Lowryders Testlabor und andere Ferkeleien

Tagchen Mitgärtner,

hier mal ein etwas anderer Report.

Hier wird es sich um Eigenkreuzungen drehen, bzw um die Vermehrung von Regulären Seeds bei einem ersten Durchgang. Dann wird noch ein bisschen mit Landrassen gespielt :wink:

Bei Regülärem Saatgut hat man einen laaaangen Weg vor sich. Seeds zur Keimung bringen ~10 Tage. Das erste mal köpfen, um den Stecker als Mutterpflanze zu nutzen= ca 4 Wochen. Dann den Stecker zum anwurzeln bringen, nochmals 2 Wochen. Mutterpflanze einer 2 Wöchigen Vegi gönnen und ab in Blüte.

Dann kommt hinzu… will ich bestäuben, oder nicht? Wenn ja, kommen nochmals 4 Wochen zur Blüte hinzu.

Also ab in Blüte… dauer im Schnitt 10 Wochen (bei Bestäubung 13-14 Wochen… Indikas only. Bei Sativas nochmal 6-7 Wochen drauf). Dann Curing= nochmals 3 Monate. DANN selektiert man sich seine Mutti anhand des Wuchsverhaltens, Geschmacks, Dröhnung und letztendlich Ertrag. Der Ertrag sollte an letzter Stelle stehen.

Für Züchter dürfte die Stabilisierung von Landrassen interessant sein. Da hätte ich zum einen die Kilimanjaro https://de.seedfinder.eu/strain-info/Kilimanjaro/World_of_Seeds_Bank/ (auch erhältlich bei Soma) in der F1 von WoS. Der erste Grow war grauenhaft. Blüte mitten in der Vegi, zig Zwitter und andere Lustigkeiten. Zum anderen die Southafrican Kwazulu https://de.seedfinder.eu/strain-info/Southafrican_Kwazulu/World_of_Seeds_Bank/ in der F2, ebenfalls von WoS.

Der Strain zeigte sich ein wenig freundlicher, bildete aber trotzdem Bananen, dessen man noch Herr werden konnte. Beim zweiten Grow sah es schon humaner aus :wink: .Benötigt werden aber trotzdem noch 4-5 Durchgänge, bis die Genetik an den Indoor Anbau gewöhnt ist.

Die Mama Thai von Seedsman https://de.seedfinder.eu/strain-info/Mama_Thai/Seedsman/ ist ja schon am laufen… ist zwar keine Landrasse aber nah dran :wink: Eine reine Sativa, so wie die Kili und die Kwazulu.Von dem Strain sind 6 Plantjes in die Blüte gegangen. Bislang hat sich noch kein Male geoutet “wunder”.

In einem Ü-Ei schlummern noch wenige Seeds der Jamaika Kingston Pheno 6 (einige werden sich vielleicht erinnern?). Die müssten zwecks überlagerung auch mal dringenst vermehrt werden. Mir ist die Arterhaltung wichtig!

Wie, wo und womit dann mal die Tage, sonst wird das zu viel hier.

Hasta Luego

Special Greetz 2 Hat and Hex

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Wow, bin gespannt! Aber könnten wir vielleicht von Sorten oder Strains (besser Variety) reden, denn Rassen gibt es eigentlich nur in der Tierzucht.

Es wird aber seit Ewigkeiten von Landrassen gesprochen. Da behalten wir das auch bei :slight_smile:

Hier mal ein sehr interessanter Artikel über Landrassen: https://www.grow.de/artikel/seeds-genetics-detailseite/von-landrassen-teil-1.html

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Wenn wir schon “klugkaggen” :poop: wollen machen wir es richtig oder?

Quelle

Unter Landrassen oder Naturrassen versteht man üblicherweise Rassen von Haustieren oder Nutzpflanzen (dort häufig als Landsorte bezeichnet), die sich in einem Gebiet mit traditioneller Landwirtschaft ohne systematische Züchtung (siehe Tierzucht) gebildet haben. Landrassen zeichnen sich oft durch besondere Anpassungen an die Umweltverhältnisse des Entstehungsgebietes aus.

Landrassen stellen oft die Ausgangsbasis für die weitere Züchtung dar, wobei manchmal die ursprünglichen Namen beibehalten werden. Ein Beispiel hierfür ist die Deutsche Landrasse, eine weit verbreitete Hausschweinrasse, die einer systematischen Zucht unterliegt, aber dennoch noch diesen Namen trägt. Landrassen und Landsorten als Basis weiterer Züchtungen werden heute systematisch in Saatgutbibliotheken (Genbanken) gesammelt, wie zum Beispiel dem Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt. Im Nagoya-Protokoll und im Saatgutvertrag der FAO ist festgelegt, dass dann, wenn regionale Landrassen Ausgangsmaterial der Zucht sind, die Erzeuger dieser Landrassen an den Erträgen daraus beteiligt werden sollen (Access and Benefit Sharing).

Generell wird das Maß an züchterischer Bearbeitung einer Landrasse in der Literatur unterschiedlich beschrieben. So findet sich beispielsweise folgende Definition für die Botanik:

„Landrassen sind lokale Pflanzenpopulationen, die über Hunderte oder sogar Tausende von Jahren von Bauern gezüchtet wurden. Diese Populationen können über eine ganze geografische Region verteilt sein oder auch nur in einem bestimmten Tal oder Gebirge vorkommen. Jede Landrasse besitzt aufgrund der Zuchtwahl bestimmte Allele, die für gutes Gedeihen und eine erfolgreiche Reproduktion im jeweiligen Verbreitungsgebiet vorteilhaft sind.“

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@Lowryder
Mache morgen die Bilder, mein Tag war heute etwas durcheinander und nur Stress. War nicht pünktlich heeme um Pic’s zu schießen…

Mist falscher tred

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Für mich ist Cannabis, Knaster, Weed, Marihuana… Ganz klar eine Kultpflanze. :sweat_smile::stuck_out_tongue:

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Falls sich jemand mit der Zucht ernsthafter befassen möchte, dem lege ich das Buch von Mike MoD ans Herz. Dort findet man alles, was man über Cannabis wissen muss.

Erschienen im Nachtschatten Verlag https://www.nachtschatten.ch/products/product_1275.html

Dieses Buch ist mit keinem der heute auf dem Markt erhältlichen Werke vergleichbar: Es geht ausschliesslich um Hanf und seine genetischen Grundlagen sowie um Themenbereiche, die alle ausnahmslos mit der Zucht zu tun haben.

Auch brauchbar für den Anfänger. Es wird darin alles beschrieben… Selektion von Pflanzen, beschneiden Nährstoffe und vieles mehr.

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Ich habe das Buch, ist mir jedoch viiiiel zu kompliziert! :joy::joy::joy:

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Es gibt natürlich auch unterschiedliche Menschenrassen,wieso denkst du haben zb schwarze Menschen völlig andere Blutbestimmungswerte…??
Und was bitte ist daran schlimm das es unterschiedliche Menschen gibt??
Erzähl das mal nem unterdrückten farbigen das er quasi dasselbe wie ein weißer ist…:rofl::rofl::rofl::man_facepalming:t2:
Also mit euren komischen Thesen fahrt ihr regelmäßig selber an die Wand :rofl::rofl:

Und was hat das mit diesem Report zu tun?

Das erkläre ich dir, wenn Du das nächste mal auf der Durchreise bist :wink:

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Hast du denn so viel Zeit? :joy:

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Biologisch gesehen ist es doch korrekt, es ist doch nur ein Problem nachdem die “Herrenrasse” es zu einem Problem gemacht hat in der Meinung, Schwarze taugen nur zum Sklaven.

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Nichts😅, 20. 000zeichen

Die Kilimanjaro ist vorhin in eine Tupperdose, ausgekleidet mit Zellstoff, gewandert. Ich hab erst einmal 40 Nüsse angesetzt. Bei einer mieser Keimrate, wird nachgelegt.

Die Black Domina (Regulär) https://de.seedfinder.eu/strain-info/Black_Domina/Sensi_Seeds/ + Nothern Light#5 X Haze (Regulär) https://de.seedfinder.eu/strain-info/Northern_Lights_Nr5_X_Haze/Sensi_Seeds/ haben sich von dem Cut erholt und treiben wieder aus.

Geblieben sind nach der Abnahme der Stecker 2 Nodien. Das reicht aus :wink:

Bislang bin ich beeindruckt. Das kann nur etwas gutes werden ^^

Von den Mama Thais hat sich noch immer kein Bock geoutet. So langsam habe ich die Befürchtung, dass das alles Weiber sind… tztz. Um 20 Uhr geht die Sonne auf. Dann müssen die Mädels aus der Blüte eh mal wieder gewässert werden. Dann schau ich mal genauer hin.

Das letzte mal ist 8 Tage her… die dürften recht durstig sein. 25l. Nährlösung stehen parat und werden wohl völlig ausgesoffen werden :wink:

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Gerade beim checken der Gemüse und Kräuter Anpflanzungen 2020, ist mir das hier über den Weg gelaufen :slight_smile:

Erklärung= Seeds gehen hier in der Regel direkt in Erde. Keimen die nach 14 tagen nicht, kommt die Erde in einen Sack mit eben solch “gebrauchter” Erde und wird wieder bei Bedarf eingesetzt.

Der Keimling wurde ausgezupft und in einen eigenen Schuh gesteckt. Ma gucken, was das gibt :wink:

Die 25l Wasser haben gestern nicht gereicht. Die Weiber haben 35l geschluckt. 8 Tage sind definitiv zu lange.

Und die Mama Thais? Unfasslich, alles Mädels. Da werde ich wohl neue Seeds ansetzten müssen und hoffen, das ein Bock raus kommt.

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Da will man mal nen Bock und des wird nix, und wenn man keine will hat man keine ruhe vor ihnen. xD Als ob einen die Pflanzen manchmal nur ärgern wollen xDDD

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Yes :slight_smile: ich habe gerade das Zelt gechecked (wegen des Sturms heute Zuhause, nix Arbeit :wink: ) und siehe da… alle Jamaika´s sind erfolgreich befruchtet worden (am 17.01).

Die Cylaxen schwellen überall an und werden dicker und dicker “breitgrins”… Leider sind es nur 2 Mädels der Jamaika Kingston Pheno3 geworden. Dafür gibt es aber reichlich Nachwuchs von den zwein.

Die Jamaika Asbach uralt ist ebenfalls mit dem Kingston Bock befruchtet worden. Der Mutant, der ewig und 2 Tage auf ein weiter wachsen gewartet hat, ist seit knapp 2 Wochen unter 12. Outing bleibt bislang aus. Ich befürchte allerdings, anhand des Wuchses zu erkennen, das es eine Female ist.

Leider habe ich von den Asbachs keine Seeds mehr. Ich hatte alle angesetzt. Immerhin haben es 2 Plantjes geschafft, aus 45 Jahre altem Saatgut zu entspringen.

Bei den Kilimanjaros https://de.seedfinder.eu/strain-info/Kilimanjaro/World_of_Seeds_Bank/ hab ich schon 3 Nüsse entfernen müssen, da hohl. Verbleiben noch 37 :wink:

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Eine weitere Hybride: Hash Plant https://de.seedfinder.eu/strain-info/Hash_Plant/Sensi_Seeds/ + Afghan Kush https://de.seedfinder.eu/strain-info/Afghan_Kush/White_Label/.

Es wird lediglich ein Keeper gesucht. An eine Weiterzucht ist nicht zu denken.

Die Haeds sind abgenommen. Sobald die Füße zeigen, gehen die Sämlinge ins Zelt.

Die sind ein wenig hungrig. Die Stecker stehen in Nullerde. Gedüngt wurde bislang nicht.

interessant :smiley: