Sanlight Q4W/Q5W/Q6W (2. Gen) Testbericht - warum es unser Testsieger wurde

Original Artikel: https://www.cannabisanbauen.net/sanlight-q4w-q5w-q6w-2-gen-testbericht/

In diesem Testbericht haben wir die brandneue Sanlight Q-Serie der zweiten Generation unter die Lupe genommen. Diese sieht genau gleich aus, hat aber unter der Haube nochmal einige Verbesserungen und mehr Lichtleistung versteckt. Wir zeigen euch, warum die Sanlight Q-Serie unser absoluter Testsieger unter den LED Pflanzenlampen geworden ist.

Lieferumfang

Die Sanlight Q-Module kommen schlicht in einem Karton ohne zusĂ€tzliche Extras daher. Schon beim Auspacken merkt man, dass die Sanlight Q6W bzw. Q4W LEDs „barebone“ sind. Statt unnötiger Kosmetik oder nutzloser Beilagen ist der Lieferumfang ĂŒberschaubar.

Bei der Bestellung muss man darauf achten das Netzsteckerkabel extra zu bestellen. StandardmĂ€ĂŸig ist keins bei den Modulen dabei. Es können unendlich viele Module an einem Netzkabel betrieben werden, am Ende ist die Begrenzung von der Steckdose abhĂ€ngig.

Wenn man mehrere Module zusammen betreibt, mĂŒssen Sanlight Verteiler und VerlĂ€ngerungskabel dazugekauft werden. Ein Verteiler hat 3 AusgĂ€nge, an die Module oder ein weiterer Verteiler angeschlossen werden können. Will man bspw. 4 Module verkabeln, braucht man zwei Verteiler und fĂŒnf VerlĂ€ngerunskabel, wie auf der Skizze unten.

Bei grĂ¶ĂŸeren FlĂ€chen, bspw. fĂŒr GrowrĂ€ume, sollte man vorab den Growshop anrufen und sich erkundigen, wieviele Verteiler man tatsĂ€chlich braucht.

Verarbeitung

Der Aufbau ist bei allen Modellen der Q-Serie gleich. Auf einem lĂ€nglichen Alu-Balken sind mehrere Aluminium-KĂŒhlkörper samt der darauf eingelassenen LED-Chips befestigt. Die Nummer im Modell steht jeweils fĂŒr die Anzahl der LED Körper. Wenn hinten ein L drangehĂ€ngt ist, ist das Module etwas lĂ€nger.

So hat die Q1W einen LED Körper, Q3W drei, und so weiter. Die Q3WL und die Q5WL sind extra lange AusfĂŒhrungen, mit denen die Ausleuchtung bei passenden FlĂ€chen etwas gleichmĂ€ĂŸiger gestaltet werden kann.

Ein Nachteil sind die 12cm Gesamthöhe der Q-Modelle, die nur durch den hohen Alubalken verursacht wird. Die KĂŒhlkörper selber sind nur 7,9cm hoch. Laut Sanlight sind sie so hoch, weil der Treiber so groß ist und nur so platziert werden konnte.

Wer eine niedrige Growbox (unter 140cm) hat, kann möglicherweise Platzprobleme bekommen. Bei kleinen Growboxen zĂ€hlt einfach jeder Zentimeter. Zum Vergleich: Die Pro Emit sunflow LED ist gerade mal 8cm hoch und dafĂŒr etwas breiter.

Die Verarbeitung der LED Module wirkt Ă€ußerst stabil und hochwertig. Alles wirkt als wĂ€re es aus einem Guss. Das spricht fĂŒr die hochwertige Montage der Leuchten. Es ragen keine Bauteile heraus und alle Bauteile sind fest verschraubt – alles wirkt, als wĂ€re es fĂŒr die Ewigkeit gedacht.

Praktisch ist, dass die LED-Chips durch eine spezielle Kunstglas-Schicht geschĂŒtzt sind. Dieser Schutz wird von Sanlight „SekundĂ€roptik“ genannt. So werden die LED Chips selber vor Verschmutzung geschĂŒtzt, bspw. davor, dass solche Verschmutzungen einbrennen und die Lichtausbeute mindern. Der Dreck kann einfach abgewischt werden. Immerhin senkt Schmutz die Lichtleistung, das wollen wir nicht.

Bei allen Varianten kommen die hochwertigen Osram Oslon Square 2mmÂČ Chips (4. Gen) zum Einsatz. Zusammen mit den Cree CXB 5390 COB Chips sind es die aktuell besten Grow LEDs auf dem Markt. Hier muss man Sanlight loben, dass alle Details zu den LEDs offen kommuniziert werden. So weiß man ganz genau, was man kauft.

Die Lebensdauer der LEDs wird mit 80.000 Stunden angegeben, wobei dann mindestens 90% Lichtleistung bestehen bleiben sollen. Growt man durchgehend vier Mal pro Jahr, entspricht das etwa 17 Jahren Lebensdauer! Hier ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Lampe durch ein Versehen oder ein Umzug kaputt geht, als durch Abnutzung.

Installation und Inbetriebnahme

Die Sanlight Module sind ein klassisches Plug and Play-System. AufhÀngen, Stecker rein und es werde Licht. Es gibt keinen Ein/Aus Schalter, den man aber nicht unbedingt braucht. Eine Zeitschaltuhr regelt den Zyklus meist sowieso schon.

Seit Anfang Januar 2020 sind endlich passende Dimmer fĂŒr die Q-Serie angekĂŒndigt. Allerdings ist noch nicht bekannt, wann sie ausgeliefert werden. Der Kostenpunkt von gerade mal 30 EUR ĂŒberzeugt schonmal. Da muss man nicht lange ĂŒberlegen, ob sich ein Kauf lohnt. Pro Modul wird ein Dimmer benötigt. So lassen sich auch in Reihe geschaltete Module unabhĂ€ngig voneinander regulieren.

Beim Kauf sollte man beachten, dass das Netzteil und (???) separat bestellt werden muss. Das gilt auch fĂŒr zusĂ€tzliche Kabel, wenn man mehrere Module miteinander verbinden will. Auf den ersten Blick ist das etwas kompliziert, da man genau rechnen muss. Andererseits wĂ€re es Verschwendung, wenn man mehrere Module kauft und dann zwei Netzteile in der Ecke verstauben wĂŒrden. Hier sollte man den Grow-Shop vorab anrufen und sich erkundigen, wieviele und welche Kabel genau benötigt werden.

Unten ist ein Foto von allen Teilen, die man fĂŒr ein Duo-Setup von zwei Q-Modulen braucht. Es wird nur ein Netzteil gebraucht. Hinzu kommt ein Verteiler und und zwei VerlĂ€ngerungskabel. Jedes Modul bekommt einen eigenen Dimmer, die natĂŒrlich optional sind.

Lichtausbeute

Da alle LEDs Vollspektrum sind, gibt es keine Schalter fĂŒr Wuchs und BlĂŒte. Die Lampe kann durchgehend fĂŒr beide Phasen des Grows verwendet werden. Optisch wirkt das Licht wie ein unglaublich greller Tag mit einem rötlichen Stich. Das erklĂ€rt auch das Farbspektrum der LEDs. In der Spektralanalyse sieht man einen deutlichen Ansprung im roten Bereich rund um 660nm.

Die LED-Chips haben einen 90Âș Abstrahlwinkel, was fĂŒr eine sehr gute Ausleuchtung in der Growbox sorgt. Im Test der Sanlight Q6W schien sie fĂŒr 80x80cm geradezu prĂ€destiniert zu sein. Das Setup bildete weder einen Hotspot noch irgendwelche schattige Ecken.

FĂŒr jede Variante kann man als Beleuchtung ein Eco und Expert Setup wĂ€hlen. Das Eco Setup entspricht der Lichtleistung einer NDL, die man fĂŒr die jeweilige FlĂ€che kaufen wĂŒrde. Das Expert Setup bietet eine stĂ€rkere LED, so dass man deutlich mehr Licht bekommt im Vergleich zur NDL – bei immer noch niedrigerem Stromverbrauch.

Wer auf Effizienz aus ist (Maximum an Ertrag pro Watt an Leistungsaufnahme), greift zum Eco Setup. Wer auf maximale Ernte aus ist (maximale Lichtmenge, die die Pflanze verarbeiten kann), greift zum Expert Setup. Ich empfehle beim Expert Setup unbedingt den Magnet-Dimmer dazuzukaufen. Die Lampen werden verdammt viel Licht abstrahlen, was im Wuchs zu viel wÀre.

Sanlight Q1W

Das Sanlight Q1W ist das kleinste Modell der Q-Serie. Sanlight empfiehlt fĂŒr 60x60cm zwei Q1W Module als Eco-Setup und drei Q1W Module als Expert-Setup. So kann man die Ausleuchtung sehr gut anpassen, indem man mit Positionierung und unterschiedlichen Höhen arbeitet.

Bei Growboxen mit 50x50cm oder weniger kann man eine Q1W einsetzen, falls man genug Höhe zur VerfĂŒgung hat. Das 12cm hohe Modul kann bei niedrigen Growboxen eventuell zu viel Platz einnehmen und den Grow schwierig machen.

Aktuell ist das Q1W Modul noch nicht erhĂ€ltlich. Auch der Preis ist noch nicht bekannt. Sollte der Preis von 3x Q1W einer Q4W entsprechen oder gar niedriger sein, ist das 3x Q1W Expert-Setup fĂŒr 60x60cm FlĂ€che definitiv die bessere Wahl.

Sanlight Q3WL

Die Sanlight Q3WL gibt es ausschließlich als die lange L-Variante. Sprich die AbstĂ€nde zwischen den LED Körpern sind etwas grĂ¶ĂŸer als bei den restlichen Modellen. Das macht die Ausleuchtung an den RĂ€ndern und Ecken etwas besser und insgesamt gleichmĂ€ĂŸiger.

Mit 2x Q3WL auf 100x100cm (Eco Setup) bekommt man die gleiche Lichtmenge wie mit einer 600W NDL, dafĂŒr aber mit gerade mal 240W Leistungsaufnahme. Damit maximiert man das VerhĂ€ltnis von Lichtausbeute in ”mol/s zu Leistungsaufnahme in Watt.

Durch die Aufteilung in zwei Module kann man die Ausleuchtung optimieren, indem man die Lampen entweder leicht neigt oder den horizontalen Abstand anpasst. Auch unterschiedlich hohe Pflanzen lassen sich damit einfach beleuchten, ohne dass man sie runterbinden muss.

Noch gibt es keine PPFD Grafiken fĂŒr das Setup. Wir rechnen aber mit einer sehr homogenen Ausleuchtung ohne einen NDL-typischen Hotspot direkt unter der Lampe.

Sanlight Q4W(L)

Eine Sanlight Q4W(L) (165W) wird als Eco-Setup fĂŒr 80x80cm empfohlen. Damit bekommt man in etwa gleich viel Licht wie mit einer 250W NDL. Zwei Sanlight Q4W(L) eignen sich als Expert-Setup auf 100x100cm und als Eco-Setup auf 120x120cm.

Durch die kurze LĂ€nge der Q4W von 55,5cm erwarten wir jedoch eine etwas schwache Ausleuchtung an den RĂ€ndern und Ecken. Wir empfehlen stattdessen zur etwas lĂ€ngeren Q4WL zu greifen. Das sollte die Ausleuchtung gleichmĂ€ĂŸiger machen. Noch gibt es keine PPFD Grafik, um die Lichtverteilung auf den FlĂ€chen endgĂŒltig zu beurteilen. Wir sind gespannt.

Auch wenn Sanlight es nicht auf der Webseite so angibt: ein Q4W Modul mit 165W eignet sich sehr gut als Expert Setup fĂŒr 60x60cm. Das sieht man sehr gut an der PPFD Grafik der Q4W der ersten Generation. Der PPFD Plot zeigt, dass die ganze FlĂ€che mindestens 500”mol/s und bis zu 680”mol/s bei 35cm Abstand abbekommt. Durch den Leistungssprung bei der aktuellen Serie (2. Gen) kann man nochmal etwa 10-15% mehr Lichtausbeute erwarten.

Die Lichtmenge in den Ecken ist interessanterweise noch höher, als direkt unter der Lampe. Das liegt an der LÀnge des Moduls in Relation zur Growbox. Die Q4W ist 55cm lang, sodass an den SeitenwÀnden einer 60x60cm Growbox sehr viel Licht reflektiert wird. Die Ecken und RÀnder werden damit sehr homogen ausgeleuchtet, so dass bei vier Pflanzen alle gleich viel Licht abbekommen. So wachsen sie gleich hoch, ohne dass man sie rotieren muss.

Diese Lichtausbeute an den RĂ€ndern erreicht man aber nur mit einer PAR+ Beschichtung wie bspw. bei der Homebox Ambient (etwa 92% Reflexionsgrad). Mit einer billigen Growbox mit schlechten Reflexionswerten gehen die Lichtwerte schnell runter. Typische Low Budget Growboxen wie bspw. Zelsius haben nur eine Silberfolie mit schlappen 70% Reflexionsgrad.

Sanlight Q5W

Eine Sanlight Q5W (205W) wird als Expert-Setup auf einer 80x80cm FlĂ€che empfohlen. Noch gibt es leider keine PPFD Grafik. Aktuell kann man sich nur an der PPFD Grafik der Q6W der 1. Gen (215W) orientieren. Die Ausleuchtung ist da recht gleichmĂ€ĂŸig. Die Ecken bekommen etwas weniger Licht ab und man hat einen minimalen Hotspot unter der Lampe. Das ist total zu verschmerzen. Mit etwa 500”mol/s in den Ecken und 622”mol/s in der Mitte ist das eine verdammt gute Ausleuchtung fĂŒr ein lĂ€ngliches Modul.

Nimmt man nun an, dass die Lampe etwa 5% weniger Leistung (× Faktor 0,95), aber gleichzeitig etwa 10% (× Faktor 1,10) mehr Lichtausbeute hat, kann man fĂŒr die PPFD Werte von einem Multiplikator von 1,045 ausgehen. Sprich alle Werte der PPFD Grafik oben werden mit 1,045 multipliziert. Das ist die bestmögliche SchĂ€tzung, bis wir Messwerte der neuen Q5W auf 80x80cm FlĂ€che haben.

Da die Q5W (69cm LĂ€nge) etwas kĂŒrzer ist als die Q4WL(85cm), rechnen wir mit einer nicht ganz so gleichmĂ€ĂŸigen Ausleuchtung. Wir lassen uns aber gern vom Gegenteil ĂŒberzeugen.

Mit 2x Q5W auf 120x120cm FlĂ€che (Expert Setup) bekommt man eine extrem hohe Lichtmenge, doch nicht ganz gleichmĂ€ĂŸig ausgeleuchtet. Im inneren Quadrat von 60x60cm (rötlicher Bereich) bekommt man durchgehend mindestens 1000 ”mol/s, was am absoluten Limit von dem ist, was die Pflanze verarbeiten kann.

Direkt unter der Lampe bekommt man stolze 1150 ”mol/s, was die Pflanzen nicht mehr komplett verarbeiten können. Am Ă€ußeren „Quadratring“ geht die Leistung relativ gleichmĂ€ĂŸig auf etwa 300”mol/s runter. Direkt in den Ecken sind etwa 50-100”mol/s ĂŒbrig.

Nimmt man nun an, dass 16 Pflanzen mit 19L Töpfen reinpassen (so wie in unserer Equipment Tabelle empfohlen), kann man die Töpfe einzeichnen und schauen, welche Pflanzen welche Ausleuchtung bekommen. Unten ist die Anordnung der Töpfe eingezeichnet.

Kleinere Pflanzen sollten in der Mitte platziert werden. Dort kommt sehr viel Licht an, so können sie die anderen grĂ¶ĂŸeren Pflanzen aufholen. Anderenfalls wĂŒrden die Ladys in der Mitte in die Höhe schnellen wĂ€hrend die Pflanzen am Rand klein bleiben.

Sollte es bei der Zucht der gleichen Sorte dennoch zu Höhenunterschieden kommen, kann man ein Modul einfach niedriger hÀngen und es optional leicht zur Seite geneigt aufhÀngen. Man sollte die Pflanzen auf jeden Fall alle paar Tage zwischen RÀndern und Mitte der Growbox austauschen.

Sanlight Q6W

Die Sanlight Q6W (245W) wird nur im Eco-Setup auf 100x100cm empfohlen. Wir nehmen an, dass die Ausleuchtung nicht optimal sein wird. Die Q6W ist 82,5cm lang, sodass an den RĂ€ndern nicht ganz so viel Licht ankommen wird.

Auf 100x100cm empfehle ich stattdessen zu einem 2x Q3WL Eco Setup (240W) zu greifen. Durch zwei Module und die extra LÀnge kann man die Ausleuchtung besser gestalten. Das gilt gerade dann, wenn die Pflanzen unterschiedlich hoch wachsen. Dann kann man eines der Module etwas niedriger hÀngen.

Bedienung

Bei allen Q-Modulen sind an beiden Enden des Alu-TrĂ€gers jeweils drei Löcher zur AufhĂ€ngung. So kann man die Module etwas neigen (ca. 15Âș Winkel) und das Licht nach Bedarf ausrichten. Sowas ist praktisch, wenn man unterschiedlich hohe Pflanzen hat oder die RĂ€nder besser ausleuchten will. Auch kann man das Modul etwas neigen, um kleinere Ladys mit mehr Licht zu versorgen.

Man kann unendlich viele Q-Module an einem Netzsteckerkabel betreiben und so jede Menge Kabelsalat sparen. Mit einem speziellen Sanlight M-Verteiler und jeweils einem VerlĂ€ngerungskabel pro Q-Modul werden alle mit Strom versorgt. Gerade bei grĂ¶ĂŸeren FlĂ€chen kann man damit die Ausleuchtung verbessern.

Ab Januar 2020 sollen die externen Dimmer ausgeliefert werden. Mit diesen kann man die Lampen in vier Stufen dimmen. Der Dimmer kostet gerade mal 30 EUR, was in Relation zu dem hohen Kaufpreis der Lampe extrem fair ist. Den Preis holt man sehr schnell durch niedrigere Stromkosten wieder raus, wenn man die Lampe in der Keimung und Anzucht entsprechend runterdreht.

Auch soll eine Sonnenaufgang und -untergang Funktion eingebaut sein, mit der die Lampe in 5% Schritten eingeschaltet und zur Nachtphase gedimmt wird. Sobald der Dimmer verfĂŒgbar ist, wird der Testbericht hier ergĂ€nzt.

Laufender Betrieb

Direkt beim Einschalten ist man fĂŒr die passive KĂŒhlung sofort dankbar. Es sind keine LĂŒfter verbaut, so dass die Q-Serie LEDs allesamt komplett gerĂ€uschlos sind. Stealth Grower werden sich freuen.

Im Betrieb werden die großen Alu-KĂŒhlkörper maximal handwarm, vorausgesetzt die Abluft ist passend dimensioniert. Bei der Q4W waren es nur 2-3ÂșC mehr als im Zimmer der Growbox. Solch eine starke KĂŒhlleistung erklĂ€rt dann auch die vielen Rippen und die GrĂ¶ĂŸe der KĂŒhlkörper. Ohne ausreichende LĂŒftung können die Module schon mal 50-60ÂșC heiß werden. Ist das der Fall, sollte man die Abluft aufdrehen.

Da die LEDs recht stark sind, sollte man in den ersten zwei Wochen der Wachstumsphase 50-60cm Abstand lassen oder krĂ€ftig runterdimmen. In der BlĂŒte sind ca. 35cm Abstand ideal, um die beste Lichtausbeute zu bekommen.

Mit der Q6W auf 100x100cm lagen die Temperaturen bei etwa 26ÂșC in der Licht- und bei 19ÂșC in der Nachtphase (Lichtphase lief nachts, Dunkelphase tagsĂŒber, alles im Herbst/Winter). Die Abluft lief gerade einmal mit 220mÂł/h. Und das, obwohl die Lampe mit 22cm ziemlich nah dran war (Großes Dankeschön an Patrik!).

Grow-Ergebnisse

Foren-Nutzer Patrik hat mit der Q6W der 2. Generation (245W) aus sechs Pflanzen 238g Trockenmasse rausgeholt – und das bei seinem allerersten Indoor Grow ĂŒberhaupt. Das entspricht 0,97g/Watt Ausbeute. Es war ein Secret Jardin Growzelt im Einsatz, das eher schwache Reflexionswerte hat. Mit einer Homebox Ambient wĂ€ren sicherlich noch 20% mehr rausgekommen.

Zum Q6W Growreport geht es hier

Foren-Nutzer Ziemlichunbekannt hat mit der Q6W der 1. Generation (245W) aus vier Pflanzen fette 360g Trockenmasse geerntet. Das entspricht einem sensationellen Ausbeute von 1,46g/Watt.

Insgesamt war es ein Ertrag von ca 360 g trocken aus vier Pflanzen davon eine Auto sogar.

Die sanlight q6 gen1 ĂŒberzeugt total!!

Ziemlichunbekannt im Forum

Forennutzer Klauser hat mit der Sanlight Q4W der 1. Gen (150W) etwa 110g trocken geerntet. Warum so wenig? Nun es war ein Scrog Grow mit einer einzigen Pflanze. DafĂŒr ist das Ergebnis von 0,73g/Watt recht beachtlich.

Zuguterletzt hat Forennutzer Mac mit 2x Q6W (1.Gen) und 4x Flex 20 (insgesamt 510W) stolze 706g Trockenmasse aus vier Pflanzen rausgeholt. Das entspricht 1,38g/Watt, alle Achtung.

Weitere Stimmen aus dem Forum:

Ich hatte auch schonmal BefĂŒrchtungen zwecks der WĂ€rme gehabt mit der Q6, aaabber: ich hab jetzt mein zweiten Grow mit der Lampe so gut wie durch und kann nur sagen ein Rekord-grow jagt den nĂ€chsten

Dieses MeisterstĂŒck sucht Seinesgleichen

Jigsaw69, Forum

Fazit

Als wĂ€re die erste Generation der Sanlight Q-Serie nicht schon gut genug gewesen hat der Hersteller aus Österreich nochmal gezeigt, dass es immer noch besser geht. Verdammt hochwertige LEDs, endlich eine Dimmfunktion ohne hohen Aufpreis und passive KĂŒhlung – was will man als Grower noch mehr. Die Lichtleistung und die Ausleuchtung war schon bei der ersten Generation beeindruckend – und wurde sogar nochmals verbessert.

Auch wenn noch nicht alle PPFD Grafiken bereit stehen, uns hat die Sanlight Q-Serie total ĂŒberzeugt. Sie ist damit unsere aktuelle Kaufempfehlung nicht nur unter LED Pflanzenlampen, sondern auch unter allen Beleuchtungsarten.

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Varianten:

  • 60x60cm: Q3WL
  • 80x80cm Eco: Q4W
  • 80x80cm Expert: Q5W
  • 100x100cm Eco: 2x Q3WL
  • 100x100cm Expert: 2x Q4WL
  • 120x120cm Eco: 2x Q4WL
  • 120x120cm Eco: 2x Q5W
  • Einfache Bedienung
  • Hochwertige Osram LEDs
  • Sehr niedriger Stromverbrauch
  • Sehr gute Ausleuchtung
  • Sehr gutes Farbspektrum
  • Absolut GerĂ€uschlos
  • Modular kombinierbar
  • GĂŒnstiger Dimmer
  • Hergestellt in Österreich
  • 3 Jahre Garantie
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Mit 13cm etwas hoch
9 Like

Eine SonnenUNTERgangs-Funktion gibt es nicht beim Dimmer.Nur eine SonnenAUFgangs-Funktion. Der Dimmer weiß ja nicht wann der Strom durch die Zeitschaltuhr weggenommen wird.
Ich kann nur immer wieder sagen das die Sanlights vom Preis/Leistungs verhÀltnis Top sind.Wenn man QualitÀt und Lebensdauer beachtet plus die Garantie.
Da kommt m.M. nach kein Quantumboard rann.
Wenn ich mir DIY was vergleichbares zusammenbauen möchte dann bin ich fast beim selben preis.Und das ohne SekundÀroptik die einen 90Grad Abstrahlwinkel bietet und einen guten Schutz der LED.
Deswegen finde ich „hohen Anschaffungspreis“ als nicht wirklich gerechtfertigt.
Das ist aber meine Meinung.

3 Like

Vielleicht nicht bei diesem Dimmer. Aber solche Funktionen gibt es durchaus.

Dimmer können heutzutage alles. Morgen- AbenddÀmmerung, stimulierte Bewölkung, stimulierte Schlechtwetterlagen und zig anderes mehr.

Hahaha :joy::joy::joy::joy::joy:


2 Like

Hallo, kann mir jemand eine ungefÀhre Empfehlung geben wie man die dimmfunktion am besten einsetzt? Hab echt schon lÀnger im Netz geforscht, aber die ausbeuten an Infos sind leider mager. :upside_down_face: