupperdose verbracht. Ob das nötig ist, weiss ich nicht, aber „trockenes“ Hash kann ja nicht verkehrt sein. ..
Damit ist auch schon Schluß für heute, Muddas Kaffeetisch wartet.
Hasta luego, amigos!
Edit
Wer sich in das Thema „Hash“ vertiefen möchte, dem leg ich wärmstens den „Straintalk #9“ des Growlegen @Monkey ans Herz → zwingend lesenswert!
Edit2
Wichtiger Nachtrag:
Bitte nicht nachmachen!!!
Auch Hash/Kief/Dope kann ähnlich wie unsere Blüten austrocknen. Daher ist eine Lagerung der Trichome genau so zu handhaben, wie die von Marihuana (<65%/<20°C/dunkel)! Jetzt sind 58er Bovedas in die Pötte gewandert.
Ist Trockeneis Herstellung mit nem Feuerlöscher nicht etwas sehr teuer? Wenn ich sehe was so nen CO2 Löscher kostet…
Aber sonst: Geile Aktion für nen Feiertag!
Nunja, wenn man nur ne „Füllung“ benötigt, bleibt es überschaubar, den eigentlichen Löscher habe ich auch nicht gekauft. Ich vermute, „echtes“ Trockeneis zu kaufen ist auch ne Herausforderung (Verfügbarkeit) und bestimmt auch nicht richtig billig. Ist aber auch wie gesagt nur ne Vermutung. Ich selbst zahle für ne Füllung (5,8kg) genau 18,00 EUR.