Meine zweite Saison Growbox

Auweia. Erst im ~BT8 ist mir aufgefallen, dass ich die LED beim Aufbau des 80x80 Zelts nicht ganz zentral (also bei 40cm. In der Mitte halt) aufgehängt hatte, sondern leicht nach hinten versetzt (um ~10cm). Und zwar hab ich gesehen, dass die Triebe hinten im Zelt (nah an der Rückwand) mehr/schneller stretchen als die vorne. Hä? Warum das? Blick nach oben auf die Lampenaufhängung

Season 3 Wall GIF by The Simpsons

Naja, so wild ist’s nicht. Eine Unachtsamkeit. Jetzt hab ich die LED aber nicht mittig gehängt, sondern um ~10cm zu weit nach vorne versetzt. So daß die hohen Triebe hinten weniger Licht bekommen und die kleinen vorne dafür mehr. Der Stretch ist ja noch nicht vorbei, und so gleicht sich das noch etwas aus. Nach dem Stretch kommt die LED dann endlich mittig.
Naja, das tut meiner Karriere keinen Abbruch, und die Ernte wird das nur minimal schmälern. Wenn überhaupt. Aber weil ich halt so nerdy bin, wollte ich es genauer wissen, was das ausmacht.
Von meiner LED weiß ich

    1. PPF = 292,5 µmol/s
    2. Abstrahlwinkel = 120°
    3. Panelgröße = 35,45 × 35,45 cm
    4. Zeltfläche = 80 × 80 cm = 0,64 m²
    5. aktueller Abstand zur Canopy: grob ~40 cm

Wenn sich die kompletten 292,5 µmol/s gleichmäßig auf die ganzen 0,64 m² verteilen würden:


dann wäre das der ideale Mittelwert.
Es gibt aber realistisch Verluste, Abstand (~40cm zum Canopy), usw.
Realistisch liege ich irgendwo zwischen 300 - 430 µmol/m²/s.

Bei einem 35×35 cm Board über einer 80×80 cm Fläche und ca. 40 cm Abstand würde ich grob erwarten:

  • Mitte unter dem Board:

    450 bis 550 µmol/m²/s

  • mittlere Randzonen:

    300 bis 400 µmol/m²/s

  • Ecken:

    200 bis 300 µmol/m²/s

Das ist keine Labormessung, aber als technische Abschätzung ziemlich brauchbar.

Bei Verschiebung der LED um 10cm nach vorne kann man die Lichtverteilung grob wie folgt abschätzen:

Hinten links     ~280     Hinten Mitte     ~320     Hinten rechts    ~280

Mitte links      ~350     Zentrum          ~480     Mitte rechts     ~350

Vorne links      ~380     Vorne Mitte      ~520     Vorne rechts     ~380

Bei Verschiebung der LED um 10cm nach hinten sind die Werte natürlich “horizontal in der Mitte gespiegelt. Also

Hinten links     ~380     Hinten Mitte     ~520     Hinten rechts    ~380

Mitte links      ~350     Zentrum          ~480     Mitte rechts     ~350

Vorne links      ~280     Vorne Mitte      ~320     Vorne rechts     ~280

Durch das Umhängen nach vorne vor 2 Tagen haben die vorderen Triebe schon leicht aufgeholt. Ich laß das jetzt so hängen, bis ich ein einigermaßen ebenes Canopy hab, dann kommt sie in die Mitte.

Ansonsten bin ich schwer zufrieden. Sie machen sich ganz gut. VPD sinkt des Nachts leicht unter 1, was voll in Ordnung ist. Tagsüber lieg ich im Sweet Spot zwischen ~1,1 - 1,3. Was will man mehr?
Beim Düngen bin ich mittlerweile fast komplett auf Blütendüngung angekommen:

CalMag: 2 ml :white_check_mark:
Bio-Heaven: 6 ml :white_check_mark:
Bio-Grow: 1 ml :white_check_mark:
Bio-Bloom: 7 ml :white_check_mark:
Top-Max: 5 ml :white_check_mark:

Happy growing

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Die Triebe vorne holen weiter auf durch Verschiebung der LED. Wasserumsatz insgesamt steigt deutlich, Blattmasse nimmt gut zu. Ich defoliere alle 1-2 Tage ziemlich zurückhaltend und nehme max 10 Fächerblätter raus, die ansonsten Budsites beschatten würden. Abstand LED noch 30cm. Das wird langsam grenzwertig, aber solange die Pflanzen noch so bomberlgsund aussehen, lass ich das mal so. Einfach sehen, wie sich’s entwickelt. Ich kann die LED noch höher hängen. Der Stretch ist noch nicht komplett durch. VPD war mir eine Spur zu niedrig bei ~1,0 kPa. Daher hab ich Ziel-rF um +2% erhöht. Jetzt liegt die VPD besser (~ zwischen 1,1-1,2)
Ich hab mittlerweile 2 Luftentfeuchter am Laufen, weil einer alleine überfordert war. Einer der beiden (hinterm Zelt) läuft auf Dauerbetrieb, der andere (vorne) wird von HA automatisch gesteuert nach rF.

Und jetzt wird’s wieder bisserl nerdy:
Ich monitore seit ein paar Tagen auch die Wassermenge, die durch Leerung der Entfeuchter-Wassertanks pro Tag zusammenkommt. Ich hab die Entfeuchter quasi als Transpirationssensoren zweckentfremdet. Ich leere morgens ~08 Uhr und abends ~18 Uhr. Im Moment sind das ~4-5l pro Tag.

Grundidee:
Ich messe Wasser → aus Pflanze → in Luft → in Entfeuchter
Diese Wassermenge setzt sich wie folgt zusammen

Wassermenge W = (Transpiration der Pflanzen) + (Verdunstung direkt von der Erde/Drain/ verschüttetes Wasser) + (Feuchtigkeit, die vom Kellerraum kommt)

Ganz grob: Das Wasser kommt zu 80-90% von Transpiration der Pflanzen. Die ziehen also täglich gut 4l durch. Das bedeutet:
Aktiver Stoffwechsel
Gute Wurzelarbeit
Genug Blattmasse

Transpiration ≈ Wasseraufnahme ≈ Stoffwechselaktivität
Darüber lässt theoretisch sich eine Ertragsprognose erstellen. Im Moment hab ich für eine genaue Prognose noch zuwenig Daten. Daher reicht das nur für eine Tendenz. Aber in ~5-7 Tagen wird sich das exakter beziffern können, weil
dann der Stretch durch ist und ich etwas intensiver defoliert haben werde
dann Massezuwachs der Pflanze hauptsächlich durch Bud-Entwicklung kommt.

:one: Transpiration
Die Transpiration lässt sich (vereinfacht) schreiben als:

E = g_s · VPD

wobei
E Transpirationsrate
g_s stomatäre Leitfähigkeit (wie “offen” die Pflanze ist)
VPD Dampfdruckdefizit

:backhand_index_pointing_right: Bedeutet:

mehr VPD → mehr Wasserfluss
mehr Wasserfluss → mehr Transport → mehr Stoffwechsel

:two: Verbindung zur Photosynthese

Jetzt der wichtige Schritt:

Photosynthese ist gekoppelt an Stomata:

A ∝ g_s
  • A = CO₂-Aufnahme (durch Photosynthese)

:backhand_index_pointing_right: Also:

A ∝ E / VPD

Setzen wir das zusammen:

Biomasseproduktion ∝ Transpiration / VPD

:backhand_index_pointing_right: Das ist der zentrale Zusammenhang.


Ich messe

W = Liter/Tag

Das ist:

W ≈ ∫ E dt

Daraus wird:

Biomasse ∝ W / VPD

Aber: Die Realität ist nicht ideal

Das Ganze gilt nur unter Annahmen:

  • konstante Lichtleistung

  • keine Limitierung durch Nährstoffe

  • keine Stressfaktoren

  • stabile Blattfläche

:backhand_index_pointing_right: deshalb bauen wir einen empirischen Faktor ein


Praxisformel (Grow-Realität)

Sehr grob:

Ertrag ∝ k · (W_total / VPD_avg)

Oder noch einfacher gedacht:
Ertrag ∝ Wasserumsatz × Effizienzfaktor

Typische Erfahrungswerte

Indoor (ohne CO₂):

~0.3 – 0.6 g trockene Blüte pro Liter transpirierter Wassermenge

:backhand_index_pointing_right: sehr grob, aber realistisch


Ich hab aktuell:

  • ~4–5 L/Tag

  • sagen wir: noch ~50 Tage

W_total ≈ 4.5 L/d × 50 d = 225 L

:backhand_index_pointing_right: Ertrag:

225 L × 0.3–0.6 g/L = 67 – 135 g

Das wäre der konservative physikalische Kernwert.
Diese physikalische Abschätzung ist aber zu konservativ

Warum?

Weil:

  • Indoor-Grows oft effizienter sind

  • Mein Licht ist konstant

  • Ich hab kein Wasserstress (wenn man von der falschen Gießstrategie am Anfang absieht)

  • selektive Züchtung

  • SCROG verbessert Lichtausnutzung


deshalb rechne ich eher mit

~140 – 200 g realistisch

Und jetzt wird’s cool:

Wenn ich am Ende den Ertrag / Gewicht trocken gewogen haben werde (bspweise 217g), dann kann ich diesen Ertrag durch das theoretische Maximum 135g dividieren und habe damit einen Eichfaktor bestimmt, der alles “unsaubere Zeug” aufsammelt, das im einfachen Modell nicht drinsteckt. Wie zB

  1. Effizienz meiner Genetik Euforia
  2. SCROG-/Canopy-Effizienz
  3. reale Lichtausnutzung
  4. meine Düngungs- und Klimaführung
  5. spezifische Eigenheiten des Zelts und Raums
  6. Anteil echter Pflanzen-Transpiration vs. Substratverdunstung
  7. Sonstige Verluste
  8. alles mögliche, woran ich nicht gedacht hab

Und dann bekomme ich mit k=217/135=1,61 einen Eichfaktor für dieses mein System.
Und mit diesem experimentell bestimmten Eichfaktor komme ich beim nächsten Run sehr viel näher an die Realität ran. Wenn das nicht cool ist, weiß ich auch nicht.

Dieser Faktor ist natürlich nicht universell konstant.
Er ist nur dann stabil, wenn sich die Randbedingungen nicht stark ändern.

Relativ stabil bleibt er bei:

  • gleicher Strain oder ähnlicher Strain

  • gleicher Topfgröße / Substrat

  • ähnlicher Veg-Dauer

  • ähnlichem SCROG-Stil

  • ähnlicher Lichtverteilung

  • ähnlichem Klima/VPD-Fenster

Er kann kippen bei:

  • anderer LED

  • anderer Leistung / PPFD

  • anderer Genetik

  • massiv anderer Defoliation

  • anderer Gießstrategie

  • CO₂

  • anderer Pflanzendichte

    Ich werd zwar eine andere Strain nehmen, den Rest im nächsten Run aber ziemlich unverändert lassen. Da bin ich mal gespannt, wie gut das hinhaut!

    Happy growing

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Sodalatzi, ich hab gestern noch mal einiges defoliert. Unten komplett “sauber” gemacht und ins etwas hügelige Canopy “Höhlen” bis fast ganz runter reingeschnitten. Um die Feuchtigkeit besser abführen zu können. Außerdem die Umluft-Ventilateurs strategisch etwas besser positioniert. Ich lasse von unten schräg nach oben durchs Canopy blasen. Da zittern jetzt fast alle Blätter ganz leicht durch den Luftzug (einige auch etwas stärker, das lässt sich nicht vermeiden). Aber ich bin ziemlich optimistisch, dass ich das im Griff behalte. Der Wasserumsatz hat deutlich zugenommen (ca 5l/d) und steigt noch weiter. Die hinten vereinzelt etwas höheren Triebe laß ich nun einfach so. Mein Netz ist eh schon komplett voll - ich wüsst nicht, wo ich die hintucken sollte.
Die LED musste ich etwas höher hängen, so daß es 30cm Minimum bleiben. Etwas Platz hab ich noch nach oben - der Stretch klingt langsam aus. Das wird.
Mittlerweile fangen sie auch an, etwas Aroma zu verteilen. Hab heute den Aktivfilter in Betrieb genommen.
Düngung (auf 5l) mittlerweile wie folgt:
CalMag: 2.5 ml
Bio-Heaven: 7 ml
Bio-Grow: 1 ml
Bio-Bloom: 10 ml <- ab geht die Luzie
Top-Max: 6 ml

happy growing

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Die vorderen Triebe haben noch etwas aufgeholt, die hinteren sind aber immer noch deutlich höher.
Der Stretch ist fast durch, viel passieren wird da nicht mehr. Daher hänge ich die LED jetzt wieder zentral, so daß ich eine möglichst gleichmässige Lichtverteilung bekomme.
Ich hab zwei “Höhlen” ins Canopy geschnitten: Eine Mitte Zeltwand links und eine nahe Mitte Mitte. → Besserer Luftstrom Richtung Abluft → weniger rF.
Außerdem untenrum noch etwas sauber gemacht.
Die beiden höchsten “Ausreißer” hinten hab ich runtergebunden (ans Netz). Abstand LED zum (jetzt) höchsten Trieb ist wieder 30cm.

Die werden sich bis morgen wieder Richtung Licht aufgestellt haben.
Hier noch zwei Nahaufnahmen. Zuerst ein Bud ganz vorne und auf dem zweiten der höchste Trieb hinten, den ich heute runtergebunden habe. Man kann mMn gut erkennen, dass die hinteren wegen versehentlich nicht zentraler Ausrichtung der LED anfangs mehr Licht bekommen haben. Ich hab das leider erst am BT8 bemerkt. Daher sind die hinten nicht nur höher, sondern auch in der Blüte etwas weiter. Aber so furchtbar tragisch find ich’s (bis jetzt) nicht.


Hübsch, wa?
So langsam fangen sie auch an, ihr Aroma zu verteilen. Seit gestern hab ich den AKF in Betrieb und heute riecht man gar nix mehr.
Was mich gerade etwas stört: Ich hab ja ziemlich bald nur noch nach Gewicht gegossen. Also sobald der Topf relativ trocken war (rF_Soil zwischen 50-55%). Das hab ich stur durchgezogen und den Pflanzen geht’s ja seitdem auch prächtig. Nur bin ich dadurch jetzt fürs Gießen bei ~ 16 Uhr gelandet.

Und um 19 Uhr geht’s Licht aus. Das gefällt mir nicht so recht. Ich fänd es optimal ~1h nach Licht ein (also ~ um 08:00-08:30) zu gießen. Dann haben die Pflanzen die Transpiration hochgefahren und verdunsten tagsüber das Wasser. Wenn ich abends gieße und das Licht geht aus, drehen die Pflanzen die Transpiration stark zurück → Das Wasser steht viel länger in den Töpfen und ich hab’s dadurch schwerer, die Luft rF niedrig zu halten.
Aber wie komme ich da hin? Ich möchte das möglichst sanft erreichen und die Pflanzen nicht unnötig stressen. Also gieße ich heute etwas früher (schon bei ~60% rF_Soil) und dafür 1l weniger. Dann sollte ich nach ~3 Tagen bei Gießen um 08:30 gelandet sein. Dann wird wieder normal gegossen.

happy growing

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Ich hab das Setup noch etwas optimiert :slightly_smiling_face: , kann’s eh nicht lassen :man_scientist:
Ist aber recht interessant und war ein ziemlich guter Schritt. Ich hol mal etwas aus:
Anfangs hab ich mit einem Luftentfeuchter (Trotec TTK 30 E, kann ich sehr empfehlen) gearbeitet. Das wurde irgendwann zu knapp, also hab ich einen zweiten davon in Betrieb genommen.
Das Zelt steht in einem kleinen Kellerraum. Ich dachte, es wär eine schlaue Idee, einen vor und einen hinters Zelt zu stellen.

Das Zelt ist 80x80, der Raum nur ~100cm breit. Ein Entfeuchter vorn, einer hinten.
Die Abluft wird oben in der Mitte der linken Zeltwand mittels Luftschlauch nach außen, runter, durch den AKF nach vorne in den Raum geblasen. Da kommt also feuchte Luft erst mal beim vorderen Entfeuchter an. Der passive Lufteinlaß des Zelts ist in der Rückwand etwas links von der Mitte in ~30cm Höhe. Der Heizlüfter (läuft mittlerweile kaum noch…ist doch etwas wärmer geworden seit dem Start des Runs am 05.03.) bläst am Zelt vorbei nach hinten. Dort entfeuchtet der zweite.
Das ging so einigermaßen gut.
Die rF zeigte aber immer einen Gradienten von unten nach oben. Soll heißen: Unten war’s am feuchtesten, in der Mitte etwas weniger und oben die geringste rF. Und insgesamt driftete das System im Laufe der Zeit immer mehr Richtung 60% rF oder sogar drüber.
Da hab ich versucht, den Luftstrom im Zelt zu optimieren. Höhlen ins Canopy schneiden. Umluftventis besser positionieren.
Der grüne Pfeil ist der passive Lufteinlaß des Zelts. Rot ist Abluft. Also geht der Hauptstrom von hinten unten nach links oben. Die Ventis blasen von ihrer Position schräg nach oben durchs Canopy.

Das alles hat geholfen die rF im Griff zu behalten, aber der richtige Durchbruch kam mit einer anderen Idee.

Das sieht man hier: Aus dem Zelt durch den Lufteinlaß fotografiert kann man den Luftauslaß des Entfeuchters gut sehen. Das passt von der Höhe nicht perfekt, aber ziemlich gut. Ich habe den Entfeuchter also direkt vor den Einlaß des Zelts gestellt. Der bläst nun aktiv ins Zelt rein. Nicht sehr stark, aber sehr spürbar!
Seitdem hab ich rF ~56%-59% in allen Ebenen. Oder anders ausgedrückt: perfekt gleichmässiges Klima im ganzen Zelt. Keine Feuchtefalle mehr unten. Das Luftsystem arbeitet nun als EIN System.
Und auch die Form der Peaks hat sich geändert: Sie sind sehr viel schmaler geworden. Da sieht man richtig den gut funktionierenden Regelkreis. Das Setup reagiert jetzt schneller als früher. Davor hatte ich nach dem Gießen über mehrere Stunden rF >60% im untersten Bereich.
Jetzt hingegen zeigen alle Ebenen die Peaks synchron.
Früher war das

  • unten Peak
  • oben nix
  • Mitte irgendwas dazwischen

Jetzt: ein System, eine Reaktion! Richtig gut

Und noch etwas: Ich leere die Entfeuchter mittlerweile 2x täglich. Morgens ~ 8 Uhr. Abends ~18 Uhr.
Und ich messe die Wassermenge. Da kann man verdammt viel mit anfangen!
Bisher war im Entfeuchter vorne deutlich mehr Wasser als hinten.
Jetzt ist es umgekehrt.

Mein Luftstrom ist jetzt so:

Entfeuchter bläst Richtung Intake
Luft wird ins Zelt „gezogen“
→ hinten entsteht der effektivste Luftdurchsatz

Ergebnis:

hinten mehr Luftbewegung
mehr feuchte Luft kommt am Entfeuchter vorbei
→ mehr Kondensat

Früher war das vermutlich diffuser / ineffizienter verteilt

Hier kann man’s sehen:


rF liegt oben, Mitte, unten nah beieinander. Und das, obwohl ich erst vor 1 Stunde gegossen hab. Siehe rF_Soil

Ziemlich cool. Es müsste mich sehr wundern, wenn ich in diesem (oder im nächsten :grinning_face_with_smiling_eyes: ) Run Probleme mit Schimmel bekommen sollte.
Was man auch sieht: Gestern hab ich um 17 Uhr gegossen. Heute um 15 Uhr. Jeweils 4 Liter. Damit hab ich also einen 22-Stunden-Rhytmus im Moment. In 3-4 Tagen bin ich damit sanft auf Gießen um ~08:00 - 09:00 Uhr angekommen. Dann gieße ich wieder normal: 5-6 Liter. Halt so passend, dass ich einen 24 Stunden Rhytmus hab und täglich zur selben Zeit gieße. Nämlich um ~ 8-9 Uhr. Das Licht geht um 7 Uhr an. Die Pflanzen sind also um 8-9 Uhr schon “wach” und fangen an zu transpirieren. → Wasser bleibt nicht stundenlang stehen → weniger rF Stress.

Ansonsten hab ich heute nur noch mal sanft defoliert ~ 10 Blätter.

happy growing

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Ja, ich weiß schon, das ist etwas nerdy. Luftentfeuchterwassermengenlog hingegen hat - so rein als Wort - hat schon was. Und man kann außerdem noch eine Menge aus diesen Daten lesen. Ich leere die Entfeuchter 2x täglich um ~8 und ~18 Uhr. Und da kann ich schon lesen, daß tagsüber Workout ist und nachts wird gechillt. Ich kann am Durchsatz auch sehen, daß sie in der mittleren-späten Blüte sind. Ok, das weiß ich auch so. Aber es ist doch beruhigend, daß der Transpirationsgrad der jeweiligen Phase entspricht. Wenn da was nicht passen würde, dann wär was faul. Wurzeln / Klima / Stress… Außerdem kann man aufgrund des Wasserumsatzes eine Ertragsprognose erstellen. Siehe weiter oben in diesem Growreport.
Und so sehen die Euforia also aus in der mittleren Blütephase:

Ich finde, sie machen sich prächtig. Der Stretch ist durch und ich bin schon fast komplett auf Blütendünger gewesen… aber die dunkleren unteren Blätter haben mich dazu bewogen, doch noch etwas Grow beizugeben. Außerdem bin ich mittlerweile bei 5l pro Gießvorgang. Also 2,5l pro Pflanze. Aber dazu später mehr. Düngung im Moment also auf 5l
CalMag: 2 ml
Bio-Heaven: 6 ml
Bio-Grow: 3 ml ← wieder dabei
Bio-Bloom: 10 ml ← leicht hoch
Top-Max: 6 ml

Morgen hab ich vor zu defolieren. So ca 20-25% der Blattmasse müssen weg. Also in den unteren Stockwerken alles, was sowieso nie Licht sieht. Und oben Blätter, die Buds beschatten. Allgemein muß das luftiger werden. Schimmel brauch ich wirklich nicht.
Über Schimmel und seine Entstehung hab ich mir letztens einige Gedanken gemacht. Und das war der Anlaß:

Ist euch sowas auch schon mal aufgefallen? Ich mach das Zelt auf und sehe einen Wassertropfen auf einem Blatt. Und das kann kein Spritzer vom Gießen sein. Wo kommt der denn her? Vor allem, weil ich mein Klima ja schon überwache und behaupten würde, ich hätte es gut im Griff. Die RLF geht nur selten - wenn überhaupt und dann nur kurz - über 60%. Die Aufnahme wurde ~20 Uhr geschossen. Also ~1h nach “Licht aus”. Die RLF laut Sensor war bei unkritischen 55%. Also wo zum Teufel kommt dieser leicht verschmiert aussehende Tropfen her?
Die Antwort lautet: Mikroklima. Ich hab zwar vier RLF-/Temp-Sensoren im Zelt verteilt, aber selbst wenn es 20 wären, könnte ich nicht jeden “Punkt” im Raum abdecken. Und irgendwo gibt es einen solchen “Punkt” oder besser: kleinen Fleck, an dem die Luftzirkulation recht suboptimal ist. Und wenn dann noch ein weiterer Faktor dazukommt, entsteht ein Mikroklima, in dem die lokale RLF sehr viel höher sein kann und lokal der Taupunkt erreicht wird, was zur Kondensation führt. Dieser weitere Faktor ist: “Licht aus”! Wenn das Licht ausgeht, kommen direkt auf den Blättern in meinem Fall schlagartig insgesamt 140W weniger Leistung (durchaus Strahlungswärme!) an. Die Luft direkt am Blatt ist plötzlich sehr feucht sowie minimal kühler und erreicht lokal den Taupunkt. Dadurch kondensiert der Wasserdampf dort, wo er entstanden ist: Auf dem Blatt.
@Luminous hat dieses Phänomen ebenso wissenschaftlich wie anschaulich beleuchtet. Wer sich da weiter informieren will: Licht aus = Einladung für Botrytis? kann ich nur empfehlen.
Und was kann man nun dagegen tun? Da gibt es schon Möglichkeiten. Zum einen, das Licht nicht hart ausschalten, sondern Sonnenauf- und untergang simulieren. Falls das Ding dimmbar ist. Meine nächste LED wird’s können - die aktuelle ist nicht dimmbar. Aber man kann noch was anderes ziemlich wirksames machen, so man denn steuerbare Luftentfeuchtung hat: Ich lasse meine beiden Luftentfeuchter 60 Minuten vor “Licht aus” volle Pulle laufen und die RLF um ~5-10% senken → Risiko, daß auch in lokalem Mikroklima der Taupunkt erreicht wird, fällt deutlich.
Konkretes Beispiel:

  • Vorher: 25 °C / 58 % rF → Taupunkt ~16,2 °C

  • Mit Pre-Dry: 25 °C / 48 % rF → Taupunkt ~13,6 °C

Unterschied: ~2,6 °C mehr Puffer

Also wenn ich eins nicht brauchen kann, ist es Schimmel. Dann noch lieber Spinnmilben…aber ich hab keinen Anlaß, eins von beiden zu fürchten. Der Run läuft bis auf den Anfang so richtig geschmeidig. Macht Spaß

happy growing

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Moin,

die Ladies sehen gut aus!

Diese Wasserflecken bekommt man, wenn Blätter aufeinanderliegen. Kondensation ist es wahrscheinlich. Wenn du mal mit der Hand die Blätter etwas durchfächerst, wirst du wahrscheinlich mehrere Stellen finden.

Da du ja jetzt defolieren willst, würde ich nach solchen Stellen Ausschau halten.

Was bei mir auch hilft, sind Ventis, die über das Blätterdach pusten. Ich fächere die Blätter auch regelmäßig durch, wenn ich dieses Schwitzwasser finde und halte auch einfach mal 10min den Venti voll rein, um den Urwald zu belüften. - Das bringt aber nur kurz was.

Auch wenn du denkst, dass du 50% misst, hast du in so einem Dickicht mittendrin insbesondere bei direktem Kontakt Blatt-Blatt, Blatt-Blüte lokal ganz andere RLF-Werte.

Mit fällt noch auf, dass die letzte CalMag-Gabe für diese Phase recht wenig erscheint. Ich bin bei meinem LW in dieser Phase bei 1 ml/L. In zwei wochen gebe ich eher 1,5 ml/L. (BB Calmag)

:vulcan_salute:

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Moinmoin,

ich gebe seit Anfang an so 2-3ml CalMag auf 4l-5l Gießwasser. Und sehe bis jetzt keine Anzeichen von Cal oder Mag Mangel.
Kommt ja auch auf die Ausgangssituation (Leitungswasser-Qualität) an. Ich hab das mal rausgekramt:

Meine Werte hab ich dann mal in einen CalMag-Rechner eingegeben. Der liefert folgendes:

Also demnach müsste ich auf 5l Wasser 7,9ml CalMag und 1,25 Cal Mono zusetzen.
Das werde ich aber nicht tun. Und zwar weil ich keinerlei Cal oder Mag Mangel erkennen kann. Da vertraue ich lieber auf das Pflanzenbild. Ich sehe keine Nekrosen, keine rostigen Flecken, keine typischen interveinalen Muster - bis auf das leichte Hellgrün ganz oben an den höchsten Trieben. Aber das ist Lichtstress, sag ich. Ich hab die LED deswegen heute von ~22cm auf ~30cm höher gehängt. Schaumermal, ob das nicht hilft…
Der CalMag-Rechner geht möglicherweise von Coco / Hydro / LED High PPFD Setups aus.
Ich sehe da für meine Pflanzen keinen Bedarf. Ich sehe eher das Risiko, wenn ich jetzt so fett CalMag hinzufügen würde, dass zuviel Calcium die Kalium-/Magnesium-Aufnahme blockieren könnte. Und/oder daß sich Salz im Substrat aufbaut. Das kann dann später seltsame Mangelerscheinungen geben, obwohl doch “alles drin ist, was der Rechner sagt”.

Hier übrigens der Link zum Rechner, falls das jemanden interessiert: CalMag Rechner

Nö, ich laß den bisher äußerst zufriedenstellenden und geschmeidigen Run erst mal so weiter laufen… trotzdem danke für den Hinweis!

live long and prosper

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Ola cultivadores :farmer: ,

ich hab heute mal etwas mehr Luft und Licht ins Canopy gebracht. Da sollte ich einen Unterschied in den RLF Kurven sehen. Vielleicht mach ich das noch mal in ~5-7 Tagen. Und dann ist’s eh nimmer weit zur Ernte :face_savoring_food: . Yo, ich bin definitiv in der Spätblüte. Hab ich beim Defolieren gemerkt: Unbehandschuht und kurzbeärmelt gab’s da schon etwas aromatisches Harz auf Hände und Arme. Riecht guuut….

Ja, da kam schon a bisserl was weg. Demnächst sollte ich vielleicht mal ein Lupenbild von den Trichomen machen. Mal schauen, ob das mit einem ansonsten unbewaffneten iPhone 15 Pro geht…
Man kann auf den Fotos die deutlich helleren Blätter der obersten/höchsten Triebe sehen. Das ist vermutlich Lichtstreß. 22cm Abstand zur LED waren einfach zu wenig. Hab das mal auf 30cm erhöht.

Yo, morgen versuch ich mal, brauchbare Aufnahmen der Trichome zu bekommen.

happy growing

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Oida!

Jetzt geben die Biester aber richtig Gas! Der Wasserumsatz zieht an, die Buds werden fetter, Klima-Kontrolle ist stabil. Was will man mehr. Übrigens stammen die beiden Euforia Stecklinge offensichtlich von unterschiedlichen Mutterpflanzen. Die unterschiedliche Phänotypen sieht man immer deutlicher und sind nicht mehr zu leugnen. Die linke, frostige Lady ist dunkler, kompakter, harziger und etwas indica-lastiger im Verhalten. Die rechte ist viel heller und fadet schnell weiter. Die hat wohl mehr aktive Sativa-Gene abgekriegt. Hat auch mehr gestretched. Die wollte von Anfang an höher wachsen.

VPD ist nachts ~1,0-1,1 und tagsüber ~1,4-1,5. Geht ja kaum besser.


Wasserumsatz steigt weiter…

Die rechte Pflanze fadet deutlich. Aber keine massiven Nekrosen, keine verbrannten Spitzen, relativ gleichmässig. Ich seh da kein Problem, die ist halt so.

Ganz anders links die frostige Lady. Die Zuckerblätter sehen aus, wie mit Puderzucker bestreut. Ziemlich hübsch.

Noch ein paar nicht ganz scharfe Nahaufnahmen

Hauptsächlich milchig-trüb. Bernstein gibt’s noch gar nicht. Die haben noch 2-3 Wochen Zeit bis zur Ernte. Ich bin schon mächtig gespannt und werde einen Rauchbericht verfassen. Da meine Vorräte seit gestern erschöpft sind (hatte noch Amnesia vom letzten Run), werde ich möglicherweise schon mal einen Probe-Bud etwas früher ernten. Oder zwei. Schaumermal.
Und dann geht’s gleich weiter: Ab Juni irgendwann startet der nächste Run. Diesmal keine Stecklinge, sondern Samen: Es werden zwei Sundae Driver, und diesmal trau ich mich an HST (High Stress Training), nämlich Topping. Das Growen macht inzwischen ja fast so viel Spaß wie das Konsumieren.

happy growing

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Ola Cultivadores :farmer: ,

so langsam geht’s in die Spätblüte - der steigende Wasserdurchsatz passt gut dazu. Bisher hab ich 5l alle 2 Tage gegossen (2,5l pro Pflanze sind gemeint), ab morgen muß ich die Gießmenge auf 6l alle 2 Tage erhöhen. Falls ich weiterhin morgens um ~8 Uhr gießen will, und latürnich will ich das!

Düngung auf 6l Gießwasser mittlerweile

CalMag: 2,5 ml

Heaven: 7 ml

Grow: 3 ml

Bloom: 14 ml  <- nochmal leicht erhöht

Top-Max: 7 ml 

Die “Frosty Lady” wird immer frostiger und harziger. Die zweite habe ich “Not Fade Away” getauft - die bleicht immer weiter aus und wirkt leicht herbstlich. Aber auch hübsch mit den roten Punkten…
Die gelben Blätter kommen jetzt aber weg. Die bringen ja nix außer Deko. Ansonsten defoliere ich nur noch ganz vorsichtig. Vielleicht 5-10 Blätter, immer knapp vorm Gießen. Und zwar alle gelben,
alle die Buds verdecken und alle die die Zeltwand oder andere Blätter berühren.

Wegen Schimmel mach ich mir keine Sorgen. Vor allem nicht., nachdem ich defoliert haben werde.

Ich hatte einen Frosty Lady Trieb mit einem schönen Bud, der sich zwischen Netz und Zeltwand durchgedrängelt hat. Den hab ich vorgestern in den naheliegendsten Quadranten des Netzes eingefädelt. Da war noch etwas Platz. Aber weil der Trieb so hoch war, hab ich ihn ziemlich biegen müssen und dabei geknickt kurz unterm Bud. Der konnte nicht mehr alleine stehen. Accidental Supercropping. Daher hab ich ihm eine Stützkonstruktion aus Draht gegönnt und der Bud sieht nach 2 Tagen immer noch gut aus. Sonst wäre das mein vorzeitiger Probe-Bud geworden :grinning_face_with_smiling_eyes:

Bernstein Trichome hab ich noch keinen einzigen entdeckt. Ich schätze mal, so in ~10 Tagen wird geerntet. Und ich schätze Not Fade Away vielleicht 1-2 Tage früher und Frosty Lady 1-2 Tage später. Aber ich mach’s abhängig von Bernstein.

Sobald da welche auftauchen, wird geerntet. Ich mag halt lieber High im Kopf als stoned im Körper….

Happy growing

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Heidewitzka!

Ich bin zunehmend begeistert von meinen Schnuckels! Die machen sich wirklich gut. Der Wasserdurchsatz hat nochmal zugenommen und bleibt auf hohem Niveau

hehe, das geht hauptsächlich ins Wachstum der Buds. Schön! Die Trichome sind mittlerweile alle trüb. Ich denk mal, noch so 4-5 Tage, dann gibt’s die ersten bernsteinigen. Hier die Frosty Lady:

Und hier Not Fade Away:

Und hier die beiden Euforias als Gruppenbild:


Das folgende ist hauptsächlich Not Fade Away. Die hab ich so getauft, weil (nur) ihre oberen Blätter seit früher-mittlerer Blüte ziemlich herbsteln. Die werden heller und dann richtig gelb.

So sieht’s dann aus, wenn ich’s defoliere (vor allem das ganz links im Bild). Weil für Photosynthese braucht’s numal Chlorophyll

Und hier mal hauptsächlich die Frosty Lady

Sehr viel dunklere Blätter. Sieht im Gegensatz zu Not Fade Away eher nach indica aus.
Interessant ist das für Frosty Lady äüßerst ungewöhnliche helle Blatt in der linken Bildmitte. Das ist das einzige hellere Blatt an der ganzen Frosty Lady. Das war der Trieb, den ich versehentlich supergecropped hab (Stiel versehentlich abgeknickt beim sehr späten Tucken). Ich hab ihm dann eine Stütze aus Draht gebaut, und der Bud hat’s überlebt. Aber unterhalb des Buds halt dieses eine hellgrüne Blatt ausgetrieben, das mit der Zeit noch mit hübschen braunen Rallyestreifen verziert wurde. Sachn gips…
Beide Pflanzen sind dieselbe Genetik (Euforia). Das sind nur die Unterschiede der Phenotypen! Find ich schon bemerkenswert. Die haben auch unterschiedlich Durst übrigens. Und ich vermute doch sehr stark, daß die auch unterschiedlich wirken nach dem Konsum. Ich bin schon sehr gespannt!

Im Moment Blütetag 45. Kann sich nur noch um paar Tage handeln. Und einen Vorgeschmack hab ich mir heute geholt. Ich hab neulich einen Trieb weit unterm Canopy weggeschnitten, der es eh nicht nach oben geschafft hätte. Ich will ja auch den Massezuwachs überm Canopy und nicht drunter. Naja, und da waren schon kleine Blüten dran. Buds würd ich das nicht nennen. Jedenfalls hab ich diesen Mini-Neben-Trieb entsorgt bis auf zwei solcher ichnennsmal kleinen Blüten. Die hab ich dann 3-4 Tage auf einem Karton im selben Kellerraum (rLF um die 55%) getrocknet. Und heut waren sie fällig. Das waren 3 Züge aus der Bong, dann war das weg.
Najaa, denk ich mir, man spürt schon a bisserl was. Angenehm. Aber sanft. Und häng ich mich vor die Glotze und kuck Nord bei Nordwest. Und krieg plötzlich einen Lachflash. Alter Schwede! Ich weiß jetzt nicht, ob das von Frosty Lady oder Not Fade Away war. Ich tippe auf Not Fade Away. Aber die genauen Wirkungsweisen der beiden Phenotypen werde ich nach der Ernte durch zahlreiche Tests zweifelsfrei exakt spezifizieren :laughing:
Jedenfalls stimmt mich diese Probe äußerst zuversichtlich

Happy growing

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Ola Cultivadores :farmer: ,

mittlerweile BT59 und es zeigen sich immer noch (wenige) klare, neue Trichome. Der Großteil ist schon längst milchig und trüb, aber es gibt immer noch kein Bernstein. Diese Phase des Grows ist für mich die schwierigste, muß ich sagen! Ich rechne seit ~14 Tagen mit Ernte any day now. Erschwerend kommt hinzu, daß meine Vorräte der letzten Ernte vor ~3 Wochen schon erschöpft waren. Und es kommt und kommt kein Bernstein. Aber zu früh ernten kommt nicht in Frage. Das ist grad hartes Geduldstraining.
Die letzten zwei Gießvorgänge waren schon gänzlich ohne Dünger. Ich zieh das jetzt auch bis zur Ernte durch. Kann sich ja nur noch um Tage handeln. Wie schon die 2 Wochen zuvor, grmbl. Insgesamt sieht das nun schon sehr nach Herbst aus. Und mittlerweile bin ich der Meinung, daß Frosty Lady zuerst erntereif sein wird. Viele braune, orange Pistillen. Die Buds sehen insgesamt kompakter und “fertiger” aus. Die müsste in 4-5 Tagen erntereif sein. Müsste, sollte…

happy patiently growing

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Das ist wirklich oft, inkl. bei mir, das Problem. Ich kann Dich sehr gut verstehen.

Wünsche Dir viel Erfolg!

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Ich würde das Licht um eine Stunde reduzieren und auch dessen Intensität.

Das könnte den Reifeprozess etwas beschleunigen.

LG

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Ah, den Pflanzen praktisch signalisieren: “Yo, wir haben jetzt tatsächlich Herbst. Jetzt schaut mal, daß ihr fertig werdet!” Das leuchtet ein.
Danke für den Tipp

happy autumnal growing

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Bei der oberen mit dem dunklem Blattgrün, würde ich auch sagen die ist quasi soweit. Die Potenz des strains ist deutlich relevanter für die Wirksamkeit als die Farbe der Trichome. Soweit ich weiß, ist die höchste Konzentration wenn quasi alle milchig sind. Das sieht bei der oben schwer danach aus. Hast du ein Mikroskop? Die sieht für mich sehr Icey aus, die kannst du glaub ich in den nächsten 2-3 Tagen umlegen. Bei der unteren würde ich noch warten, viele weiße pistillen, wirkt als ob die noch am aufbauen ist. Auch die erkennbaren trichome sehen noch nicht 100% nach Frost aus. Kann deine Ungeduld total verstehen! Finde das auch schwierig in dieser Phase mich richtig zu entscheiden. Ich hoffe du hast bald wieder leckeres homegrown - GG

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Haja, ich denk schon auch, daß die Frosty Lady demnächst fällig ist. Mein Trigger ist halt der erste Bernstein. Ich jammer halt rum, weil ich’s kaum erwarten kann. Aber ein paar Tage länger jammern ist mir der perfekte Zeitpunkt wert. Ich zieh’s jetzt durch. Die 5 Tage, pfff
Außerdem hab ich ja eine Wette laufen, daß ich >200g Ertrag (trocken) aus den zwei Euforias hole.
Mikroskop hab ich nicht. Nebenbei würd mich mal interessiern, wie manche (gar einige!) Growllegen dermaßen scharfe Nahaufnahmen in unglaublicher Vergrößerung hinbekommen. Ich hab keine Ahnung, wie das geht, aber ich glaub nicht, daß die ein Mikroskop ins Growzelt schleppen.
Aber ich werd’s mit meinen iPhone 15 Pro Aufnahmen wohl auch erkennen können. Na jedenfalls bin ich schon sehr gespannt auf den Unterschied zwischen Frosty Lady und Not Fade Away.
Bei dir sind’s wohl noch ein paar Wochen zur Ernte. Wird wohl deutlich mehr als 200g werden :grinning_face_with_smiling_eyes:
Und einen Outdoor-Grow hast du auch grad gestartet. Da setz ich mich grad mal dazu.

happy growing

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Ich hatte erst so ein Mini Mikroskop aka Juvelierkupe. Die hatte aber nur eine vergrößerung von maximal 60, nun hab ich mir ein elektronisches Mikroskop fürs Handy geholt. Die gibt’s bei Amazon für 20€ kannst du mit dem Adapter in die Ladebuchse vom Handy stecken und hast dann dort das Bild angezeigt. Gibt auch so Cliplinsen für die Kamera vom Handy auch für einen kleinen Taler. Hab eben auch Bilder gemacht von meiner Tangerine:


Also die trichomjagd dauert teilweise etwas, ich hole die Pflanzen aus der Box dafür um das eingebaute Led Licht zu benutzen. Die Bilder sind jetzt in 2 Minuten gemacht gewesen. Mit mehr Zeit kriegst du bessere Aufnahmen und Auflösung hin. Musste ich manuell einstellen den Fokus, dadurch alles nicht 100% scharf. Aber erkennbar ist die milchigkeit der trichomköpfchen auf jeden Fall. Bernsteine erkennt man auch, wenn es alles die selbe Farbe hat bin ich ready für die Ernte.

Ich glaub auch die 200 kriegst du hin damit, ich verstehe die Ungeduld, würde aber auch sagen es lohnt sich zu warten und dann ein tolles Endergebnis zu haben. Bin gespannt auf das Ende deines Grows :slight_smile: -GG

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Oh, wow! Die sind wirklich brauchbar scharf. Sind zwar eher 40€ auf Amazon, aber das kann man ja mal investieren. Nur mit Pflanze aus dem Zelt holen, ist nix bei mir. Wegen des ScrOG-Netzes. Wie gut klappt das denn ohne Tisch, Stativ oder ähnlichem aus der ruhigen, freien Hand? Oder maximal an eine Zeltstange angelehnt?

happy growing

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